First Step by suehsi
Summary: Elizabeth befindet sich auf der Erde, nachdem sie einen tragischen Unfall hatte und bekommt unerwarteten Besuch ...
Categories: Stargate Atlantis Characters: Elizabeth Weir, John Sheppard
Genre: Friendship, UST
Challenges: Keine
Series: Keine
Chapters: 1 Completed: Ja Word count: 2298 Read: 1761 Published: 19.12.10 Updated: 19.12.10
Story Notes:
Short-Cut: Elizabeth befindet sich auf der Erde, nachdem sie einen tragischen Unfall hatte und bekommt unerwarteten Besuch ...

Spoiler: 3x20 First Strike

Charaktere: Sheppard, Weir, OC

Kategorie: Friendship, UST

Rating: G-6

Author's Note: Das musste einfach geschrieben werden!
Widmung: Für Anyana, Nin und Xily, die mich am Wochenende besucht haben *flausch*
Disclaimer: MGM Television Entertainment

1. Kapitel 1 by suehsi

Kapitel 1 by suehsi
First Step


Die hellen Strahlen der Sonne schlichen sich durch die zarten Vorhnge des Zimmers und trafen Elizabeth leicht im Gesicht. Nach einer kurzen Weile begann diese zu blinzeln, bis sie schlielich die Augen ffnete und wieder einmal denselben trostlosen Raum auf der Erde erblickte.
Sie wusste nicht, wie lange sie sich schon in diesem Krankenhaus befand, geschweige denn wie oft sie schon in diesem Raum erwacht war. Ihre Schmerzen hatten schon vor einiger Zeit nachgelassen, dennoch sprte sie bei jeder kleinen Bewegung ein unangenehmes Stechen in ihren Gliedern.
Ihre wei zarte Haut war stellenweise mit unattraktiven kleinen Narben versehrt, dennoch war sie froh darber. Die rzte hatten kaum Hoffnung darauf gesetzt, dass sich Elizabeth vollstndig von ihrem Unfall erholen wrde, doch zurzeit sah es gut aus.
Sie war von den lebenserhaltenden Gerten genommen worden, da sie aus dem Koma erwacht war, wieder komplett selbststndig atmen konnte, die gebrochenen Rippen geheilt waren und die offenen Wunden, sowie Prellungen schon so gut wie verschwunden waren.
In Atlantis hatten ihr die rzte nicht weiterhelfen knnen, nachdem sie in diese Explosion gekommen war und somit war die einzige Hoffnung die Erde gewesen. Sie wusste nicht mehr genau, wie sie hier her gekommen war, da sie im Koma gelegen hatte, doch General O'Neill hatte ihr bei seinem letzten Besuch eine vage Vorstellung davon gegeben.
Mde und erschpft griff sie sich auf die Stirn, um diese leicht zu massieren. Sie hatte stndig Kopfschmerzen, welche wahrscheinlich daher kamen, dass sie Tag ein Tag aus viele verschiedene Medikamente schlucken musste, um bestmgliche Heilung zu erzielen.
Kurz drehte sie ihren Kopf zur Seite, um auf die Uhr zu blicken, doch ihr Bild war noch etwas verschwommen und es dauerte einige Sekunden, bis sie die zarten Zahlen ablesen konnte: halb Zehn.
Frustriert lie sie ihren Kopf zurck ins Kissen sinken und starrte an die weie Zimmerdecke. Sie sa hier fest!
Es gab kaum eine Abwechslung, da sie sich nicht beranstrengen durfte. Aufstehen und Gehen konnte sie noch nicht, da ihre Knochen gebrochen gewesen waren und sich ihre Muskeln der Krfte entledigt hatten, aufgrund der langen Zeit, die sie nur im liegen verbracht hatte. Dennoch durfte sie noch nicht aufstehen um ihr Muskelaufbautraining zu beginnen, den Grund dafr hatte ihr der Arzt jedoch nicht genannt.
Lesen, sowie Fernsehen war ihr zu anstrengend und erforderte zu viel Konzentration, die sie nicht aufbringen konnte und Besuch ... Besuch bekam sie nur sprlich. Ab und zu kam ihre Mutter vorbei, genauso wie General O'Neill, doch das war nicht wirklich etwas, was sie aus diesem trostlosen Alltag riss.
