XIV. Das O'Neill Attentat - Band III: Abschiede by Ship84
Summary:

General O’Neill ist tot, doch der Präsident verbreitet das Gerücht, dass O’Neill Selbstmord begangen hat und unter Depressionen litt. Zu allem Überfluss bestätigte Joan diese Gerüchte noch. Die Familie bricht auseinander. Welche Möglichkeiten bleiben, um den Präsidenten zu stoppen, oder etwas gegen seine Machenschaften zu unternehmen? Als eine Verhandlung ansteht, passiert, für Sam, dass unvorstellbare.
Categories: Stargate SG-1 Characters: Daniel Jackson (SG-1), Jacob Carter / Selmak, Janet Fraiser, Other Character, Own Character, Samantha Carter (SG-1)
Genre: Angst, Drama, Friendship, Romance
Challenges: Keine
Series: Die O'Neill Chroniken
Chapters: 31 Completed: Ja Word count: 57459 Read: 173548 Published: 25.10.13 Updated: 30.12.13
Story Notes:


Titel: Das O’Neill Attentat (Band III – Abschiede)
Fortsetzung von: Die O’Neill Chroniken I – VIII, ab Teil IX: Das O’Neill Attentat – Band I, Band II & Band II
Genre: Romance, Friendship, SciFi
Rating: PG
Pairing: Sam/Jack
Charaktere: Walter Harriman, Janet, Jacob (Tok’ra), Daniel Jackson, Tealc (OG’s)
Staffel: Zukunft
Kapitel: 29
Fertig gestellt: Oktober – Januar 08
Anmerkung: Diese FF ist der dreizehnte Teil der O’Neill Chroniken und knüpft an die Ereignissen aus „Das O’Neill Attentat (Band II – Nur ein Augenblick)“ an. Der Prolog ist, wie immer als „Spoiler“ und die neuesten Teil sind mit „Update“ gekennzeichnet.
Disclaimer: Alle Charaktere und sämtliche Rechte an SG 1 gehören MGM/UA, World Gekko Corp. Und Double Secret Production. Diese Fanfic wurde lediglich zum Spaß geschrieben und nicht um damit Geld zu verdienen. Jegliche Ähnlichkeiten zu Lebenden und Toten Personen ist zufällig und nicht beabsichtigt. Alle weiteren Charaktere sind Eigentum des Autors.

1. Prolog/Rückblick Teil I by Ship84

2. Prolog/Rückblick Teil II by Ship84

3. Ein Trumpf im Ärmel by Ship84

4. Loyalität by Ship84

5. Ein Hinweis? by Ship84

6. Geheime Vorkehrung by Ship84

7. Die Spionin unter uns by Ship84

8. Schlechte Nachrichten by Ship84

9. Blackout by Ship84

10. Sabotage by Ship84

11. Das Geheimnis by Ship84

12. Zusammentreffen by Ship84

13. Der Gegenschlag by Ship84

14. Plan B by Ship84

15. Der Skandal by Ship84

16. Vor Gericht by Ship84

17. Zwischenbericht by Ship84

18. Eine Zeugin unter Druck by Ship84

19. Zwischenbericht II by Ship84

20. Das Urteil by Ship84

21. Die Bürde einer Uniform by Ship84

22. Unwillkommener Gast by Ship84

23. Mit allen Ehren by Ship84

24. Abschied vom SGC by Ship84

25. Warten auf Befehle by Ship84

26. Alles verändert sich by Ship84

27. SGC - Out of Order by Ship84

28. Neue Kampfkraft by Ship84

29. Ein Weg endet, eine Neuer beginnt by Ship84

30. Reise ins Ungewisse by Ship84

31. Ein Plan geht auf by Ship84

Prolog/Rückblick Teil I by Ship84
Author's Notes:


Der Prolog ist wie immer in zwei Teil geteilt. Ich hoffe er ist weiterhin übersichtlich und gibt die Zusammenhänge gut wieder. Neue Teile eines Rückblicks sind weiterhin mit „Update“ gekennzeichnet, damit man gleich zum neusten Teil kommt.


Nach den Geschehnissen mit dem Klon, in der gleichnamigen Folge der 7. Staffel, wollte Jack erfahren, was in seiner Abwesenheit passiert war und bat Sam darum, es ihm zu erzhlen. Als sie das tat, wurde ihr klar, dass sie so nicht weitermachen konnte. Ihre Gefhle zu ignorieren machte sie kaputt. Sie floh vor dem Colonel, um sich ber alles klar zu werden. Dieser fand sie schlielich nachts zufllig in der Kantine, wo es zu einer kleinen Aussprache kam und er ihr seine Liebe gestand. Sie kssten sich, doch Sams Verstand gewann wieder an Oberhand und so lief sie erneut weg. Am darauf folgenden Tag sollte eine Besprechung stattfinden, zu der der Colonel jedoch nicht erschien. Janet fand ihn daraufhin tot in seinem Quartier. Er hatte sich nachts erschossen. Sam konnte es nicht glauben und nachdem sie einen Abschiedsbrief von Jack gelesen hatte, verstand sie, wie dumm sie doch gewesen ist. Sie wollte ohne ihn nicht leben und plante auch sich, mit Jacks Waffe, zu erschieen, was jedoch nicht funktionierte. Die Waffe klemmte. Janet und Daniel fanden jedoch spter heraus, dass die Waffe, da eine Kugel fehlte, ein fast volles Magazin hatte und somit htte funktionieren mssen.


Die Beiden konnten jedoch nicht wissen, dass Jacks Geist, der in seinem Quartier gefangen war, verhinderte, dass sich die Wissenschaftlerin erschiet. Ein paar Stunden spter traf Thor, auf bitten von Daniel und Tealc ein. Er erklrte, dass ONeills Wiederherstellung viel Zeit in Anspruch nehmen wrde, da dieser schon so lange tot sei. Einen Monat spter stellte Janet fest, dass Sam schwanger sei, der Major jedoch berrascht erklrte, dass sie mit Niemandem geschlafen habe. Ihr fiel wieder der Traum, den sie von Jack und sich in der Kantine hatte, ein und Beide schoben dies auf die Wunder des Universums. Whrend Sam den Traum hatte, schien es so, als htte sie eine Verbindung mit Jacks Geist hergestellt, dieser verschwand in dem Major. Noch am selben Tag kehrte auch ONeill, in alter Form, zurck und stellte mit erstaunen fest, dass er noch alles wusste und sich sogar an seine Zeit als Geist und auch Sams Traum erinnern konnte. Sam und Jack waren wieder vereint. Danach dauerte es nicht lange und die Regeln wurden, nach einem Gesprch Hammonds mit dem Prsidenten, fr das SGC gendert. Der Major und der Colonel bekamen eine gesunde Tochter, die sie Samantha Joan ONeill nannten und heirateten ein Jahr danach. Um ihr Glck zu vervollstndigen bekamen Beide, zwei Jahre nach ihrer Hochzeit, noch eine weitere Tochter und nannten sie Tamara.


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Fnf Jahre spter und zwei Jahre nach Tamaras Geburt entschieden sich Sam und Jack, dass ihre lteste, die die Klugheit ihrer Mutter geerbt hatte, ihre erste Reise durch das Stargate machen sollte. Die Beiden wollten, dass ihre Tchter an den Wundern der Galaxie teilhaben sollten. Joan war bereits sehr klug fr ihre fnf Jahre, sehr erwachsen, reiste mit ihren Eltern nach Vorash, um ihren Opa zu besuchen und ihn mit zur Erde zu bringen. Im SGC war die Kleine bereits sehr beliebt. Zu ihren Paten gehren Dr. Fraiser, General Hammond und Tealc. Das Mdchen hatte diese Reise, zu Sams berraschung, sehr gut verkraftet.


Zwlf Jahre spter waren Sam und Jack immer noch glcklich verheiratet. Stolzer knnten sie auf ihre Kinder nicht sein, denn sie sind zu wunderschnen Frauen herangewachsen und gehren bereits zum Inventar des SGCs. Joan, die hnlichkeit mit ihrer Muter hat, wird von ihrem Grovater hufig Sammy genannt und auch ihr Interesse ist, wie bei ihrer Mutter, in der Wissenschaft verankert. Sie geht inzwischen, mit ihren 17 Jahren, zur Militrakademie, an dessen Aufnahmeprfung sie heimlich teilgenommen und damit ihre Eltern vor vollendete Tatsachen gestellt hatte. Sie bernahm, da ihre Zeit an der Akademie zu Ende ging, bereits kleinere Aufgaben im SGC. Die Jngste und, wie soll es auch anders sein, das Nesthkchen der Familie ist Tamara, die mit ihren knapp 15 Jahren auch den Wunsch uerte zur Militrakademie zu gehen. Ihre Eltern konnten dies, nachdem sie es schon ihrer Schwester erlaubt hatten, nicht abschlagen. Auch Tamara half bereits im SGC und ging auch auf Reisen. Meistens mit ihrem Grovater. Auf einer dieser Reisen setzte sie sich, unwissentlich, einem fr Menschen tdlichen Virus aus, der ihr Immunsystem angriff und sie bereits in kurzer Zeit tten wrde. Es gab nur eine Mglichkeit sie zu retten. Mit ihren 15 Jahren musste sie eine Tokra werden. Ihren Eltern blieb nichts anderes, als der Idee ihrer ltesten, zuzustimmen und so brachten sie sie zu den Tokra. Dort whlte sie einen jungen Symbionten namens Serna und blieb, nach der Verschmelzung, bei den Tokra.


In den zwlf Jahren waren aber noch einige Dinge mehr passiert. Jack ist nun General, Sam ist Colonel, General Hammond ging auf einem anderen Planeten in den Ruhestand und das SGC wuchs weiter an. Auerweltlich kamen noch zwei Auenposten dazu und die SG-Teams waren auf 25 angewachsen. Die Allianz mit den Jaffa und den Tokra, die inzwischen dreimal auf andere Planeten umgezogen waren, besteht immer noch und die Erde ist nach wie vor eng mit den Asgard befreundet. Die Asgard hatten nun auch die Planeten von den Jaffa und den Tokra in die Liste der geschtzten Planeten aufgenommen. Nur Anubis war immer noch nicht besiegt und es gab drei neue Goauld, die sich heimlich an die Macht geschlichen hatten. Die Bewohner der Erde wussten nun, seit einigen Jahren, auch von dem Stargate. Der Prsident hatte allerdings verfgt, dass das Tor im Cheyenne Berg blieb. Wollten andere, als SG-Teams, zu anderen Planeten reisen, die natrlich unter dem Schutz der Asgard standen, geschah dies von dort aus.


Ein Jahr, nachdem Tamara bei den Tokra geblieben war, bekamen die Tokra einen Hinweis, dass zwei der, an die Macht gekommenen, Goaulds eine Allianz planten. Sethur und Herth. Gemeinsam wollten Jack, Sam, Joan, Jacob und Tamara Diese verhindern und machten sich auf die Mission auf. Sie glaubten Herth vernichtet und Sethur war geflohen. Als sie zur Erde zurckkehrten, war Sam schwer verletzt, es stellte sich jedoch heraus, dass sie nur ein Klon war, den sich Herth zum Vergngen erschaffen hatte, dieser aber nicht ganz perfekt war. Durch eine Nachricht von Herth erfuhren sie, dass er noch lebte und ihnen einen Vorschlag anbot. Den Klon fr die Koordinaten des Planeten, wo sie Sam finden wrden. Schlielich fanden sie Sam in einem schlechten Zustand auf dem Planeten, wo die Gruppe die Allianz verhindern wollte und brachten die Wissenschaftlerin nach Hause. Sie wachte jedoch nicht auf und es sah so aus, als das ihr Zustand nicht bessern wrde. Nach einiger Zeit wachte sie aber wieder auf und es sah alles gut aus. Janet ordnete fr Sam Urlaub an, den sie anfangs unfreiwillig mit Jack in der Htte am See verbrachte. Nach einigen Tagen stellte sie dann Vernderungen an sich und Jack fest. Sie waren jnger geworden und die rztin stellte fest, dass sich im Blut der Beiden Naniten befanden, die dafr verantwortlich waren. Herth hatte Sam mit den Naniten gefoltert und Diese nahmen eine andere Funktion, nach ihrer Rettung, an. Beide beschlossen die Naniten nicht zu entfernen und sie der Forschung zur Verfgung zu stellen.


Ein weiteres Jahr spter wurde Joan, mit ihren 18 Jahren zum jngsten Major, in der Geschichte der Air Force, befrdert und bekam das Kommando ber SG-1. Sie hatte das Naquadriaprojekt vorangetrieben und dabei geholfen, eine ganze Prometheusflotte sowie eine Gleiterflotte zu bauen. Einige Tage spter, am Hochzeitstag ihrer Eltern, der nur mit den engsten Freunden gefeiert werden sollte, wurden sie von Anubis angegriffen, der mit einem Mutterschiff zur Erde geflogen war. Joan konnte, mit Hilfe von Lieutenant John Manson und der Technik, die ihre Eltern Jahre zuvor anwandten, durch ein Hyperraumfenster hinter den Schild des Mutterschiffs gelangen, das Mutterschiff zerstren und so den Angriff abwenden. Als sie zurck zum Sttzpunkt fliegen wollten, wurden sie von einem, der brig gebliebenen Todesgleiter abgeschossen. Mehrere Tage suchte das SGC nach den Beiden. In der Zwischenzeit tauchte Anubis wieder auf, dessen erster Angriff sich als Finte herausstellen sollte, da er noch einen anderen Plan verfolgte. Er fand den Lieutenant in einem Wald nahe einer Hhle, in die er den Major und sich gebracht hatte. Der Goauld fhrte Experimente an Manson durch und pflanzte einen Virus, der John langsam bernehmen sollte, ein.


Erst eine Vision von Tamara ermglichtes es, die Beiden zu finden. Zwischen den beiden Schwestern war schon immer ein starkes Band, selbst, wenn sie sich in der Kindheit mal gestritten hatten, hielten sie doch immer zusammen und ergnzten sich gegenseitig. Eine Gruppe brachte Joan und John zurck, Janet konnte deren Verletzungen jedoch nicht heilen. In einer weiteren Vision, in der sie ihrer Schwester begegnete, infizierte sich Tamara ebenfalls mit dem Virus, den John in sich trug, konnte jedoch von Serna geheilt werden. Als sie wieder erwachte, berichtete sie Janet, ihrer Mutter und ihrem Vater von dem Virus, den John in sich trug sowie der Verbindung zu Anubis. Mit einem Mal konnte Serna auch Joan heilen, obwohl sich diese in Tamara befand. Jack erklrte dies, mit dem Wunder des Universums. So erwachte auch wieder Joan und inzwischen hatte man John in den Quarantneraum gebracht, da der Virus immer mehr seine DNA vernderte. Tamara holte Thor zur Hilfe, der John von dem Virus befreite, als die Menschen anschlieend, mit Hilfe von Thor und den anderen Asgard, Anubis endgltig vernichten konnten.


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Drei Monate nach Anubis Angriff war auf der Erde wieder Ruhe eingekehrt. Inzwischen reiste SG-1 sehr viel auf andere Planeten, Jack ging seinen Pflichten als Kommandant des SGCs nach und Sam hatte ihr eigenes kleines Projekt. Sie war seit ein paar Monaten auf der Alphabasis mit Thor, um die Verteidigung der Basis zu verbessern. Da Jack seine Frau vermisste bat er seine Tochter zur Alphabasis zu reisen, um Sam zu holen. Auf der Basis erfuhr sie und John, den sie mitgenommen hatte, was sich inzwischen fr Vernderungen in dem Sttzpunkt ereignet hatten. Die Basis war ebenfalls grer geworden, wurde in einen Berg gebaut und wurde von Major Jim Griff geleitet. In einer im Orbit liegenden Station erfuhren die Beiden von Heimdall, dass das neue Verteidigungssystem seine Energie durch den Planetenkern erhalten sollte, damit diese nie verbraucht wrde. Zudem sollte das System eigenstndig reagieren, wenn der Planet angegriffen wrde. Heimdall erklrte den Beiden, dass der Colonel und Thor auf der anderen Seite des Planeten isoliert seien und nicht gestrt werden sollten. So projizierte sich Joan zu ihrer Mutter und bat sie nach Hause zu kommen. Thor stimmte daraufhin zu und bat Sam ihm bescheid zu geben, wenn die Beiden fortfahren knnten. Dann kehrten die Drei zur Erde zurck.


Inzwischen war Tamara zur Erde gekommen, die mehr Zeit auf der Erde verbringen wollte und die Erlaubnis dazu vom Hohen Rat Persus bekommen hatte. Sie traf Ben James wieder, mit dem sie inzwischen eine Beziehung hatte. Ihre Schwester dagegen versuchte ihre Beziehung zu John Manson im SGC geheim zu halten. Diese vier waren seit Anubis Angriff zu einer kleinen Clique geworden. Etwas spter begleiteten die vier Daniel Jackson auf einen Planeten, den dieser einige Zeit zuvor mit SG-14 besucht hatte, nachdem sich das Team mit dem dort lebenden Volk angefreundet hatte. Die Narris sind sehr fortschrittlich, knnen ihre Stdte tarnen und existieren bereits seit ber zweitausend Jahren. Sie sind zudem uralte Feinde der Goauld. Dies konnten ihnen keine Symbionten einpflanzen und wollten sie deshalb vernichten. Zu dieser Zeit lebten die Narris auf einem 100 Tausend Lichtjahre entfernten Planeten, der jedoch im sterben lag und auf dem sich eine Seuche ausgebreitet hatte. Die letzten berlebenden, etwa 300, flchteten und fanden den neuen Planeten, mit dem sie eine Symbiose eingingen. So sind sie von ihm und er ist von ihnen abhngig. SG-1, Daniel und der Minister der Narris kehrten zur Erde zurck, da der Dieser auch ihren Planeten sehen wollte. Im SGC erzhlte Daniel ihm von der Erde und ihren Verbndeten. Von den Jaffa war Nari anfangs nicht sehr begeistert, bis ihm versichert wurde, dass sie sich gendert hatten. Somit war das Bndnis beschlossen und Erde bekam neue Technologie. Darunter ein Generator fr die Gleiter, der die Tarnung ermglicht und jegliche Gre annehmen kann. Der Wahlcomputer wurde so verndert, dass bei jeder Aktivierung das Wurmloch gescannt wird und das SGC vom Computer informiert wird, ob ein Verbndeter oder ein Feind hindurch kommt. Durch die Vernderungen am Wahlcomputer trat zudem etwas berraschendes auf. Es ffnet sich sofort, ohne Wahlvorgang, ein Wurmloch, wenn eine Adresse im Computer ausgewhlt wird.


Zwei Tage spter und ein Tag vor Joans Geburtstag bekam das SGC unerwarteten Besuch. Die neununddreiigjhrige Joan kam aus der Zukunft und bat die verblfften Mitglieder um Hilfe. Um eine Verwechslung vor zu beugen bat sie darum Sammy genannt zu werden. Sie berichtete Sam, Jack, Joan und Tamara, dass es in ihrer Zukunft fast keine Menschen der Erde mehr gibt. Es wrde keine 2 Jahre mehr dauern, bis Hathor das SGC infiltriert, die Mnner zu ihrem Harem erklrt und die Erde bernehmen wrde. Die Goauld wrden zusammenarbeiten und die Galaxie ins Chaos strzen. Auf Jacks Frage, warum sie jetzt um Hilf bat, erklrte Sammy, dass das Bndnis mit den Narris der Schlssel sei. Ohne sie wre die Erde fr immer verloren. Sammy hatte die Koordinaten des Planeten mitgebracht, wo sich Hathor aufhielt und den berfall vorbereitete. Jack stimmte zu, seiner Tochter zu helfen, mobilisierte eine Flotte, die daraufhin getarnt zum Planeten flog. Sie erfuhren, dass Hathor an einem neuen Schiff baute und bekamen mit, wie Baal im Namen der anderen Systemlords, ein Bndnis mit Hathor schloss. Als die Tauri genug Informationen gesammelt hatten, wollten sie einen gebndelten Angriff starten, was jedoch nicht leicht war, da bei einem SG-Team die Tarnung ausgefallen war. Das SG-Team wollte sich jedoch opfern und so konnten sie, nachdem Baal den Planeten verlassen hatte, angreifen und vernichteten Hathor endgltig. Am nchsten Tag, Joans Geburtstag, verabschiedeten sie sich von Sammy, die in ihre Zeit zurckehren wrde. Fr Joan lies sie eine Kiste zurck und machte ihrer Schwester Mut, dass sie die Zukunft der Tokra prgen wrde. Dann verlies Sammy das SGC, lies aber eine verwirrte Joan zurck, die versuchte ihre Gefhle zu ordnen. Das, was sie von ihrem lteren Ich erfahren hatte, machte es nicht leichter. Zu aufgewhlt lieen die Anderen sie in ruhe, verschoben die Geburtstagsparty und warteten darauf, dass Joan zurckkommen wrde, um in die Kiste zu sehen, da diese sich in ihr Quartier zurckgezogen hatte. Die Kiste war mit einem Zeitschloss versehen.


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In der Kiste fand Joan schlielich Tagebcher, die ihr Ich aus der Zukunft verfasst hatte. So erfuhr sie, was passiert wre, wenn sie Hathor nicht vernichtet htten. Nachdem Hathor die Menschen beinahe ausgelscht und die restlichen vertrieben wurden, fanden diese mit anderen Vlkern, die vor den Goauld geflohen waren, auf einem erdhnlichem Planeten eine Zuflucht. Unter den Flchtlingen waren auch die Asgard. In dieser Zeitlinie lernte Joan einen Mann namens Belor von den Halda kennen und lieben. Mit ihm bekam sie sogar eine Tochter, die sie Tamara Nadei genannt hatte. Den Verlust ihrer Familie konnte sie jedoch nie verwinden und entwickelte mit den Asgard eine Mglichkeit in die Vergangenheit zu reisen, um diese zu verndern und die Menschheit sowie alle anderen Vlker zu retten. Die Asgard erklrten, dass dies 15 Jahre dauern knnte, aber Joan, auch wenn sie eine neue Familie hatte, wollte die Vergangenheit ndern. Belor half ihr ebenfalls. Whrend Joan die Tagebcher studierte, machten sich Tamara mit Ben, einen Tag zuvor, auf dem Weg zu einem Planeten, der Svarog gehrte. Dort sollten sie einen Tokra retten, der auf einer Mission war und jetzt Hilfe bruchte. Die Beiden wurde jedoch von den Bewohnern unfreundlich empfangen und planten bereits, sie fr ihr eindringen, zu exekutieren. Tamara konnte dies jedoch verhindern und kurz darauf fand sie heraus, dass die Sprecherin des Rates, eine tot geglaubte Tokra war. Sie fanden jedoch auch Jacob. Er war der Tokra, den die beiden retten sollten. Jacob musste jedoch nicht gerettet werden. Er hatte eine falsche Nachricht geschickt, um mit der Hilfe der Beiden die Bewohner und die Tokra zu befreien. Um einen besseren Plan zu entwickeln wollte Darli, die tot geglaubte Tokra, den Planeten mit den Anderen verlassen.


Nachdem Joan und John wieder im SGC waren, wurde sie, bei der Untersuchung eines Gertes von einer Energiewelle getroffen und bewusstlos. Die Energiewelle hatte jedoch nicht viel Schaden verursacht, wodurch Joan einige Tage spter wieder erwachte. Kurze Zeit darauf erfuhr das SGC, dass das Schiff, auf dem Tamara, Ben, Jakob und zwei weitere Tokra waren, beim Rckflug von den Goauld vernichtet wurde. Es gab keine berlebenden. Sam, Jack und Joan konnten es kaum glauben. Sie hatten die hlfte ihrer Familie verloren. Nur ein paar Tage spter gab es eine wrdige Abschiedsfeier, auf der auch der Prsident anwesend war und eine Rede gehalten hatte. Nicht lange danach wurde Joans Welt noch weiter auf den Kopf gestellt. Ihre Eltern stritten sich nur noch, weil Sam an einem Versprechen festhielt, was Jack ihr vor Jahren gegeben hatte. Als Joan klein war, versprach Jack seiner Frau, dass er immer darauf achten wrde, dass ihren Kindern nichts passiert. Der General wusste jedoch nicht, dass es seiner Frau um dieses Versprechen ging. Auf der anderen Seite litt Joan, da John sich von ihr abwandte, worauf sie schlielich erfuhr, dass dieser eine Affre mit einer Betty Smith hatte, von der bereits alle im SGC wussten. Wochen vergingen und es ging Joan immer schlechter. In Janet fand sie Jemanden, die versuchte sie zu trsten. Auf einen Rat hin, dass sich Joan abreagieren msse, verpasste sie John einen Kniesto in die Magengrube, nachdem dieser in der Kantine aufgetaucht war. Danach ging es ihr besser, doch als sie im Bro ihres Vaters ein Gesprch zwischen ihm und ihrer Mutter hrte, war ihre Verwirrung wieder gro. Ihre Mutter wollte das SGC verlassen und sie mitnehmen, doch das wollte Joan nicht und lief davon. Auf den Gngen hrte sie dann pltzlich Stimmen von Personen, die gar nicht in ihrer Nhe waren. Diese Stimmen sprachen davon, dass es Joan nicht gut geht und sich ihre Vitalzeichen verschlechtern wrden. Mit einem Mal sah sie auch ihre Schwester wieder, die ihr mitteilte, dass das alles nicht real sei. Schlussendlich, nachdem Joan ber die letzten Wochen nachgedacht hatte, wurde ihr klar, dass sie immer nur Angst hatte. Da stellte sie sich der Angst und mit einem Mal verschwand alles um sie herum.


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Joan erwachte auf der Krankenstation und stellte fest, dass alles nur ein Traum war. Tamara hatte, whrend ihre Schwester auf der Krankenstation lag, das Gert untersucht, dass diese Energiewelle ausgestoen hatte und fand heraus, dass es eine Verbindung mit ihrer Schwester hatte. Von den Tokra erfuhr sie, dass dieses Gert einem Volk, namens Veda, gehrte, die sich mit Hilfe dieser Gerte geistig auf Kmpfe mit anderen Vlkern vorbereitet haben. Das Volk existiert jedoch nicht mehr. Nach Joans Erwachen brauchte sie etwas, um das Erlebte zu verarbeiten. Tamara schlug vor, sich die Aufzeichnungen des Gertes anzusehen, um ihrer Schwester besser helfen zu knnen. Joan wandte sich, durch das Erlebte, von John ab, der jedoch noch nicht wusste, was passiert war. Im Konferenzraum sahen sich dann Jack, Sam, Tamara, Janet und John die Aufzeichnungen an, konnte aber kaum glauben, was dem Major widerfahren war. Am nchsten Tag verlie Joan dann die Krankenstation, hatte bisher aber nur mit ihrer Schwester geredet. Beide verlieen das SGC und fuhren nach Hause, wo Joan weiterhin versuchte, sich mit ihren neuen Erinnerungen, da das Gehirn, die Illusion fr war hielt, zu verarbeiten, doch dies schien nicht zu gelingen. Sie legte sich auf ihr Bett und schlief ein.


Es dauert jedoch nicht lange, bis sie durch einen Alptram, in dem sie von John erneut verraten wird, schreiend aufwacht und kaum einen klaren Gedanken fassen kann. Ein paar Augenblicke spter war auch schon ihre Schwester bei ihr, da sie ihre Schreie gehrt hatte und versuchte ihre Schwester zu beruhigen, was jedoch nicht so einfach war. Spter fand Tamara zwei Briefe auf dem Schreibtisch, die sie mitnahm und, da es besondere Umstnde waren, durchlas. Das Gelesene konnte sie kaum glauben, kehrte mit den Briefen ins SGC zurck und erzhlte ihrem Vater davon, der sich diese daraufhin auch durchlas. Seine lteste kndigte in dem einen Brief ihre Arbeit im SGC und in dem Anderen machte sie mit John schluss, da sie das ganze nicht mehr ertrug. Tamara und Jack wurden je vom Alarm unterbrochen und mussten im Kontrollraum erleben, wie sich Joan durch das Tor aus dem Staub machen wollten. Tamara konnte noch rechtzeitig die Iris schlieen, doch der Gemtszustand ihrer Schwester hatte sich inzwischen rapide verschlechtert. Tamara und ihr Vater konnten sie dann, auf dem Weg zur Umkleide, nicht zur Ruhe bringen. Joan hatte genug von dem ganzen und wollte weg. Sie erklrte, dass sie womglich zu den Tokra geht, um ihre Erinnerungen an das erlebte lschen zu lassen. Auch, wenn ihre Schwester und ihr Vater ihr helfen wollten, lieen sie sie gehen. Nicht lange und es wurde ein Einbruch in einen Hangar gemeldet. Ein paar Minuten spter stellten sie fest, dass sich Joan Zugang verschafft hatte und mit einem Gleiter zu den Tokra geflogen war.


Auch Tamara machte sich auf den Weg dorthin und ging zu Jacob in die Kristallhalle. Sie berichtete ihm von dem Verhalten ihrer Schwester und so untersuchten Beide das Gert, dass von den Veda Stressabbauer genannt wurde, genauer. Bei der Untersuchung der Schriftzeichen, erfuhren sie, dass die Gerte Eigentmer hatten und diese, falls sich ein Fremder daran zu schaffen macht, einen Virus bertrugen, der Denjenigen verrckt machen sollt, der das Gert berhrt. Tamara war geschockt ber diese Entdeckung, war sich dann aber sicher, dass der Virus Schuld am Zustand ihrer Schwester war. Dann kamen auch Joan und Persus dazu, der die Bitte des Majors, ihre Erinnerungen zu lschen, ablehnte. Jacob erklrte seiner Enkelin dann, dass ein Virus Schuld sei, Tamara und er sie aber heilen knnten. Joan, von dieser Nachricht berrascht, stimmte zu und es dauerte nur ein paar Stunden bis der Virus vernichtet war. Persus, Joan und Tamara kehrten zur Erde zurck. Der Tokra wollte den General um Hilfe bitten, da die Tokra nun einen Plan zur Befreiung der Valey hatten. Diese wurden befreit und auf die Betabasis gebracht. Nun konnte Joan das Erlebte verarbeiten, brauchte aber noch etwas Zeit. Ein Wenig spter war Joan dann in der Kantine und wurde von John, der vom General gebeten wurde, zu ihr noch Abstand zu halten, berrascht. Ben hatte seinen Freund berredet, sich mit seiner Freundin auszusprechen.


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Der Major sprach sich mit John aus, was Joan sichtlich erleichterte. Danach rief der Alltag, denn Jack hatte eine neue Mission fr SG-1. Zuerst war er nicht begeistert darber, dass John ihn ignoriert hatte und sich doch mit Joan aussprach. So gingen Joan, John, Tamara und Ben durch das Tor auf den Planeten PX457, der sich schlielich als der Heimatplanet der Halda herausstellte. Einer dieses Volkes war in einer frheren Zeitlinie mit Joan verheiratet, was sie jedoch durch die Vernichtung von Hathor verhindert wurde. Allerdings hatte Tamaras lteste nicht damit gerechnet, dass die Daten des Computers, durch ihr Zukunftsich, manipuliert wurden. Zuerst war Joan erschrocken, es wurde ihr aber klar, dass diese Zukunft nicht mehr eintreten konnte. berraschender Weise hatten die Halda sie bereits erwartet, da auch sie eine Nachricht, in der die Ankunft der Vier angedeutet wurde, aus der Zukunft erhalten hatten. Sie erfuhren, dass die Halda in einem endlosen Krieg mit einem Volk sind, das sich tarnen kann, in einem groen Wald lebt und immer wieder unschuldige Kinder entfhrt. In der Stadt merkten sie jedoch auch, dass die Halda ein fortschrittliches Volk waren, schlossen ein Bndnis und Joan lud den Anfhrer und seine rechte Hand auf ein Fest ein, dass bald stattfinden sollte. SG-1 kehrte zur Erde zurck und Joan musste diese Begegnung verdauen, von der sie gehofft hatte, dass diese nicht in so kurzer Zeit stattfinden wrde.


Zwei Tage spter fand dann ein groes Gipfeltreffen der besonderen Art statt. Auf einem abgelegenen Gelnde, wurde zwei Jahre zuvor, ein neues Gebude, der Stargateclub, zu diesem Anlass errichtet. Die Presse war vertreten und die Mitglieder des SGC erlebten diesen Abend, wie Filmstars. Von dem Fernsehsender CBC, dessen Zentrum sich in West Virginia befindet, wurde von Tom Hecht vertreten, der vom Prsident die Erlaubnis zur Einsicht der SGC-Akten bekam. Der Reporter stellte vor dem Abend, auf dem roten Teppich, der Familie ONeill einige Fragen, die sich in machen Fllen auch auf die Akten bezogen. Whrend des Abends wurde ein Film, den Ton Hecht im SGC gemacht hatte, den anwesenden Gsten sowie den Zuschauern vor den Fernsehern, da der Abend Live bertragen wurde, gezeigt. Zudem wurde das Stargate noch einmal vorgestellt, John und Ben wurden zu Captains befrdert und die bis Dato Verbndeten wurden vorgestellt. Spter am Abend ging Joan auf die Terrasse des Gebudes, um frische Luft zu schnappen und begegnete dem Halda Belor. In ihrem Gesprch musste sie feststellen, dass er nicht, so wie sie, ber die nicht mehr existierende Zukunft dachte. Er warf ihr vor, dass ihr Zukunftsich selbstschtig gehandelt hatte, als sie die Vergangenheit vernderte. Joan wollte das nicht glauben und stritt es ab. Als sie zum Fest zurckkehrte, begann ein Abend der Interviews, mit dem Reporter Tom Hecht, bei dem sie mit John den Anfang machte und im Anschluss ihre Schwester und Ben interviewt wurden. General ONeill und Colonel ONeill rundeten den Abend ab, was schlielich zu einem vollen Erfolg des Abends fhrte, was am nchsten Morgen in den Zeitungen und Nachrichten besttigt wurde.


