In finsterer Nacht by Olli
Summary: Ein Sondereinsatz wird ausgeführt.
Categories: Stargate SG-1 Characters: Daniel Jackson (SG-1), Jack O’Neill (SG-1), Janet Fraiser, Samantha Carter (SG-1), Teal’c (SG-1)
Genre: Humor, X-Mas
Challenges: Keine
Series: Keine
Chapters: 1 Completed: Ja Word count: 955 Read: 2411 Published: 19.10.11 Updated: 19.10.11
Story Notes:
Besten Dank an Antares für das Beta.

1. Kapitel 1 by Olli

Kapitel 1 by Olli
In finsterer Nacht


Sam schlich durch einen verschneiten Wald. Die Klte schnitt schmerzhaft in ihre Wangen, als sie behutsam einen Schritt nach dem anderen machte, um nicht zu stolpern. Nur der Mond warf ein fahles Licht, das von den Bumen auch noch teilweise verdeckt wurde. Aus dem Augenwinkel heraus nahm sie eine Bewegung wahr. Colonel ONeill signalisierte mit erhobener Hand, sofort stehen zu bleiben. In der Dunkelheit war das Zeichen kaum zu erkennen aber jahrelange Erfahrung lie Sam die Bedeutung von ONeills Handzeichen erahnen. Fast schon instinktiv hob Sam die Hand und wiederholte das Signal, damit die anderen in der Linie es ebenfalls sehen und darauf reagieren konnten.

Neben Sam befanden sich Janet, Daniel und Tealc. Alle blieben sofort stocksteif stehen und warteten auf weitere Signale. Sam beobachtete, wie der Colonel in die Dunkelheit starrte und auszumachen versuchte, was auch immer ihm aufgefallen war. Nach wenigen Momenten riss ONeill wieder die Hand hoch, deutete in eine bestimmte Richtung und gab dann das Zeichen zum Angriff. Sam wiederholte es und sprintete los, ihre Stiefel knirschten im Schnee und unter der Kaltwetterausrstung wurde ihr sofort warm.

Das Team zog einen Kreis um sein Ziel und nach wenigen Minuten war es umzingelt. ONeill, Sam, Janet, Daniel und Tealc knieten im Schnee und unterzogen das Objekt einer genauen Untersuchung. Ist es das? wisperte Janet.

Positiv, erklrte ONeill. Leg los T.

Der groe Jaffa nahm sofort das Werkzeug vom Rcken und machte sich an die Arbeit. Fr diesen Job wurde vor allem Muskelmasse gebraucht und von allen Teammitgliedern hatte Tealc davon die meiste vorzuweisen. Whrend der Jaffa in groer Eile arbeitete und dabei noch mglichst leise zu sein versuchte, schwrmten die brigen Teammitglieder einschlielich Janets aus, um die Umgebung zu sichern.

Nach einigen Minuten hatte Tealc es geschafft, ihr Zielobjekt zu lsen. Es war selbst fr den Krieger zu schwer, um es zu halten und mit einem dumpfen Krachen fiel es um. Der Schnee half, die Gerusche zu dmpfen. Wieder gab ONeill ein Handzeichen und das Team sammelte sich. Okay, flsterte der Colonel. T und Daniel tragen. Carter bernimmt die Nachhut. Doc, Sie bleiben bei der Hauptgruppe, ich gehe an die Spitze.

Alle nickten und nahmen ihre zugeteilten Positionen ein.

Los, kommandierte ONeill und die Gruppe machte sich auf den beschwerlichen Rckweg.

Daniel und Tealc gaben sich alle Mhe aber der tiefe Schnee behinderte ihre Schritte. Der geplante schnelle Rckzug wurde zu einem mhsamen Stolpern. Janet bemhte sich nach Krften, den beiden Mnnern zu helfen aber meist lief sie nur nebenher. Pltzlich riss ONeill wieder die Hand hoch und signalisierte allen, stehen zu bleiben. Sie bemerkten die Lichter, die in der Ferne zwischen den Bumen hin und her zuckten. Die Lichter kamen nher und Rufe ertnten. Sie waren entdeckt worden!

Fuck!, fluchte ONeill. Los! Er gab das Signal, alle Vorsicht aufzugeben und sich so schnell wie mglich zum Evakuierungspunkt zu begeben. Alle hasteten los, whrend die Verfolger langsam aufholten. Daniel und Tealc chzten laut unter der Last. Wenn sie sie zurck lieen, wre alles umsonst gewesen.

Sam sprte die Anstrengung. Ihre Beine wurden langsam schwer. In mehr als kncheltiefem Schnee bei Nacht durch einen Wald zu hetzen war so ziemlich das Anstrengendste, das man sich vorstellen konnte. Sie hoffte nur, dass Janet durchhielt. Ihre Freundin hielt sich zwar auch fit, aber da sie die meiste Zeit im Lazarett des SGC verbrachte, fehlte ihr einfach das Durchhaltevermgen eines Frontsoldaten. Sam behielt die rztin im Auge und bemerkte, dass sie immer fter stolperte aber noch mit Daniel und Tealc mithalten konnte. Sie beschleunigte ihre Schritte bis sie zu Janet aufgeschlossen hatte. Sam und Janet sahen sich kurz an. Die rztin atmete schwer und ihr Gesicht musste rot sein vor Anstrengung aber das konnte Sam in der Dunkelheit nicht genau ausmachen.

Los, los!, feuerte Sam Daniel, Tealc und Janet an. Die Verfolger kamen immer naher. Sam warf einen Blick ber die Schulter. Es waren mindestens zwei und sie schienen regelrecht ber den Schnee zu schweben. Sie mussten Schneeschuhe tragen.

Aber endlich stolperte das Team aus dem Wald. ONeill hatte sie zielsicher bis zum Evakuierungspunkt gefhrt. Die letzten Meter legten sie auf einem Weg zurck und kamen endlich leichter vorwrts. Bewegt Euch!, rief der Colonel ber die Schulter.

Alle rissen sich zusammen und beschleunigten nochmals ihre Schritte.

ONeill schwang sich bereits hinter das Lenkrad des Trucks, den er extra fr dieses Unternehmen gemietet hatte. Daniel und Tealc warfen den Tannenbaum auf die Ladeflche und Sam und Janet quetschten sich auf die Rckbank. Die beiden Mnner sprangen ins Auto und mit heulendem Motor und durchdrehenden Reifen fuhr der Colonel los. Die beiden Nachtwchter blieben keuchend stehen und schttelten dem Truck wtend die Fuste hinter her. Nach wenigen Minuten hatten sie die Strae erreicht und bogen ab in Richtung Colorado Springs. Die Heizung hatte das Wageninnere aufgewrmt und alle ffneten ihre Jacken und zogen die Mtzen und Handschuhe aus.

Warum zum Teufel habe ich mich blo darauf eingelassen, fragte Janet noch immer vor Anstrengung schnaufend. Seit ihrer Collegezeit hatte sie so etwas Verrcktes nicht mehr gemacht.

Sam sa grinsend neben ihr. Ihre Wangen waren rot aber nicht wegen der Anstrengung. Sie drckte kurz Janets Hand.

Wie alle anderen grinste auch ONeill. Weil es viel mehr Spa macht, einen Weihnachtsbaum zu klauen, als ihn zu kaufen.

Ende
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