Nicht einmal jemand aus Atlantis war bisher gekommen, um sich nach ihrem Zustand zu erkundigen. Irgendwie konnte sie es auch keinem verbeln, da jeder arbeiten musste, dennoch sehnte sie sich danach, dass es anders wre.
Bisher wusste sie auch nicht, wie es ihrem Team ging, wer berlebt hatte und wer nicht, was sie etwas verrgerte. Nur weil sie "Krank" war, wurden ihr jegliche Informationen vorenthalten und darber wrde sie sich sofort beschweren, wenn sie endlich aus diesem AKH kam.
Ein dumpfes Klopfen an ihrer Zimmertr riss sie aus ihren Gedanken und Grauen stieg in ihr hoch, als sie daran dachte, dass es wohl wieder die Krankenschwester sein wrde, die mit neuen Infusionen und Medikamenten daherkam.
Sie konnte schon keine Sedativa, Tabletten, Infusionen, Nadeln, Schluche, Tropfen und Krankenschwestern mehr sehen, doch es war wohl ihr Schicksal dies jeden Tag aufs Neue zu erleben. Frustriert starrte sie gegen die Tr, verkniff sich jedoch eine wrtliche Einladung fr die Schwester.
Zgerlich schob sich dann die weie Tre auf, bis schlielich eine Person eintrat. Sie konnte das Gesicht der Person nicht erkennen, da dies ein groer Strau bunter Blumen verdeckte. Dennoch wusste Elizabeth, dass es sich um eine mnnliche Person handeln musste, darauf war aufgrund der Kleidung und der Figur zu schlieen.
Schweigend betrachtete sie den Mann, als er hinter sich die Tr schloss.
Dunkles Haar wurde sichtbar und kurz berlegte sie, um wen es sich dabei handeln konnte, doch ehe sie sich versah, stie sie auf bekannte grne Augen und ein schchternes "Hallo, Elizabeth" entwich seiner Kehle.
"John!?", fuhr es erfreut und gleichzeitig etwas verwirrt aus ihr und sie begann zu lcheln. Sie konnte es nicht glauben, dass Sheppard hier war. Noch kurz zuvor hatte sie sich in Selbstmitleid vergraben, dass sie jeder ihrer Expeditionsmitglieder vergessen hatte und nun stand John vor ihr und hielt einen Bund Blumen in den Hnden.
"Die-Die sind fr Sie!", meine er schlielich, als er realisiert hatte, dass Elizabeth auf die Pflanzen starrte. Zgerlich berreichte er ihr den Strau und hoffte instndig, dass sie ihr gefallen wrden.
"Oh mein Gott, John! Die sind wunderschn!", murmelte sie, nachdem sie die wohl duftende Farbenpracht genauer unter die Lupe genommen hatte. John hatte wieder einmal ihren Geschmack getroffen und bei diesem Gedanken musste sie lcheln. Er hatte ein Talent dafr, doch das schien er nicht zu wissen, da er sich nervs ber die Lippe leckte.
"Vielen Dank, John. Die sind perfekt!"
Sheppard war es erst dann anzusehen, dass er stolz auf sich war, da ihr die Blumen zu gefallen schienen.
"Knnen Sie mir bitte eine Vase geben?", fragte Elizabeth, da sie nicht wusste, wo sie die Blumen hinrumen sollte. Selbst aufstehen und sie einwassern konnte sie ja schlielich nicht.
"Natrlich", erwiderte John, als sie ihm den Strau entgegen hielt. Verwirrt lie dieser seinen Blick durch den, seiner Meinung nach, "viel zu weien" Raum schweifen.
"Die stehen dort drben im Bad!", warf sie ein und deutete auf einen kleinen abgetrennten Raum. John packte die Blumen und versorgte sie entsprechend, um sie dann an Elizabeths Bett zu stellen.
Sie lieen den Raum gleich freundlicher erscheinen und John war froh, dass er sich fr die Blumen entschieden hatte und nicht fr das groe Pralinenherz.
"Danke." Elizabeth zauberte ein umwerfendes Lcheln auf die Lippen, welches Johns Herz sofort hher schlagen lie.
Sie sah schwach und zerbrechlich aus, trotzdem hatte sie die Kunst nicht verloren, ihm nur mit einem Lcheln den Kopf zu verdrehen. Jetzt, wo er an ihrem Bett stand, realisierte er erst, wie sehr er sie doch vermisst hatte. Vielleicht sogar mehr, als er htte sollen