Drei Monate spter erzhlte Joan, die inzwischen mit Belor auf einer Beobachtungsmission war, ihrem Onkel Hammond, dem ehemaligen General, der sie auf der Station besuchte, von diesem Abend. Ihr Vater hatte ihr diese Mission aufgetragen, worber die Wissenschaftlerin nicht sehr erfreut war. Bevor sie ihre Geschichte beendete, erzhlte sie ihm noch, dass sie noch einmal mit Belor, bevor er auf seinen Planeten zurckkehrte, ber den Besuch aus der Zukunft. Joan gab zu, dass der Halda recht hatte, denn sie hatte Angst, wenn sie ihm begegnete, sich die Zukunft wiederholen wrde. Belor offenbarte ihr dann, dass Joans zuknftiges Ich ihn darum gebeten hatte, auf sie aufzupassen, worber Joan jedoch nicht verrgert war. Nachdem Joan ihre Geschichte beendet hatte, betrat Belor den Raum, in dem sich der Major und ihr Onkel aufhielten und teilte mit, dass der General sie zurckbeorderte. Whrend Belor und Joan zur Erde zurckkehrte, ereignete sich auf dieser ein tragischer Vorfall, durch den hundert Menschen ums Leben kamen, als der Stargateclub, whrend eines Treffens, in die Luft flog.


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Nicht lange, nachdem der Stargateclub in die Luft geflogen war, begann das SGC eine Untersuchung. Ein Bergungsteam, dass von Colonel Michael Zyks kommandiert wurde, bekam diesen Auftrag und bernahm auch die Pflicht, die vorhandenen berreste der Toten zu identifizieren, was jedoch nicht einfach war, da einige bis zur Unkenntlichkeit verbrannt waren. Kurz Zeit spter, nachdem sich auch Jack das Ausma angesehen hatte, war aber immer noch nicht klar, ob das ganze ein Unfall, oder Absicht war. Tamara, John und Ben sahen sich ebenfall die Daten an, hatten dazu aber nicht viel Zeit, da sie, sobald Joan zurckkehrte, eine neue Mission bekommen wrden. Als Joan mit Belor zurck war, konnte sie kaum glauben was, von den Anderen mitgeteilt bekam, schien dies aber mit Arbeit verarbeiten zu wollen. Der General, der bereits wusste, dass Joan alles jedes Mal anders verarbeitete, musste sich damit abfinden und schickte SG-1, inklusive Belor, den Joan dabei haben wollte, auf einen neuen Planeten. Die Bezeichnung des Planeten war PX896 und auf diesem trafen die Fnf ein Volk, das bereits sehr alt und sehr fortgeschritten war. Die Wischta waren sich auch der Gefahr, durch die Goauld bewusst, doch, so erfuhr Tamara es, befindet sich der Planet in einem Teil der Galaxie, der mit Schiffen nicht zu erreichen ist. Dieses Volk ist bereit so alt, dass, auer den Tokra, keiner mehr ihre Sprache spricht. ber jahrhunderte hinweg versuchten sie sie anderen Vlkern beibringen, doch es gelang ihnen nur bei den Tokra und Tamara vermutete, dass es etwas mit den Symbionten zu tun hat.


Nachdem der Anfhrer der Wischta der Tokra ihre Sprache auf ungewhnliche Weise beigebracht hatte, erklrte sie ihren Kameraden, dass die Wischta erst etwas mit den Menschen zu haben mchten, wenn diese ihre Sprache auf herkmmliche Weise gelernt haben, da die Sprache sehr komplex ist. Einige Wrter haben mehrere Bedeutungen und wenn sie falsch ausgesprochen werden, ist dieses Volk sehr schnell beleidigt. Joan war jedoch nicht sehr erfreut ber diese Offenbarung, musst sich jedoch damit abfinden. Die Fnf kehrten zurck, Belor kehrte auf seinen Planeten zurck und SG-1 hatte eine kleine Verschnaufpause. Nur zwei Tage spter und ohne, dass das SGC es wusste, war eine groe Goauldflotte, nur eine Stunde von der Erde entfernt, auf dem Weg zu Dieser. An Bord eines dieser Mutterschiffe befand sich der Goauld Sethur, der endgltig Besitz von der Erde nehmen wollte. Zudem bestand auch immer noch ein Bndnis mit Herth, der sich an diesem berfall beteiligte, jedoch auf dem Weg zu den Tokra war, um diese zu vernichten. Er informierte seinen Verbndeten von Vernichtung des Asgardplaneten. Zudem hatte Sethur wohl auch den Narrisplaneten einen nicht so angenehmen Besuch abgestattet, denn in den Kerkern hatte er Colonel ONeill als Gefangene, die er nach einem Wortgefecht durch ein tdliches Gas, schmerzvoll verenden lies. Als die Flotte an der Erde eintraf, bemerkte diese nicht, dass ein berfall bevorstand. Erst, als das Gelnde, auf dem der Stargateclub stand, beschossen wurde, wurde dem SGC klar, dass sie angegriffen wurden.


Von dem berfall berrascht, wurden die Truppen zusammengetrommelt. Alle Flieger wurde, mit Hilfe des Transporters, zur Petersen Air Base transportiert, wo sie in die Gleiter stiegen. SG-Teams, die von der Alphabasis waren, wurden auf den Kampf am Boden vorbereitet. Die Bevlkerung wurde ber das Fernsehen von dem Angriff informiert und der Ausnahmezustand wurde verhngt. Es dauerte nicht lange, bis der General darber informiert wurde, dass die Flotte nicht starten konnte, da die Sublichtaggregate ausgefallen waren. Derweil versuchten die Gleiter in den Orbit zu kommen, um das Ausma zu erkennen, doch dass gelang ihnen nicht. Unerwartet hrte Jack dann ber den Funk Colonel Teng von der Alphabasis, der die Titas, eine neue Schiffsklasse kommandierte. Dieser teilte mit, dass die Alphabasis versucht hatte, die Erde zu kontaktieren, um sie vor dem Angriff zu warnen. Whrend Dr. Lee versuchte, die Programmierung rckgngig zu machen, die verhinderte, dass die Flotte starten konnte, fanden die Schiffe von Colonel Teng heraus, dass die Goauldschiffe die Mglichkeit hatten, deren Tarnung zu durchdringen und zerstrten die Schiffe eines nach dem Anderen. Der General konnte kaum glauben, was der Colonel ihm, whrend des Kampfes, mitteilte und erinnerte sich kurz danach und nachdem die eigene Flotte endlich starten konnte, dass die Alphabasis versucht hatte, sie anzuwhlen. Jack beschloss, selbst die Basis anzuwhlen, doch Walter bekam keinen Zugang zum Wahlprogramm. Jemand hatte sich am Computer zu schaffen gemacht. Bis auf den Haldaplaneten, waren alle Planeten blockiert. ONeill lies den Haldaplaneten anwhlen und bat Felix um Hilfe, doch da sein Volk selbst einen Krieg fhrte, konnten sie ihm keine Truppen schicken. Enttuscht verabschiedete er sich vom Halda.


Whrenddessen kmpften die Gleiter, darunter auch Joan und Tamara, verbissen gegen die Todesgleiter. Joan wagte einen Vorsto, wiederholte die Prozedur ihrer Eltern und konnte zwei Goauldschiffe zerstren. Dann erreichten die Schiffe der groen Flotte den Orbit und begannen den Beschuss. Colonel Nick Cage, Captain der Odyssee und Fhrungsschiff der Flotte, gab den Befehl aus, mit allem was sie hatten, auf die feindliche Flotte zu schieen, befahl aber auch, dass die letzten Schiffe, die brig bleiben wrden, zur Oberflche zurckkehren sollten, um den Sttzpunkt zu beschtzen. Nachdem Cage den General darber informierte, dass Bodentruppen auf dem Weg seien, entsandte der General SG-1, von John und SG-2, von Ben befehligt, zur Oberflche. Die Beiden folgten dem Befehl und nahmen Transportsteine fr die Teams mit, damit diese bei einem Notfall, sofort transportiert werden knnten. Im Konferenzraum wollte Jack neue Kraft tanken, als er sich fr ein paar Minuten an den Tisch setzte und sich auf einen anderen Planeten wnschte. Mit diesem Gedanken begab er sich jedoch sofort wieder in den Konferenzraum. Egal, wie lange es noch dauerte, bis die Goauld den Sttzpunkt einnehmen wrde, konnte er es nicht zulassen, dass der Prsident gefangen genommen wrde. Er gab den Befehl die Selbstzerstrung auf 60 Minuten einzustellen, bermittelte Colonel Cage ber Funk, dessen Schiff bereits ber dem Berg schwebte, den Befehl, zum Weien Haus zu fliegen, das Oberhaupt, sowie den Krisenstab an Bord zu beamen, die Erde zu verlassen und bei den Halda einen Unterschlupf zu suchen. Gleich darauf befahl er auch Dr. Lee, dass dieser die Adresse der Halda so manipulieren sollte, dass, sollte der Planet angewhlt werden, derjenige auf einem andere Planten landen wrde.


Die Gleiterflotte war zu diesem Zeitpunkt ziemlich dezimiert worden, Joans Gleiter zerstrt, doch sie konnte sich mit dem Schleudersitz rauskatapultieren, doch als sie am Boden war, bemerkte sie, dass sie kein Funkgert dabei hatte. Sie wurde sofort von Jaffa entdeckt, die sie gefangen nahmen. Tamara dagegen zerstrte ihren Gleiter, als sie einen Abfangkurz mit zwei feindlichen Gleiter programmierte und katapultierte sich, gemeinsam mit dem Copiloten aus dem Gleiter. Der Gleiter zerstrte die feindlichen Schiffe und als sie am Boden waren, wurde ihr Copilot durch eine Stabwaffensalve gettet. Inzwischen hatte die Odyssee die Erde verlassen und Tamara lies sich von Walter, durch das Gedankenfunkgert, zurck in den Kontrollraum beamen. ONeill erkannte nun, dass auch die restlichen Teams keine Chance hatten und befahl Harriman auch sie zu holen. Im Torraum tauchten die restlichen Mitglieder der SG-Teams auf, die diesen sofort verlieen. Ben und John kamen in den Kontrollraum, wo Jack ihn fragte, was mit Joan passiert war. ONeill lies seinen Chief per Funkt an den Captain durchgeben, wo Joan aus ihrem Gleiter ausgestiegen war, um sie abzuholen. Manson meinte, dass er Joan nicht finden konnte, als er ihren Standort erreicht hatte, dort jedoch tote Jaffa waren. Nur wenige Sekunden spter und ein paar Minuten, nachdem Jack den Sttzpunkt abriegeln lies, wurde der Kontrollraum sowie der Gateraum vom Asgardstrahl erhellt. Mit einem Mal befanden sich hunderte Jaffa im Sttzpunkt und betubten smtliche Mitarbeiter. Bis auf ONeill, die Tokra, die Captains, Siler und Harriman, wurden alle Anwesenden weggebracht. Eine kurze Weile spter wurden die sechs Gefangenen wieder wach, Sethur offenbarte sich ihnen, doch alle konnten kaum glauben, dass er sie angegriffen hatte. Sie erfuhren, dass Herth die Tokra angriff, da Sethur sich kurz mit ihm unterhielt und bewies, dass er die Erde eingenommen hatte. Zu allem berfluss erklrte der Goauld, dass die Einnahme der Erde nur mglich war, wenn einem die ntigen Informationen gegeben wurden. Damit enthllte er, dass John ein Spion sowie sein Sohn sei. Verblfft darber konnte Jack, geschweige denn Tamara glauben, was passierte. John, der grinsend vor den Gefangenen stand, offenbarte, dass nicht ein, sondern sich zwei Spione unter ihnen versteckt haben. Er deutete auf Ben, der sich darauf zu erkennen gab, sich mit seinem Bruder freudig abklatschte und das Bild, was sich ihm bot, genoss.


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Von der Offenbarung, dass John und Ben die Erde an Sethur verraten hatten, konnten Jack, seine Tochter, Siler und Harriman einfach nicht glauben. Der Goauld erzhlte ihnen freudig, wie die Spione Klone der Originale seien, diese jedoch ohne die menschlichen Gefhle und Empfindungen erschaffen wurden, da der Systemlord diese als Schwche ansah. Ben und John erzhlten stolz, wie sie die Erde fr den berfall vorbereitet hatten, sich an die Tchter des Generals heranmachten, um deren Vertrauen zu gewinnen. Die System hatten sie manipuliert und sogar den Stargateclub zerstren. Von dem Goauld erfuhren ONeill und die Tokra, dass John seine lteste an die Jaffa ausgeliefert hatte. Sethurs Shne waren froh, dass sie sich nicht mehr verstellen mussten. Auf dem Mutterschiff wurden Jack und seine Tochter zu Joan in die Zelle gesperrt, die den Beiden vom Tod ihrer Mutter erzhlten. Ein weiteres Mal konnte der General nicht glauben, was hier passierte. In einem anderen Teil der Galaxie fand ein Treffen des Prsidenten mit dem Minister der Halda, deren Planeten die Odyssee erreicht hatte und nun ber der Stadt schwebte, statt. Felix erklrte ein weiteres Mal, dass er der Erde nicht helfen knnte, doch Williams winkte dies ab, denn um diesen Punkt ging es bereits schon lange nicht mehr. Er gewhrte ihm und der Odyssee Unterschlupf und erklrte sich bereit, bei der Befreiung der Erde zu helfen. Nach Ende des Treffens informierte Colonel Cage den Prsidenten, dass der Planet der Asgard nicht anwhlbar sei und so bat Dave den Schiffskommandanten Gleiter zum Planeten zu schicken, um nach dem Rechten zu sehen. Kurz darauf flogen zwei Gleiter los. Auf der Erde besuchte John die quirlige rztin Janet in der Krankenstation, die gerade Patienten versorgte. Er wollte die Arbeit auf der Krankenstation mindern, da diese in nchster Zeit nicht gebraucht wrde. Nach einem Wortgefecht darber, dass die Station ihr gehrt und sie sie nicht verlsst, welches sie mit dem ehemaligen Captain fhrte, erschoss dieser kaltbltig und um Janet, dass Ausma ihrer Entscheidung klar zu machen, die verletzten Patienten. Er warnte die geschockte rztin, dass die Krankenstation bald ein Leichenraum sein wrde, wenn sie ihm oder den Jaffa nicht gehorchen wrde. Vergngt verlies der Spion die Krankenstation und lie eine verrgerte Janet zurck.


Auch auf der Alphabasis war die Nachricht von Colonel Cage eingegangen, dass die Goauld kurz davor seien, die Erde einzunehmen. Die Basis hatte zwar Hilfsschiffe zur Erde geschickt, konnte jedoch nicht das ganze Ausma des berfalls erkennen. Ein Team hatte vom Angriff erfahren, kehrte jedoch nicht lebend zurck, sondern nur eine bruchstckhafte Nachricht kam durch das Tor, die vor dem bevorstehen Angriff warnte. Colonel Griff, der vor einiger Zeit befrdert wurde, versuchte herauszufinden, wo sich die Systemlords aufhielten, um den Aggressor ausfindig machen zu knnen. Kurz darauf kam Jacob durchs Tor, der die Basis um Hilfe bat, da auch sie angegriffen wurden. Sie hatten dem Angriff bereits Stunden standgehalten, doch ein Rckzug war unausweichlich. Der Tokra kehrte nach Edoria zurck, um dem Hohen Rat zu informieren, dass die Evakuierung zur Alphabasis stattfinden konnte. Sie bekamen eine Nachricht von Herth und wussten somit, wer ihr Angreifer war. Sie ignorierten jedoch die Botschaft und kmmerten sich darum, alle rechtzeitig durchs Tor zu bringen. Jacob verteilte, auf Befehl des Hohen Rates neuartige Naquadabomben, die noch Prototypen waren, um die Tunnel, die Jaffa und womglich sogar den Planeten zu zerstren. Nachdem, whrend des Rckzugs, Niemand Persus gesehen hatte, suchte der Grovater nach ihm, fand ihn verletzt in einem der Tunnel und als er den Hohen Rat zum Tor bringen wollte, entdeckten ihn Jaffa und hielten die Beiden auf, indem sie auf Jacob schossen. Dieser wurde an der rechten Wade verletzt, doch bevor die Jaffa die beiden Tokra wegbringen konnten, bekamen sie Hilfe von der Alphabasis. Alle konnten den Planeten noch rechtzeitig verlassen, bevor der ganze Planet, mit samt der Goauldflotte in die Luft flog.


Inzwischen waren, seit der bernahme der Erde durch Sethur, auf dieser drei Tage vergangen. Jack, Tamara und Joan, die, seitdem sie mit angesehen hatte, wie ihre Mutter starb, kein Wort mehr gesagt hatte, waren noch immer in der Zelle eingesperrt. Weder Wasser noch Brot hatten sie bekommen. Dann tauchte Kalek, Sethurs Primus, auf und nahm die schwache Joan mit, brachte sie zum Systemlord, der den Major vor vollendete Tatsachen stellte. Entweder sie wrde seine Sklavin, oder ihre Schwester wrde sterben. Sie rettete ihrer Schwester das Leben und ermglichte es, dass Tamara und ihr Vater zu Essen bekamen. Im Kontrollraum des SGC versuchte Ben die neue Adresse der Halda herauszubekommen. Dr. Lee hatte eine Programmierung eingefgt, die der Adresse der Halda einen anderen Planeten zuordnete. Der Spion war verrgert, dass er den Planeten nicht finden konnte. Sein Bruder war zum zweiten Mal auf dem Weg zur Krankenstation, da ihm das Verhalten der rztin immer noch nicht gefiel. Erneut befand sich ein Verletzter auf der Station, den Manson jedoch ignorierte. Dieses Mal versuchte er auf nette Weise die rztin zu berzeugen, doch Janet lies sich nicht darauf ein. So entschloss sich Bens Bruder, der rztin eine Lektion zu erteilen, worauf zwei Jaffa sie auf ein Mutterschiff brachten und John erneut ohne Mitleid den Patienten erschoss, bevor er aus der Station ging. Auf der Alphabasis wurden derweil die verletzen, der 2000 evakuierten Tokra auf der Krankenstation behandelt. Den hohen Rat Persus musste der Stationsarzt, Dr. Steve Hewett, in ein knstliches Koma versetzen, damit der Symbiont bessere Heilungschancen bekam. Erst zu dem Augenblick erfuhr Jacob vom Schicksal seiner Familie und der Erde. Der Tokra musste noch in der Station bleiben, whrend Jim Griff von Colonel Cage erfuhr, dass er den Asgardplaneten nicht anwhlen konnte und zwei Gleiter zum Planeten schickte.


Auf der Erde wurde Joan, die sich im Sarkophag befand, auf die Arbeit als Sklavin vorbereitet, Janet wurde, in Johns Gegenwart, vom Systemlord bestraft, indem er sie mit dem Handmodul folterte. Als diese Bewusstlos wurde, entschied Sethur, dass sie eine Gehirnwsche bekommen sollte, Joan betrat kurz danach den Thronsaal und ihr Alptraum wurde war. Sie erfuhr, dass John sie nur benutzt hatte und zudem ein Spion Sethurs war. Dieser offenbarte auch, dass Manson sie ausgeliefert hatte. Zwar wrde diese Erkenntnis sie zerreien, aber auch strken. Nach diesem Erlebnis wurde sie von einem Jaffa in einen anderen Thronsaal gebracht und begegnete ihrer Mutter, die in der Zwischenzeit einen Symbionten eingepflanzt bekommen hatte und in einen Goauld verwandelt wurde. Die Verwandlung hatte offenbar ein paar Nebenwirkungen, da Sam fr kurze Augenblicke ein Schwindel berkam. Zurck auf dem Haldaplaneten berbrachten die Gleiterpiloten, denen Cage den Befehl gegeben hatte, nach den Asgard zu sehen, ihrem Vorsetzten eine schreckliche Botschaft. Den Planeten Othalla gab es nicht mehr. Von dieser Nachricht berrollt, beschloss Cage nun doch, dass er sich das selbst ansehen wollte, teilte dem Prsidenten seine Entscheidung mit und machte sich mit der Odyssee zu den Koordinaten des Planeten auf. Auf der Alphabasis, die inzwischen ebenfalls ber den Asgardplaneten informiert wurde, versuchten die Mitglieder immer noch herauszufinden, wo sich die restlichen Systemlords aufhielten. Persus wurde, da sich sein Zustand dramatisch verschlechtert hatte, von Hewett operiert und dem zweifachen Grovater ging es mittlerweile besser. Unerwartet ffnete sich ein Wurmloch von der Erde, doch Griff hatte bereits, einige Zeit zuvor, den Computer umprogrammieren lassen, damit sich die Iris sofort schloss, wenn so etwas passieren sollte. Sie bekamen eine Nachricht von der Erde, mussten jedoch, Jacob eingeschlossen, unglubig vernehmen, dass Ben und John Verrter waren und die Erde ausgeliefert hatten. Der Tokra war sich nun, da die Brder glaubten, dass die Tokra tot seine, sicher, dass die Beiden eine Lektion brauchten. Dass Fass war fr ihn bergelaufen und beschloss, dass es an der Zeit war, einen Plan zur Befreiung der Erde zu entwickeln.


Die Odyssee erreichte die Koordinaten des Asgardplaneten, fanden nur noch Trmmer und einen leeren Raum, in dem sich zuvor der Planet befand, vor. Auch Wrackteile von Goauldschiffen waren darunter. Einige der Asgardtrmmer sandten jedoch mit einem Mal einen merkwrdigen Ton aus, bermittelten Symbole und explodierten nicht weit vom Schiff. Erst war nicht klar, was das fr Symbole sein sollten, doch dem Schiffskommanten wurde klar, dass es nur eine Adresse sein konnte und befahl allen Mitarbeitern die Datenbank nach der richtigen Adresse zu durchsuchen. Ein halbe Woche war auf der Erde vergangen, Ben stattete seinem ehemaligen Vorgesetzen und seiner Ex einen Besuch ab, um sie ber ein paar Dinge zu informieren, verlies den Zellentrakt allerdings, ohne dies zu tun. Auf dem Gang lief er Joan, der klar wurde, wen John meinte, als dieser zu ihr sagte, dass sie seinen Bruder bereits kennen wrde, ber den Weg. Sethur hatte von Shnen gesprochen. Der Major versucht zu ignorieren, wer ihm begegnet war und brachte schlielich ihrer Familie Verpflegung. In der Zelle informierte sie sie sofort, dass sie ihre Mutter gesehen hatte, diese nun aber eine Goauld sei. Sie hoffte, dass man ihre Mutter von dem Symbionten befreien knnte, doch Jack erzhlte, dass dies nur ein Volk konnte. Die Tollaner waren zudem seit ber 15 Jahren vernichtet. Die SG-1 Anfhrerin gab die Hoffnung aber nicht auf, konnte nicht lnger bleiben, ging daher zurck zum Thronsaal und bekam auf dem Weg mit, dass die Jaffa Janet zum Systemlord brachten. In einem Nebenraum belauschte sie den Goauld, wurde aber selbst von Sam bestraft und gegen eine Wand geschleudert. Die Offiziere der Odyssee hatten in der Zwischenzeit herausgefunden, wohin die Adresse fhrte, flogen dorthin, wurden aber durch unbekannte Schiffe eingekesselt. Niemandem war die Sternfrmige Bauart der fremden Schiffe bekannt. Ein Piepen auf der Brck forderte die Aufmerksamkeit der Offiziere und so bekam die erstaunte Besatzung eine Nachricht der Fremden, die Willkommen Odyssee. Wir haben euch erwartet. lautete.


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Die Crew der Odyssee wunderte sich weiterhin ber die Botschaft, (Willkommen Odyssee. Wir haben euch erwartet.), die die Fremden ihnen geschickt hatte. Nur Augenblicke spter verschwand Colonel Cage von der Brcke des Schiffes, worauf sein erster Offizier Major OBrian die Schilde aktivieren lies. Eine Nachricht, die Cage schickte, bat den Major um Geduld und dass es ihm gut ging. So musste die Crew warten. Auf Sethurs Mutterschiff war Joan immer noch, durch den Flug gegen die Wand bewusstlos. Bevor Sam ihre Tochter mit dem Handmodul bestrafen konnte, wachte Joan auf und konnte sich aus der Schusslinie rollen. Viel ntze ihr das nichts, denn der Goauld bestrafte sie dennoch. Diese wurde wieder Schwindelgefhlen berrollt, worauf Sam die Folter abbrach, die junge Wissenschaftlerin aber in die Kerker bringen lies, da ihr Joans Ungehorsam nicht gefiel. In den Rumen nebenan bestrafte der Systemlord immer noch die rztin, doch auch die war, unter der Folter, bewusstlos geworden. Er gab den Befehl, dass Sams Freundin eine Gehirnwsche bekommen sollte und erfuhr anschlieend von Solvei, Sams Goauld, dass sie ONeills lteste in die Kerker bringen lies. Stolz darber, dass er bei dem Colonel so gute Arbeit geleistet hatte, lchelte er in sich hinein. Auf der Alphabasis machte sich Unruhe breit, denn der Gedanke, dass ihre Freunde weiterhin in der Hand der Goauld seien, behagte ihnen gar nicht. Jacob, dem es schon viel besser ging, besuchte mit Darli die Valey auf der Betabasis, um sich etwas abzulenken.


Die Mannschaft der Odyssee hatte inzwischen nichts mehr von ihrem Kommandante gehrt, bis dieser pltzlich auf dem Schiff auftauchte, doch nicht berichten wollte, wo er war, oder wen er getroffen hatte. Er befahl sofort, jegliche Aufzeichnungen seines Weggangs sowie die Koordinaten seines Standortes aus dem Computer zu lschen und, dass die Crew niemals ein Wort ber das Geschehene verlieren drfte. Der Colonel wrde andernfalls persnlich dafr sorgen, dass der Jenige schwer bestraft wrde. Die Crew gehorchte und so lies Nick das Schiff wenden und zur Alphabasis fliegen. Auch der Prsident, der sich immer noch auf dem Planeten der Halda aufhielt, hatte genug vom Warten. Der Minister Felix informierte ihn darber, da eine Nachricht von Colonel Griff eingegangen war, dass ein Befreiungsplan in Vorbereitung sei, aber keine weiteren Angaben gemacht wrden. Williams konnte nicht glauben, dass die Nachricht so gelautet hatte. Dann kam Belor dazu, der ebenfalls von der Nachricht gehrt hatte, jetzt aber genug vom Warten hatte und zur Basis gehen wollte. Felix verstand jedoch nicht, warum das seinem Freund so wichtig war, folgte dem Halda, da dieser den groen Besprechungsraum verlassen hatte und stellte ihn zur rede. Belor erklrte ihm, dass er den Menschen helfen mchte. Er und Joan sind befreundet, weshalb er ihnen helfen wollte. Sein Freund der Minister hatte jedoch mehr herausgehrt und fragte ihn direkt, ob er in den Major verliebt sei, doch Belor verneinte dies und machte sich zur Alphabasis auf. Kurz darauf kam der Halda dort an und wurde von Major Ping, der seinen Vorgesetzten zuvor informiert hatte, dass die Odyssee im Anflug sei, begrt. Der Halda kam sofort auf den Plan zu sprechen, doch Yosch wollte nicht in der Stargatehalle darber sprechen. Er brachte ihn zur Krankenstation, wo der Major die beiden Tokra, die von den Valey zurckgekehrt waren, aus dieser holte. Whrend die Vier daraufhin in den Krisenraum gingen, war Colonel Cage eingetroffen und von einem Sergeant ins Bro den Sttzpunktkommandanten gebracht worden, wo er diesem von dem auergewhnlichen Treffen mit den Fremden berichtete.


Auf der Erde kndigte sich Tag 6, seit der bernahme, an und Joan wachte in den Kerkerzellen des Mutterschiffes auf. Sie konnte nicht glauben, wo sie war und wollte einer Jaffawache klarmachen, dass sie doch Sethur dienen sollte, da sie glaubte, dass dieser befohlen hatte, sie dorthin zu bringen. Die Wache machte ihr allerdings klar, dass es Solvei war und jeglicher Hoffnungsschimmer in Joan, dass ihre Mutter berlebt haben knnte, verschwand. Sie hatte keine Kraft mehr zu kmpfen, auch nicht fr ihren Vater und ihre Schwester. Mit einem Mal beleidigte sie den Jaffa, der daraufhin mit zwei Schssen aus einer Zat zustzlich antwortete und den Major ttete. Auf dem Planeten war Ben, anstelle von John, auf dem Weg zur Krankenstation, um zu sehen, ob die Gehirnwsche bei Janet Wirkung zeigte. Als er die Station betrat wurde er von der rztin freudig begrt, was dem Spion bereits als Beweis gengte und wieder ging. Im Janets Bro, wo sie allein war, zeigte sie ihr wahres Gesicht und es war klar, dass die Gehirnwsche nicht funktioniert hatte. Sie konnte kaum glauben, dass sie sich nun verstellen musste. Abgelenkt von ihren Gedanken, bemerkte sie erst ein paar Minuten spter einen Zettel auf dem Tisch. Zunchst war dieser leer, doch nachdem sie ihn kurz in der Hand hielt, tauchte mit einem Mal die Botschaft Halten Sie durch. Wir sind hier und versuchen Sie zu befreien. auf. Sofort war sie erleichtert und Hoffnung wuchs in ihr. Daraufhin wurde sie von einer Schwester gestrt, die sie darber informierte, dass zwei verletzte Jaffa in der Krankenstation seien. Janet deutete ihr, dass sie nachkme und als sie sich den Zettel noch einmal ansah, war die Botschaft verschwunden. Erstaunt darber begab sie sich zu den verletzten Jaffa, um sie zu versorgen. Einer der Jaffa wollte mit ihr sprechen und offenbarte, dass die Beiden da seien, um Informationen fr die Befreiung zu sammeln. Erst glaubte die rztin nicht, was sie hrte, stellte dann mit erstaunen fest, dass es sich um freie Jaffa handelte. Die Beiden, Togo und Grimba, warnten Samanthas Freundin, sich ruhig zu verhalten, um keinen Verdacht zu schpfen. Pltzlich hrte sie Siler, der in der Tr stand und drehte sich hastig um. Er wollte verwundert wissen, ob es ihr gut fing, was Janet sofort besttigte und mitteilte, dass sie nur mit den Jaffa reden wrde, doch als sie auf die Beiden deutete, waren sie weg. Fassungslos starte sie die Betten an und es machte sich der Verdacht breit, dass sie sich die freien Jaffa nur eingebildet hatte. Erst wollte sie dem Sergeant erzhlen, was gerade passiert war, erinnerte sich aber auch an die Zeilen des Zettels und sagte daher nichts. Kurz nachdem Janet in ihr Bro zurckkehrte bemerkte auch er einen Zettel, wo eine hnliche Botschaft geschrieben war. Durch diese war dann Siler, das Verhalten der rztin, klar.


Seinem Freund, Walter Harriman, ging es nicht viel anders. Er bertrug bereits seit mehreren Tage Adressen von Goauldplaneten, die ihm Ben gegeben hatte. Der Chief wollte seinen Posten so lange nicht verlassen, bis er ein Zeichen bekme, dass die Erde befreit wrde. Dann hatte auch er eine Begegnung mit den freien Jaffa, die ihn um Hilfe baten. Sie verabreichten ihm ein Mittel, mit dem er sich per Gedanken mit den Beiden unterhalten konnte. So hatten sich nun die freien Jaffa in das Geschehen eingeklinkt, denn auch auf Alphabasis kndigte sich unerwarteter Besuch an. Der Jaffaanfhrer Bengal kam durch das Tor und war selbst, von der Anwesenheit der Tokra berrascht. Der Jaffa wurde in den Krisenraum gebracht, wo dieser Major Ping, Darli, Jacob und Belor berichtete, was die Jaffa erlebt hatten, als die Erde berfallen wurde. Die freien Jaffa hatten die Nachricht bekommen, dass der Prsident sowie die Odyssee, auf dem Weg zu den Halda seien und dass die Erde bernommen wurde. Sie wussten jedoch nicht, in wie weit die Verbndeten betroffen waren. Erst zwei Tage zuvor hatten sie von einem Gleiter, den die Odyssee entsandt hatte, erfahren, dass nur die Erde betroffen sei. Jacob berichtete daraufhin, dass sie von Herth angegriffen wurden, ihn aber, mit Hilfe von Naquadabomben, vernichten konnten. Belor erzhlten dann, dass ihr Tor whrend des Angriffs vom General angewhlt wurde und dieser um Hilfe bat. Erst als die Odyssee auftauchte war ihnen klar, was passiert war. Alle wunderte sich daraufhin, nachdem sie darber nachgedacht hatten, dass nur die Tokra und die Menschen angegriffen wurden, was mit den Narris und den Asgard passiert sein knnte, da sie von ihnen nichts gehrt hatten. Kurz darauf spielte Major Ping dem Halda und dem Jaffa die empfangene Nachricht, in der Ben seine und Johns Rolle erklrte, von Erde vor, was die Beiden kaum glauben konnten. Erst dann offenbarte Bengal den Anwesenden, dass er zwei seiner Krieger zur Erde geschickt hatte, um das Ausma herauszufinden. Major Ping rastete daraufhin aus, da er nicht verstehen konnte, wieso der Jaffaanfhrer so etwas tun konnte, wurde dann aber von den Anderen beschwichtigt, da dieser, aus Jacobs Sicht, das richtige getan hatte.


