Letters by Xily
Summary: Briefe aus der Heimat... Elizabeth erhält einen von Simon...
Categories: Stargate Atlantis Characters: Elizabeth Weir, Simon Wallace
Genre: PwP, Romance
Challenges: Keine
Series: Keine
Chapters: 1 Completed: Ja Word count: 919 Read: 2310 Published: 25.12.10 Updated: 25.12.10

1. Letters by Xily

Letters by Xily



Short-Cut: Briefe aus der Heimat... Liz erhlt einen von Simon...
Spoiler: -
Charaktere: Weir/Simon
Kategorie: PWP, Romance
Rating: G-6
Author's Note: Hm... irgendwie hatte ich die Story hier vllig vergessen, bis ich sie pltzlich wieder fand XD
Widmung: Fr Silke und Anka, weil sie mich immer so nett nerven ^^
Disclaimer: MGM Television Entertainment
Feedback: Warum nicht? *g* - Feff@gmx.de

Letters


Das Blatt in ihrer Hand fhlte sich khl und undurchdringlich an und Sekunden lang war sie nur in der Lage auf die bekannte Handschrift zu schauen, die den Briefumschlag zierte. Liz
Simon. Es war die Handschrift von Simon.
Sie hatte nicht damit gerechnet von ihm eine Nachricht zu bekommen. Es war vllig berraschend fr sie gewesen, als McKay ihr den kleinen Umschlag ausgehndigt hatte.
Jetzt hielt sie diesen in den Hnden und frchtete sich beinahe davor ihn zu ffnen.
Das SGC hatte eine Mglichkeit gefunden fr einige Minuten eine konstante Verbindung zu ihnen aufzubauen. Dadurch hatten sie Waren, Nahrung, Gegenstnde, Waffen und diese Briefe bekommen.
Es war berraschend gewesen, eine freudige berraschung allerdings.
Praktisch jeder hatte eine Nachricht von der Familie oder Nahestehenden bekommen, sie sollte also nicht verwundert sein, dass auch sie einen Brief bekommen hatte.
Sie hatte sich immer gefragt, was Simon gefhlt und gedacht hatte, als er ihr Video gesehen hatte. War er wtend gewesen? Traurig? Hatte er ihr vorgeworfen, dass sie diese Entscheidung getroffen hatte? Oder hatte er es verstanden?
Sie hatte es nie erfahren, doch womglich wrde sie nun die Mglichkeit dazu haben. Der Briefumschlag lag schwer in ihrer Hand und tief atmend setzte sie sich an ihren Schreibtisch und ffnete ihn.
Ein dnnes Papier rutsche aus dem Umschlag, beschrieben mit der unverkennbaren Handschrift von Simon.
Unbewusst musste sie lcheln, als sie ber das dnne Papier strich. So viele Jahre hatte sie ihn geliebt, selbst dann noch, als sie durch das Tor gegangen war, mit dem Wissen, dass sie ihn womglich nie wieder sehen wrde.
Die Schuldgefhle waren nie ganz verschwunden und sie hatte gehofft, dass Simon sein Leben fortsetzen wrde und sie mglicherweise sogar verstand.
Langsam entfaltete sie das Papier und atmete erneut tief ein, ehe sie dann anfing zu lesen.

Hallo Liz,

Soeben hat man mich benachrichtigt, dass ich dir eine Nachricht zukommen lassen knne und wie du nun liest, habe ich diese Chance genutzt.
Ich habe lange berlegt, was ich dir schreiben knnte. Du bist so schnell aus meinem Leben getreten und ich habe es immer bedauert, dass ich mich nicht von dir verabschieden konnte.
Ich werfe dir nichts vor und ich mchte, dass du mir das glaubst. Natrlich war ich wtend und es hat mich verletzt, dass du einfach so gegangen bist.
Ich habe es lange Zeit nicht verstanden, habe mir dein Video angeschaut und versucht zu begreifen, wieso du dich dafr entschieden hast.
Aber letztendlich habe ich es verstanden. Wirklich.
Du hast diesen Geist eines Entdeckers, dass wusste ich immer, demnach sollte es mich nicht wundern, dass du diese Chance ergriffen hast und ich habe fr dich immer nur das Beste gehofft.
Ich hoffe selbst jetzt noch, dass dich das Leben, fr das du dich entschieden hast, glcklich macht. Natrlich bedaure ich, dass ich nicht ein Teil davon sein kann, aber ich habe es akzeptiert.
Es ist ein Leben, das ich nicht mit dir teilen kann und dennoch hoffe ich, dass du unser altes, gemeinsames Leben nicht vergessen hast.
Ich denke oft daran, denke an die Zeit, die wir zusammen verbracht haben und ich bereue nichts davon. Ich hoffe, dass auch du das nicht tust.
Auch wenn es nun vorbei ist, war es eine Erfahrung, die ich nicht missen mchte. Ich vermisse dich, Liz. Damit mchte ich dir keine Schuldgefhle einreden, aber ich vermisse dich.
Und doch wei ich, dass du die Entscheidung nicht getroffen hast, um mir wehzutun, sondern um ein Leben zu fhren, dass du dir gewnscht hast.
Ich habe gewusst, wie sehr du deine Arbeit geliebt hast und daher hoffe ich, dass du das nun auch bei deinem neuen Leben tust.
Ich hoffe, du hast Freude dort und ich wnsche dir das Beste!
Lebe und sei glcklich!

In Liebe,
Simon


Elizabeth schluckte schwer, als sie die letzten Zeilen las und vor ihren Augen verschwamm es.
Sie fhlte Sehnsucht in sich aufsteigen. Sehnsucht nach Simon und der Nhe, die er ihr geschenkt hatte. Sehnsucht nach dem Leben, welches sie gefhrt hatten.
Es war auch fr nicht leicht gewesen diese Entscheidung zu treffen und sie hatte lange Zeit mit den Schuldgefhlen gekmpft.
Nun zu lesen, dass er ihr nichts vorwarf, war beruhigend fr sie und sie lchelte leicht. Simon hatte sie immer verstanden. Ihre Liebe zu ihrer Arbeit und dem Drang das Neue zu erforschen.
Er hatte es verstanden und akzeptiert.
Sie war dankbar fr den Brief und zrtlich strich sie ber die schwungvoll geschriebenen Worte.
Sie war froh, dass er diese Zeilen geschrieben hatte und sie wrde ihn nie vergessen knnen. Zu lange war er an ihrer Seite gewesen und hatte das Leben mit ihr geteilt. Er wrde immer in ihren Gedanken sein, auch wenn sie nun ein neues Leben lebte, weit entfernt von ihm und der Heimat.
Aber dafr hatte sie sich entschieden und sie bereute es nicht.

Ende
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