Unangenehme Stille lag fr einen Moment im Raum und John begann wieder ber seine Lippen zu lecken, ehe er unsicher neben ihrem Bett auf einem Stuhl platz nahm.
"Wie lange sind Sie schon auf der Erde?", wollte Elizabeth dann wissen und John begann zu schlucken.
Ahm ... eine Stunde!? Nachdem er durch das Tor getreten war, hatte er kurz geduscht, sich neu gekleidet, Blumen gekauft und war hier her gefahren. Er hatte sie dringend sehen mssen, doch es war ihm zu peinlich, ihr das zu erzhlen.
Nach einem Moment des berlegens meinte er dann blo: "Eine Weile", und Elizabeth nickte. Er wollte ihr wahrscheinlich nicht erzhlen, dass er schon Tage hier war und bis jetzt keine Zeit gefunden hatte, um sie zu besuchen, doch das war okay fr sie. Schlielich war er ja nun hier.
Er hatte sich in all der Zeit, die vergangen war, gar nicht verndert. Seine schwarzen Haare standen nach wie vor verwuschelt in alle Richtungen, er trug noch immer dasselbe Aftershave (welches sie ihm einmal zum Geburtstag geschenkt hatte) und hinter diesen funkelnden grnen Augen lag noch immer etwas Bezauberndes.
"brigens soll ich Ihnen einen lieben Gru von Rodney, Teyla und Ronon ausrichten! Sie knnen es schon kaum mehr erwarten, Sie bald wieder in Atlantis zu sehen! ... Aber ich glaube, so geht es der ganzen Basis!" Seine Stimme war freundlich, genauso wie sein Lcheln und Elizabeth wusste kurz nicht, was sie darauf sagen sollte.
Sie hatte sich bis jetzt noch keine Gedanken ber eine Rckkehr nach Atlantis gemacht, da sie nicht wusste, ob all ihre Wunden auch entsprechend heilen wrden und ob die IOA sie wieder einsetzen wrde, da sie schon fters Schwierigkeiten mit deren Autoritt gehabt hatte.
"Danke. Geht es ihnen allen auch gut?", bohrte sie dann nach, das Rckkehr-Thema ignorierend. Sie hatte das erste Mal die Chance etwas ber ihre Freunde und ihre alte Heimat zu erfahren, so dass sie dies auch nutzen musste.
"Jaja. Rodney ist wie immer schwer beschftigt, Teyla und Ronon sind dabei, das Dorf am Festland wieder aufzubauen!", informierte er sie.
"Also hat sich nicht viel verndert?" Er konnte ihr die Neugier ansehen und er war sich nicht sicher, was er ihr erzhlen sollte. Sie waren mit der Stadt durchs All getrieben, auf einem fremden Planeten gelandet und hatten Kontakt zur Erde hergestellt, um die Verletzten zu transportieren und um eine Lsung zu finden, wie man Atlantis zurck an den ursprnglichen Ort bringen konnte.
Dass die Stadt noch immer irgendwo in Pegasus unterwegs war und dass es noch eine Weile dauern wrde, bis sie wieder auf Atlantica landete, wollte er ihr jedoch nicht unter die Nase reiben.
Der Arzt, welchen er zuvor nach ihrem Zustand gefragt hatte, hatte gemeint, dass sie nicht zu sehr belastet werden sollte, egal, ob krperlich oder geistig. Die Stadt, im Weltall treibend, war etwas, worber sie sich bestimmt ewig den Kopf zerbrechen wrde und somit entschied sich John, ihr dies jetzt noch nicht zu erzhlen.
"Nein, nicht viel!", meinte er mit einem aufgesetzten Lcheln. Es tat ihm weh sie anzulgen, doch er hatte keine andere Wahl. Er wusste, wie viele Gedanken und Sorgen sie sich immer machte und dass er ihr dies in Zukunft ersparen musste, unabhngig von ihrem gesundheitlichen Zustand.
Er hatte ihr schon zu viel Kopfzerbrechen bereitet, das wusste er und das wrde er in Zukunft ndern. Er wollte nie wieder diesen verzweifelten Blick in ihren Augen sehen, wenn er nach einer lebensgefhrlichen Mission verletzt nach Hause gekommen war.