Auf der Erde hatte inzwischen Walter ein Problem, denn Ben hatte ihm befohlen den Haldaplaneten anzuwhlen, was jedoch nicht gut geendet hatte, da Dr. Lee einen anderen Planeten zur Adresse programmiert hatte. Ben hatte die Nase voll, als er zudem auch noch von einem Jaffa erfuhr, dass der Prsident nicht mehr auf der Erde war. Er betubte den Chief, um die ntigen Informationen, mit Hilfe von Folter, zu bekommen. Im Orbit auf einem der Mutterschiffe wurde Joan, die sich noch immer in Ketten befand, wieder wach. Dann tauchte mit einem Mal John auf, doch sie wusste nicht wie sie auf ihn reagieren sollte. Als er sie von den Ketten befreite, schien sie ihre volle Kraft zu haben, doch dies nderte sich, nachdem er ihre Hand nahm und sie ruckartig aus einem Traum erwachte. Sie war tatschlich noch in der Zelle und kaum einen Augenblick spter betrat John wirklich den Raum. Er befragte sie nach der Bezeichnung des Haldaplaneten, worber sie sich wunderte, da er ihn kannte, nannte ihn dann aber. Gleich darauf war er nah an ihrem Ohr und bezichtigte sie einer Lge. Amsiert wechselte er dann das Thema und fragte nach dem Aufenthaltsort des Prsidenten, was sie aber auch nicht beantworten konnte, da sie von ihm lngst an Sethur ausgeliefert wurde, als Williams die Erde verlies. Er stimmte ihr zu, dass dies wahr sei, sie aber mit ihrem Vater in der Zelle war und er ihr dies sicherlich erzhlt hatte. Unbewusst brach Joan den Blickkontakt ab, womit sie sich verriet, machte ihm aber klar, dass sie es ihm nie sagen wrde. Der Spion gab ihr recht, wendete sich allerdings einem Tablett zu, das voller Folterinstrumente war. Bevor er damit begann Joan zu foltern, machte er ihr klar, dass sie lngst tot sei und so Niemanden mehr davon erzhlen knnte. Zwei Tage spter begaben sich Tolo und Grimba auf das Mutterschiff, wo Jack und Tamara eingesperrt waren, befreiten sie, indem sie ihnen etwas von dem Mittel gaben, was sie selbst zur Tarnung benutzten. Den General und die Tokra wurden unsichtbar und verteilten anschlieend mit den beiden Jaffa Bomben auf dem Schiff. Die Alphabasis hatte wieder Alarmbereitschaft, als sich drei sternfrmige Schiffe, denen Colonel Cage begegnet war, der Basis nherten. Er und Colonel Griff machten den Anwesenden im Krisenraum jedoch klar, dass sie ihnen nichts tun, sondern helfen wollten. So wurden Griff, die Beiden Tokra, Belor, Bengal und Cage auf die Schiffe transportiert und diese verschwanden wieder im Hyperraum.


Inzwischen waren ONeill, Tamara und die Beiden Jaffa im SGC und wollten das Tor anwhlen. Der Kontrollraum war leer, als sie ihn betraten, wussten, dass es eine Falle, hatten aber keine andere Wahl. Tamara enttarnte sich berprfte den Computer, der mittlerweile auf den Kopf gestellt wurde und kopierte die Goauldadressen auf einen Chip, bemerkte aber, dass die richtige Adresse des Haldaplaneten aufgerufen wurde. Sie informierte sofort ihren Vater, der sich ebenfalls enttarnte und kurz darauf von Ben, der mit einem ldierten Chief und zwei Jaffa den Raum betrat, berrascht. Harriman entschuldigte sich per Gedanken bei seinem Boss, dass er dem Verrter die Adresse genannt hatte, was den angegrauten Mann auf eine Idee brachte. Er lie Walter, durch die freien Jaffa, verschwinden, woraufhin der Raum von Blitzen, der Zats, durchzogen wurden. Die freien Jaffa hatten die anderen Jaffa ausgeschaltet, doch bevor sie Ben ausschalten konnten, bekamen auch Jack und Tamara etwas ab und wurden bewusstlos. Togo ttete daraufhin die beiden Jaffa, indem er noch zwei Mal auf sie schoss, was Harriman schockierte. Der Jaffa machte klar, dass er keine andere Wahl hatte und wollte, dass der Chief ihren Planeten anwhlte, doch mit einem Mal ffnete sich ein eingehendes Wurmloch. Im Orbit tauchten die Sternfrmigen Schiffe auf und transportierten die kleine Gruppe von der Alphabasis auf das Hauptmutterschiff. Sie verteilten sich auf dem Schiff und ein heftiger Kampf entbrannte. Belor begab sich, mit Hilfe des Ringtransporters, auf die unteren Ebenen und auch die Anderen verteilten sich. Es dauerte nicht lange und kleine Narrisgruppen, darunter Marla und Inga, tauchten auf, um den Anderen zu helfen. Whrend sie zusammen mit der Gruppe von der Alphabasis auf den oberen Ebenen kmpften, um einen Weg zum Thronsaal zu finden, durchkmmte Belor weiter die unteren Ebenen. Mit seinen besonderen Fhigkeiten dauerte es nicht lange, bis er die Kerker erreichte. Mit einer Stabwaffe, die er unterwegs einer Jaffawache abgenommen hatte, erschoss er zwei Jaffa, die vor einer Zelle postiert waren und betrat diese. Er hatte nicht gewusst, was ihn erwartete, aber, was er dann tatschlich sah, raubte ihm den Atem. Eine leblose Joan, die berall am Krper Verbrennungen und sogar eine Schusswunde im Bauch hatte, hing vor ihm.


Ihr Kopf hing nach vorne und Belor konnte nicht erkennen, ob sie noch lebte. Schnell befreite er sie, mit einem gezielten Schuss aus der Zat, von den Handschellen. Ihre Stirn zeichnete die Qualen des Handmoduls ab und ihre Handgelenke waren feuerrot. Schwach war auch noch ein Handabdruck auf der linken Wange zu erkennen. Sie kaum noch am Leben und konnte mit ihrer letzten Kraft konnte sie dem groen Mann noch mitteilen, dass der Prsident in Gefahr war. Whrend im SGC das Tor noch immer aktiviert war, kamen der General und seine Tochter wieder zu Bewusstsein. Etwas verhinderte, dass sich das Tor wieder schloss, da es bereits ber zwanzig Minuten offen. Tamara fand heraus, dass ein stetiges Signal hindurch kam. Dann verkndete der Computer, dass Jemand hindurch kam und dich Lichter im Kontrollraum fingen zu flackern an, was Jack bekannt vor kam. Zu ONeills Erstaunen traten Nari, der Minister der Narris, ein paar Begleiter die Rampe vor dem Tor. Auf dem Mutterschiff bermittelte Belor an die Anderen, dass Joan tot war und der Prsident in Gefahr war. Jacob war fassungslos, doch ihm viel der Sarkophag ein, mit dem er seine Tochter retten konnte. Der Halda hatte von diesem Gert noch nie gehrt, machte sich dann aber auf den Weg, traf sich mit einigen Narris, die ihn dann zum Tokra brachten. Nach weiteren kleinen Kmpfen erreichten sie den Thronsaal, der ausgestorben wirkte. Belor begab sich sofort zum Sarkophag, doch mit einem Mal tauchten Sethur und Solvei auf. Der Halda konnte den Sarkophag ffnen, lenkte jedoch unabsichtlich Sethurs Aufmerksamkeit auf sich. Mit seiner schnellen Reaktionszeit schaffte er es Joan in das Gert zu legen, wurde aber gegen eine Wand geschleudert. Jacob offenbarte, dass er die Wirtin von Solvei wollte, doch Sethur lie es nicht zu. Auch Jacob wurde gegen die Tr geschleudert, nachdem er eine Waffe gezogen und auf den Goauld geschossen hatte. Der Systemlord floh daraufhin mit Solvei und die Anderen mussten geduldig warten, bis Joan geheilt war. Im SGC berichtete der Minister dem Kommandanten und der Tokra, was bei ihnen passiert war. Die Goauld hatten tatschlich auch die Narris angegriffen, als die Sam geholt hatten und so mussten die Narris ihren Planeten verlassen. Ihren neuen Planeten wrden sie erst preisgeben, wenn Ruhe eingekehrt sei. Jack verstand es, htte es aber auch verstanden, wenn sich Nari gegen das Bndnis ausgesprochen htte. Nari erkannte jedoch, dass dies ein wichtiger Punkt in ihrer Geschichte war, genauso der Kampf mit den Goauld.


Schlielich ffnete sich der Sarkophag und Joan war wieder gesund. Sofort machte sie sich mit Belor und den Narris zum Haldaplaneten auf, um den Prsidenten zu retten. Dieser wurde bereits vom Systemlord, auf einem Al-kesch, gefoltert. Auch Ben war dort, der aus seiner Zelle des SGC geflohen war. Belor, Joan und Marla kamen dazu und konnten schlimmeres verhindern. Der Major rchte sich an John, ttete ihn jedoch nicht, befreite den Prsidenten, der daraufhin, genauso, wie Sethur Ben und John auf ein Sternfrmiges Schiff gebracht wurde. ONeills lteste suchte dann mit Belor nach ihrer Mutter, die sich in einem Thronsaal aufhielt. Belor htte am liebsten sofort auf Solvei geschossen, doch Joan hatten den Eindruck, dass sie den Goauld nur schwchen musste, um ihre Mutter zurckzubekommen. Der Symbiont konnte jedoch die Kontrolle nicht lnger aufrecht erhalten und starb. Das hatte Sam wieder einmal Jolinar zu verdanken. So hatte der Major ihre Mutter wieder und sie kehrten zur Erde zurck. Dort warten zwei ungeduldige Familienmitglieder, die dann von Colonel Cage und Griff ber alles informierte wurden. Auch darber, dass der Asgardplanet zerstrt wurde, was ONeill schockierte. Auch Nari tauchte wieder auf, als sich Sternfrmige Schiffe im Erdorbit enttarnten und auf diese feuerte. Allerdings handelte es sich bei diesen Geschossen um Energiegeschossen, die das Symbiontengift freisetzten und somit jeden Jaffa, der sich noch auf der Erde aufhielt, ttete. Zudem enthielten die Geschosse Energieladungen, die die Wirkung der Zatwaffe verstrkte und sich alle paar Minuten ein Jaffa vor Schmerzen krmmte, um sich gleich darauf aufzulsen. Die Erde war somit befreit und erneut wurde bewiesen, was alles mit Verbndeten erreicht werden kann.


Drei Tage spter war fast alles wieder beim alten. Familie ONeill verbrachte ihre Zeit im SGC. Joan war wieder in ihrem Labor und untersuchte ein Gert, als sie Besuch von Belor, der kurz davor war, zurck auf seinen Planeten zu gehen, bekam. Er offenbarte ihr, dass ihr Zukunftsich auch bei ihnen war und ihn darum gebeten hatte, dass er auf sie aufpasste. Als sie sich bei ihm, fr ihre Rettung bedankte, kamen alle Erinnerungen zurck und ihr wurde schwindelig. Schnell fing der Halda sie auf, worauf sie mit einem Mal Gnsehaut bekam, was ihr aber nicht gefiel. Sie bedankte sich erneut bei Belor, doch dieser meinte, dass sie das nicht stndig tun musste. Er fragte sie nach John, bereute diese Frage aber schnell, doch Joan antwortete ihm tonlos, dass dieser in ein Hochsicherheitsgefngnis gebracht wird. Als sich die Beiden dann verabschiedeten passierte etwas Merkwrdiges. Beide bekamen eine Gnsehaut und konnten sich nicht die Hnde schtteln. Es war, als wre erst in diesem Moment etwas mit ihnen passiert. Nach ein paar Minuten der Stille, in der sie sich anstarrten, schttelte Joan seine Hand. Belor ging und Joan wunderte sich darber, was passiert war. Ein wenig spter, als sie mit ihrer Schwester zu Hause war, machte sie sich Gedanken darber, was alles passiert war. Auch ber die Kiste machte sie sich Gedanken und hatte dann einen Entschluss gezogen. Unter verwunderten Blicken ihrer Schwester verbrannte sie die Tagebcher und das Amulett, was sie von Sammy aus der Zukunft bekommen hatte, im Kamin. Zurck im SGC erklrte sie ihren Eltern, dass sie das Programm fr einige Zeit verlassen wolle. Sie hatte ihr Leben bisher dem Militr und dem SGC gewidmet, bruchte nun aber eine Pause. Auch Tamara, die verstanden hatte, was ihre Schwester ihr ihm Haus gesagte hatte, wollte zu den Tokra zurckkehren. Offenbar wurden die Beiden Geschwister, durch das erlebte, schon jetzt erwachsen, was auch ihre Eltern beeindruckte und deshalb ihre Zustimmung gaben. Ihre Tchter verabschieden sich daraufhin ein paar Stunden spter von ihren Eltern. Die Jngste verlies die Erde durch das Tor, um ihren Pflichten als Tokra nachzukommen. Ihre Schwester, die Wissenschaftlerin, dagegen, verlies den Planeten mit einem Gleiter, um alle Planeten zu besuchen, die zur Erde oder den Verbndeten gehrten. Dazu zhlte auch die Umsielung der Tokra, bei der sie helfen wollte.
Prolog/Rückblick Teil II by Ship84


Nicht lange nach den Strapazen des berfalls erwachte Jack morgens in seinem Bett, musste jedoch schnell feststellen, dass sich einiges gendert hatte. Er befand sich nicht im Haus, dass Sam und er gekauft hatten, sondern in seiner Junggesellenwohnung. Er wusste nicht, was passiert war und als er zum SGC fuhr, musste er auch dort feststellen, dass etwas anders war. Die Wache am Tor sprach ihn mit Colonel, statt mit General, an. Ohne zu merken, dass das Datum auf der Liste, die er zum unterschreiben bekam, auf den Tag hinwies, an dem er seinen Klon zur Schule gebracht hatte, unterschrieb er diese. Im Jahre 2004. ONeill glaubte erst noch an einen bsen Scherz, doch, als er im Aufzug zur Ebene 28 Abwrts fuhr und dort auf Sam traf, die ihn wie einen Vorgesetzten behandelte, wusste er, dass es kein Scherz, sondern die Realitt war. Dennoch dachte er daran, dass er in einem Paralleluniversum gelandet sein knnte. Erst durch eine Bemerkung Samanthas wurde ihm langsam klar, dass sich der Tag, der fr ihn bereits 20 Jahre her war, wiederholte. Dann begann er mit einem Mal noch stimmen zu hren. Sie wiederholten immer die Worte Nutze deine Chance, doch er verstand nicht, was das zu bedeuten hatte. Nicht nur Major Carter, sondern auch der General, der den Colonel im Konferenzraum beobachtete, glaubte, dass etwas mit Jack nicht stimmte. Sie glaubten, dass Loki noch mehr mit ihm gemacht hatte. Hammond holte Janet dazu, die den Colonel untersuchen sollte. Widerwillig stimmte ONeill zu und lie smtliche Untersuchungen, die Dr. Fraiser fr ntig erachtete, ber sich ergehen. Nichts erbrachte ein Ergebnis. Erst eine Computer Tomographie erwies sich als hilfreich, denn Janet stellte fest, dass nicht nur das Erinnerungsvermgen vergrert war, sondern auch der autotorische sowie der visuelle Kortex extrem stimuliert war. Der Colonel war also anfllig fr Stimmen und auch Halluzinationen. Whrend dieser Feststellung tauchte eine Gestalt auf, die in ein Licht gehllt war. Auerdem trug sie ein weies Gewand, hatte eine groe Kapuze auf, die tief ins Gesicht gezogen war und ihre Arme in den groen gegenberliegenden rmeln versteckt hatte. Es war die gleiche Person, die bereits an dem Tag aufgetaucht war, als sich Jack erschossen hatte. Damals hatte es Niemand bemerkt.


Kein Anderer, auer ONeill konnte die vermummte Frau sehen. Auch Jack dachte, er wrde verrckt werden. Der General war von dieser Diagnose, von der Janet nicht sicher war, was sie bedeutete, nicht sehr erfreut. Er gab der rztin den Befehl dem Colonel ein Mittel zu geben, damit dieser weder von den Stimmen, noch von den Halluzinationen abgelenkt werden sollte. Jack war nicht begeistert darber, lie es dann aber sein, da er nicht viel entgegen zu setzen hatte. Kurz danach war ONeill auf dem Weg zur Kantine, um etwas zu essen. Er vernahm wieder die Stimme und sah erneut die wei vermummte Frau, der er daraufhin bis zum Gateraum folgte, um zu erfahren, was sie von ihm wollte. Dort wartete sie auf der Rampe auf ihn. Sie stelle sich als Talin vor und offenbarte, dass sie seinen Geist, aus der Zukunft dorthin gebracht hatte. Er sollte die Zeitlinie verndern, was Jack aber nicht verstehen konnte. Sie erklrte ihm, dass sie einem Volk, den Shalindara, angehrt, die auerhalb des Zeitkontinuums existieren und ihren Planten nur mit dem Geist verlassen knnen. Zudem machte sie klar, dass er auf ihren Planeten reisen msste, dies jedoch nicht als Mensch tun konnte. Er musste zu einer hheren Existenzebene aufsteigen, ohne, dass sein Kper nehmen wrde, um jederzeit zurckkehren zu knnen. Immer noch verstand ONeill nicht, warum sie ihn dafr ausgewhlt hatte, da eigentlich Daniel es war, der mit so etwas schon Erfahrung gemacht hatte. Um ihm das Ganze erklren zu knnen, hielt sie die Zeit an, durfte dies jedoch nicht zu lange machen, sonst wren die Konsequenzen zu gro. Sie lie durchblicken, dass sein Tod vor 20 Jahren, die Zeitlinie beschdig hatte und einige Dinge die daraus resultierten nicht passieren durften. Sein Tod war nicht geplant und zudem auch nicht von ihm entschieden worden. Mehr konnte sie vorerst nicht erzhlen, da die Zeit knapp war. Sie fragte, ob er ihr, aber vor allem sich helfen wrde und ONeill wusste, dass ihm nichts anderes brig blieb. Nur so konnte er seinen Tod verhindern. Durch eine geistige Verbindung half sie ihm dabei, seinen Krper zu verlassen. Nach einigen Minuten, verlie sein Geist daraufhin seinen Krper, bevor dieser starb. Die Shalindara erklre ihm, dass er dennoch jederzeit in diesen zurckkehren knnte. Durch das Tor reiste er dann auf ihren Planeten.


Dort angekommen begab sich Jacks Geist, nach Talins Aufforderung, unter eine Art Generator, der eine Aura um ihn bilden sollte, bis er stark genug sein wrde, um selbst seine Form behalten zu knnen. Vorerst konnte er sich nur ber Gedanken, die der Generator umwandelte, verstndigen, doch es dauerte nicht lange, bis er wieder sprechen konnte. Er hatte sich, nach Aussage Talins, schneller erholt, als Andere vor ihm. Auf ihrem Planeten bekam er eine groe Zentrale zu sehen, von der aus, ihr Volk arbeitete. Sie beobachten seit etwa einem Jahrtausend die Galaxie, um beschdigte Zeitlinien zu reparieren. Solche Zentralen gab es auf den ganzen Planeten. In einem abgelegenen Raum, der die Bibliothek der Erde beherbergte, lernte Jack neues aus seiner Geschichte. Vor allem, dass Belor unweigerlich dazu gehrte. Durch Rando, Talins Vorgesetzten, erfuhr er, dass ein hnliches Volk, die Mesis, existiert, die auch die Galaxie beobachten, ihren Planeten aber verlassen knnen. Sie beeinflussen Lebewesen, um Chaos zu verbreiten. Sie hatten auch dafr gesorgt, dass sich Jack erschossen hatte. Der Colonel erkannte aber auch, dass wohl Hathor eines dieser Ereignisse des Chaos war. Sofort, nach einer Bemerkung Talins, stellte er dann auch fest, dass es nicht die Asgard, sondern die Shalindara waren, die seiner Tochter Joan, die Zeitreise ermglichten, um Hathor zu vernichten. Seine Tochter hatte jedoch das Vertrauen der Shalindara missbraucht und den Verlauf verndert, in dem sie ihrem Pendant Informationen ber den Verlauf der Zukunft gegeben und die Begegnung mit Belor eingefdelt hatte. ONeill konnte kaum glauben, dass seine Tochter so etwas getan hatte. Die beiden Shalindara klrten ihn auch darber auf, dass sie bei der Zeugung seiner Tochter geholfen hatten, denn unter normalen Umstnden kann ein Geist kein Kind zeugen. Talin gab auch preis, dass sie am diesen Tag dort war. Weiterhin erklrten sie ihm, dass er zu ihrem Planeten zurckehren msste, wenn er stirbt, da er nun ein Teil ihres Volkes sei. Darber war er sehr verrgert, doch dann verstand er, dass er im Grunde einen kleinen Preis zahlen wrde, um seine Familie und die Erde zu beschtzen. Auch erklrten sie ihm, dass die Erde einem noch greren Feind, als die Goauld, begegnen und sie viele Verbndete brauchen werden. Die Verbindung zwischen Joan und Belor ist neben einer engeren Beziehung mit den Tokra, durch Tamara, ebenfalls ein wichtiger Punkt. Zu ihrer berraschung war ONeill damit einverstanden, da seine Tchter mehr Verantwortung bernehmen sollen.


Zuletzt erfuhr ONeill noch, dass die Shalindara Inschriften haben, in denen die Schicksale eines jeden Individuums, irgendwo auf dem Planeten, verfasst wurden. Ihr erster Anfhrer, der erkannt hatte, dass sie die Fhigkeit der Geistreisen haben, notierte sie. Dann verlie Rando die kleine Bibliothek und Talin begann dem Colonel seine Aufgabe zu erklren. Sie wrde ihn erneut in die Vergangenheit schicken, wo er wieder im Bett aufwachen wrde. Seine erste Aufgabe sollte es sein, seinen Tod zu verhindern. Danach wrden weitere Ereignisse kommen, die er ndern musste. Sie befestigte einen kleinen Chip hinter seinen Ohr, der ihm bei seiner Reise helfen sollte. Er wrde ihm ein Zeichen geben, wenn ein nchstes Ereignis stattfnde. Zudem wrde er dafr sorgen, dass fr Jack, zwischen den Zeitsprngen, nur wenig Zeit verging. Der Chip wrde auch dafr sorgen, dass neue Erinnerungen, die durch vernderte Ereignisse unweigerlich entstehen wrden, langsam in sein Gehirn berspielt werden. Er wrde immerhin die letzten 20 Jahre wiederholen mssen. Um zu verhindern, dass Tamara an dem Virus, durch den sie frhzeitig eine Tokra wurde, erkranken wrde, bekam er von der Shalindara ein Serum, dass er kurz vor ihrer Zeugung trinken sollte. So sollte es in ihren Kreislauf kommen und erst aktiviert werden, sobald sie dem Virus ausgesetzt werden wrde. Das Schicksal seiner Jngste war unweigerlich mit dem der Tokra verbunden, doch sie musste erst noch erwachsen werden, um sich den Tokra anschlieen zu knnen. Es waren viele Informationen, die ONeill verarbeiten musste, doch daran, dass er nun ein hheres Wesen war, musste er sich noch erst gewhnen. So lange er dann auf seiner Reise sein wrde, sollten die Erinnerungen an seinen Besuch auf dem Planeten der Shalindara blockiert werden. Durch den Generator wurde die Aura, die Jack umgeben hatte, wieder aufgelst und er kehrte durch ein Portal auf die Erde zurck. Dort kehrte er in seinen Krper zurck und Talin schickte ihn wieder zurck durch die Zeit. Fr Jack wiederholte sich einiges, bis Sam zu ihm in den Fahrstuhl stieg. In der vorherigen Zeitlinie, die er nun verndern sollte, hatte er sie gefragt, ob sie ihm erzhlen wrde, was in seiner Abwesenheit passiert war. Dieses Mal wrde er ganz anders vorgehen. Sie stieg wieder auf der Etage ihres Labors aus. Er wusste nicht, dass er mit seinem Schweigen eine Achterbahn der Gefhle bei ihr auslsen wrde, denn sie wnschte sich, dass er sie nach den Geschehnissen gefragt htte. Sie begab sich zu Janet in die Krankenstation, um ihr von dem Treffen mit dem Colonel zu erzhlen. Die rztin verstand jedoch das Verhalten des Majors nicht, die sich darber aufregte, dass im Aufzug nichts passiert war. Ihre Freundin erklrte ihr, dass sie vom Colonel nichts erwarten konnte und es auch in den letzten Jahren nicht so war. Der Major war froh ber dieses Gesprch und verlies wieder die Krankenstation.


In der Zwischenzeit wusste Jack nicht so recht, was er machen sollte, da das letzte Mal bereits das Gesprch in der Kantine stattgefunden hatte. Auf dem Schreibtisch in seinem Quartier entdeckte er Akten und arbeitete sie durch. Nicht lange und die Shalindara tauchte auf, nachdem er sich darber aufregte, warum er diesen Teil nicht einfach berspringen knnte. Sie erklrte ihm, dass er eine neue Zeitlinie schrieb. berrascht musste ONeill dann feststellen, whrend er sich mit Talin unterhielt, dass sein Krper immer noch am Schreibtisch sa, er jedoch aber gleichzeitig auch neben seinem Bett stand. Die Besucherin erklrte ihm, dass er sich offenbar, trotz der Tatsache, dass er auf der Erde ist, weiterentwickelte. Er konnte sich nun projizieren und sein Krper fhrt die letzten Befehle aus. Darber war er gar nicht erfreut, da er frchtete seinem Aufstieg nahe zu sein, doch Talin erklrte ihm, dass das gar nicht mglich wre, da sein Anker auf der Erde viel zu gro sei. Dann klopfte es und ein Soldat betrat das Bro. Er weckte den Colonel, da dieser offenbar eingeschlafen war und stellte berrascht fest, dass er, whrend des Gesprchs mit Talin, eine Nacht verpasst hatte. Es war bereits 14 Uhr am nchsten Morgen, wo auch eine Besprechung anberaumt war. Diese hatte er das letzte Mal verpasst, bzw. sie fand, durch seinen Tod nicht statt. Er eilte zum Konferenzraum, wo der General ihm und dem Team zu einer Erkundungsmission beauftragte. Zwanzig Minuten spter durchquerte SG-1 das Tor und reiste zum Planeten P5X-907. Nicht weit vom Tor entfernt entdeckten sie Ruinen und sie machten sich auf den Weg. Bei den Ruinen angekommen, sorgte ONeill dafr, dass sich Carter und Daniel die Ruinen ansahen und Tealc mit dem Bau des Lagers begann. Er wiederum erkundete die Gegend. Der Archologe stellte fest, dass das hier lebende Volk von den Goauld vernichtet wurde, jemand aber die Inschriften spter hinterlassen hatte. Durch einen Mechanismus, der einem Anderen hnelte, den die Beiden auf Chimera gesehen hatten, fing der Boden an zu beben und eine ffnung tat sich bei den Ruinen auf. Sauer kehrte auch ONeill zurck, der den Beiden die Schuld an dem Beben gab. Durch die ffnung gelangten sie in einen kleinen Raum, unter der Erde, wo weitere Inschriften waren. Sofort machte sich Daniel daran diese zu bersetzten.


Ein wenig spter sa Jack am Lagerfeuer und Talin tauchte wieder auf. Er erklrte ihr, dass er durch diese Vernderung bereits wisse, was Sam denkt und was sie fhlt. Ihre Erklrung dazu war, dass dies normal sei, da er sie schon so lange kennt. Am nchsten Morgen, wurde SG-1 abgelst, da jedoch ein Mitglied des Ablseteams woanders gebraucht wurde, blieb Jack auf dem Planeten. Kurz nach der Rckkehr von Sam, Daniel und Tealc wurden sie von einem Soldaten aufgehalten, der dem Major Blumen berreichte und mitteilte, dass in ihrem Labor weitere sein. Allein die Karte berwltigte Sam und sie konnte sich nicht erklren, wer ihr heimlicher Bewunderer war. Auch Daniel war skeptisch. Dann begaben sich die Drei zur Krankenstation. Ein paar Stunden spter gab es dann eine vorzeitige Besprechung, in der Daniel von den Inschriften berichtete, aber auch erklren musste, dass er nicht alles bersetzten konnte und auf das Ergebnis des Ablseteams gewartet werden musste. Carter teilte ebenfalls ihre Erkenntnisse ber die Proben, die sie auf dem Planeten gesammelt hatte, mit. Diese besagten, dass es Pflanzen gab, die einfach abgestorben waren. Etwas musste dort gewtet haben, was die Tiere und einige der Pflanzen vernichtet hatte. Die bersetzungen wrde ebenfalls einen Hinweis darauf geben knnen. Der General beendete die Besprechung und verschob sie, bis es neue Erkenntnisse geben wrde. Tealc widmete sich daraufhin seinem Kelnorem, whrend Sam und Daniel in ihr Labor gingen. Dort angekommen, stockte dem Major der Atem, denn auf dem Tisch standen sechs rote und eine weie Rose. Auf einer Karte stand, dass jede der Rosen einen Schritt in ihre Richtung sei. Sofort vermutete Carter, dass dieser Jemand auch im SGC sein knnte und sie womglich auch mit ihm zusammen arbeitete. Bevor sie dann einen Umschlag, der sich ebenfalls auf dem Tisch befand, ffnen konnte, wurden sie und Jackson zurck in den Konferenzraum gerufen. Das Gate war angewhlt worden und Beide vermuteten, dass das Team vom Planeten zurckgekehrt war. Zurck im Konferenzraum erfuhren Sam, Daniel, der General und auch ONeill, was es mit dem Planeten auf sich hatte. Dr. Lee teilte mit, dass der Planet starb. Durch eine Seuche, die dort wtete, nun aber nicht mehr gefhrlich sei. Auch das Beben war teil des Sterbeprozesses, denn inzwischen hatte es weitere gegeben. Das, was dort noch leben konnte, hatte sich angepasst, aber es wrde nicht mehr lange dauern, bis auch der Rest starb. Auch hatte er einige neue Erkenntnisse ber das Volk, dass mit den Menschen verwandt sein muss. Sie nennen sich Narris.


ONeill konnte es kaum glauben. Die Narris. Htte er sich nicht erschossen, htten sie bereits eher etwas ber die Narris erfahren und wren ihnen vielleicht sogar begegnet. Fieberhaft versuchte er sich an die Adresse ihres Planeten zu erinnern, doch er war sich nicht sicher, ob sie fr die Menschen schon bereit waren. Er projizierte sich und rief nach Talin, um darauf eine Antwort zu bekommen. Diese Antwort kam jedoch anders, als gedacht. Sie verpasste ihn einen kleinen Stromschlag, wodurch er in seinen Krper zurckkehrte und die Erinnerungen an die Narris blockiert wurden. Der General beendete mit diesen Erkenntnissen erneut die Besprechung. Whrend Carter und Jackson wieder in ihr Labor gingen, wollte der Colonel etwas mit seinem Vorgesetzten besprechen. Inzwischen waren der Major und der Archologe wieder im Labor und dieses Mal lie sie sich nicht davon abhalten den Umschlag zu ffnen. Darin fand sie eine Einladung in ein franzsisches Restaurant. Ihr Freund war darber misstrauisch und versuchte Carter zu warnen, die jedoch von dem ganzen berwltigt schien. Einige Minuten spter tauchte ONeill auf und bekam sofort ein breites Grinden, als er die Blumen sah. Schnell fragte ihn Daniel um was es ging und Jack teilte ihnen mit, dass das Team den nchsten Tag frei bekommen hatte. Der Major war darber gar nicht begeistert, da sie nun doch wegen des Dinners Zweifel bekommen hatte. Zudem lud ONeill Beide zu einem Abend unter Freunden ins OMalleys ein, was Beide ablehnten. Ein paar Stunden spter war ONeill auf dem Weg in die Kantine und traf auf Jackson, der ihn beschuldigte Major Carter rgern zu wollen, doch Jack wusste offenbar nicht, wovon er sprach. Inzwischen war Sam zu Hause, um sich auf den Abend vorzubereiten. Da brachte ihr ein Bote ein Paket und in diesem befand sich ein wunderschnes Kleid, dass ihr heimlicher Bewunderer fr den Abend geschickt hatte. Im SGC war ONeill wieder auf dem Weg in die Kantine, da ber einigen Akten gegrbelt hatte, wo bereits Daniel und Tealc, der sein Kelnorem beendet hatte, saen. Wieder sprach Jackson seinen Freund darauf an, dass er wisse, dass Jack der heimliche Bewunderer sei. Dies wies der Colonel jedoch von sich und wollte stattdessen noch einmal wissen, ob der Archologe mit zum Essen kam. Dieses Mal sagte Daniel zu und ONeill fragte auch Tealc, ob er Lust htte.


Spter am Abend trafen sich dann die drei Herren vor dem OMalleys und Daniel teilte seinem Freund mit, dass es nicht leicht war, Hammonds Erlaubnis zu bekommen, damit der Jaffa den Sttzpunkt verlassen konnte. Gerade als die Drei im Restaurant platz genommen und Getrnke bestellt hatten, tauchte Sam auf, die sich offenbar gegen das Dinner und fr den Abend unter Freunden entschieden hatte. Sofort nahm Daniel sie bei Seite, um sie darauf anzusprechen. Sie meinte, dass ihr ihre Freunde wichtiger seien, worauf der Archologe meinte, ob es nicht doch eher der Colonel ist. Aufgebracht, dass Daniel ihr so etwas vorwarf, beendete sie das Gesprch und kehrte an den Tisch zurck. Er sollte sich aus ihren Angelegenheiten heraushalten. Kaum hatte sich der Major an den Tisch gesetzt, klingelte das Handy ihres Vorgesetzten, worauf dieser sich entschuldigte, um an einem ruhigeren Ort telefonieren zu knnen. Nur ein paar Augenblicke spter kam er zurck und berichtete, dass der General etwas mit ihm besprechen wollte und sagte, dass das Essen auf ihn gehen wrde. Dann verlie er unter verwunderten Blick das OMalleys. Am nchsten Tag, den sie frei bekommen hatten, war ONeill an den kleinen See gefahren. Er hatte seinen Wagen gewaschen und sah nach dem Wagen, weil mit diesem etwas nicht stimmte. Ohne, dass er es bemerkte, nherte sich der Major und berraschte den Colonel. Dieser wollte wissen, weshalb sie dort war, doch sie ignorierte die Frage und sah sich um. Sie meinte, dass es dort schn sei und sie seine frheren Einladungen htte annehmen sollen. Dann offenbarte sie, dass sie dort sei, um ber sie Beide zu sprechen. Sie sei sich nun sicher, dass er der geheimnisvolle Verehrer sei, doch das verneinte er. Er gab zu, ihr die weie Rose geschenkt zu haben, um sich im Namen seines Klons und in seinem Namen zu bedanken. Das htte er auch auf eine Karte geschrieben, die Sam wohl bersehen hatte. Dann machte sie ihm klar, dass sie keine Lust mehr, auf dieses Hin und Her, hatte. Sie wollte es ihm endlich sagen, doch ihre Stimme versagte. Dann, ohne, dass sie es erwartete, gab auch er zu, dass in ihm das gleiche vorging. Die Beiden kssten sich und gestanden sich ihre Liebe. Der Colonel trug die blonde Wissenschaftlerin ins Haus, wo sie sich einander hingaben. Auch Talin tauchte wieder auf, die mit ihren Gerten beobachten konnte, dass sich die Zeitlinie reparierte.


Ein paar Stunden spter lie Jack, der sich wieder projizierte, durchblicken, dass er die Anwesenheit von Talin mitbekommen hatte. Sie erklrte ihm, dass sie sie nicht beobachtet, sondern nur berprft hatte, ob sich alles wieder in die richtigen Bahnen gelenkt hatte. Als Sam dann aufwachte offenbarte ONeill, dass er mit dem General gesprochen und die Erlaubnis bekommen hatte, dass die Beiden zusammen bleiben durften. Sie war berglcklich und auf die Frage hin, ob sie denn nicht wissen wollte, wer ihr Verehrer sei, antwortete sie nur, dass er sein Interesse schon wieder verlieren wrde. ONeill hatte ihr tatschlich die Blumen geschickt, doch nur, um sie aus der Reserve zu locken. Was er nicht wusste, war, dass der Major inzwischen, mit viel berredungskunst, herausgefunden hatte, dass er ihr die Blumen geschickte hatte, doch Beide schwiegen darber. Am nchsten Morgen war Sam wieder in ihrem Labor und fand auf dem Boden die zweite Karte, die Jack ihr geschrieben hatte und steckte sie in ihre Tasche. Auch Daniel war dort, um sich fr sein Verhalten im Restaurant zu entschuldigen und sie nahm diese auch an. Unter erstaunten Blicken entsorgte sie dann die roten Rosen und behielt nur die weie. Sie schwieg darber, dass sie nun mit Jack zusammen war. Dieser war in Hammonds Bro, der ihn dazu gratulierte, dass es mit dem Major geklappt hatte. Sein Vorgesetzter hatte ihm ein wenig dabei geholfen. Ein halbe Stunde spter war dann wieder eine Besprechung anberaumt, in der der General verkndete, dass der freie Tag vorerst der letzte war. Der Prsident fand die Informationen ber die Narris so interessant, dass er beschlossen hatte, eine Suche zu starten. SG-1 sollte eines von drei Teams sein, die eine Liste von Planeten absuchen sollten, um dieses Volk zu finden. Diese Suche sollte so lange dauern, wie sie eben dauerte, so der General. Nach der Besprechung nahm er noch den Colonel sowie den Major zur Seite, um sie darum zu bitten, dass ihre Beziehung nicht ihre Arbeit beeinflussen durfte und die Beiden stimmten ihm zu. Danach trat SG-1 als erstes die Reise an, um alle Planeten auf der Liste abzuklappern.


Einen Monat und 30 Planeten spter, kehrte SG-1 mde und ausgelaugt zurck. Ihre Suche hatte noch kein Ergebnis erbracht. Auch die anderen Beiden Teams hatten kein Glck. Zudem war es so, dass alle anderen Teams von Missionen abgezogen wurden und im SGC bleiben mussten. Der General hatte ein einsehen und stimmte einer Pause zu. Das Team begab sich zur Krankenstation, wo sie von Janet untersucht wurden und sich dort auch ausruhen konnten. Ein paar Stunden spter gingen die Vier dann in die Kantine, um etwas zu essen. Sie stellten Vermutungen darber, dass diese Suche nicht mehr lange laufen knnte, an, da sie bisher nichts gebracht hatte. Tealc ging daraufhin in sein Quartier, um sich seinem Kelnorem zu widmen und auch die Anderen verlieen die Kantine. Kurze Zeit spter besuchte ONeill die Wissenschaftlerin in ihrem Labor. Immer noch war ihre Beziehung ein Geheimnis und das dank der Suche. Eine Woche spter war SG-1 wieder mit der Suche beschftigt, als sie vom General zurckgerufen wurden, da es neue Befehle, die Suche betreffend, gab. Das lies sich das Team nicht zwei Mal sagen und kehrten schnell zur Erde zurck. Wie eine Woche zuvor untersuchte Janet das Team wieder und die Vier gingen wieder in die Kantine. Whrend sich Jackson und der Colonel darber unterhielten, ob der Narris Planet berhaupt in der Datenback sei, wurden sie von einem klirrenden Gerusch abgelenkt und sahen zum Koch, wo sich ein Tumult gebildet hatte. Zuvor war eine Schlange, in der auch der Major stand. Schnell begaben sich Daniel und Jack dorthin. Der Colonel versuchte sich einen Weg durch den Tumult zu bahnen, da Sam offenbar zusammengebrochen war. Sie lag tatschlich auf dem Boden und war ohnmchtig, als ONeill sie erreichte. Ein paar Augenblicke spter betraten Janet sowie ein paar Pfleger, die Daniel geholt hatte, die Cafeteria und brachten die Wissenschaftlerin zur Krankenstation.


Zwanzig Minuten spter warteten ONeill, der Archologe und der Jaffa vor der Krankenstation darauf, dass Fraiser ihnen sagte, was mit dem Major ist. Jack ahnte bereits, dass es um die Schwangerschaft ging, da er bereits Anzeichen bei ihr gesehen hatte, doch er konnte diese keinem sagen. Sonst wren sicherlich Fragen aufgekommen. Zudem konnte er ja Niemandem sagen, dass er ein hheres Wesen war und derzeit eine Zeitreise machte. Auch der General kam dazu und wollte zur rztin, um etwas zu erfahren, doch diese kam in diesem Augenblick auf den Gang. Sie gab Jackson und Tealc die Erlaubnis die Station zu betreten und nach Sam zu sehen. Auch dem Colonel gab sie die Erlaubnis, doch dieser wollte erst noch seine Vermutung besttigt haben, ohne, dass er dies auch sagte. Dann teilte die rztin schlielich mit, dass Major Carter schwanger sei, worauf George von Jack wissen wollte, ob er davon wusste. Verwirrt darber, dass ihr Vorgesetzter den Colonel das gefragt hatte, meinte sie, dass er es nicht wissen konnte. Sofort unterbrach ONeill sie und sagte, dass er es nicht wusste, sonst htte er ihr die Reise verboten. Dann teilte er Fraiser mit, dass er der Vater des Kindes ist, worber sie erst hrbar berrascht war, sich dann aber fr ihre Freundin freute. ONeill bat darum, dass es vorerst noch ein Geheimnis bleiben sollte, worber sein Vorgesetzter und die rztin ihr Einverstndnis zeigten. Zuletzt nahm er ihr noch das Versprechen ab, nachdem der General ins Bro zurckgekehrt war, dass sie es Niemanden sagen solle. Nur die Worte rztliche Schweigepflicht waren ihre Antwort. Dann gingen die Beiden in die Kantine und die rztin lockte Daniel und Tealc aus der Station, damit Jack mit Sam allein sein konnte. Sie war besorgt, dass etwas Schlimmes mir ihr passiert war, doch als der Colonel ihr von der Schwangerschaft erzhlte, war sie berglcklich. Schlielich konnte die Wissenschaftlerin das Krankenbett verlassen und einige Minuten spter gab es wieder eine Besprechung. In dieser offenbarten erst die Beiden, dass sie Zusammen seien und nun auch ein Kind erwarten wrden. Der Archologe freute sich ber Sams Schwangerschaft und konnte dann kaum glauben, dass ONeill der Vater war. Dann gab der General bekannt, dass diese Suche nur noch kurze Zeit dauern wrde, aber vorerst ohne Major Carter, da es fr sie zu anstrengend wre.


Neun Monate spter stand die Geburt dann kurz bevor. Nachdem die Suche von SG-1 auch nach einer weiteren Woche erfolglos verlief, blies der Prsident die Suche ab und der normale Alltag kehrte wieder ins SGC ein. Na ja, der normale Alltag sah sicherlich anders aus, denn nachdem alle im Center mitbekommen hatten, das Major Carter und Colonel ONeill zusammen sein und ein Kind erwarten wrden, nderte sich alles. Jeder gratulierte dem glcklichen Paar und fragte auch immer wieder, wann denn eine Hochzeit stattfinden wrde. Sam antwortete darauf jedes Mal, dass eine Hochzeit erst nach der Geburt stattfinden wrde, denn sonst wre es zu stressig fr sie. Vor fnf Monaten hatte der Colonel dem Major dann einen Heiratsantrag gemacht und zwar auf einem anderen Planeten, den er vorher ausgesucht hatte. Dort gab es kein Volk oder sonst andere Lebewesen. Beide hatten einen freien Tag und den wollten Sie auch nutzen. An einem wunderschnen Strand, der etwa 500 Meter vom Tor entfernt war, lieen sie sich von der Sonne brunen. Bei Sonnenuntergang hatte Jack sie dann gefragt. Mit einem glasigem Blick und einem glcklichen Lcheln antwortet sie dann mit einem Ja. Als vorzeitiges Hochzeitgeschenk hatte der Prsident veranlasst, dass ein Haus, das in der Nhe vom SGC stand, billiger zu verkaufen ist und so haben es der Major und der Colonel gekauft. Es ist dasselbe Haus, was Jack in der anderen Zeitlinie hatte. Als Sam im vierten Monat war, sind die Beiden dann umgezogen. Die letzten Monate waren dann nur noch Routine fr drei der SG-1 Mitglieder. Tgliche Missionen, die wieder nur das normale Ziel, nmlich Verbndete zu finden, innehatte, doch die werdende Mutter blieb im SGC und verrichtete nur noch leichte Arbeiten. Meistens in ihrem Labor. Vor ein paar Monaten hatte der Prsident dann verkndet, dass die Regel, in der es um den Verbot von Beziehungen mit Unteroffizieren ging, gendert wurde und das Verbot somit aufgelst wurde. Es dauert nicht lange und es gab weitere Paare im SGC. Schnell hatte der General gemerkt, dass es sogar die Moral gehoben hatte und die Leute nun besser arbeiteten. Eine Woche war Sam bereits berfllig. Sie sa zu Hause vor dem Fernseher und wartete darauf, dass das Kind endlich kam. Pltzlich begannen die Wehen und eiligst machten sich ONeill und seine Verlobte zum Militrkrankenhaus auf. Dort gab es eine kleine berraschung. Nicht Janet, sondern ein Dr. Harts vertrat Dr. Fraiser und half bei der Geburt. Diese verlief sehr schnell, wie auch der Arzt feststellte. Nur wenige Minuten, nachdem Jack den Kreissaal betreten hatte, war bereits das Kpfen des Babys zu sehen. Nach ein paar weiteren Wehen und Sams Presszyklen war es geschafft. Eine Schwester suberte das Baby, der Arzt durchschnitte die Nabelschnur und hielt das Kind hoch, damit das zuknftige Ehepaar ihr Kind sehen konnte. Es war ein Junge.


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Ein paar Minuten frher, bevor der Junge geboren wurde, beobachtete Talin in der Zentrale ihres Planeten die bevorstehende Geburt. Alles war bis dato gut verlaufen und Niemand hatte sich eingemischt, bis ihr mit einem Mal etwas auffiel. Sie holte ihren Vorgesetzten Rando dazu und beide stellten fest, dass es in der Zeitlinie einen Fehler gab, es aber bisher keinen Alarm gegeben hatte Sie glichen gegenwrtige und zuknftige Aufnahmen ab und stellten fest, dass sich eine massive Vernderung ergeben hatte. Ein Junge namens Sam ONeill war im SGC aufgetaucht und beiden war klar, dass, whrend Jack eine neue Zeitlinie schrieb, diese whrenddessen aber wieder umgeschrieben wurde. Rando gab ihr die Aufgabe, herauszufinden, wann dies bisherige gelscht und durch die neue Zeitlinie ersetzt wurde. Zudem sollte Talin den Colonel auf den Planeten holen, auch, wenn dies gegen die Regeln war. Es sei jedoch keine normale Situation. Sie hatte zwar einen Einwand, doch Rando ignorierte dies und so befolgte sie seine Anweisung. Auf der Erde wiederholten sich in diesem Moment die Geschehnisse und erneut teilte der Arzt mit, dass ONeill einen Jungen bekommen htte. Nur einen Augenblick spter vernahm Jack eine Nachricht, dass er sich zu Talin auf den Planeten begeben sollte. Die Blockade wurde aufgehoben und ONeill kehrte nach Shalindara zurck. Dort angekommen begab er sich jedoch nicht unter den Generator, sondern sein Geist flog direkt durch den langen Gang in die Halle hinein. Nur ein paar Meter neben der Shalindara begann er dann, seine menschliche Form wieder anzunehmen. Kaum hatte er sich verwandelt, waren Ein Junge seine ersten Worte, da er dies unbegreiflich fand. Da Talin bereits wusste, worum es ging, besttigte sie dies nur und meinte, dass er bereits weit sei, da er sich einfach so verwandelt hatte. Jack hatte jedoch keine Lust ber seine Weiterentwicklung zu sprechen, sondern er wollte Antworten.


Sie ihm teilte ihm kurzerhand mit, dass sich die Mesis erneut eingemischt und die Zeitlinie verndert hatten. Jack meinte, dass der Junge Sam ONeill, den Talin ihm zeigte, hnlichkeit mit ihm htte. Dann erklrte sie, dass sie seine Hilfe bruchte, um herauszufinden, an welchem Punk die nderung vorgenommen wurde oder wie das System getuscht werden konnte. Der Tauri willigte an und die Shalindara begann mit der Arbeit. Nach einer Weile hatte sie jedoch immer noch nicht herausgefunden, wie das Ganze schief laufen konnte. Sie befragte Jack, ob sich irgendetwas von der vorherigen Zeitlinie in der er sich erschossen hatte, zu der jetzigen unterschied. ONeill dachte darber nach, doch ihm viel nichts dazu ein und fragte Talin, ob sie nicht die Hologramme dafr nutzen knnte. Sie verneinte dies, da sie reparierte Zeitlinien nicht mehr abrufen kann. Dann schlug er die parallelen Realitten vor und Talin konnte kaum glauben, dass sie nicht daran gedacht hatte. In den Parallelwelten gab es kaum Unterschiede, auch wenn es hier eine gab, in der sich ONeill erschossen hatte. Der Hauptgrund war jedoch, dass er auch dort Sam den ersten Schritt berlassen hatte. Schnell berprfte sie die Hologramme und es dauerte nicht lange, bis sie ein Ergebnis hatte. Jack msste nur eine Stunde in der Zeit zurckspringen, um den Fehler zu beheben. Dem Tauri kam es merkwrdig vor, dass er nur eine Stunde zurckspringen msste, da dies eigentlich nicht ausreichen konnte, um ein Mdchen zu bekommen. Immerhin entscheidet sich das Geschlecht eines Babys bereits bei der Zeugung. Die Shalindara erklrte ihm, dass die Geburt zu frh war. Sie htte eigentlichen 14 Stunden dauern soll und zudem hatte Janet das Baby auf die Welt geholt. Auf seinen Einwand, ging sie jedoch nicht ein. Nach ihrer Rechnung seien es nur 10 Prozent gewesen, dass ein Junge geboren wird. Jack konnte kaum glauben, was er da hrte und glaubte, dass er fr sie nur eine Statistik sei. So hatte Talin das jedoch nicht gemeint und versucht es zu erklren.


Die Shalindara wollen so nur sichergehen, dass ihr Vorhaben auch klappt, wenn sie die Zeitlinien verndern wollen, da sie nicht noch mehr Chaos verbreiten wollen. Htte die Statistik gegenteiliges gesagt, htten sie nicht eingegriffen. Sie htten allerdings schon vor langer Zeit gewusst, dass er ein Mdchen bekommt. Mit dieser Erklrung war ONeill beruhigt. Talin prfte noch mal, wie die Mesis die Geburt voran bringen konnten. ONeill msste durch Janet eine letzte Untersuchung machen lassen, da sie schlielich die Beiden in Voraussicht ins Krankenhaus schickte und anschlieend nach kam. Das war dann Jacks neue Aufgabe. Er kehrte zur Erde zurck und die Shalindara schickte ihn erneut in die Vergangenheit. Er erwachte in der Kche und hrt die 11 Uhr Nachrichten. Er ging ins Wohnzimmer, wo Sam auf der Couch sa und schlug ihr eine letzte Untersuchung vor, da das Kind bereits berfllig sei. Sie stimmte zu und Jack rief die rztin an. Auch sie willigte ein und das zuknftige Ehepaar fuhr zum SGC. Dort untersuchte Janet ihre Freundin und stellte fest, dass der Muntermund bereits ein paar Zentimeter geffnet sei. Sie schickte die Beiden tatschlich ins Militrkrankenhaus und dieses Mal hatte ONeill um einiges mehr Zeit. Sam bekam ein Einzelzimmer und auch Daniel besuchte sie. Kaum hatte sich Sam, nach Daniels Besuch, auf das Bett gesetzt begann die erste Wehe. So, wie Talin es dann schlielich errechnet hatte, stand die Geburt dann 13 Stunden spter bevor. Dieses Mal war auch Janet dabei und nur ein paar Minuten spter war Joan endlich geboren. ONeill schlug dann Samantha Joan ONeill als Namen vor und Sam war erstaunt, wie viel Gedanken sich Jack gemacht hatte.


Nach der Geburt seiner ltesten verlief die Zeit fr ONeill zwar langsam, aber nicht zu langsam. Vor der Zeugung Tamaras nahm er dann das Serum, welches Talin ihm gegeben hatte. Dann ein halbes Jahr nach Joans Geburt, haben er und Sam am 10.08.2005 geheiratet. Noch immer wusste sie nicht, was ihr Mann eigentlich war, doch Jack hatte sich geschworen, sein Geheimnis niemals preis zu geben. Bis zur Geburt seiner Jngsten am 20.03.2008 gab es keine weiteren Probleme und auch die Geburt verlief problemlos. Ihre Kindheit lief ebenfalls normal, auch, wenn sich ONeill Gedanken gemacht hatte, ob das Serum sie komplett gesund halten wrde. Dies war jedoch nicht der Fall. Fr ONeill war diese Zeitreise bereits eine Qual, da sich alles wiederholte. Die Gesprche, das Geschehen sowie die Reaktionen der Personen. Dann nach etwa 17 Jahren sollte am 17.01.2022 der Tag kommen, an dem ONeill wissen wrde, ob das Serum gegen den Virus bestehen wrde. Wie in der vorherigen Zeitlinie kehrte Tamara von der Reise mit den Tokra zurck. Nun wrde Tamara durch das Serum die Chance erhalten, wie ihre Schwester, zur Militrakademie zu gehen, doch der angegraute Mann hatte bereits eine andere Idee. Der General und seine Tochter gingen in die Kantine, wo sie auch in dieser Zeitlinie auf seine Frau und seine andere Tochter trafen. Erneut konnte Tamara ihnen bei einer Formel helfen. Anschlieend holte Tamara beim Koch etwas zu essen, ohne, dass etwas passierte. Zuvor war sie bereits auf dem Hinweg zusammen gebrochen und in die Krankenstation gebracht worden. Somit zeigte das Serum seine Wirkung und Tamara war gesund. Allerdings dachte ONeill das Gegenteil, da seine Tochter kurz inne hielt, doch auf seine Frage, ob alles in Ordnung sei, meinte sie nur, dass sie das Besteck vergessen hatte. So setzte sie sich wieder zu den Anderen und auch nach einer halben Stunde war nichts passiert. Der General entschuldigte sich bei anderen und verlie die Kantine. Auf dem Weg zum Bro tauchte Talin wieder auf, die ihm fr seine gute Arbeit gratulierte. Dennoch machte er sich Gedanken, was der Gegenschlag der Mesis sein wrde, da die Shalindara bekanntlich mit diesen im Krieg lagen. Sie winkte seine Sorge jedoch ab und meinte, dass er sich zu viele Gedanken machen wrde.


Whrenddessen wurde das Gate angewhlt und ONeill machte sich zum Gateraum auf, wo er auf Jacob traf, den er natrlich erwartet hatte. Der Tokra teilte seinem Schwiegersohn mit, dass die Tokra auf einem der Planeten einen fr Menschen tdlichen Virus entdeckt hatten und wollte seine Enkelin untersuchen. Jack zeigte Besorgnis, erklrte ihm dann aber, dass seine Tochter bisher kerngesund sei. Sein Gegenber schlug eine Untersuchung vor und ONeill war einverstanden, wollte mit jedoch Jacob noch kurz ber etwas anderes sprechen. Anschlieend gingen die Beiden in die Kantine, holten die Anderen, die ber die Nachricht geschockt waren, ab und gingen zur Krankenstation. Etwa 20 Minuten spter berbrachte Janet das Ergebnis, welches Negativ war. Sie hatte alle mglichen Untersuchungen durchgefhrt, aber nichts gefunden. Alle waren berglcklich und Tamara konnte die Station wieder verlassen. Bevor jedoch alle gehen konnten, hatte ONeill noch etwas zu sagen. Auf dem Gang vor der Krankenstation sprachen Jacob und Jack die Jngste darauf an, dass sie so viel Zeit bei den Tokra verbringen wrde. Tamara glaube herauszuhren, dass sie das nicht mehr soll. Schnell wandte Jack ein und fragte sie, was sie von einer Ausbildung bei den Tokra hielt. Seine Jngste konnte es kaum glauben und war davon sofort hell auf begeistert, doch der grte Einwand kam von Sam, die das fr keine gute Idee hielt. Sie lie sich jedoch von ihrer Tochter, ihrem Mann und ihrem Vater umstimmen. Anschlieend verabschiedeten sie den Tokra und ihre Jngste, die ihre Ausbildung sofort beginnen sollte. Fr ONeill war es fast der gleiche Ablauf, auer, dass Tamara, nicht, wie zuvor eine Tokra war, sondern nun eine Ausbildung bei den Tokra begann. Nachdem die Beiden die Erde verlassen hatten, verging ein Jahr und sie kehrten am 20.04.2023 mit Neuigkeiten ber zwei Goaulds zurck. Zwei Goauld die an die Macht gekommen waren, wollten ein Bndnis schlieen. Alles, was in der vorherigen Zeitlinie passiert war, wiederholte sich, doch dieses Mal durfte ONeill ein klein wenig eingreifen. Zuvor hatten sie einen Klon von Sam mit zurckgebracht und hatten so erfahren, dass einer der Goauld noch lebt. Dieses Mal wollte Jack dies verhindern und die richtige Sam mit nach Hause nehmen.


Zu seiner berraschung begleitete ihn auch Talin, die immer wieder sagte, wo sie Sam aufhielt. Erneut bekam Sam die Naniten ab, die sich daraufhin auch wieder auf ONeill bertrugen. Ein Jahr darauf wurde Joan am 26.11.2024 erneut mit ihren 19 Jahren zum jngsten Major des Militrs ernannt und bekam das Kommando ber SG-1. Zu diesem Team gehrte wieder Lieutenant John Manson. Wie zuvor richtete die Familie am 11.12. ein kleines Fest aus und bekamen die Nachricht, dass ein Goauld angreifen wrde. Auch hier wiederholte sich alles, wodurch Joan mit ihrem Begleiter abgeschossen und vermisst wurde. Whrend der Suche hatte ONeill eine Besprechung mit SG-14 anberaumt, die einen Planeten besuchen sollten. Der Anfhrer des Teams war Major Oliver Stan und sollte seine Kameraden auf den Planeten P7X-447 bringen. Zu seinem Team gehrten sein Stellvertreter Captain Chester, der Wissenschaftler Tom Ross und zuletzt Lieutenant Max Dugan. Sie bekamen von Jack einen Tag fr die Mission und dieser erklrte, dass er keinen stndlichen Bericht bruchte. Der Grund war die Suche nach seiner Tochter. Einen Tag spter stand ONeill, wie so oft, an der Panoramascheibe und dachte nach. Im Grunde wusste er ja, wo seine Tochter war, doch er durfte nicht eingreifen. Er fragte sich allerdings, wie sie sie finden sollten, da Tamara keine Tokra war. Als sie eine war, hatte sie Visionen von ihrer Schwester. Er wurde von seiner Frau aus den Gedanken geholt, die den Konferenzraum betreten und ihn grbelnd an der Scheibe gesehen hatte. Sie unterhielten sich ber ihre Mglichkeiten mit der Suche weiterzumachen und wurde vom Alarm unterbrochen, der eine Ankunft verkndete. Seine Frau verlor langsam die Hoffnung, doch ONeill wusste dies zu verhindern und schlug ihr vor, erst einmal etwas in der Kantine zu essen. Kurz danach wollte Harriman ihn holen und verkndete, dass SG-14 die Narris gefunden hatte. Jack konnte es kaum glauben und erinnerte sich an die Suche, die sie durchfhrt hatten. Da Talin ihm eine Blockade verpasst hatte, konnte er sich noch immer nicht daran erinnern, dass er sie kannte. Mit Walter berprfte er die Datenbank, da er wissen wollte, wie lange die Suche noch gedauert htte. Sein Chevronguy erklrte anschlieend, nachdem sie die Liste berprft hatten und feststellen mussten, dass es noch viele Planeten gewesen wren, es ONeill war, der den Planeten in die Liste eingetragen hatte. Damals beherrschte Jack die Antikersprache. Sofort veranlasste ONeill, dass Daniel mit SG-14 den Narris erneut einen Besuch abstatten sollte.


Schnell kehrte er in sein Bro zurck und informierte den Prsidenten ber diese Neuigkeit. Eine Stunde spter kehrte der Archologe auf die Erde zurck, da dieser auf die Alphabasis zurckgekehrt war. Mit Jack und Sam sa er im Konferenzraum und auch er war von dieser Neuigkeit berrascht und erfreut. Sein Freund teilte ihm mit, dass er ihn mit SG-14 zu den Narris schicken wolle und er war damit einverstanden. Wenig spter kam auch Tamara dazu, die sich ber diesen Besuch freute und wunderte sich jedoch auch. Daniel erzhlte ihr, dass er mit SG-14 die Narris besuchen wrde, doch sie wusste nichts von diesem Volk. Der Archologe begann ihr von der Suche, die 19 Jahre her war, zu erzhlen und die Jngste meinte nur, dass so eine Suche unmglich sei, da es ja tausende Planeten in der Datenbank gibt. Anschlieend berichtete sie ihrem Vater von einem Energiegert, welches sie untersucht und eine unbekannte Schrift entdeckt hatte. Es war das Gert, welches Joan ins Koma versetzen und einen Virus verpassen wrde. Das Gert, welches die ngste noch verstrkt. Dann wollte Daniel sich in ein Gstequartier zurckziehen, doch Jack meinte nur, dass er immer noch sein Quartier hat. Zwei Tage spter hatte man Joan und John gefunden. Tamara hatte wieder Visionen und offenbar hatte dies nichts damit zu tun, dass sie eine Tokra war, sondern mit dem starken Band, was sie und ihre Schwester miteinander verband. Auch bekam Tamara durch die Visionen, die Parasiten ihrer Schwester ab. Jack lies auch wieder der Quarantnestufe ausrufen. Dieses Mal konnte Tamara jedoch nicht durch den Symbiont geheilt werden. In dieser Zeitlinie wurden Joan und Tamara durch ihre Mutter geheilt. Dies war nur mglich, da sie immer noch etwas von Jolinar in sich trug. Fr Tamaras Heilung hat sie anderthalb Stunden bentigt und fr ihre lteste fast zwei Stunden. Als Tamara wieder erwachte, berichtete sie von dem Goauld und seinem Plan. Anubis hatte seinen Angriff nur vorgetuscht und nun einen anderen Plan. Dem Lieutenant, mit dem Joan im Gleiter sa hatte er ebenfalls einen Virus verpasst, der nun seine DNA vernderte. Alles wiederholte sich. Vor allem fr ONeill der sich, wie in einer endlosen Schleife fhlte. Auch bemerkte er, dass das Universum immer einen Ausgleich sucht. Wenn er etwas nicht sagte, was er aber in die Zeitlinie zuvor sagte, sagte es Jemand anderes.


Mit Hilfe der Asgard konnte Anubis dann erneut endgltig vernichtet werden. Einen Monat spter sollte ein weiterer Besuch bei den Narris anstehen. Daniel wrde dieses Mal von Washington aus zum Sttzpunkt kommen. Auch hier wiederholte sich alles. Jack lie SG-1 ausrufen und zudem wrden Tamara und Ben das Team begleiten. Jack informierte sie ber ihre Aufgaben und wenig spter machten sie sich auf den Weg. Kurz nachdem sich das Gate geschlossen hatte, stand Jack wieder an der Scheibe und stellte die Frage Warum in den Raum. Er hatte gesprt, dass Talin in der Nhe war und zeitgleich mit dem Schlieen des Tores kehrten die Erinnerungen an die Narris zurck. Sie erklrte ihm, dass zu ihrem und seinem Wohl war. Der General war enttuscht, dass sie ihm nicht einfach gesagt hatte, dass es fr die Narris zu frh sei. Sie versuchte ihn zu beruhigen und zu erklren, dass sie keine andere Wahl hatte, was ONeill jedoch aufregte. Schlielich offenbarte er, dass er genug von dem Ganzen hat und in seine eigene Zeit zurckkehren mchte. Daraufhin lchelte Talin da sie nun endlich wusste, wie er sich fhlte, da auch dies stets ihre Frage war, wenn sie auftauchte. Sie meinte, dass das eine normale Reaktion auf so ein Erlebnis sei. Auch Jack war froh, endlich ein offenes Gesprch mit der Shalindara gefhrt zu haben. In der Zwischenzeit verlief das Treffen mit Narris gleich. Durch Jacks Eingriff hatten sich aber ein paar nderungen ergeben. Tamara erzhlte von ihrer Ausbildung bei den Tokra und Daniel berichtete davon, dass die Menschen bereits den alten Planeten besucht hatten. Die Narris waren berrascht, dass dieser immer noch starb. Wenige Jahre, nachdem die Narris ihren neuen Planeten gefunden hatte, kehrte einer zurck und hinterlie die Inschriften. Nari meinte bei dem Treffen, dass es ein gutes Omen sei, dass die Menschen von ihnen erfahren und nach ihnen gesucht hatten. Sie whren allerdings, wenn die Menschen sie dort gefunden htten, nicht bereit gewesen. Der Minister ging auch dieses Mal mit zur Erde und berreichte Geschenke. Auch dieses Mal gab es durch die neue Technologie die Nebenwirkung, dass sich sofort das Tor ffnet.