"Gut!", flsterte sie dann erleichtert und lie sich tiefer in ihre Kissen sinken. Sie hatte sich schon Gedanken gemacht, dass etwas passiert sein knnte, doch ihr fiel ein Stein vom Herzen, dass dem doch nicht so war.
"Ja", fgte John hinzu, whrend er nervs mit seinen Fingern spielte. "Und wie geht es Ihnen so?"
"Sehr gut", log Elizabeth. Sie hatte Schmerzen und hasste all dies hier, doch sie wollte ihre Schwche nicht zeigen. Sie konnte nicht laufen, hatte keine Freude am Leben und bekam kaum Besuch. John nickte lediglich und versuchte zu Grinsen, was ihm etwas schwer fiel, da er genau wusste, wie es in ihr aussah. Er kannte sie schlielich ziemlich gut.
Schwach ertnte ein Klopfen an der Tre und die Krankenschwester platzte wenige Sekunden spter in den Raum.
"Sir, Ihre Besuchszeit ist nun zu Ende. Ich bitte Sie zu gehen, da Miss Weir noch einige Untersuchungen vor sich hat!"
John nickte der Schwester zu, welche die Tr zukrachen lie. Er betrachtete dann wieder Elizabeth, die gefangen in ihrem Bett war.
"Guuuuut", murmelte er dann geistesabwesend und erhob sich. "Ich werde dann gehen bevor ich nochmals rger mit der Schwester bekomme!"
"Nochmals?" Elizabeth riss verwundert die Augen auf.
"Uh ... es war nur eine Kleinigkeit zuvor ...", meinte er, whrend er mit der Hand in der Gegend herum fuchtelte.
Sie hatte ihn nicht hereinlassen wollen, da er sich nicht ausweisen hatte knnen, dass er ein Familienmitglied von ihr oder jemand im Auftrag des Staates war. Er hatte sich dann eine kleine Lge einfallen lassen mssen, um Elizabeth berhaupt besuchen zu drfen. Die Krankenschwester war trotzdem etwas bissig zu ihm gewesen und rastete leicht aus, als er gegen ihren Willen weiter den Korridor entlang gelaufen war.
"John!?"
"Es war wirklich nichts ... nur ne Kleinigkeit!", rechtfertigte er sich.
Unberlegt griff er dann nach ihrer Hand, um diese leicht zu drcken.
"Ich wnsche Ihnen noch einen angenehmen Tag und ich hoffe, es strt Sie nicht, wenn ich ab und zu mal vorbeikomme, um nach Ihnen zu sehen!?"
"Nein, natrlich nicht!" Elizabeth musste lcheln, da John diesen schelmischen Blick in den Augen hatte, als ob er etwas planen wrde.
Er hielt ihre Hand etwas lnger als notwendig war, da er sich nach ihrer Gegenwart so lange gesehnt hatte und als die Schwester das zweite Mal in den Raum kam, lie John sie los, grinste ein allerletztes Mal, ehe er schlielich einen Schritt zurck trat.
"Na dann ...", begann er, obwohl er nicht wusste, was er noch sagen sollte und machte eine kleine Winkbewegung mit seiner rechten Hand, eher er sich umdrehte und Richtung Tr eilte.
"Gute Besserung!", fgte er noch an, ehe er das Zimmer verlie und Elizabeth mit der Krankenschwester allein lie. Liz starrte noch kurz zur geschlossenen Tre, bevor sie sich der Krankenschwester widmete.
"Sie wissen doch, dass er Sie eigentlich nicht besuchen htte drfen?", begann sich die Schwester zu beschweren und Elizabeth wurde hellhrig.
"Htte er nicht!?", fragte sie verwirrt, da sie sich nicht auskannte.
"Eigentlich nicht, ich hab ihm das auch gesagt, doch er wollte nicht hren! Aber der Oberarzt hat dann eine Ausnahme gemacht", nrgelte sie weiter. Es war ihr anzusehen, dass sie von John nicht begeistert war, da er sich ihren Anweisungen widersetzt hatte.
"Der Arzt meinte er darf das ... er ist ja ihr Verlobter!", beendete sie dann den Satz und Elizabeth sah etwas schockiert drein. "Verlobter?"

- Fin -
Fortsetzung: Fianc von Xily
Diese Geschichte wurde archiviert am http://stargatefanfic.de/viewstory.php?sid=46