Vier Tage spter war dann Joans Geburtstag. Einen Tag zuvor war eine ltere Version aus der Zukunft bekommen, um die Menschen vor einem Angriff zu warnen. Hathor, die irgendwie berlebt hatte, wrde die Erde bernehmen und die Menschheit fast vollstndig auslschen. ONeill hatte dieses Ereignis bersprungen, da er nur das Ende verndern musste. Es dauerte nicht mehr lange, bis Sammy, sie hatte bei ihrer Ankunft gewnscht, so genannt zu werden, in ihre Zeit zurckkehren wrde. ONeill musste verhindern, dass sie zuknftige Dinge beeinflussen wrde. Dazu gehrte das Zusammentreffen mit den Halda. Der General war auf dem Weg zu ihrem Quartier. Sofort kam er auf den Punkt und erklrte, dass sie ihrem jngeren Ich die Kiste nicht geben drfe. Sammy war berrascht, woher er das wusste. Erst schwieg er darber und erklrte, dass es nicht ihrer Entscheidung obliegt, welches Ereignis eintreffen darf und welches nicht. Immer noch beharrte sie darauf, dass die Asgard ihr geholfen hatte, doch durch einen Zwischenruf Talins, war Sammy aufgeflogen. Erst dann und nach Talins Erlaubnis durfte er erzhlen, woher er das wusste und was er inzwischen war. Sie fragte auch, ob er sich gut mit Talin verstehen wrde und ihr Vater meinte nur, dass es unterschiedlich sei. Zu guter letzt gab sie ihm das Versprechen, nicht die Kiste, sowie das Gert fr Tamara zu bergeben und das, was er ihr ber sich erzhlt hatte, fr sich zu behalten. Er verlie wieder ihr Quartier und bedankte sich bei Talin, dass er seiner Tochter von sich erzhlen durfte. Sie meinte, dass es seine Belohnung fr die gute Arbeit war. Zehn Minuten spter verabschiedeten sich alle von Sammy, die sich auch an ihr Versprechen hielt. Alles, bis auf die Tatsache, dass Sammy die Geschenke nicht verteilte, wiederholte sich. Sammy flstere ihrem anderen Ich zu, dass eine Zeit der Angst kommen wrde, sie sich jedoch auf ihre Strken besinnen soll. Wenig spter untersuchte Joan das Energiegert, dass ngste hervorruft, doch erneut fiel sie ins Koma. Dieses Mal erkannte sie jedoch frher, dass etwas nicht stimmt und erinnerte sich an die Worte Sammys. Allerdings hatte sie wieder den Virus abbekommen und wollte ihre Erinnerungen lschen lassen. Sie flchtete auf den Tokraplaneten und wurde nur von Jacob geheilt, da ihre Schwester noch keine Tokra war. So dauerte dies auch lnger.


Tamara, die in dieser Zeit, vor Joans Heilung, mit Ben zu den Valey geflogen war, erkannte, dass eine von ihnen, Darli, zu den Tokra gehrt. Ihr Grovater hatte ihr beigebracht, wie man diese erkennen kann, auch, wenn sie sich verbergen. Erneut wurden die Valey befreit und auf die Betabasis gebracht. Fnf Tage spter war es soweit, dass ONeill eine Alternative fr die Halda brauchte. Es war der Tag, an dem SG-1 auf die Halda getroffen war. Mit Talins Hilfe und seinen Fhigkeiten whlte er den Planeten P8X-342 aus. Er sollte dem Team nur sagen, dass es Lebenszeichen gibt und der Planet betretbar ist. ONeill fragte die Shalindara, ob die Lieutenants bereits gegen die Klone ausgetaucht wurden und Talin beantwortete dies mit einem Ja und er musste erkennen, dass er weder diesen Tausch htte verhindern drfen, noch den berfall von Sethur. Stunden spter machten sich das Team, Joan, John, Ben und Tamara durch das Tor auf dem Weg. Auf der anderen Seite befanden sie sich auf der einer Lichtung, die ringsum von einem Wald umgeben war. Alle Bume waren bis zu 15 Meter hoch und es kam kaum Sonne hindurch. Nicht lange und die Vier gingen ber einen Waldweg durch den Wald, der sehr dunkel war. Nach ein paar Abbiegungen erreichten sie das Ende des Pfades und konnten kaum glauben, was sie sahen. Zweihundert Meter von ihrem Standort entfernt erhob sich eine riesige Stadt, die von einem Tal umgeben war. In der Mitte stand ein riesiges Gebude, dass dem World Trade Center hnelte. Sofort vernahmen sie eine Art Alarm und ein runder Fugkrper, der sich ber der Stadt befand, kam auf sie zu. Schnell hoben Joans Freunde ihre Waffen, doch sie konnte sie noch vom schieen abhalten. Das Gert begann sie zu scannen und Joan versuchte ber dieses mitzuteilen, dass sie Freunde seien. Der Scann war schnell beendet, dass Gert flog wieder davon, doch ein Schiff, was sich ebenfalls, von vielen anderen, ber der Stadt befand, kam auf sie zu. Joan versuchte den anderen klar zu machen, dass sie abwarten und nicht einfach schieen wollte. Kaum befand sich eines der Schiffe ber ihren Kpfen, vernahmen sie einen schrillen Ton, der ihnen in den Ohren wehtat und durch den sie alle, nacheinander in Ohnmacht fielen.


Als Joan wieder zu sich kam, konnte sie erst nichts sehen, da sie etwas auf ihrem Kopf trug. Sie vernahm Stimmen und ihr wurde eine Kapuze vom Kopf gezogen. Sie befand sich in einem groen Raum und an einem langen Tisch saen drei Leute. Eine Frau und zwei Mnner. Die Frau hatte kurze blonde Haare, ein freundliches Gesicht und trug einen grauen Hosenanzug. Links neben ihr sa ein Mann mit brummigem Gesichtsausdruck, kurze leicht angegraute Haare und hatte ebenfalls den grauen Hosenanzug an. Rechts neben ihr sa Jemand mit mittellangen schwarzen Haaren und auf seiner linken Wange hatte er eine kleine Narbe. Auch er trug den Hosenanzug. Die SG-1 Anfhrerin wurde nach dem Grund gefragt, weshalb sie dort seien. Ihre Freunde waren nicht bei ihr, bemerkte sie nebenbei. Sie erklrte, dass sie Verbndete suchte, um gegen die Goauld zu kmpfen. Die Frau antwortete sofort, dass sie auf diesem Planeten keine Verbndeten fnde, das sie nicht gegen die Goauld kmpfen. Joan meinte sofort, dass sie die Goauld mit der Technologie ganz allein besiegen knnten. ONeill versuchte noch einzuwenden, doch sie wollten nicht lnger mit ihr sprechen. Auch, als Joan eine Minute bekam, um von der Erde zu erzhlen, waren sie nicht interessiert. Ein anderer Mann sollte sie zu ihren Kameraden bringen, damit sie den Planeten verlieen. Whrend Joan hinausgebracht wurde, rief den drei noch zu, dass die Menschen Tarntechnologie htten. Erst auf einem langen Gang hrte sie die Stimme der Frau, die ihren Kameraden aufhielt. Offenbar war die Tarntechnologie etwas, woran dieses Volk interessiert war. Zurck im Saal erzhlte die blonde Frau nun, dass ihr Name Nirin sei und sie eine Ministerin des Volkes sei. Ihr Volk heit Dorrana. Sie leben auf dem Planeten seit etwa 1000 Jahren, der als Zuflucht vor den Goauld diente. Bisher hatten die Goauld sie nicht entdeckt, obwohl sie an der Grenze ihres Territoriums leben. Joan meinte darauf, dass sie beobachten knnten, was die Goauld tun, doch Nirin meinte, dass sie es nicht tun. Die Technologie ist ihr Fluch, denn ihre Vorfahren haben ihre Technologie nur aus Angst vor den Goauld entwickelt. Diese Angst hat sich inzwischen an ihre Nachkommen vererbt, da die Dorrana ein genetisches Gedchtnis besitzen. Das Wissen aller wird von Generation zu Generation weitervererbt. Allem voran die Angst vor den Goauld. Aus diesem Grund sind sie auch misstrauisch Fremden gegenber. Nur weil Joan und ihre Freunde Menschen waren, leben sie noch.


Im selben Augenblick tauchten auch Joans Freunde auf und die Anfhrerin erfuhr, dass sie sich bereits seit fnf Stunden auf dem Planeten befanden. Die Dorrana hatten Joan, da sie gemerkt hatten, dass sie die Anfhrerin ist, verhrt, doch nicht viel erfahren. Joan erzhlte ihrer Schwerster und den Anderen, was Nirrin ihr erzhlt hatte. Durch Tamara erfuhr die Ministerin, dass die Tarntechnologie nicht den Menschen gehrt. Es ist jedoch erst einmal das Entscheidende, was die Dorrana zu einem Bndnis bewegt. Nachdem die Entscheidung getroffen war, kehrten die vier zur Erde zurck, wo bereits Jack ungeduldig auf sie wartete. Dieser bestrafte die Vier mit einer Nachbesprechung, da diese sich nicht gemeldet hatten. Die Vier wollten jedoch nichts von dem, was passiert war, erzhlen. Auf der Erde war es bereits 21 Uhr. Zwei Tage spter fand dann das Gipfeltreffen statt und alles wiederholte sich. Nur beim Interview, was Tom mit Tamara und Ben hielt, hatte sich durch Jacks Eingriffe etwas verndert. Der Reporter sprach sie nun auf die Ausbildung bei den Tokra an und dies verriet auch, dass die Ausbildung auch als Vorbereitung diene. Viel nderte sich durch Jacks Eingriff bei dem Gipfeltreffen nicht. In den folgenden drei Monate hatte Joan erneut, wie in der frheren Zeitlinie den Auftrag die Goaulds zu beobachten, was dieses Mal etwas einfacher war, da sie dies vom Planeten der Dorrana aus tat. Whrenddessen lernet sie eine Wissenschaftlerin namens Lariel kennen und freundete sich mit ihr an. Sie bekam wieder Besuch von George Hammond, dem sie wieder alles erzhlte. Am 28.04.2025 bekamen sie die Nachricht, dass sie zur Erde zurckkehren sollten. Jacks Reise wrde sich langsam dem Ende nhern. Im Grunde konnte er nicht mehr viel verndern. Der Angriff von Sethur bestand bevor und anschlieend waren ihm die Hnde gebunden. Er hatte einige Ereignisse zuvor verndert, die auch auf die nchsten Geschehnissen Auswirkungen haben wrden. So hatte ONeill dem Prsidenten mitgeteilt, dass die berwachung kein Ergebnis erbracht hatte, als ein Alarm losging. Der Stargateclub war in die Luft geflogen, was den berfall von Sethur ankndigte. Da ONeill wusste, was passierte, musste er nun so tun, als wsste er von nichts. Einzig die Rckkehr seiner Jngste, die auch geplant war, berraschte ihn, als der Computer einen Tokra ankndigte. Allerdings kam seine Tochter durchs Tor. Sie war inzwischen eine Tokra. Als sie auf dem Tokraplaneten war, brauchte ein Mitglied Hilfe, weil Wirt und Symbiont verletzt waren. So bot sie ihre Hilfe an. Als ihr Vater erfuhr, dass es sich bei dem Symbiont um Serna handelte, musste er seine Verwunderung verbergen. Er kam nicht umhin an Schicksal und Bestimmung zu denken, denn in der anderen Zeitlinie war es drei Jahre her, dass sie an dem Virus erkrankte und Serna als Symbiont bekam.


Kaum hatten die Beiden den Konferenzraum verlassen, wusste ONeill, dass die Shalindara wieder aufgetaucht war. Er bat sie darum zu sagen, dass sie es nicht wusste, doch ONeill glaubte ihr nicht. Schlielich erklrte sie, dass es genau dieser Augenblick sein sollte, an dem Tamara zur Tokra werden sollte. Sie sollte mit 18 Jahren zwischen Kind und Erwachsener diesen Abschnitt ihres Lebens beginnen. Als er fragte, warum es denn Serna sei, besttigte sie seine Vermutung, dass es Bestimmung sei. Er antwortet darauf nur mit der Frage, ob es auch Bestimmung sei, dass er ein hheres Wesen wird und auf einen Planeten geht, der auerhalb des Zeitkontinuums existiert. Auch dies beantwortete sie mit einem Ja und verschwindet wieder. Zwei Tage spter befand sich die Erde gerade im Kampf gegen Sethur. ONeill durfte dies nicht verhindern, sondern musste nun nur den Ablauf etwas verndern, da nicht die Halda, sondern die Dorrana zu den Verbndeten gehrten. Nicht wirklich berraschend war es dann, als Dr. Lee ihm sagte, dass nur der Planet der Dorrana angewhlt werden knne. Auch John und Ben waren im Raum und sahen zu, wie der Planet angewhlt wurde. Die Ministerin Nirrin erklrte dem General dann, dass das Volk immer noch Angst hat und nicht mal Truppen zusammen stellen konnte, um sich zu wehren. Darauf hatte ONeill schlielich gewartet, da dies hnlich, wie bei den Halda war. Anschlieend, nachdem Ben und John den Kontrollraum verlassen hatten, gab er erneut den Befehl, den Prsidenten in Sicherheit zubringen, die Selbstzerstrung zu starten und den Planeten der Dorrana zu lschen. Alles andere verlief wie zuvor. Sethur nahm die Erde ein. Wie erwartet, nahmen die Dorrana den Prsidenten auf. Nirrin machte jedoch deutlich, das keiner ihres Volkes kmpfen wrde. Lariel, die Wissenschaftlerin, mit der Joan zusammen gearbeitet hatte, schien anders darber zu denken. Durch Colonel Cage erfuhr der Prsident, dass der Asgardplanet nicht angewhlt werden kann. Erneut wurden Gleiter dorthin geschickt. Zwei Tage spter hatte Lariel ihre Entscheidung getroffen. Sie wollte der Erde helfen und sprach mit Balto, einem der Minister, dem Joan begegnet war. Er meinte, dass nicht alle ihre Angst so schnell ablegen knnen, wie sie. Er wrde aber mit den anderen darber sprechen. Die Wissenschaftlerin ging wieder in den Sitzungssaal, wo sie auf den Prsidenten traf und ihm mitteilte, wie sie darber denkt, sich gegen die Angst zu stellen. Von Nirrin erfuhren die Beiden, dass sie eine Nachricht erhalten hatten, in der mitgeteilt wurde, dass ein Plan in Vorbereitung sei. Daraufhin sagte Lariel, dass sie zur Alphabasis gehen und helfen wrde. berraschend kamen noch zwei Mnner hinzu. Tyros, der Minister mit der Narbe, und Arthos ein Kollege von Lariel. Nirrin war nicht begeistert, doch Tyros erklrte ihr, dass die Minister dem Volk ein Vorbild sein mssen. Die Drei machten sich zur Alphabasis auf.


Auch auf der Alphabasis wiederholte sich alles. Auch die Gesprche, die nun jedoch von anderen Personen gefhrt wurden. Auch Bengal, der Anfhrer der Jaffa, kam wieder zur Basis und informierte die Anderen, dass sie Spione zur Erde geschickt hatten. In der Zwischenzeit begegnete die Odyssee den sternfrmigen Schiffen, die offenbar ihre Hilfe bei der Befreiung der Erde anboten. So tauchten alle, bis auf Ping, auf dem Goauld Mutterschiff auf, um den Goauld zu finden. In der vorherigen Zeitlinie suchte Belor, von den Halda, in den unteren Ebenen nach Joan. In dieser Realitt waren es Jacob und Tyros. Sie teilten sich auf, doch zuvor versuchte Jacob seine Enkelin durch seine Sinne zu finden, da er dies schon einige Mal bei Tamara gesehen hatte. Es funktioniert jedoch nicht. Der Dorrana fand den richtigen Weg und so traf er sich mit dem Tokra. Gemeinsam tteten sie zwei Wachen, die einen Raum bewachten. Fr Joan hatte sich in dieser Zeitlinie nichts gendert. John hatte sie erneut gefoltert und sterbend zurckgelassen. Auch dieses Mal konnte sie mit ihrer letzten Kraft mitteilen, dass der Prsident in Gefahr war. Lange lie sich Jacob jedoch nicht bitten, da er sofort an den Sarkophag dachte. Diesen kannte auch Tyros durch die lange Geschichte seines Volkes. Auf den anderen Ebenen kmpften die Narris, die ebenfalls wieder dabei waren. Als sie von Joans Tod erfuhren, trafen sie sich mit Jacob und Tyros, um zum Sarkophag zu gelangen. Sie schafften es dorthin, doch wurden sie von Sethur und seiner Gefhrtin, Sam, berrascht. Nach einem Wortwechsel verschwanden die beiden Goauld und die beiden Dorrana blieben bei Joan, bis diese genesen war. Die anderen kehrten auf die anderen Schiffe zurck, da die Schiffe Sprengsetzte, die die Jaffa mit Jack und Tamara angebracht hatten, an Bord waren. In der Zwischenzeit waren auch Narris wieder im SGC aufgetaucht und hatten ONeill berrascht. Sam konnte ebenfalls befreit werden. Alles hatte sich wiederholt und auch die Mesis hatten sich nicht eingemischt. Schlielich konnten die Jaffa, mit Hilfe der Fremden, vernichtet werden. Dessen Identitt war nur Jacob und Darli bekannt. Weder Sam, Joan, noch die Dorrana wussten es.


Kurz nachdem sich Jack von seinen Tchtern verabschiedet hatte, fand er sich an der Scheibe, in seiner gewohnten Position wieder. Seine Frau hatte berraschender Weise Positiv darauf reagiert, dass ihre Jngste nun eine Tokra sei. Seine Reise neigte sich nun endgltig dem Ende. Mit den Worten, ob alles in Ordnung sei, tauchte auch Talin wieder auf. Diese Frage war stets die erste, was sie gefragt hatte. Sie gratulierte ihm, da seine Zeitreise vorbei sei und er seine Arbeit vollendet hatte. Durch diese Worte wurde ONeill auf den Chip aufmerksam, den ihm Talin, aus seiner Sicht, vor 20 Jahren gegeben hatte. Er meinte, dass er diesen nicht mehr braucht, wobei ihm Talin auch zustimmte, doch dann meinte, dass er nun ein Teil von ihm sei. Der Chip wre eine Spiegelung seiner selbst und gehre nun zu ONeill, der das Ganze nicht so recht verstand. Er erkannte aber auch, dass sie ihm wohl nicht davon erzhlt htte, htte er nicht gefragt. Er lie es auf sich beruhen und kam auf die Mesis zu sprechen, da er sich immer wieder Gedanken darber machte, was sie wohl als Nchstes planten und das ihre nchste Manipulation doppelt so hart ausfallen wrde. Die Shalindara stimmte ihm zu und verwunderte ONeill damit, da sie dies bisher nicht getan hatte. Kopfschttelnd bemerkte Jack, dass dies ein Kampf mit unfairen Mitteln sei, da die Shalindara und die Mesis zwei starke Mchte sind, die das Universum beeinflussen knnen. Zudem glaubte der General auch, dass die Mesis bereits jetzt ihre Fhigkeiten nutzen, um mit den Vorbereitungen zu beginnen. Talin stimmte ihm erneut zu, erinnerte ihr Gegenber aber auch daran, dass er erst noch wieder zu dem Zeitpunkt zurckkehren msse, an dem die weihaarige Frau ihn in die Vergangenheit geschickt hatte. Er bruchte sich einfach nur ins Bro zu setzen und zu warten. Daraufhin verschwand die Shalindara. Mit den Worten Zeitreisen. Man muss es nicht verstehen begab sich ONeill in sein Bro, setzte sich an den Schreibtisch und ein helles Licht hllte in ein. Mit diesem Licht kehrte er dorthin zurck, wo er hingehrte.


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Update: Sechs Monate waren, seit der Befreiung der Erde von Sethur, vergangen. In dieser Zeit wurde viel Kritik am Stargateprogramm gebt. Kurz nach der Befreiung lie der Prsident verlauten, dass die Erde zwar wieder sicher sei, machte aber keinen Hehl daraus, dass es noch immer andere Systemlords gibt, die eine Gefahr fr die Erde sind. Diese Verlautbarung wurde ein halbes Jahr spter noch einmal in einer Sendung Der Rckblick gezeigt, die der Reporter Tom Hecht abhielt. Zusammen mit einem Dr. Tadeus Taubel, zustndig fr Statistiken und Theorien, ging er einige Punkt der Pressekonferenz des Prsidenten durch, die er nach seinem Statement gehalten hatte. In der Sendung kam auch zur Sprache, dass es Spione im SGC gegeben haben soll, doch Taubel dementierte dies, in dem er sagte, dass er solchen Dingen erst Glauben schenkt, wenn dies besttigt werden wrde. Zu den weiteren Themen gehrten die Asgard, die bekanntlich, seit dem Angriff der Systemlords verschwunden waren, jedoch, lt. dem Prsidenten, weiterhin nach ihnen gesucht werde. Die Beiden diskutierten darber, dass Goauld Allianzen schlieen, um die Erde anzugreifen sowie, dass die Bndnisse mit den Narris zu frh gewesen sein knnten und dass dies in jedem Fall fr die Dorrana, die durch ein genetisches Gedchtnis Paranoid geworden sind, galt. Zudem sprachen sie darber, dass Williams General ONeill gegenber sein Vertrauen ausgesprochen hat, dies aber unter Umstnden nur fr sich sein sollte und nicht, um die Bevlkerung zu beruhigen. Schlielich sei ONeill seit 11 Jahren Kommandant des SGC und dass es langsam Zeit sei, diesen Posten zu verlassen. Zuletzt sprachen sie noch darber, dass der Prsident angekndigt hatte, neue Schutzmanahmen, die die Erde sicherer machen sollen, einfhren wrde und Taubel kommentierte dies, indem er vermutet, was der Prsident auch ankndigen wrde, die Bevlkerung das in jedem Fall gutheien wrde.


Nachdem Hecht seinen Gast verabschiedet hatte, begrte er zwei junge Frauen, die ihm erzhlten, dass es tatschlich Spione im SGC gab, doch sie wollten ihre Quelle nicht verraten, als Tom unter sechs Augen danach fragte. Anschlieend unterbrach der Reporter seine Sendung, da zur gleichen Zeit eine Pressekonferenz im Weien Haus abgehalten wurde. Als der Prsident an das Pult herantrat wirkte er verndert. Seine Gesichtzge waren dunkler und er wirkte ausgelaugt. Gleich zu Anfang sprach er an, dass einige dafr seien, dass das Tor abgeschafft werden sollte. Er meinte, dass dies keine Lsung sei und gab dann den berraschten Reportern bekannt, dass sich Spione im SGC aufhielten und wer diese waren. Er bat auch darum, den Mitarbeitern des Centers zu vertrauen. Nachdem die Reporter sich, nach dieser Offenbarung, erholt hatten, begann die eigentliche Fragestunde. Erneut kam die Frage nach dem Verbleib der Asgard auf, doch noch immer gab es keine Hinweis, was mit dem Volk passiert war. Auch wurde gefragt, ob es inzwischen nderungen fr das Stargateprogramm gbe und Williams bejagte dies. Er teilte ganz ruhig mit, dass er die Fhrung des Komplexes Jemand anderem anvertrauen wolle. Jemand der die Regeln straff hlt, aber vor allem strategischere Fhigkeiten hat. Hinzu kam, das das Stargate weiter abgeschottet werden sollte, damit nichts Unvorhergesehenes passiert. Ebenfalls sollte die Alphabasis Neuerungen erfahren, in dem sie, ab einem bestimmten Zeitpunkt, den er noch bekannt geben wrde, der Ansprechpartner fr die Verbndeten sein wird. Es wrden nur noch Leute zur Erde Zugang haben, die eine hohe Sicherheitsstufe vorweisen knnen. Der Prsident wurde auch darauf angesprochen, dass erst vor einem halben Jahr, dem General sein Vertrauen ausgesprochen hatte, doch fr Williams war dies nicht von seiner Entscheidung abhngig. Auch Sam und Joan sollten ihren Status als Militrangehrige abgeben und nur noch als Wissenschaftlerinnen im Center arbeiten. Die Jngste dagegen, so hoffte er, wrde besser ihren Pflichten als Tokra nachkommen, doch sie wrde als erstes eine hhere Sicherheitsstufe bekommen, damit sie jederzeit auf die Erde kommen knne. Auch kam erneut die Sprache auf die Verbndeten zurck, von denen noch immer die Tokra, die Valey und die Jaffa zur Erde hielten. Die Narris hatten immer noch nicht entschieden, ob sie ihren Planeten preisgeben wrden, boten aber weiterhin an bei der Technologie zu helfen. Auch die Dorrana hatten nach einem halben Jahr nichts von sich hren lassen.


Ein anderer wichtiger Punkt war die Frage, ob das Stargateprogramm beendet wird und Williams erklrte, dass er dies in Betracht gezogen hatte, es aber noch keine konkrete Antwort dazu geben wrde, denn immerhin konnte dadurch die Galaxie erforscht und auch Raumschiffe gebaut werden. Zuletzt wurde der Stargateclub, der durch Sethurs Shnen, in die Luft geflogen ist, erwhnt. Er sollte nicht wieder aufgebaut, dafr aber ein Denkmal, fr die, die an dem Tag starben, errichtet werden. Danach wurde die Pressekonferenz beendet und der Reporter Tom Hecht fhrte seine Sendung zu Ende, in dem er noch mal mehrere wichtige Punkte, die der Prsident mitgeteilte hatte, ansprach. Wenige Minuten spter war die Sendung beendet und Hecht verlie ein Set, dass eigens fr diese Sendung angefertigt wurde. Auf dem Weg zum Ausgang teilte ihm ein Kollege mit, dass ihn Jemand am Telefon sprechen wolle. Als er einige Meter vom Set entfernt war, nahm er den Hrer eines Telefons und vernahm er eine unbekannte verzehrte Stimme, die ihn fr den nchsten Tag um 13 Uhr nach Washington in den Central Park beorderte und drohte, dass er ja pnktlich sei. Verwirrt ber das Telefonat legte er auf, nachdem der Anrufer das Gesprch bereits beendet hatte, teilte er seiner Chefin mit, wohin er ging und machte sich auf den Weg. Zur gleichen Zeit im SGC war Colonel ONeill auf dem Weg zu ihrem Mann, der sich im Konferenzraum befand. Als sie dort eintraf konnte sie gerade verfolgen, wie die Nachrichten ber die Pressekonferenz informierten. Kurz bevor die Nachrichten beendet waren, wurde der Monitor von ONeill abgeschaltet. Seine Frau konnte kaum glauben, was sie da gehrt hatte, denn Beide hatten nichts von den Entscheidungen des Prsidenten gewusst. Nur Augenblicke spter wurde der Raum von einem lauten Knall erfllt, als der General die Fernbedienung wutentbrannt gegen die Wand warf. Sam war vor Schreck zusammengezuckt und musste schnell Harriman an der Treppe aufhalten, da er nach dem Rechten sehen wollte. Als ONeill sich wieder beruhigt hatte, diskutierte er mit Sam darber, was der Prsident getan hatte und womit sie so etwas verdient hatten. Sie hatte nicht alles mitbekommen, da sie versucht hatte die Verteidigungssysteme der Alphabasis, an denen sie mit Thor gearbeitet hatte, in Gang zu bringen.


Zudem hatte sich einiges in den sechs Monaten verndert. Viele Mitarbeiter wollten mit einem Mal versetzt werden und so hatte sich auf dem Tisch im Konferenzraum ein Haufen Unterlagen angesammelt. Das SGC hatte eine sonderbare Abschottung erfahren, da sie lange nichts mehr aus Washington gehrt hatten. Niemand wollte offenbar mit ONeill reden. Beide entschieden, da offenbar die Mitarbeiter auch das Wort Geheimhaltung nicht mehr kannten, alles mit Vorsicht zu behandeln und Leute zu finden, denen man vertrauen konnte. Als Sam ihn fragte, wem ihm da einfiele, meinte Jack nur, dass Janet so Jemand wre, doch der Colonel entgegnete, dass das nicht zhlen wrde. Ein paar Stunden spter sa Jack wieder in seinem Bro und durchforstete die Akten der Versetzungen, als Walter an sein Bro klopfte. Der General hatte nach ihm geschickt und nun wollte er vor allem nur eines von seinem Chevronguy. Wissen, wie er tickte. Nachdem Harriman das Bro betreten und berrascht darber war, dass er keinen Befehl bekam, sondern sein Boss ihn bat, sich zu setzen, wusste er nicht, was er davon halten sollte. Nach einigem hin und her, da ONeill Walters Meinung hren wollte und der Chief nicht wusste, was er sagen sollte, gab er dann zu, dass er seinem Boss gegenber loyal sei und er ihm vertrauen knnte. Genau das wollte Jack von ihm hren und war froh, dass das geklrt war. Schlielich wusste Harriman auch von den Versetzungen, da er den General darber informiert hatte. Nun sollte es anders werden. Walter bekam von ONeill die Aufgabe nach Personen zu suchen, von denen er wusste, dass sein Boss ihnen vertrauen knnte. Damit wollte Jack verhindern, dass Informationen in die falschen Hnde geraten. Kurz darauf verlie Walter wieder das Bro und kehrte in den Kontrollraum zurck, wo in diesem Augenblick das Tor angewhlt wurde und der Computer einen Narris ankndigte. Sekunden spter trat Marla auf die Rampe und wurde von Sam begrt, die in den Gateraum gekommen war. Der Colonel war berrascht von diesem Besuch, doch fr die Narris war es wichtig. Beide begaben sich in den Konferenzraum, wo auch ein berraschter General die Besucherin erblickte. Nach einer kurzen Begrung kam die Narris schlielich zum Grund ihres Besuchs.


Sie teilte mit, dass eine Entscheidung getroffen wurde, was den Besuch auf ihren Planeten anginge. Ihr Volk erlaubte nun, dass die Menschen ihren Planeten betreten drfen, doch der Termin sei noch nicht festgelegt. Ihr Besuch hatte erst einmal nur den Grund, ber das Besucherprotokoll zu sprechen, da die Narris noch nicht wollten, dass Andere ihren Planeten betreten. Die Reise zu ihrem Planeten sollte ber mehrere Stationen gehen, so dass am Ende zwei von ihnen und zwei Menschen ihren Planeten betreten wrden. Als Jack sich dieses Wort durch den Kopf gehen lie, dachte er daran, dass es wie bei einem Schulball wre, wo man auch nicht alles machen durfte. Marla versicherte, dass das nicht immer so sein wrde und dann teilte der General mit, dass sich inzwischen auch Dinge fr die Erde gendert haben. Er erzhlte, was alles verndert werden sollte und nun war es an Marla stutzig zu sein. Sie meinte ein Besucherprotokoll wrde da schon reichen. Die Beiden Kommandanten stimmten ihr zu und dann fragte ONeill, wer die Erlaubnis htte, sie zu besuchen. Fr Marla stand es auer Frage, dass es die Beiden seien. Langsam beendeten die Drei die Besprechung und der Colonel begleitete die Narris in den Kontrollraum, wo sie Walter darum bat, den gleichen Planeten wieder anzuwhlen, da sie ber verschiedene Planeten ihren verlassen wrden. Dies sollte auch der Sicherheit dienen. Marla und Sam begaben sich anschlieend zum Tor, wo die Narris der Wissenschaftlerin noch kurz das Protokoll berreichte und das Tor passierte. Am nchsten Tag stand das Treffen zwischen dem Reporter Tom Hecht und dem ominser Anrufer bevor. Hecht hatte bereits den Central Park betreten und beobachtete die wenigen Besucher, da es sehr kalt war. In der Mitte des Parks setzte er sich auf eine Bank und er musste nicht lange warten, bis sich Jemand nherte. Dieser war mittelgro, muskuls, hatte schwarze Haare und trug einen schwarzen Mantel. Immer wieder sah er sich nervs um. Der Reporter htte schwren knnen, dass er sich in einem Spionagefilm befinden wrde, wenn das nicht die Wirklichkeit wre. Ein paar Minuten spter setzte sich der Fremde neben ihn auf die Bank und las eine mitgebrachte Zeitung, doch offenbar war auch das nur eine Tarnung, denn ein paar Augenblicke spter wurde Hecht von Diesem angesprochen. Hecht wurde gelobt, dass er gekommen sei und wurde gleichzeitig von ihm ermahnt, dass er so tun solle, als wrden die Beiden sich nicht unterhalten. Schlielich wollte Tom wissen, was sein Boss von ihm wollte, doch sein Gesprchspartner wollte es nicht sagen, bevor er nicht etwas anderes wusste. Er wollte vom Reporter wissen, wie er zum General und dem Stargateprogramm stand, wollte jedoch nicht die Meinung des Reporters, sondern die private wissen. Ein Moment spter gab Hecht zu, dass er hinterm General und dem Programm stand.


Das schien dem Fremden zu reichen, denn er steckt die Zeitung weg, stand auf und ging. Hecht sollte ihm unauffllig folgen, was er auch tat. Als Beide die Strae erreichten, bog der Fremde nach rechts und gerade, als Tom ihm folgen wollte, ffnete sich, wie von Geisterhand, die Tr einer Limousine. Der Reporter stieg ein und musste feststellen, dass Niemand drin sa. Er vermutete, dass Jemand die Tarntechnologie nutzte. Der Wagen setzte sich in Bewegung und nach ein paar Abbiegungen hielt sie vor einer Halle. Hecht stieg aus, wusste aber nicht, ob er die Halle betreten sollte. Als er sich umdrehte, war das Auto weg und er ganz allein. Schlielich betrat er die Halle und fand dort auf mehreren Tischen verteilt, Berichte ber den Prsidenten. Beobachtungen ber sein Verhalten. Tom wusste nicht was er davon halten sollte. Es sah also so aus, als gbe es in den Reihen der Regierung ein Komplott gegen das SGC. Ein Gerusch holte ihn aus seinen Gedanken. Es war eine Nachricht aufgetaucht, die von ihm verlangte, sich nicht zu bewegen und kaum einen Augenblick spter wurde er vom Asgardstrahl erfasst und war verschwunden. Im SGC war Sam in groen Labor, um eine Inventur zu machen, doch mit der neuen Situation fhlte sie sich unwohl. Sie wusste nicht, wem sie vertrauen sollte. Kurz darauf machte sie sich auf den Weg in den Konferenzraum, wo sie feststellte, dass der Tisch im Konferenzraum fast berquoll von Personalakten. Zu ihrer berraschung teilte Harriman, der mit Jack die Akten durchging, mit, dass dies nun Mitarbeiter seien, denen ihr Mann vertrauen knne. Dann verlie Harriman den Raum und Sam meinte, dass der Chevronguy verndert wirkte, nachdem er dem General sein Vertrauen ausgesprochen hatte. Ihr Gegenber stimmte zu und dann kam erneut zur Sprache, dass Jack bisher nichts vom Prsidenten gehrt hatte. Erneut betrat Walter den Raum und teilte mit, dass es einen Sensorkontakt von Joans Gleiter gegeben hat und dass sie offenbar zurckkehrt, jedoch mit dem Auto, statt mit dem Transporter, da dieser defekt ist, ins SGC kommen muss. Die Kommandanten waren froh, dass endlich ihre Tochter zurckkehrte. Diese befand sich gerade im Landeanflug auf die Peterson Airbase, die inzwischen von Colonel Cage geleitet wurde. Nachdem ihr Gleiter die Parkposition erreichte, stieg sie aus und wurde von einem Soldaten zum Komplex gebracht, der auch ausgebaut wurde. Auf dem Weg dorthin traf sie den Colonel und beide freuten sich, einander wieder zu sehen. Er informierte sie, dass bereits ein Wagen auf sie wartet, doch sie entgegnete, dass sie den Transporter nehmen knnte. Cage erklrte, dass dieser Fehlfunktionen hat und zudem die Reichweite der Transporter eingeschrnkt wurde. Sie transportieren nur noch zu festgelegten Orten. Seit ihrer Abreise hatte sie viel verndert, doch er wollte nicht nher darauf eingehen. Schlielich verlie sie die Airbase, nachdem sie in den wartenden Wagen gestiegen war.


Im Weien Haus dagegen, war der Prsident nicht gut gelaunt. Er wurde darber informiert, dass General ONeill erneut um einen Termin bat, doch Williams war nicht berrascht. Immerhin hatte er ihm nichts von seinen Entscheidungen mitgeteilt. In zwei Stunden sollte er ein Treffen bekommen und ein braunhaarige Berater sollte dies veranlassen. Dieser verlie daraufhin das Oval Office. Dann wollte er vom zweiten Berater wissen, ob der Senat bereits eine Entscheidung getroffen hatte, doch der blonder Berater verneinte dies. Darauf meinte Dave nur, dass er ja wisse, was zu tun ist und der Berater verlie das Bro. Williams meinte dann, dass es Zeit sei und ein dunkel gekleideter Mann kam aus einer dunklen Ecke. Der Prsident wollte weiter wissen, ob das Vorhaben in Gang gesetzt wurde und der Mann bejahte dies mit einem franzsischem Akzent. Sein Name ist Philipe Patrice. Er zeigte keine Angst. Er informierte ihn, dass es bald so weit ist. Williams machte klar, dass er kein Versagen dulden wrde. In Colorado hatte Joan inzwischen das SGC erreicht und als sie gerade in den Aufzug steigen wollte, begegnete sie einer jungen Frau namens Svenja Dubing. Sie gehrt, nach dem SG-1 zusammengebrochen war, nun zum neuen Team. Zuvor war sie bei SG-7. Beide kennen sich von der Akademie und sind gute Freunde. Zusammen stiegen sie in den Fahrstuhl und fuhren abwrts. Svenja stieg auf Ebene 7 aus, whrend Joan weiter Richtung Ebene 27 fuhr. Mit Dubing, die gute technische Fhigkeiten hat, kamen auch zwei erfahrene Soldaten Eric Jung und Alex Smith dazu. Unten angekommen, machte sich Joan zum Konferenzraum auf, wo sie von ihren Eltern freudig begrt und umarmt wurde. Zwischendurch wurde ONeill darber informiert, dass nun ein Treffen fr 16 Uhr geplant sei und anschlieend wollte Joan wissen, was inzwischen passiert war. Niemand wollte ihr etwas sagen. Glcklich war ihr Vater darber nicht, doch er zeigt ihr die Pressekonferenz, der Williams vor einem halben Jahr gehalten hatte. Der Major meinte nur, dass sich das ja vernnftig anhren wrde, doch Jack sagte nichts. Stattdessen lie er die neueste Konferenz ablaufen und gleich zu Anfang konnte Joan nicht glauben, was sie hrte, als Dave ffentlich machte, dass es wirklich Spione im Center gab. Ihre Eltern regten sich jedoch nicht mehr auf. Der General bat seine Tochter genau darauf zu achten, was Williams erzhlt, doch am Wichtigsten war die Reaktion. Als die Aufzeichnung beendet war, erkannte Joan, dass es dem Prsidenten offenbar egal sei. ONeill erklrte schlielich, dass sich seit ihrer Abreise viel gendert hatte und das SGC inzwischen ein heier Kessel war, der kurz davor war, zu explodieren.


Die jungen Wissenschaftlerin konnte nicht glauben, was passiert war und verstand nun die Reaktion ihres Vaters, als ihm mitgeteilt wurde, dass es ein Treffen mit dem Prsidenten geben wrde. Auch konnte sie kaum glauben, dass ihre Mutter und sie ihren Militrrang abgeben sollten. Langsam beruhigte sie sich wieder und ihr Vater informierte sie ber die restlichen Dinge. Unter anderem ber die Suche nach Vertrauenspersonen. Im CBC Studio in West Virginia machte sich Toms Chefin sorgen, da der Reporter nicht erschienen war. Er sollte noch eine weitere Sendung machen, die mit der am Vortag zutun htte. Ein Gast, den er interviewen wollte, war bereits anwesend, doch sie hatte nichts von Hecht gehrt. Selbst, wenn er zu spt dran war, meldete er sich immer. So entschied sie, dass die Sendung vom Vortag wiederholt werden sollte und im Anschluss wrde sie seine Sendung machen. Im SGC grbelte ONeill immer noch darber, warum das alles passierte, als seine Frau den Konferenzraum betrat. Offenbar schienen bei ONeill Zweifel, bei dem, was er tat aufzukommen, doch Sam machte ihm Mut. Sie kssten sich und im selben Augenblick wurde der Raum vom Asgardstrahl erhellt, in dem Tom Hecht auftauchte. berrascht, dass er im falschen Augenblick erschienen war, entschuldigte sich der Reporter sehr schnell und meinte, dass es wichtig sei. Auf Jacks Frage, ob er nicht eine Sendung htte, meinte Hecht nur, dass diese egal sei. Worum es ging konnte er nicht sagen, sondern nur, dass ONeill vorsichtig sein msse, da sie glauben, dass eine Verschwrung im Gange sei. Sein Freund wollte wissen, wer Wir sei, doch Tom ignorierte die Frage, denn es sei zu gefhrlich. Jack teilte ihm mit, dass viele versetzt werden wollen und Toms Reaktion war nur, dass es bereit angefangen htte. Der General verstand nicht, was vor sich ging, meinte dann aber nur, dass er, wem auch immer, mitteilen sollte, dass er nach Vertrauenspersonen suche und er einen Termin mit dem Prsidenten habe. Der Reporter merkte sich diese Informationen, war aber sehr aufgeregt und bevor ONeill ihm noch eine Frage stellen konnte, war der Reporter wieder verschwunden. Gegen 16 Uhr wurde der Kommandant des SGC schlielich ins Weie Haus gebracht, wo er nach langer Zeit mit dem Prsidenten sprechen konnte. Er wollte wissen, warum er nicht von den Entscheidungen, die Williams getroffen hatte, im Vorfeld informiert wurde, doch Dave meinte nur, dass er ganz spontan entschieden hatte, ihn von seinem Posten zu holen. Auerdem sei das nur so lange, bis wieder Ruhe eingekehrt sei. Die Bevlkerung msse beruhigt werden. Weiterhin bleibt auch die Entscheidung, die seine Frau und Tochter betrifft, bestehen. ONeill bat auch darum, dass sie wieder ber alles informiert werden und Williams willigte ein, da dies eigentlich nicht htte abreien drfen. Bevor Jack das Bro wieder verlie, offenbarte er, dass er darber bescheid wisse, dass Williams das SGC abhrt.


Der Prsident berspielte seine berraschung und meinte, dass es nur zur Sicherheit wre. Sein Gegenber sagte, dass er das versteht, dies jedoch seine Leute nervs macht und so versprach Williams, dass dies nicht mehr passieren wrde. Er lchelte, doch dies verschwand, nachdem ONeill das Bro verlassen hatte und erneut kam der Franzose hinzu, der sich zuvor im Dunkeln versteckt hatte. Er verstand nicht, woher der General wissen konnte, dass er abgehrt wird, doch sein Boss meinte, dass das egal sei, denn ihnen fehlte nur noch eine Information. Dave wollte wissen, ob Philipe diese bekommen wrde und dieser gab an, dass seine Quelle sicher sei. Der Prsident lobte ihn und kndigte freudig an, dass sich eine weitere Person zu ihnen gesellen wrde, wenn sie erfolgreich sind. Er befahl darum, dass sich Patrice gut um ihm kmmern solle und wollte sofort informiert werden, sobald der Franzose die ntige Information hatte. Im SGC war ONeill bereits wieder in seinem Bro und wurde von seiner Frau sofort gefragt, wie das Treffen war. Er meinte, dass es so war, wie er es erwartet hatte und teilte mit, was Williams gesagt hatte. Er klang nicht so, als wrde er das glauben, doch Sam meinte, dass es plausibel sei. ONeill zweifelte an der Aussage des Prsidenten und die Wissenschaftlerin meinte, dass er sich nicht so viele Gedanken machen sollte, erinnerte aber auch gleichzeitig an die Warnung, die ihnen Tom zukommen lie. Ein paar Stunden spter bereitete sich SG-14, das Team stand bereits vor dem Tor, auf eine Erkundungsreise vor und ONeill ordnete an, dass ihre Rckkehr am nchsten Tag um 18 Uhr sein sollte. Nur wenige Augenblicke spter, nachdem SG-14 durchs Tor gegangen war, wurde das Gate angewhlt, doch Niemand kam hindurch. Whrend auf dem Bildschirm eine bertragung stattfand, betrat Joan den Kontrollraum, da sie den Alarm gehrt hatte. Nachdem die bertragung abgeschlossen war, teilte Harriman dessen Inhalt mit und so erfuhr nun auch Major ONeill vom Besuch der Narris. Diese hatten sich auf einen Termin geeinigt und dieser sollte am nchsten Tag um 15 Uhr sein. Erfreut darber, dass sich die Narris ihnen wieder annherten, ging Joan ber die Treppe in den oberen Stock, um ihrem Vater bescheid zu geben. Dieser kam ihr bereits entgegen und sie informierte ihn. Auch er erzhlte ihr noch einmal von Marlas Besuch sowie vom Treffen mit dem Prsidenten und seine Tochter glaubte, dass es nun besser werden wrde. Anschlieend ging Jacks lteste in die Kantine, wo sie auf ihre Freundin Svenja Dubing traf, mit der sie verabredet war. Der Major informierte auch Dubing ber die Nachricht der Narris und dann unterhielten sie sich darber, was Joan, whrend ihrer Abwesenheit gemacht hatte. Kurz darauf verlieen sie die Kantine wieder, um an der Oberflche spazieren zu gehen.


Am nchsten Tag kehrte der Prsident gegen 12 Uhr von einer Reise zurck und sofort, als er aus dem Hubschrauber gestiegen war, informierte ihn der Franzose, dass er die Information htte. Was auch immer der Plan war, es sollte ihn drei Stunden stattfinden. Daraufhin wollte Williams von Patrice wissen, wie lange es dauern wrde und sein Gegenber meinte, dass es nur fnf Minuten seien. Zufriedener konnte Dave nicht sein und gab den Befehl, das Signal zu senden, wenn Philipe bereit sei. Drei Stunden spter um kurz vor 15 Uhr war Joan wieder in ihrem Labor, um wieder ihrer Arbeit nachzugehen. Sie hatte sich informiert, was in ihrer Abwesenheit passiert war und wollte sich selbst darum kmmern, eine Liste von Gerten, die gefhrlich waren, in den Computer einzugeben. Kaum hatte sie damit begonnen, klingelte das Telefon, welches sie abnahm und zwischen Ohr sowie Schulter klemmte, um weiter schreiben zu knnen. Nur Augenblicke spter stoppte sie mit dem Tippen, verkrampfte sich etwas und hrte weiter zu. Nur Sekunden spter legte sie auf, teilte ihrer Assistentin mit, dass sie kurz in den Gateraum msse, um ihren Vater etwas zu geben und erklrte, dass sie die Liste weiter eingeben wrde, wenn sie zurck ist. Dann verlie sie das Labor. Einige Etagen hher lief Svenja durch die Gnge, doch Niemand konnte sie sehen, dass sie einen Tarngenerator trug. Sie suchte eine Waffenkammer, die sich auf der Etage befand und holte sich dort eine Pistole, eine Gasmaske sowie eine neuartige Betubungsgranate. Mit diesen Dingen folgte sie mehreren Abbiegungen und traf Jemanden, der sich hinter einer Ecke versteckte. Diesem Jemand gab sie die Pistole und meinte nur, dass er es nicht versauen soll und versteckte die anderen Utensilien unter ihrer Uniform. Sie drehte um und suchte den berwachungsraum, der sich auf der gleichen Etage befand. An der Tr angekommen, klopfte sie, machte die Granate scharf, ffnete die Tr, rollte diese hinein und schloss die Tr wieder. Es war ein Plopp zu vernehmen und etwas Gas trat durch die Tr aus, doch dass konnte Svenja nicht schaden, da sie die Maske trug. Nach ein paar Minuten betrat sie dann den berwachungsraum. Whrenddessen bereiteten sich Jack und Sam darauf vor, durch das Gate zu gehen und die Narris zu treffen. Es gab eine vorbereitete Nachricht, die gesendet werden sollte, wenn etwas schief lief. Dann gingen Beide in den Gateraum.


Inzwischen war das Gas wieder in der Granate verschwunden und Dubing hatte ihre Maske abgenommen. Die Mitarbeiter, die dort arbeiteten waren bewusstlos und die Betubung wrde noch etwa zwei Stunden anhalten. Wenn sie wieder erwachten, wrden sie sich an nichts erinnern und arbeiteten einfach weiter, als wre nichts passiert. Schnell manipulierte Svenja das System. Einige Aufnahmen stoppte sie und programmierte das System so, dass die Aufnahmen irgendwann wieder weiterlaufen wrden. Die Aufnahmen vom Sicherheitsraum, der Waffenkammer und dem Kontrollraum lschte sie. Ohne eine weitere Spur zu hinterlassen, verlie sie wieder den Raum. Im Gateraum erreichten die beiden Kommandanten in diesem Moment die Rampe, um durch das offene Tor zu gehen. Kurz vor dem Tor hrten sie das Stahltor auf der rechten Seite, durch das ihre Tochter kam. Sie hielt ihren Vater auf und kaum hatte dieser sich zu ihr umgedreht, zog sie eine entsicherte Waffe und schoss schnell zwei Schsse ab. Whrend ein ohrenbetubendes Echo nachhallte brach der General zusammen, rollte die Rampe runter und blieb vor dieser auf dem Rcken liegen. Er hatte eine Schusswunde in der Brust und eine im Bauch. Das ganze lief so schnell ab, dass Sam gar nicht reagieren konnte. Sie starrte zu ihrem Mann und dann zu ihrer Tochter, von der sie nur wissen wollte, was sie getan hatte. Ohne darauf zu antworten richtete die junge Wissenschaftlerin ihre Waffe auf den Colonel und meinte, dass sie die Nchste sei, sich jedoch vorher von ihm verabschieden sollte. Schnell ging Sam zu ihrem Mann und sein Anblick lie sie einen kleinen Schrei ausstoen. Sofort versuchte sie die Blutungen mit ihren Hnden zu stoppen, doch dies war bei zwei Schusswunden nicht so einfach. Auch Joan kam dazu. Voller Schock, was passierte rief Sam nach einem Arzt, doch ihre Tochter meinte hhnisch, dass er ihn nicht mehr brauchen wrde. Dann war Jacks Stimme zu hren, doch dabei spuckte er Blut, da offenbar die Lunge getroffen war und suchte den Blickkontakt mit seiner Frau, doch diese sah ihn die ganze Zeit an. Sie versuchte ihn zu beruhigen, doch irgendwie kannte sie bereits die Wahrheit. Wieder hrte sie Joans Stimme, als diese kommentierte, dass er es verdient htte. Whrend Sam zusah, wie ihr Mann versuchte krampfhaft etwas zu sagen, kam der Major wieder ein paar Schritte nher. Nur Sekunden spter vernahm ONeills Frau ein Klicken, denn anscheinend hatte ihre lteste die Waffe wieder gesichert, nur um sie in diesem Moment wieder zu entsichern. Langsam schaute nun die zweifache Mutter auf, konnte jedoch nichts anderes mehr sehen, als den schwarzen Lauf der Pistole. Sie sollte tatschlich die Nchste sein.


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Update: Nachdem Joan die Waffe auf ihre Mutter gerichtet hatte, glaubte Sam, das sie die Nchste sei, doch ein paar Augenblicke spter wurde Joan von zwei Wachen betubt. Harriman hatte sie gerufen und das Tor geschlossen. Der Major wurde weggebracht, doch fr Jack war es zu spt. Seine Verletzungen waren zu schwer und nachdem er ihr noch mal seine Liebe gestand, starb er. Sam konnte kaum glauben, dass ihr Mann tot war und wachte gleichzeitig in ihrem Bett auf. Sie musste sich erst orientieren und glaubte, dass sie nur getrumt hatte, doch schnell wurde ihr bewusst, dass das, was passiert war, kein Traum war. Es war tatschlich passiert und inzwischen waren zwei Monate vergangen. Jede Nacht trumte sie vom Tod ihres Mannes. Dies war nicht das Einzige, was in dieser Zeit passiert war. Ihre lteste war tatschlich dem Bsen verfallen, Sam hatte ihren Job aufgegeben, bevor sie gefeuert werden konnte und die Erde? Nun ja. Die Erde war nicht mehr dieselbe. Der Prsident hatte das Stargateprogramm unglaublich schnell einstellen knnen, das Tor an einen anderen Ort bringen lassen und die Erde abgeschottet. Er war schon lange nicht mehr derselbe, aber das wussten auch nur ein paar Leute aus dem Senat und Personen, die dem General und den Verbndeten, so banal das klingen mochte, ihre Treue geschworen hatten. Whrend die Witwe in ihrem Bett lag klingelte das Telefon, doch sie nahm nicht ab, sondern lie den Anrufbeantwortet abnehmen. Es war Janet, die ihre Freundin dazu bringen wollte, sich nicht hngen zu lassen, denn der Prsident hatte sich etwas neues ausgedacht. Er wollte alle Militrangehrigen, die im Center gearbeitet hatten, vor ein Militrgericht stellen, was Sam aufhorchen lie, doch sie hatte inzwischen keine Kraft mehr, sich gegen den Tyrannen zu wehren. Sie ignorierte den Anruf und versuchte weiter zu schlafen. Ein paar Stunden spter stand Janet pltzlich im Schlafzimmer und zwang den ehemaligen Colonel dazu, aufzustehen, was diese auch widerwillig tat. Fraiser teilte ihr mit, dass Daniel wieder auf der Erde sei und auf sie Beide warten wrde.


Den Archologen wieder zu sehen, freute die Wissenschaftlerin sehr, da sie ihn, seit die Erde abgeschottet worden war, nicht mehr gesehen hatte. Schnell machte sie sich fertig und als Janet sie nach ihrer Tochter fragte, ignorierte ONeill die Frage. Am Cafe Trelon, dass neu war, angekommen, trafen sie dort tatschlich auf Jackson, der freudig begrte. Die Drei betraten das Cafe und setzten sich an einen Tisch, der sich an groen Fenstern befand, die Blick auf einen zugefrorenen Teich freigaben. Die Witwe erkundigte sich, wie es da drauen sei und Daniel erklrte, dass die Narris den Besuch, seit Jack gettet worden war, immer wieder verschoben. Alles brach langsam zusammen. Nur die Tokra, die Valey und die Jaffa hielten weiter zu ihnen. Der Archologe wurde durch Sam und Janet darber informiert, dass der Prsident alle Militrangehrigen vor ein Militrgericht bringen wolle, doch selbst Sam verstand nicht, warum. Dann wollte auch er wissen, ob die Witwe ihre Tochter besuchte, doch sie antwortete schlielich, dass sie mit ihr nicht gesprochen, oder sie besucht htte, da sie nicht mehr zur Familie gehrte. Jackson war sprachlos, denn seine Freundin hatte sich ziemlich verndert. Sie war inzwischen vor allem ihrer Tochter gegenber egozentrisch und kaltherzig geworden. Danach hatte sich Stille breit gemacht und Sam wollte die letzten Wochen noch einmal Revue passieren lassen. Sie stellte sich ans Fenster und sah nach drauen. Zurck im Gateraum war ONeill gerade gestorben, als endlich Janet mit einigen Pflegern in den Gateraum kam. Sie versuchte alles, doch nicht mal mit Hilfe des Defibrillators konnte sie den General zurckholen. Sie erklrte ihn fr tot und lie ihn zur Krankenstation bringen, whrend sie dem Colonel, die alles still beobachtet hatte, beim aufstehen half und ebenfalls zur Krankenstation brachte. Im Kontrollraum machte Walter den Mitarbeitern klar, dass von dem Erlebten nichts nach auen dringen durfte und keiner widersprach. Er sorgte dafr, dass Mitarbeiter den Boden vor der Rampe suberten, als das Tor angewhlte wurde und der Computer die Rckkehr von SG-14 ankndigte. Das Team war ber zwei Stunden zu frh und als sie hindurch kamen, war zu sehen, weshalb. Ein Teammitglied hatte ein gebrochenes Bein. Harriman holte das Team aus dem Gateraum ab, wo Stan mitbekam, dass irgendetwas passiert war.


Walter wollte jedoch nicht dort darber sprechen, sondern er brachte das Team in den Konferenzraum und ging dann mit Oliver ins Bro. Es war nicht leicht fr den Chevronguy, doch er teilte dem Major mit, dass er ihm das Kommando, da Colonel ONeill unter Schock stand, ber den Sttzpunkt erteilen musste. Sein Gegenber war erstaunt, konnte sich aber auch nicht erklren, warum das so war, bis der Chief ihm dann mitteilte, dass der General tot sei und von seiner Tochter gettet worden war. Der Teamanfhrer konnte kaum glauben, was er da hrte und so erzhlte Harriman ihm, was nicht lange zuvor passiert war. Zwar hatte Stan Fragen, doch die musste er erst mal an die Seite schieben, denn er musste sich nun um den Sttzpunkt kmmern. Der General hatte selbst mit ihm ber die Gegebenheiten gesprochen und so versicherte er Harriman, dass er wisse, worum es ging. Beide machte sich Gedanken darber, wie sie noch mehr Vertrauenspersonen finden knnten und sich mit ihnen verstndigen konnten, ohne, dass es ein potenzieller Spion mitbekam. Sie kamen auf die Gedankengerte zur Sprache, die sie einsetzten knnten. Zudem knnte man sie mit den Sensoren verbinden, um die Leute im Blick zu haben und ihnen evtl. helfen knnten. Stan wollte auch den Prsidenten ber das Geschehene informieren, worauf Walter meinte, dass dies keine gute Idee sei, doch sein neuer Vorgesetzter meinte, dass es so besser sei. Harriman informierte ihn, was bei dem Treffen zwischen Williams und ONeill passiert war und Olivier glaubte nicht eine Sekunde, dass sich der Prsident daran halten wrde. Zuletzt schlug dann auch Oliver noch vor, Joan zu untersuchen, um herauszufinden, was mit ihre passiert war. Sie beendeten ihr Gesprch und Walter machte sich daran, die Liste der Vertrauenspersonen zu erstellen. Stan informierte auch seine Teamkollegen, die im Konferenzraum gewartet hatten, darber, was passiert war und bat sie darum, dem Chief unter die Arme zu greifen. Erst dann kmmerte sich der Major darum, dass der Prsident informiert wurde.


Auf der Krankenstation kmmerte sich Janet um Sam, die natrlich unter Schock stand und in einem der Betten schlief. Der Chevronguy kam dazu und teilte der rztin mit, das der Major eingetroffen sei, das Kommando erhalten hatte und auch vorschlug, die Tochter des Colonel zu untersuchen. Fraiser war damit einverstanden und bevor Walter die Station wieder verlie, bemerkte er, dass den General eigentlich die Naniten htten heilen mssen. Kaum hatte er das gesagt, lie er die rztin allein, die es kaum glauben konnte. Sie war nicht selbst darauf gekommen. Sie trug einer Schwester auf, Jack Blut abzunehmen und ihn fr eine Autopsie vorzubereiten. Kurz danach wachte Sam schreiend auf und ihre Freundin versucht sie zu beruhigen. Fr Augenblicke dachte Sam, dass sie nur schlecht getrumt htte, doch ihr viel schnell wieder ein, dass es wirklich passiert war. Als Janet ihr Beileid bekundete, meinte der Colonel nur, dass sie sich nicht entschuldigen bruchte, da es allein die Schuld der Verrterin sei. Die rztin konnte nicht glauben, wie sie ber ihre Tochter sprach, doch Sam wollte davon nichts hren, sondern nur wissen, wo sie sei. Fraiser konnte zwar kaum glauben, dass Sam ihre Tochter verstoen hatte, sagte ihr dann aber, wo sich Joan aufhielt. Harriman hatte ihr zuvor gesagt, dass sie auf Ebene 22 wre. Sofort machte sich Sam auf, dorthin zu gehen, whrend Janet den Major informierte. Ein paar Minuten frher war Patrice im Weien Haus auf dem Weg zum Oval Office, um Williams zu informieren, doch als er ihm die Neuigkeiten mitteilen wollte, erklrte der Prsident, dass er es bereits wsste. Der Franzose wollte wissen, ob er das Programm wieder deaktivieren sollte, doch sein Boss meinte, dass dies nicht ntig, da er einen perfekten Soldaten haben erschaffen wollte. Darber war Patrice im ersten Moment erstaunt, doch dies war nicht von Dauer, da er wusste, dass nun bereits Stufe drei des Plans Vorrang hatte und bekam den Befehl diesen auszufhren. Williams wrde kein Versagen dulden. Im SGC hatte der Major gerade mit Fraiser gesprochen, doch Walter, der ins Bro kam, hatte ebenfalls keine guten Nachrichten. Oliver berichtete dem Chevronguy vom Verhalten des Colonels und ging dem Chief in den Konferenzraum, wo ein Bildschirm herein geschoben wurde. In den Nachrichten wurde bereits vom Tod des Generals berichtet und kaum wurde dies mitgeteilt, bekam die Sprecherin eine Information, dass ONeill Selbstmord begangen haben soll.


Mehr wrde in einer Pressekonferenz am Abend gegen 19 Uhr mitgeteilt werden. Stan und Walter konnten nicht glauben, was sie da hrten und so wies der Major an, dass Harriman im Weien Haus anrief, um ein Gesprch mit dem Prsidenten zu vereinbaren. Sofort danach fuhr er mit dem Fahrstuhl auf Ebene 22, wo sich Joan aufhielt. Dort war bereits Sam, die wissen wollte, warum ihre Tochter das getan hatte. Bevor sie jedoch die Zelle betreten konnte, wurde sie von Janet aufgehalten, die dafr war, dass sich die Wissenschaftlerin erst einmal ausruhen sollte. Sam ignorierte ihre Freundin jedoch und betrat die Zelle, wo Joan gemtlich auf der Pritsche sa. Sie hatte ihre Mutter erwartet und verhhnte sie. Sie meinte, dass sie auch htte Sam erschieen knnen, dies jedoch nicht Teil des Plans sei. Der Colonel versuchte etwas herauszubekommen, doch die junge Frau viel darauf nicht herein. Mrs. ONeill wollte wissen, warum sie das getan hatte, doch darauf lie sich Joan auch nicht ein, sondern meinte nur, dass sie nicht lnger ihre Tochter sei, sondern ein Soldat, der Befehle befolgt htte. Daraufhin sagte Sam, dass sie fr ihren Verrat in der Zelle schmoren wrde, doch die Gefangene erwiderte nur, dass es sicherlich nicht so sein wrde, da sie ja kein Verrat begangen hatte. Niemand knnte etwas beweisen. Ihr Gegenber konterte, dass sie 20 Zeugen und das berwachungssystem htten, doch Joan ignorierte diese. Momente spter verlie Sam wieder die Zelle und wurde vom Major, der mit Janet sprach, erwartet. Nachdem die zweifache Mutter eine hssliche Bemerkung ber ihre Tochter fallen lies, konnte Janet nicht glauben, wie sie ber ihre Nichte sprach und Sam machte ihrer Freundin klar, dass die junge Wissenschaftlerin nicht mehr ihre Tochter ist. Sam wollte in ihr Quartier, um sich auszuruhen, doch Oliver hielt sie auf und teilte ihr mit, dass es wenige Minuten zuvor eine Sendung auf CNN gegeben hat, die vom Selbstmord des Generals berichtet hatte. Diese Ankndigung war zuviel fr den Colonel, denn sie brach zusammen. Die rztin sorgte schnell dafr, dass Mrs. ONeill wieder zu sich kam und brachte sie in ihr Quartier.


Whrenddessen war Dr. Lee einige Etagen tiefer im Kontrollraum und berbrachte Harriman die Gedankenfunkgerte, mit denen sich fortan die Vertrauenspersonen untereinander verstndigen knnen. Es mussten nur noch die Sensoren konfiguriert werden, damit man jederzeit die Verbndeten finden konnte. Vor allem war dies, um Spionage vorzubeugen. Walter gab zuerst Dr. Lee ein Funkgert, welches mit der Tarntechnologie ausgerstet wurde und so sofort unsichtbar wrde, sobald es angebracht wurde. Whrend Lee den Kontrollraum wieder verlie, berprfte der Chief, ob ihm Kontrollraum auch die richtigen Leute waren und verteilte dann die Funkgerte. Indessen war Janet wieder in der Krankenstation, wo sie nun das Blut von General ONeill untersuchte und feststellen musste, dass die Naniten deaktiviert waren. Sie vermutete, dass dies auch beim Colonel so wre und lies Dr. Lee in die Krankenstation beordern. Zur selben Zeit war Major Stan im Konferenzraum und suchte alle brig gebliebenen Unterlagen, die noch auf dem Konferenztisch herumlagen, zusammen, als pltzlich Tom Hecht mit Hilfe des Asgardstrahl auftauchte. Er war berrascht den Major zu sehen und fragte nach dem General, da er ihm eine wichtige Neuigkeit berbringen msste. Oliver war sich nicht sicher, wie er den Besucher einschtzen musste. Der Reporter bekam mit, wie Walter den Raum betrat, um ihm das Gedankenfunkgert zu geben und verschwand wieder. Als Oliver dann sagte, dass der General nicht zugegen sei und der Colonel schlft, sah Hecht keine andere Wahl. Er informierte den Major ber eine Verschwrung und ein Attentat, dass verbt werden sollte. Whrend Oliver die Unterlagen zusammensuchte, lie er durchblicken, dass das Attentat bereits verbt wurde und zwar auf den General. Um mit dem General sprechen zu knnen, bruchte Hecht ein Medium. An der Reaktion des Reporters, der geschockt war, erkannte Stan, dass er etwas falsches gesagt hatte, denn er wusste nicht, dass die Beiden Freunde waren. Der Reporter wollte wieder gehen, um Jemanden darber zu informieren, doch der Major konnte ihn aufhalten und informierte ihn ber die Vertrauenspersonen sowie der Pressekonferenz, in der Williams mitteilen wrde, dass Jack Selbstmord begangen hat. Tom war nicht erfreut ber diese Nachricht und verschwand mit dem Asgardstrahl. In der Krankenstation saen Janet und Dr. Lee zusammen und diskutierten darber, warum die Naniten ausgefallen waren. Sie wollten einen Weg finden, diese wieder zu aktiveren. Eine Schwester kam in die Lachenhalle, wo sich die Beiden aufhielten und teilte mit, dass der Major eingetroffen sei. Die rztin wollte herausfinden, was mit Joan passiert war und ging nach neben an, wo sie einen kompletten Scann von der ltesten durchfhrte, nachdem diese betubt wurde.


Auf Ebene 27 ffneten sich derweil die Tren des Fahrstuhls und der Franzose Philip Patrice, der Handlanger des Prsidenten, ging ber den Gang zum Bro, wo sich Stan aufhielt. Er bergab dem Major ein Schreiben des Prsidenten, dass dafr sorgen sollte, dass er den Major mit nach Washington nehmen wrde. Sie sollte dort untersucht werden und herausgefunden werden, warum sie ihren Vater erschossen hat. Oliver war etwas berrascht, dass der Prsident so schnell gehandelt hat. Patrice tat so, als versicherte er dem Major, dass es nur so mglich sei, die Todesstrafe abzuwenden und dafr Totschlag beantragen zu knnen. Ein Prozess wre unumgnglich. Stan glaubte ihm, war aber nicht darber begeistert, dass der Prsident behauptete, dass sich ONeill umgebracht haben soll. Sein Gegenber versicherte, dass dies ntig gewesen wre, um keine Panik auszulsen. Auch das glaubte der Major ihm und beide begaben sich zur Krankenstation, wo Janet bereits alle Daten des Scanns zusammen hatte. Auch sie war berrascht den Franzosen zu sehen, weckte Joan auf, da sie betubt war und berreichte Patrice, nachdem der Stan von der Besprechung erzhlt hatte, die gespeicherten Daten. Inzwischen war Joan wach und wurde in Handschellen mit dem Franzosen zur Oberflche gebracht. Oliver war nicht erfreut, dass sie nun nicht mehr herausfinden konnten, was mit Joan ist, doch Janet widersprach ihm, denn sie hatte das Scanngert so eingestellt, damit es auch die Daten speichert. An der Oberflche stiegen Patrice und Joan in einen Van und der Franzose befreite den Major von ihren Fesseln. Anschlieend wollte sie wissen, was ihr nchster Auftrag ist. Sie wusste, dass der Mann vom Prsidenten kam. Im Komplex war Sam auf dem Weg zur Leichenhalle, um sich von ihrem Mann zu verabschieden. Sie war verzweifelt, denn sie glaubte, dass sie es ohne ihn nicht schaffen wrde. Janet trstete sie und ein paar Minuten spter kamen Tamara und Jacob hinzu, die erst zu diesem Augenblick von den Ereignissen erfuhren. Die Jngste wolle nicht glauben, dass ihre Schwester das getan hat, als ihre Mutter ihr davon erzhlte. Auch konnte die Tokra nicht glauben, dass ihre Mutter ihre Schwester verstoen hatte. Sie wollte mit Joan sprechen, um herauszufinden, was mit ihr los ist, doch ihre Mutter wollte das nicht. Nachdem Janet ihrer Freundin klar machte, dass sie gerade alles kaputt machte, lenkte die zweifache Mutter ein. Sie lie zu, dass die junge Frau mit der ltesten spricht, doch Fraiser berichtete dann davon, dass Joan abgeholt wurde. Auch erinnerte sie die zweifache Mutter daran, dass der Prsident behauptete, Jack htte Selbstmord begangen, wodurch eine Beerdigung erst mal nicht stattfinden konnte.


Whrend die Vier in der Leichenhalle waren, kehrte Svenja ins SGC zurck. Sie tat so, als wre sie geschockt, ber den Tod vom General zu erfahren. Sie war Joans Komplizin und musste nun so tun, als wre sie eine Verbndete, um weiterhin im inneren Kreis zu sein. Sie ging aufgeregt ins Bro, wo sich der Major befand, der berrascht war sie zu sehen. Sie berichtete ihm, dass der General sie frher gehen lies, da sie einen Termin beim Arzt hatte und spielte ihm nun Betroffenheit vor. Der Major wusste nicht, dass sie die Spionin war und nach einer kurzen Unterhaltung, wie Joan so etwas tun konnte, bekam auch sie ein Gedankenfunkgert. Kurz danach verlie sie wieder den Komplex, da Oliver meinte, dass sie erst mal nichts tun knnte. Gegen 19 Uhr versammelten sich alle im Konferenzraum, da die Pressekonferenz stattfinden sollte. Nachdem der Prsident kurz die Anwesenden Reporter begrte, behauptete er dann noch einmal, dass General ONeill Selbstmord begangen hat. Zu berraschung aller betrat dann auch Major ONeill den Raum, die diese Behauptung besttigte und Sam konnte nicht glauben, was passierte. Sie hatte noch einen kleinen Funken Hoffnung gehabt, dass sie ihrer Tochter helfen knnten, doch, als sie das sah, schwand diese Hoffnung. Zudem behauptete Joan, dass Jack an Depressionen litt und er sich deshalb erschossen hatte. Nach ein paar Minuten endete die Konferenz und Schweigen machte sich im Konferenzraum breit, denn sie konnten nicht glauben, was gerade passiert war. Die Witwe war vollkommen in sich gekehrt und ihr Vater brachte sie nach Hause. Der Major gab sich die Schuld daran, denn wenn er nicht auf den Franzose gehrt htte, wre das Ganze nie passiert. Die junge Tokra widersprach ihm aber und wollte unbedingt herausfinden, was mit ihrer Schwester passiert war. Durch ihre Tante erfuhr sie dann, dass sie eine Mglichkeit hatten, denn Fraiser hatte ja eine Kopie der Scanndaten. Dann schlug Major Stan vor, dass sie sich die berwachungsbnder anschauen knnten, um etwaige Hinweis zu finden, was er jedoch sofort wieder bereute. Tamara war davon berrascht, stimmte, zu Olivers berraschung, aber zu und verlie mit der rztin das SGC. Sie hatte sich selbst ins ONeill Haus eingeladen, doch die junge Frau war dafr dankbar. Stan bat dann den Chief darum, der Sicherheit bescheid zu geben, dass sie die Bnder bereit legen sollen. Bei den ONeills zu Hause war es dunkel, als Tamara und Janet das Haus betraten. Nur der Kamin war an und die Wissenschaftlerin sa im Schneidersitz auf der Couch und starrte das Feuer an. Jacob berichtete den Beiden, dass sich Sam sofort auf die Couch gesetzt und sich seitdem keinen Millimeter mehr bewegt htte.


Er brachte ihr einen Tee, doch sie reagierte nicht auf ihn. Auch Janet versuchte ihre Freundin anzusprechen, doch als sie die Anderen fragte, was sie machen sollte, meinte Sam nur, dass sie ihre Ruhe haben will. Ihre ganze Welt war nur noch ein Trmmerhaufen. Sie schrie ihre Freundin an, ob sie denn ihre Tochter zur Vernunft oder ihren toten Mann zurckbringen knnte. Die rztin konnte dies nur verneinen und so war es fr die Witwe klar. Keiner konnte ihr helfen. Sie stand von der Couch auf und verschwand im oberen Stock in ihrem Schlafzimmer. Die Anderen konnten ihr nur hinterher sehen. Auch Jacob zog sich zurck, nachdem er meinte, dass nur seine Tochter den richtigen Moment zum reden wsste. Er lie die beiden Frauen allein und Tamara versuchte immer noch einen Sinn zu finden. Sie meinte, dass ihre Schwester bei ihrem Besuch auf dem neuen Tokraplaneten noch ganz normal gewesen sei. Sie htte immer gewusst, was ihre Schwester denkt, doch nun nicht mehr. Seit ihrer Kindheit gab es ein starkes Band zwischen den Geschwistern, was auch Janet meinte, die auf der Couch sa. Schlielich schlug sie vor, dass sich Beide am nchsten Tag die Daten des Scanns anschauen sollten, um etwas herauszufinden und Tamara stimmte ihr zu. Am nchsten Morgen goss es in Strmen, whrend die rztin und die Tokra in der Kche waren. Der Tokra las einen Artikel der USA Today die eine Zusammenfassung ber den gestrigen Tag verffentlicht hatten. Allerdings wnschten sie auch Colonel ONeill alles gute, doch Jacob meinte anschlieend zu den Frauen nur, als er in die Kche ging, dass das alles nur Geschwafel sei. Sie stimmten ihm zu und waren berrascht, als Sam in die Kche kam. Die Frauen waren sich sicher, dass Sam im Bett bleiben wrde, doch Jacob hatte bereits damit gerechnet. Als sie dann Sam aus dem Wohnzimmer hrten, wie diese nach der Zeitung fragte, begaben sie sich schnell ins Wohnzimmer und Tamara behauptete, dass nichts Wichtiges drin stehen wrde. Es war jedoch zu spt, denn Sam las bereits den Artikel. Die Drei erwarteten ein Donnerwetter, doch die Witwe blieb ruhig und meinte, dass sie der Zeitung ein Statement schicken knnte. Die Anderen waren berrascht, denn sie hatten erst nicht geglaubt, dass sie die Zeitung gelesen hatte. Dann machten sich alle zum SGC auf.
Ein Trumpf im Ärmel by Ship84


Gleicher Tag (15.11.2025)
Washington (Weies Haus)


Im Hauptsitz des Prsidenten ist dagegen die Stimmung heiter, denn alle, die fr den Prsidenten arbeiten, sind auf seiner Seite und glauben jedes Wort, was sie von ihm hren. Auch wenn es Lgen sind. Die engsten Vertrauten wissen um den Plan, den der Prsident verfolgt. Gerade sitzt er im Ostflgel des Weien Hauses, wo seine privaten Rume sind und frhstckt. Ein kleiner Raum, in dessen Mitte ein mittelgroer runder Tisch steht, auf dem die Zutaten fr ein Frhstck stehen. Aus diesem Raum fhren links und rechts mehrere Tren, die unter anderem zu seinem Schlafzimmer, einem Bad und einem Fitnessraum fhren. Wrde heute die Sonne scheinen, wre der Raum hell erleuchtet, denn hinter dem Prsidenten befinden sich groe Fenster, die viel Licht hereinlassen, doch heute haben die Mitarbeiter smtliche Lichter, die im Raum sind, angemacht, da es drauen immer dunkler wird.
Guten Morgen Mr. Prsident, wnscht ein Butler, der durch eine langen Gang auf den Tisch zukommt. Mchten Sie noch Kaffee, erkundigt er sich und wartet, ob dieser antwortet.
Ja, antwortet Dave und sein Butler hebt die Kaffeekanne von einem silbernen Tablett und schenkt eine weitere Tasse Kaffee ein. Das reicht.


Jawohl Sir. Der Butler stellt die Kanne zurck auf das Tablett, geht zum Fenster und stellt dort das Tablett auf einen Kommodenartigen Schrank, wo noch weitere Kannen und Essensutensilien stehen. Kaum einen Moment spter stellt sich der Butler rechst neben diese Kommode und verschrnkt die Arme auf dem Rcken, um auf weitere Anweisungen zu warten. Whrenddessen schlgt Williams eine Morgenzeitung vom New Yorker auf, die links neben seinem Arm lag und fngt an zu lesen. Beim Lesen beginnt er zu grinsen und von Zeile zu Zeile, wird dieses Grinsen immer grer.
Das gefllt mir, kommentiert er und sieht nun ber seine Zeitung hinweg, da Philippe Patrice an den Tisch herantritt.
Guten Morgen Sir, begrt er ihn.
Guten Morgen Philippe. Haben Sie schon die Zeitung gelesen?, fragt er und berfliegt weiter die Zeitung.
Natrlich Sir. Jede Zeitung des Landes berichtet darber.
Sehr schn, meint er, faltet die Zeitung zusammen, legt sie rechts von sich, nimmt seine Tasse Kaffee und trinkt. Wir haben viel zu tun, teilt er Philippe mit, stellt die Tasse ab und wischt sich den Mund mit einer Servierte ab, die er dann vor sich auf den leeren Teller, der voller Krmel ist, legt.
Ja Sir, stimmt Patrice ihm zu und beobachtet, wie der Prsident von seinem Stuhl aufsteht. Er trgt einen grauen Anzug, mit einem schwarzen Schlips und schwarzen Schuhen. Unter dem Jacked trgt er ein weies Hemd. Dave dreht sich zu dem Butler, der immer noch an derselben Stelle steht.


Bringen Sie den Kaffee in mein Bro. Ich trinke ihn dort weiter, gibt er dem Butler eine Anweisung, der daraufhin nickt, die Kanne holt, an den Beiden vorbei geht und im groen Gang verschwindet.
Dann berichten Sie mir, wendet sich Dave wieder an Philippe.
Natrlich Sir. Williams und Patrice setzen sich in Bewegung und durchqueren, wie zuvor der Butler, den langen Gang. Sie kommen an Gemlden vorbei, die Portrts der frheren Prsidenten zeigen, oder Gemlde, die berhmte Knstler gemalt haben. Die Resonanz auf die gestrige Presseerklrung ist sehr hoch. Viele mchten ein Interview mit dem Major, um mehr ber den Zustand des Generals zu erfahren.
Sagen Sie, dass es kein Interview geben wird, da der Major noch unter Schock steht.
Jawohl. Hinter den Beiden taucht nun ein Berater des Prsidenten auf, der den Beiden folgt. Sein Name ist Sean Per, ein kleiner braunhaariger Mann, mit Brille, der einen dunkelblauen Anzug mit Schlips trgt. In seinen Hnden hlt er einen PDA und verfolgt das Gesprch der Beiden. Sean notieren Sie, dass der Major kein Interview machen wird, teilt Philippe sofort dem Berater mit, als wre er schon die ganze Zeit da, worauf dieser die Anweisung sofort eingibt.


Nun, was gibt es noch?, erkundigt sich sein Boss weiter.
Man sagte mir, dass unsere Quelle weiterhin unentdeckt ist und auch ihr Vertrauen geniet.
Sehr gut. Die Drei erreichen das Vorzimmer des Oval Office, wo die Sekretrin bereits vor ihrem Schreibtisch steht und auf Williams wartet.
Guten Morgen Sir, begrt sie ihn mit einem Lcheln und berreicht ihm ein paar kleine Zettel. Das sind die dringendsten Anrufe, die Sie erhalten haben.
Danke Hellen, bedankt er sich.
Sie haben bereits Besuch, berichtet Hellen weiter und der Prsident sieht berrascht aus. Er nickt und betritt mit Sean und Philippe, im Schlepptau, das Bro. Dave sieht sich um und entdeckt Paul McDogan, den Senator, auf der Couch in der Sitzgruppe, die gegenber von Daves Schreibtisch steht.
Paul. Das ist aber eine berraschung, wirft der Prsident sofort ein, lchelt etwas, obwohl ihm dieser Besuch nicht wirklich zusagt. Er geht auf den Senator zu, whrend Sean die Tr schliet und sich mit Philippe, der seine Arme auf dem Rcken verschrnkt, links neben den Schreibtisch stellt. Inzwischen steht der Senator auf und grt Dave mit einem Hndeschtteln.
Mr. Prsident, grt McDogan den Prsidenten und Beide setzen sich dann einander gegenber.


Was verschafft mir dieser Besuch?, fragt Dave und lchelt weiter.
Kein besonders schner Anlass. Es geht um den Tod des Generals, kommt Paul direkt auf den Punkt.
Ja, dass war wirklich ein groer Schock fr mich. Einen Moment sieht der Senator den Prsidenten durchdringend an, als hoffe er, die Wahrheit in seinen Augen zu sehen.
Sir, ich glaube, dass der General keinen Selbstmord begangen hat, erzhlt Paul von seiner Vermutung.
Kein Selbstmord?, sieht Williams berrascht aus. Aber was war es dann?, fragt er weiter und der Senator htte schwren knnen, ein wenig Sarkasmus heraus gehrt zu haben.
Mord, ist das einzige Wort von Paul und erkennt, wie der Prsident die Augenbrauen hochzieht. Auch Sean und Philippe sehen erstaunt aus.
Mord sagen Sie, ist sein Gegenber fassungslos und steht von der Couch auf. Das glaube ich einfach nicht. Dann habe ich ja
eine Lge verbreitet, Sir, beendet Paul den Satz und erkennt nicht, wie der Prsident einen viel sagenden Blick mit Philippe wechselt und sich wieder zu Paul dreht.


Mir wurde aber gesagt, dass sich der General erschossen hat, lgt Williams. Warum sollte Major ONeill das besttigen, wenn es nicht wahr ist, fragt der Prsident und nun steht McDogan auf.
Das wei ich nicht Sir, aber wir mssen das herausfinden. Sofort sieht Dave zu Sean.
Mr. Per, notieren Sie, dass ich das Center anrufen muss, um mit Colonel ONeill zu reden, gibt er die Anweisung, was Sean auch gleich macht.
Machen Sie sich keine Sorgen Paul. Ich werde das untersuchen lassen, gibt er vor, den Senator beruhigen zu wollen und McDogan nickt.
Danke Sir, nickt er kurz. Wir drfen nicht zulassen, dass der General so beleidigt wird. Immerhin hat er, trotz Sethurs berfall, unserem Land gute Dienste erwiesen.
Natrlich, stimmt Dave zu und sein Gesprchspartner kommt auf ihn zu.
Ich danke Ihnen Sir, bedankt sich der Senator erneut und reicht dem Prsidenten seine Hand, die er auch ergreift.
Wenn wir etwas haben, gebe ich Ihnen bescheid, erklrt Dave, lsst Pauls Hand los und dieser nickt.


Mr. Per, wrden Sie den Senator raus begleiten, wendet er sich an seinen Berater, der kurz nickt und dem Senator den Weg weist. Die Beiden gehen Richtung Tr, Sean ffnet diese und die Beiden verschwinden aus dem Bro. Kaum ist die Tr ins Schloss gefallen, geht Dave nachdenklich im Raum auf und ab. Wie konnte er darauf kommen, mchte Dave wissen, doch Philippe hat keine Antwort darauf. Die Einzigen, die das wissen, sind im Stargatecenter und in diesem Haus. Abrupt bleibt Williams stehen und dreht sich zu Patrice um. Sie sagten mir doch, dass die Bnder gelscht wren.
Das sind sie auch, versichert Patrice, doch der Prsident sieht nicht so aus, als wrde er ihm das glauben. Eilig geht Dave hinter seinen Schreibtisch und drckt eine Taste am Telefon.
Sir, hren die Beiden daraufhin Hellens Stimme.
Hellen, ich mchte den Major sofort sprechen.
Ja Sir, sie ist schon unterwegs, teilt Hellen mit und Dave lsst die Taste los.
Nur sie kann uns jetzt sagen, ob Ihre Quelle wirklich sicher ist, hat das amerikanische Oberhaupt eine Hand leicht auf dem Tisch abgesttzt und schielt zum Franzosen. Dieser sieht zum ersten Mal ngstlich aus und dann geht die Tr des Bros auf, durch die Joan hereinkommt.
Sie wollten mich sprechen, beginnt sie sofort, schliet die Tr hinter sich und geht zum Schreibtisch.


Ja, dass wollte ich, besttigt er und wirft noch einmal einen kurzen Blick zu Philippe, bevor er wieder zum Major sieht. Gerade war Senator McDogan hier und teilte mir mit, dass er nicht an einen Selbstmord des Generals glaube, berichtet er vom Treffen. Er hlt es fr einen Mord. Jetzt mchte ich von Ihnen wissen, wie das mglich sein kann, mchte er von seiner Mrderin wissen, die auch etwas berrascht aussieht.
Wenn Sie wissen wollen, ob es Aufzeichnungen ber den Mord gibt, muss ich dass mit einem Nein beantworten, lsst sie daran keinen Zweifel zu und hlt dem Blickkontakt ihres Gegenbers stand. Svenja hat mir versichert, dass alle berwachungskameras abgeschaltet waren. Keiner kann ohne die Aufzeichnungen beweisen, dass ich ihn gettet habe, versichert sie und zum ersten Mal wurde der Name des Spions genannt. Nun, im Grunde war auch sie eine Spionin.
Sind Sie sicher, hakt Dave noch einmal nach.
Ja Sir. Mit der Show von gestern Abend, wird keiner an etwas anderes glauben.
Also gut, ist Dave zufrieden, aber dennoch fragt er sich, wie Paul darauf gekommen ist. Er geht um den Schreibtisch auf Joan zu. Ich mchte, dass Sie trotzdem herausfinden, wie der Senator davon erfahren konnte. Zapfen Sie Ihre Quelle an, aber verhindern Sie, dass sie entdeckt wird. Joan nickt.
Das werde ich.
Sehr gut, nickt er gleichzeitig. Sie wissen ja, was passiert, wenn die Wahrheit herauskommt, erinnert er die junge blonde Frau.
Das wei ich Sir. Ich gebe mein bestes, um diesen Teil zu umgehen. Williams nickt erneut.


Gut dann gehen Sie. Der Major sieht kurz zu Philippe, der schon wieder entspannter aussieht und verlsst das Bro ber die Geheimtr. Sie ist unsere beste Geheimwaffe,, meint Dave, whrend er noch der jungen Frau hinterher sieht. doch der Gegner hat offenbar Jemanden im Hintergrund, der ber alles bescheid weiߓ, erkennt der Prsident nun, was ihm nicht gefllt und wendet sich wieder Patrice zu. Und ich will geflligst wissen, wer das ist. Wenn ntig schalten Sie ihn aus, drngt Dave und Philippe sieht erfreut aus.
Das macht am meisten Spa.
Gewhnen Sie sich nur nicht zu sehr daran, mahnt der Prsident und kehrt hinter seinen Schreibtisch zurck.
Sir, falls dieser Teil doch von Nten ist, was werden Sie mit ihr tun, mchte Philippe wissen und geht ein paar Schritte auf den Schreibtisch zu.
Ich sage nur eins. Sie wird dann immer noch sehr ntzlich fr mich sein, deutet er an und sieht wieder auf seine Unterlagen, die vor ihm auf dem Tisch liegen. Und jetzt erledigen Sie Ihren Job. Nur deshalb sind Sie hier, zischt Dave, woraufhin Philippe nickt, den Prsidenten allein lsst und ebenfalls ber die Geheimtr verschwindet. Grbelnd stellt sich Dave ans Fenster und beobachtet den dunklen Himmel. Niemand wird mir das versauen, brummt er und wundert sich weiter ber das Wetter, das immer schlechter wird.
Loyalität by Ship84


SGC

Seit einer halben Stunde sind Sam, Tamara, Jacob und Janet im Center. Janet und Tamara haben sich sofort in die Krankenstation zurckgezogen, whrend Jacob mit Sam in das Labor von Dr. Lee gegangen ist, da er den Colonel ber die Naniten informieren wollte. Major Stan dagegen sa erst eine Stunde in der Kantine und seitdem sitzt er im Bro und wlzt alle Zeitungen durch, die Harriman ihm gebracht hatte. Er wollte wissen, was fr Lgen in den Zeitungen stehen, doch schon nach der Ersten konnte er sich denken, wie der Rest aussehen wrde, las dennoch alle Zeitungen durch.
Harriman, ich mchte, dass Sie die Sicherheit verdreifachen, hrt Harriman die Stimme von Stan, der soeben die Treppe zum Konferenzraum runterkommt.
Verstanden Sir, antwortet Walter, ohne aufzusehen.
Haben sich denn wenigstens die Zahlen der Vertrauenspersonen verbessert?, mchte Oliver wissen, der jetzt links neben Harriman steht.
Erheblich Sir. Wir haben jetzt knapp 100 Leute, teilt Walter mit und tippt auf der Tastatur. Sekunden spter taucht eine Liste der Mitarbeiter auf. Sehen Sie, deutet er auf den Bildschirm. Dies sind die Leute, die zu uns gehren, zeigt er auf die blinkenden Namen der Mitarbeiter.
Sehr gut, ist Oliver erfreut, aber auch verwundert. Ich hoffe nur, dass die Leute nicht wegen des Vorfalls zu uns halten wollen, glaubt er, dass Einige nur durch den Mord berzeugt wurden.
Nein Sir. Sie knnen beruhigt sein, entgegnet der Chief. Die berprfung geht voran. Der grte Teil der Personen arbeitet schon sehr lange hier, informiert er seinen Vorgesetzten. Das knnte ein Hinweis darauf sein, wie viele es noch werden, hofft nun auch der Chevronguy.
Wenn Sie meinen, ist der derzeit Kommandierende nicht wirklich berzeugt. brigens haben Sie die berwachungsbnder schon erhalten?, fllt es ihm wieder ein.
Nein Sir. Lieutenant Summers von der Sicherheit wird die Aufzeichnungen in ihr Bro bringen.
Alles klar. Dann whlen Sie jetzt die Alphabasis an.
Jawohl Sir, antwortet Harriman, aktiviert die Adresse der Alphabasis und das Tor ffnet sich.
Ein Hinweis? by Ship84


In der Zwischenzeit gehen Janet und Tamara die Daten der Untersuchung von Joan durch. Sie hoffen ein Anzeichen dafr zu finden, warum Joan ihren Vater umgebracht und was sie so verndert hat.
Du hasst wirklich viele Daten sammeln knnen, stellt Tamara fest, die neben Janet an einem Tisch sitzt und am Computer die Daten durchsieht. Auch ihre Tante sitzt an einem Computer.
Ja, aber leider ist nichts zu finden.
Vielleicht doch, bemerkt die Tokra und deutet auf einen Datenabsatz. Es handelt sich um Joans Hirnwellenmuster. Das sieht etwas merkwrdig aus, stellt sie fest und Fraiser sieht sich das Muster an.
Du knntest Recht haben. Einen Moment. Die rztin tippt auf der Tastatur, vor sich, herum und auf ihrem Bildschirm taucht ebenfalls ein Hirnwellenmuster auf. Das ist ihr altes Muster, dass ich mal nach einer Mission gemacht habe, erklrt Janet und die Beiden vergleichen die Muster, doch sie sehen gleich aus.
Sind die wirklich identisch, wundert sich Tamara, da ihr die beiden Muster nicht gleich vorkommen.
Wir knnen sie bereinander legen, klrt Janet ihre Nichte auf, holt die neueren Muster auf ihren Computer und legt diese ber das ltere Muster. Kaum einen Moment spter taucht ein Dialog auf dem Monitor auf und es wird Keine bereinstimmung in dicken roten Buchstaben angezeigt. Merkwrdig, stellt Janet fest und sieht erstaunt zur Tokra. Lassen wir den Computer raus finden, was daran nicht passt. Die rztin gibt ein paar Befehle ein und kurz darauf sucht der Computer nach bereinstimmungen.
Auch Negativ, bemerkt Tamara, als der Dialog auf dem Bildschirm auftaucht. Nachdenklich steht Janet auf.


Wann verndern sich Hirnwellen, mchte die rztin wissen, doch statt einer Antwort, sieht die Tokra genauso ratlos aus.
Etwas hat ihren Geist befallen, ist mit einem Mal Tamaras Stimme sehr tief. Serna hat sich dazwischen geschaltet, auch, wenn es Tamara htte einfallen mssen. Janet dreht sich etwas erschrocken um, da sie nicht mit Serna gerechnet hat.
Danke, aber erschreck mich nicht noch einmal, bittet die rztin und beruhigt sich wieder.
Tut mir leid, aber ich musste mich einmischen, macht die Symbiontin klar. Tamara ist mit ihren Emotionen nicht im reinen, deshalb konnte sie es dir auch nicht sagen, erklrt sie daraufhin.
Verstehe, nickt die zweifache Tante kurz und denkt ber das nach, was Serna als erstes gesagt hat. Du sagst also, dass sich Hirnwellenmuster verndern, wenn der Geist befallen wird. Fraiser geht weiter nachdenklich vor Serna auf und ab. Sie legt einen Finger an ihren Mund und sttzt den Arm mit ihrem Linken, so als wrde sie gleich ihre Arme verschrnken.
Genau. Ein Goauldsymbiont beispielsweise, zhlt die Tokra auf.
Ja, aber in diesem Fall kann es kein Goauld sein, stellt Fraiser ernchternd fest, denn dann htten sie wenigstens eine Erklrung. Den htte ich lngst entdeckt, ist es dann offensichtlich, da sie diesen bei der Untersuchung wohl kaum bersehen htte. So etwas zu erkennen, ist fr Janet bereits ein Kinderspiel.
Stimmt, teilt Serna ihre Meinung, ansonsten htte auch sie das festgestellt. Es knnte auch ein Virus sein, der sich dem Organismus angepasst hat, zeigt sie noch eine Mglichkeit auf, worauf die rztin stehen bleibt und einen Wink mit ihrem rechten Arm macht.
Das knnte durchaus sein,, nickt sie gleichzeitig. aber wie knnten wir, falls es so ist, Diesen bekmpfen.
Eine gute Frage. Vor allem brauchen wir.
Dr. Fraiser, Tamara, Colonel ONeill und Jacob bitte in den Konferenzraum, wird Serna von Harriman unterbrochen, der eine Durchsage macht. Die Symbiontin senkt kurz ihren Kopf und gibt Tamara die Kontrolle zurck.
Also gehen wir, meint ihre Nichte und die Beiden machen sich auf den Weg in den Konferenzraum.
Geheime Vorkehrung by Ship84


Im Konferenzraum sitzt Stan bereits der Scheibe gegenber und sieht nicht sehr erfreut aus. Da tauchen die Vier auf und bemerken den Lieutenant, der vor dem Tisch steht.
Was ist denn los, mchte Sam wissen und mustert Lieutenant Joe Summers, der sich nervs an den Fingern spielt.
Maam, wir haben ein Problem, erklrt Stan und steht vom Stuhl auf, whrend die Vier platz nehmen. Auch heute lassen Sie den Stuhl vor Kopf frei. Wie am vorherigen Tag setzen sich Sam und Tamara an die Scheibe sowie Janet und Jacob ihnen gegenber. Allerdings rcken Janet und Jacob einen Platz weiter, damit sich der Major neben Janet setzen kann. Gestern habe ich Chief Harriman gebeten, den Mitarbeitern von der Sicherheit mitzuteilen,, beginnt Oliver, der nun rechts von Summers steht und bemerkt das andere Verhalten des Colonels, whrend er zu den Anderen am Tisch sieht. Sie wirkt vollkommen verndert, doch ob sich das gleich ndert. dass sie die berwachungsbnder fr heute bereitstellen sollen, berichtet er das kurze Geschehen. Vor ein paar Minuten kam Lieutenant Summers ins Bro, fhrt der Major fort, verschrnkt whrenddessen seine Arme auf dem Rcken, geht kurz um den Sicherheitsmann herum, stellt sich links neben ihn und schielt kurz zu ihm. und teilte mir mit, dass es keine Bnder gibt, beendet er und gleichzeitig mit den letzen Worten, drehte er seinen Kopf wieder zu den anderen Anwesenden. Der stellvertretende Kommandant kann beobachten, wie seine Vorgesetzte langsam aufsteht und sich einen Schritt vom Tisch entfernt, whrend die Anderen sich perplex ansehen, denn mit so etwas hatten sie nicht gerechnet.


Knnten Sie mir das noch einmal sagen, kommt es vom Colonel, die immer noch ziemlich ruhig scheint, auer, dass sie die Aussage noch einmal hren mchte.
Es gibt keine Bnder, wiederholt Stan und glaubt, dass Summers vergessen hat, wie sich ein Soldat benimmt, denn er wirkt so, als wird er kleiner und kleiner, was er nun im Augenwinkel erkennen kann. Sams Blick wandert von Oliver zu Summers, der sich im selben Moment, so glaubt der Major, zum Nordpol gewnscht htte, um das hier nicht erleben zu mssen.
Knnen Sie mir erklren, wie das passiert ist?, fragt sie genauso ruhig, worauf Joan leicht ngstlich den Kopf schttelt. Er htte jetzt mit allem gerechnet, auch dass der Colonel ihn zur Schnecke machen wrde, doch berraschender Weise geschieht nichts. Die Witwe dreht sich um, geht zur Scheibe und bleibt dort stehen. Was ist gestern passiert Lieutenant?, mchte die Witwe daraufhin wissen und alle Anwesenden sind ber die ruhigen Worte erstaunt.
hm, versucht der Lieutenant zu erklren, doch er hat immer noch Angst und wechselt kurz einen nervsen Blick mit Oliver. Mein Kollege und ich wissen nur noch, dass wir im berwachungsraum gearbeitet haben, macht er kurz eine Pause. Wir hrten ein Klopfen, aber Niemand kam herein und dann war es mit einem Mal zwei Stunden spter. Als wir die Bnder raussuchen wollten, gab es jede menge Aufzeichnungen, nur die Aufzeichnung, die der Major haben wollte, existierte nicht, sprudelt es mit einem Mal aus ihm heraus, beendet damit seine Erklrung und im selben Moment springt Tamara von ihrem Stuhl auf.


Warum haben Sie denn nicht eher etwas gesagt, ist die jngste ONeill emprt.
Ich wei es nicht, ist Joe ehrlich. Mir und meinem Kollegen ist es erst bewusst gewesen, als man uns um die Aufzeichnungen bat.
Das heit, Sie haben seelenruhig weitergearbeitet und sind dann nach Hause gegangen?, fragt nun Janet und Summers nickt.
Sie hat es also geschafft, kommentiert die Tokra. Einfach hervorragend, ist sie sarkastisch und hrt sich dabei wieder einmal wie ihr Vater an. Der Colonel steht noch immer an der Scheibe und sieht in den Gateraum hinunter.
Danke Lieutenant. Sie knnen gehen, meint Sam dann und Summers sieht verwirrt zum Major, der jedoch nickt und Joe Summers verlsst in Windeseile den Konferenzraum.
Was machen wir jetzt, will die rztin wissen, doch keiner sagt etwas. Noch immer steht der Major mit verschrnkten Armen an der gleichen Stelle und wartet darauf, was nun passiert.
Wir tun gar nichts, hren sie leise die Stimme des Colonels. Die Menschen glauben an einen Selbstmord, dann sollen sie es auch weiterhin glauben, meint sie und es ist sprbar, dass sie nicht nur ihre Kraft, sondern offenbar auch ihren Kampfeswillen verloren hat. Gleichzeitig runzeln alle die Stirn, denn sie knnen nicht glauben, was die Kommandantin gerade gesagt hat.
Das kann nicht dein ernst sein.
Doch Janet. Der Colonel dreht sich langsam um.
Jemand hat sich groe Mhe gemacht, um uns davon abzuhalten, die Wahrheit zu sagen.
Jemand, stutzt Jacks Jngste. Es war kein Jemand, schttelt sie energisch den Kopf. Es ist doch offensichtlich, dass Joan das getan hat, bevor sie mitleidig erklrt hat, dass es Selbstmord war, lsst die Tokra ihre Wut heraus und sieht jetzt zum Major. Gibt es noch andere Kameras?, mchte die Tokra wissen, da sie schon eine ganze Zeit nicht mehr auf der Erde war und sich das immerhin gendert haben knnte.


Ja, die gibt es, hren sie eine bekannte Stimme, doch da alle auf den Major achten, sehen sie nur, dass dieser gleichzeitig mit der Antwort den Kopf schttelt. Perplex sieht die Tokra zur Treppe, wo Harriman steht und dem Gesprch offenbar zugehrt hatte.
Was haben Sie gerade gesagt?, fragt Tamara und nun sehen alle zu Harriman. Inzwischen hat sich Oliver aus seiner Haltung gelst und geht ein paar Schritte auf die Treppe zu.
Es gibt noch andere Kameras, wiederholt Walter und bemerkt die verwunderten Gesichter.
Nein, gibt es nicht, widerspricht Oliver nun und ist, als er stehen bleibt, nur noch ein paar schritte von Harriman entfernt.
Doch Sir. Nur wenige wussten darber bescheid, erklrt Walter weiter.
Und seit wann?, fragt jetzt Sam, die ein paar Schritte von der Scheibe weggeht.
Sechs Monate, klrt er die Anwesenden auf und erntet erneut erstaunte Gesichter. Kurz nachdem wir die Erde befreit und im Sttzpunkt klar schiff gemacht haben, nahm mich der General zur Seite und erklrte mir, dass er mehr Sicherheit haben wolle. Augenblicklich dreht sich Sam wieder zur Scheibe und sieht in den Torraum.
Ich sehe keine Kameras, kommentiert sie das gesehene, nachdem sie die Decken und Wnde abgesucht hat.
Genau darum ging es auch Maam, versucht er die Absicht dahinter klar zu machen, worauf sich Mrs. ONeill wieder umdreht. Es sind sehr kleine, die man kaum sehen kann, aber sie zeichnen alles auf, als wren es normale berwachungskameras. Von dieser Neuigkeit berwltigt, lsst sich Tamara, leicht kopfschttelnd, in den Stuhl sinken.
Wie knnen Sie denn sicher sein, dass sie nicht mit den Anderen abgeschaltet wurden, kommt es von Oliver.


Ganz einfach Sir. Nur ich habe die Codes, mit denen ich sie aktivieren oder deaktivieren kann, offenbart er den Anwesenden.
Sie haben also alles aufgezeichnet, hakt Sam nach.
Ja Maam. Sie schalten sich ein, sobald Jemand den Torraum betritt, beantwortet Walter die Frage und alle atmen erleichtert aus. Darf ich Sie nur um einen Gefallen bitten Maam.
Jeden Walter, steht es fr die blonde Wissenschaftlerin auer Frage.
Niemand auerhalb dieses Raumes darf davon erfahren, bittet er und der Colonel sieht sich kurz in der Runde um.
Walter, Sie haben unser Wort, spricht sie fr alle, die daraufhin noch nicken.
Danke Maam.
Schon gut, antwortet die Witwe und geht, am Major vorbei, Richtung Tr.
Mum?, wundert sich Tamara.
Ich gehe einen Kaffee trinken, teilt sie den Anderen mit und ist auch schon aus der Tr. Fr sie ist bereits klar, dass sich die Anderen das Band ansehen wollen.
Vielleicht ist es besser so, stellt Fraiser fest.
Kommen Sie bitte mit, wendet sich der Chief an alle, deutet zur Treppe und geht voraus. Major Stan, Tamara, Janet und Jacob folgen ihm in den Kontrollraum, im dem einige Leute arbeiten. Die Vermutung der Witwe besttigt sich also.


Wrden Sie uns bitte allein lassen, richtet sich Oliver an die Mitarbeiter, die sich zwar wundern, dann aber den Kontrollraum verlassen. Es dauert nicht lange. Warten Sie so lange in der Kantine. Soeben hat auch der Letzte den Kontrollraum verlassen und es sind nur noch fnf Leute anwesend. Die Jngste setzt sich rechts neben Harriman an einen Monitor, whrend die Anderen auf die Monitore ber ihren Kpfen sehen.
Einen Moment noch, meint Harriman, der ein paar Dateien ffnet, die offenbar verschlsselt sind und gibt seinen Code ein, den ihm der General gegeben hatte. Der Code wird akzeptiert und die Datei der Kameras ffnet sich. Walter sucht schnell nach der Uhrzeit und klickt die Datei an. Auf allen Monitoren taucht das Video des Mordes auf, das die Uhrzeit 15 Uhr anzeigt. Auch Ton ist zu vernehmen. Das Tor ffnet sich geruschvoll und die Beiden leitenden Kommandanten gehen auf die Rampe. Bis auf Harriman hat Niemand der Anwesenden miterlebt, was passiert ist. Das linke Stahltor geht soeben auf, durch das Joan nun den Torraum betritt.
Hey Dad, ist Joans Stimme nun zu hren und die Vier sehen, wie sich Sam und Jack zu ihrer Tochter drehen.


Was gibt es denn. Wir wollten gerade los, hren alle Jacks Stimme und allen luft ein Schauer ber den Rcken. Sie htten nicht gedacht, dass sie seine Stimme unter diesen Umstnden noch ein Mal hren wrden. Trotzdem beobachten sie weiter, was passiert.
Ich wollte dir nur das hier geben, verkndet Joan daraufhin tonlos, zckt hinter ihrem Rcken die Pistole hervor und drckt zwei Mal ab. Gleichzeitig mit den Schssen zucken, bis auf Harriman, alle kurz zusammen.
Oh mein Gott, sind alle entsetzt und Tamara hlt sich die Hnde vor die Augen.
Ich kann das nicht mit ansehen, wendet sie sich vom Monitor ab, steht auf und Jacob nimmt seine Enkelin in den Arm. Auch er schttelt erschttert den Kopf. Die rztin hat schon viel erlebt, aber so etwas Schreckliches kann auch sie kaum glauben. In diesem Augenblick erlebt sie die ganze Wahrheit, was sie zuerst nicht glauben konnte, als die Witwe ihr davon erzhlt hatte.
Du wirst die Nchste sein, doch vorher wirst du dich von ihm verabschieden, ist Joans Stimme wieder zu hren und die halbe Auerirdische hrt die Klte in der Stimme ihrer Schwester. Sie versucht noch einmal auf einen der Monitore zu schauen und sieht ihren leblosen Vater in einer Blutlache am Boden liegen. So hat sie ihren Vater noch nie gesehen.
Das reicht. Schalten Sie ab, verlangt Jacob, da auch er genug hat. Wenige Sekunden spter taucht das bliche Diagnosebild des Gates auf dem Monitor auf.


Wren die Wachen nicht gekommen, htte es noch schlimmer ausgehen knnen, meint Harriman und sieht zu den Anderen auf.
Ich mchte, dass Sie diese Aufzeichnungen geheim halten und so gut, wie mglich sichern, gibt Oliver ihm die Anweisung.
Natrlich Sir.
Gehen wir wieder nach oben, schlgt Stan vor und die Anderen nicken.
Wie konnte sie das nur tun?, versteht Tamara es immer noch nicht, whrend sie den Anderen nach oben folgt.
Wir werden das schon raus finden, kommt es von ihrer Tante, die nun den Konferenzraum hinter Oliver betritt. Alle bis auf den Major setzen sich wieder hin.
Sie hat wirklich ein doppeltes Spiel getrieben, spricht die Tokra ber ihre Schwester. Joan hat ihn einfach erschossen, flstert sie nun und wei sptestens jetzt, dass ihre Mutter recht hatte. Ihre groe Schwester ist fort. Sie erinnert sich an ihren Besuch auf dem neuen Tokraplaneten und wie Beide diese Zeit genossen haben. An diesem Ort hat sie ihre Schwester zum letzten Mal gesehen, denn damals war die lteste noch normal.
Wir mssen einen Weg finden, dass die Wahrheit ans Licht kommt, dringt die Stimme des Majors zu ihr und sie sieht auf.
Aber wie, mchte Janet wissen und sieht in die fragenden Gesichter.
Die Spionin unter uns by Ship84


Auf Ebene 19 ffnen sich soeben die Fahrstuhltren und Svenja steigt aus. Unter ihrem Arm trgt sie einen kleinen Laptop und ist auf dem Weg zu einem der Forschungslabore. Nach ein paar Abbiegungen erreicht sie Forschungslabor 3. Sie biegt nach links, wo sie drei Soldaten erwartet. Der erste bleibt stur stehen, bis der Captain ihm gedanklich ein Wort schickt, denn erst dann macht er einen Schritt nach rechts und Dubing darf den Gang passieren. Seit kurzem tragen alle Vertrauenspersonen ein Gedankenfunkgert, das als Erkennungsmerkmal, vor allem aber zur Sicherheit dienen soll. Zu dumm nur, dass die einzige Spionin, die sich im Komplex befindet, in den Kreis der Vertrauten eingeschlichen hat. Bis Svenja allerdings das Labor betreten darf, wird sie nun ein weiteres Mal von den anderen Soldaten aufgehalten.
Maam, ich muss Sie kurz durchsuchen, erklrt der Soldat.
Ok, antwortet Svenja, berreicht dem rechten Soldaten ihren Laptop, der ihn kurz berprft und ihn ihr dann zurckgibt. Der Linke hat seine Durchsuchung von Svenja beendet und nun machen Beide ihr platz.
Sie drfen passieren, erklrt dieses Mal der rechte und Captain Dubing betritt das Labor, in dem etwa vier Leute arbeiten. Svenja sieht sich um und entdeckt die Leiterin dieses Labors.
Lieutenant, spricht sie eine schwarzhaarige Frau, die auf ihrem Kopf eine Brille abgelegt hat, an.


Ah. Captain, da sind Sie ja, bemerkt die Leiterin, Irina Binsk, mit einem russischen Akzent, den Besucher und kommt auf sie zu. Das Labor ist voll von technischen Gerten, die analysieren, ausarbeiten und vieles mehr machen.
Ja. Sie sagten, dass Sie ein Problem mit einem Diagnosetisch haben.
Das ist richtig. Bedauerlicherweise ist es der Groe, deutet die Laborleiterin in die Mitte des Raumes, wo ein groer Runder Tisch, drum herum Monitore stehen und auf dem Tisch ein Gert liegt, dass hnlichkeit mit einem Motor hat.
Ich verstehe. Sind noch andere Dinge betroffen, erkundigt sich Svenja.
Nun Captain,, ist der typisch russische Akzent wieder zu hren. sobald der Groe nicht funktioniert, deaktivieren sich auch die Anderen, erklrt Irina und fhrt sie zum Diagnosetisch.
Also gut, da ich nicht wei, wie lange ich brauchen werde oder was daran ist, werden Sie wohl alle Ihre Arbeit unterbrechen mssen, teilt Dubing mit und Binsk sieht nicht sehr begeistert aus.
Meinen Sie das ernst, hakt sie nach, worauf ihr Gegenber nickt und whrend sich Irina die rechte Hand an den Kopf hlt, murmelt sie etwas unverstndliches auf russisch.
Tut mir leid, aber ich muss alles abschalten, glaubt Svenja die Bedeutung dennoch verstanden zu haben. Immer noch scheint der Lieutenant einen Moment lang darber nachzudenken und dreht sich dann zu ihren Kolleginnen.


Alle mal herhren. Schluss fr heute, klatscht sie kurz in die Hnde. Captain Dubing hat mir erklrt, dass sie das System abschalten muss, um herauszufinden, was das Problem ist. Ein paar sehen sehr schockiert aus. Ihr knnt euch so lange anderen Dingen widmen, aber bleibt bitte, bis der Captain fertig ist, im Sttzpunkt. Keiner sagt etwas, sondern sofort verlassen Sie das Labor. Binsk sieht zu Svenja. Bitte beeilen Sie sich, bittet sie und der Dubing sieht sie lchelnd an.
Ich werde es versuchen.
Gut. Ich bin in meinem Quartier.
Alles klar. Ich werde Sie dann informieren lassen, sobald ich fertig bin, meint der Captain und Lieutenant Binsk verlsst das Labor. Svenja wartet noch einen Augenblick, ob sie auch wirklich allein ist, geht dann zum Diagnosetisch, legt den Labtop darauf und schaltet ihn ein. Aus ihrer Tasche holt sie ein paar Kabel, steckt sie in den Labtop und verkabelt ihn mit einem der Monitore.
So, wollen wir doch mal sehen. Sie tippt auf der Tastatur rum und klinkt sich innerhalb von ein paar Augenblicken unentdeckt in das berwachungssystem ein. Auf dem Bildschirm sowie auf dem groen Monitor tauchen berwachungsabschnitte des Centers auf und sie dreht sich zum Monitor. Wie kann ich am besten herausfinden, wer mit dem General gesprochen hat, fragt sie sich und geht dann einzelne Dateien durch. Die Dateien sind mit dem Namen des Abschnittes, dem jeweiligen Tag und der Urzeit gekennzeichnet. Sie durchforstet die Liste, geht zwei Tage zurck und sucht sich daraufhin den Konferenzraum aus. Diesen Raum betritt sie nicht so oft und daher msste in diesem Raum in ihrer Abwesenheit viel passieren. Sie gibt in die Suche den Konferenzraum ein und es werden alle Aufzeichnungen dieses Raumes angezeigt. Sie klickt alle an, damit sie nacheinander abgespielt werden und so ffnet sich die erste Datei. Svenja drckt erneut eine Taste und die Videos werden schnell abgespielt.


Einige Minuten spter, nachdem schon etwa 10 Dateien abgespielt wurden, ffnet sich die 11 Datei und sie glaubt, dass das nun die Richtige ist. Sie dreht sich erneut zum Monitor und beobachtet, was passiert. ONeill und seine Frau sind zu sehen, die gerade im Konferenzraum stehen und sich unterhalten. Es folgt die Stelle, wo sich die Beiden kssen und gerade als Svenja weiterspulen will, bemerkt sie den Asgardstrahl, in dem Tom Hecht auftaucht. Oh man, glaubt Svenja es nicht.
Oh, hrt sie den berraschten Hecht und starrt auf den Monitor.
Er war hier, ist Svenja verwundert und lauscht weiter.
Was machst du denn hier? Ich dachte du httest deine Sendung.
Es tut mir leid, wenn ich hier einfach eindringe, aber ich habe nicht viel Zeit. Die Sendung ist vllig unwichtig.
Worum gehts denn?
Das kann ich dir nicht sagen. Ich kann dir nur sagen, dass du vorsichtig sein musst. Wir glauben, dass eine Verschwrung im Gange ist,
hrt Svenja die Bemerkung.
Mit Sicherheit ist er der Informant. Mehr will sie nicht von diesem Gesprch hren. Sie spult weiter und landet bei Aufnahmen vom gestrigen Tag. Sie stoppt das Spulen, als sie Major Stan und Harriman erkennt.
Fr alle, die gerade erst einschalten. Das laufende Programm wurde fr diese Sondersendung unterbrochen. Vor ein paar Minuten haben wir eine Meldung erhalten, dass sich im Stargatecenter ein tragischer Vorfall zugetragen hat. Der Kommandant des SGCs ist tot.


Das darf nicht wahr sein,
hrt sie den entsetzten Stan und grinst.
Wirklich gute Arbeit, lobt sie sich und Patrice, den sie ebenfalls kennt. Grinsend lsst sie alle Aufnahmen weiter laufen, bis ihr auffllt, dass Hecht wieder aufgetaucht ist. Sie lauscht.
Dann mchte ich mit dem Colonel sprechen, hat Svenja die Aufnahme gestoppt und an dieser Stelle abgespielt.
Sie schlft
Also,als ich gestern hier war, sagte mir der General, dass er einen Besuch beim Prsidenten htte. Ich wrde gerne wissen, wie es gelaufen ist, da ich ihm angedeutet habe, dass er vorsichtig sein soll und auerdem muss ich ihm ein paar Neuigkeiten mitteilen,
hrt sie Toms Erluterungen und wei nun mit Sicherheit, dass der Reporter der Informant ist.
Was soll das heien, lauscht sie weiter den Aufzeichnungen.
Nichts. Erst mchte ich wissen, was genau Sie dem General erzhl haben.
Also gut. Ich arbeite fr Jemanden, dem das Verhalten des Prsidenten nicht gefllt. Er hat mich hergeschickt, um den General vor einer Verschwrung zu warnen. Die Neuigkeit, die ich fr ihn habe, ist ziemlich dringend. Es soll ein Attentat verbt werden.
Jetzt schttelt Svenja unglubig den Kopf. Wenn Hecht frher erschienen wre, htten die den Mord vereiteln knnen.
Mistkerl, brummt sie.


Ich denke diese Neuigkeit ist schon veraltet, ist Stans Stimme wieder zu vernehmen.
Wie meinen Sie das?
Es wurde schon verbt. Vor etwaeiner halben Stunde und zwar auf den General.
Oh nein. Wie geht es ihm?,
hrt sie den Reporter noch fragen, doch Svenja hat genug gesehen, um zu wissen, dass Tom der Informant fr den Senator ist und spult weiter, bis sie die Uhrzeit, 19 Uhr, erkennt und wieder auf abspielen drckt.
Ah, die Konferenz, bemerkt sie und verfolgt die erschrockenen Gesichter von Janet, Tamara, Jacob, Sam und Major Stan, wie sie der Pressekonferenz lauschen. Sie knnte sich amsieren, als sie die aufgebrachte Samantha sieht. Nichts ahnend sieht sie gerade zu, wie alle den Konferenzraum verlassen und Major Stan in den Kontrollraum geht. Sie wei nicht, dass er Harriman darum bittet, die berwachungsbnder fr den nchsten Tag bereitstellen zu lassen. Hm, vielleicht ist ja heute noch etwas zu sehen, hofft sie und gibt den heutigen Tag ein. Da die meisten Mitarbeiter heute spter zur Arbeit gekommen sind, spult sie bis etwa halb elf heute Morgen vor, doch dann kommt ihr etwas komisch vor. Gerade betreten Lieutenant Summers und Major Stan den Konferenzraum. Den Lieutenant hatte sie gestern in der Sicherheitszentrale betubt.
Die sind aber schnell, bemerkt Dubing im Bezug auf die berwachungsbnder. Da sieht sie, dass auch die Anderen wieder den Konferenzraum betreten und Summers ihnen erklrt, dass es keine Bnder gibt. Sie lchelt, als sie die mitgenommenen Gesichter erkennt, doch dann sieht der Captain mit einem Mal blass aus. Sie spult ein Stck zurck.


Gibt es noch andere Kameras, lsst Svenja diese Sequenz noch einmal laufen und ihr fllt Jemand am unteren Bildrand auf.
Ja, die gibt es, hrt sie dann und erkennt Harrimans Stimme. Unglubig steht sie vom Stuhl auf, auf dem sie die ganze Zeit gesessen hatte und spult wieder zurck.
Das kann nicht wahr sein, glaubt sie es nicht, denn sie hatte doch alle Kameras sorgfltig geprft und abgeschaltet. Nun gibt es doch Aufzeichnungen.
Gibt es noch andere Kameras, wiederholt Tamara sich erneut.
Ja, die gibt es. Svenja kann es nicht glauben.
Was haben Sie gerade gesagt, fragt Tamara.
Es gibt noch andere Kameras.
Nein, gibt es nicht,
ist Stan zu hren.
Doch Sir. Nur wenige wussten darber bescheid. Svenja nhert sich immer mehr dem Monitor, um alles genau mitzubekommen.
Und seit wann, vernimmt Dubing die Stimme des Colonels.
Sechs Monate. Kurz nachdem wir die Erde befreit und im Sttzpunkt klar schiff gemacht haben, nahm mich der General zur Seite und erklrte mir, dass er mehr Sicherheit haben wolle.
Ich sehe keine Kameras,
bemerkt Sam und sieht durch die Scheibe.


Verdammt ich auch nicht, ist Svenja auer sich. Ich muss diese Aufzeichnungen vernichten, drngt sich der Captain und versucht weiter dem Gesprch auf dem Monitor zu folgen.
Genau darum ging es auch Maam. Es sind sehr kleine, die man kaum sehen kann, aber sie zeichnen alles auf, als wren es normale berwachungskameras.
Wie knnen Sie denn sicher sein, dass sie nicht mit den Anderen abgeschaltet wurden,
mchte Oliver wissen und Harrimans Antwort wird Svenja nicht gefallen.
Ganz einfach Sir. Nur ich habe die Codes, mit denen ich sie aktivieren oder deaktivieren kann.
Tja, lieber Harriman, dann muss ich dich wohl oder bel aus dem Weg rumen, zischt Svenja, da ihr Walter schon immer auf den Senkel gegangen ist.
Sie haben also alles aufgezeichnet.
Ja Maam. Sie schalten sich ein, sobald Jemand den Torraum betritt. Darf ich,
unterbricht Dubing die Aufzeichnungen und schaltet alles ab. Sie hatte so viele Informationen wie mglich gesammelt und nun muss sie die weiterleiten. Sie klinkt sich wieder aus dem System aus, sucht schnell das Problem des Diagnosetischs, dass sie aber unmittelbar findet, da sie es verursacht hat. Sie hatte von einem anderen Terminal einen kleinen Virus eingeschleust, der die Fehlfunktionen verursacht hat. So hatte sie die Mglichkeit, sich unbemerkt Zugang zum System zu verschaffen. Schnell lscht sie den Virus und verschwindet aus dem Labor, nachdem sie ihre Sachen wieder eingepackt hat.
Schlechte Nachrichten by Ship84


Oval Office (11:30)

Soeben betritt Joan durch die Geheimtr das Bro des Prsidenten. Dieser sitzt am Schreibtisch und liest eine Zeitung.
Sir, ich hab ein paar Neuigkeiten, erklrt sie sofort, nhert sich dem Schreibtisch, doch Dave sieht nicht auf.
Ich hoffe, dass es die Neuigkeiten sind, die ich auch von Ihnen hren mchte, ist seine Stimme hinter der Zeitung dumpf zu hren.
Auf jeden Fall Sir, meint ONeill, worauf Williams die Zeitung auf den Tisch legt und zum Major sieht. Leider sind diese Neuigkeiten auch ein Problem.
Das lassen Sie geflligst mich beurteilen, knurrt ihr Gegenber.
Ja Sir.
Also?, hakt der Prsident nach und die junge blonde Frau geht einen weiteren Schritt auf den Schreibtisch zu.
Wir wissen jetzt, wer den Senator informiert, klingt der Major etwas aufgeregt. Es ist der Reporter Tom Hecht. Offenbar arbeitet Mr. Hecht jetzt fr ihn, teilt sie mit und wartet einen Augenblick, denn der Prsident steht von seinem Stuhl auf und geht um den Tisch herum.
Sind Sie sich da sicher?, ist seine Stimme etwas sanfter.


Ziemlich sicher, lsst sie keinen Widerspruch zu. Er ist in den letzen Tagen zwei Mal im Center aufgetaucht. Beim ersten Besuch hat er dem General eine Warnung vor Ihnen ausgesprochen. Er teilte ihm auch mit, dass eine Verschwrung im Gange sei, erzhlt Joan alles, woraufhin sich Dave von seiner so genannten Schachfigur wegdreht und nachdenklich im Raum auf und ab geht.
Mhm, deshalb kam mir der General bei unserem Gesprch so selbstsicher vor, versteht er nun und dreht sich wieder zu Joan. Was noch?, wei er, dass es noch mehr gibt.
Sein zweiter Besuch, war eine knappe halbe Stunde nach dem Attentat, erklrt sie sofort, wei aber auch, dass es den Prsidenten nicht erfreuen wird. Er wollte den General vor einem Attentat warnen, da er dies vermutete, doch er konnte es nur noch Major Stan mitteilen.
Sie wollen mir sagen,, wird Williams wieder lauter und hebt die Augenbrauen. dass McDogan von unserem Plan erfahren hat und versuchte den General zu warnen, kann das amerikanische Oberhaupt kaum glauben.
So sieht es aus Sir, stimmt sie ihm zu und zeigt keine Angst.
Wir haben also auch ein Leck, hrt sich ONeills Boss erstaunt an, da er das fr unmglich hielt. Ich werde wohl Patrice veranlassen mssen, alles zu berprfen, entscheidet er dann, bemerkt aber nicht den Blick des Majors.
Da ist noch etwas Sir, klingt sie jetzt verlegen.
Nun sagen Sie schon, drngt Williams und wedelt mit seinen Armen.


Es existieren Aufnahmen, erklrt sie dann ohne Umschweife.
Sagen Sie das noch mal, kommt es von Dave, da er glaubt sich verhrt zu haben.
Sie besitzen Aufnahmen von dem Mord, wiederholt Joan und der Prsident sieht nicht sehr erfreut aus. Er dreht sich vom Major weg, geht um den Tisch, stellt sich ans Fenster und atmet einmal ein.
Ich werde Ihnen jetzt etwas sagen und das werden Sie so ausfhren. Haben Sie verstanden?
Ja Sir.
Gut, nickt er kurz. Es ist mir egal, wie Sie es machen, Hauptsache ist, dass Sie es tun, erklrt Dave und dreht sich leicht nach links, damit er zu seiner Gesprchspartnerin sehen kann. Diese Aufnahmen mssen vernichtet werden, sonst ist alles, wofr ich gearbeitet habe, umsonst.
Haben Sie nicht gesagt, dass Sie noch einen Plan B haben, kontert Sams lteste und der Prsident scheint nicht ber ihren Einwand verrgert zu sein.
Sie haben ein freches Mundwerk, aber das nehme ich Ihnen nicht bel, grinst er nun leicht spttisch und wird wieder ernst. Ja, ich habe einen Plan B, aber der wird Ihren Kopf zufolge haben, meint er und sieht wieder aus dem Fenster. Also, tun Sie, was ich Ihnen gerade gesagt habe. Vernichten Sie diese Aufnahmen und wehe ich hre von einem Todesfall.
Jawohl Sir, antwortet der Major, dreht sich, ohne ein weiteres Widerwort, um und verlsst das Bro ber die Geheimtr.
Blackout by Ship84


Knapp 3 Stunden spter

Inzwischen konnte Dr. Lee die Naniten umprogrammieren und injizierte ihnen einen neuen Basiscode, damit sie nicht wieder ausfallen. Die Naniten werden nun nach dem Ausfallen weiterarbeiten und im Falle schwerwiegenderen Verletzungen oder dem Tod von Colonel ONeill schalten sich die Naniten automatisch ab. Sollten sie das nicht tun, so vermutet Janet, dass Sam dann als eine Art Zombie rumlaufen wrde. Da sie und Dr. Lee das vermeiden wollen, hat er es dem entsprechend eingestellt und ein paar Neuprogrammierte Naniten dem Colonel verabreicht, damit diese mit den restlichen Naniten kommunizieren. Auch fhrte Janet die berfllige Autopsie an Jack durch, entfernte die Kugeln, die sie aus Sicherheitsgrnden der Sicherheit bergab, die die Kugeln dann sicher aufbewahren sollen. So sitzt sie nun wieder am Computer und versucht mit Tamara herauszufinden, was Joans Hirnwellenmuster verndert hat, allerdings haben sie bereits die restlichen Ergebnisse der Untersuchung durchgesehen und festgestellt, dass sich nur das Hirnwellenmuster verndert hat. Ihnen stand allerdings auch nur der Komplettscann von Joan zur Verfgung, den die rztin gemacht hatte.
Also gut. Wir haben jetzt alle Mglichkeiten verworfen, stellt Janet, die vor den Monitoren steht, fest.
Ich wei.
Dann mssen wir nur noch das Gehirn selbst berprfen, erklrt die rztin und geht vor Tamara, die auf einem der Sthle sitzt, auf und ab.
Einen Moment. Ihre Nichte tippt auf der Tastatur herum, woraufhin auf jedem der Monitor das Gehirn des Majors abgebildet wird. Hier sind sie. Ihre Tante bleibt stehen und stellt sich links neben Tamara, wo Janets Stuhl steht und studiert die Monitore. Leider hat sie nicht lange dafr Zeit, denn, ohne, dass es Einer erahnen kann, bricht die Stromversorgung zusammen und es ist stockdunkel.


Was ist denn jetzt los, ist die Leiterin der Krankenstation, ber die pltzliche Dunkelheit, erstaunt und kaum 5 Sekunden spter schaltet sich der Notstrom an, so, dass wenigstens etwas Licht ist. Allerdings ist auch das Licht nicht wirklich hilfreich, da, wie Janet gerade feststellt, alle Gerte in der Krankenstation ausgefallen, oder auf die Computer bezogen, abgestrzt sind.
Merkwrdig, bemerkt die Tokra, steht vom Stuhl auf und geht durch die Krankenstation, um nach dem Telefon zu suchen.
Was hast du vor, mchte Janet wissen, die ihre Nichte argwhnisch beobachtet.
Vielleicht funktioniert das Telefon, klrt sie die rztin ber ihr Vorhaben auf und entdeckt das Telefon am anderen Ende des Raumes auf einem Tisch.
Normalerweise funktioniert es auch mit Notstrom, kommt es von Fraiser, als die Jngste den Hrer abnimmt und lauscht.
Ich weiߓ, kennt sich auch Joans Schwester mit den Systemen aus. Aber das sieht nicht nach einem Normalfall aus, wirft die Tokra ein und whlt eine Nummer, nachdem sie das deutliche Freizeichen im Hrer vernommen hat. Sie whlt die Nummer des Kontrollraums und wartet.
Harriman, hrt sie daraufhin. Hier ist Tamara. In der Krankenstation ist der Strom ausgefallen, berichtet sie und hrt ein paar aufgeregte Stimmen im Hintergrund.
Nicht nur dort. Der ganze Sttzpunkt hat keinen Strom mehr.
Verstanden, antwortet sie und nickt gleichzeitig. Wir kommen runter. Die Fahrsthle funktionieren noch?, fragt sie vorsichtshalber nach.
Ja Maam. Sie werden mit einem sekundren Generator betrieben.
Alles klar. Danke, bedankt sie sich, legt auf und geht auf Janet zu.
Und, mchte sie wissen.
berall ist der Strom ausgefallen. Wir sollten in den Kontrollraum gehen, erklrt die Tokra, erkennt das Nicken ihrer Tante und Beide verlassen die Krankenstation.
Sabotage by Ship84


Im Kontrollraum laufen alle Mitarbeiter aufgeregt umher.
Funktioniert berhaupt noch etwas, mchte Stan wissen, der neben Harriman steht.
Ja Sir. Einer dieser Computer ist mit dem Notstrom verbunden, deutet Walter vor sich auf den Platz, an dem er immer sitzt. Vielleicht kann ich feststellen, warum das passiert ist.
Dann tun Sie das, fordert Oliver, worauf Walter nickt, sich ab seinen Platz setzt, da er gerade noch neben dem Telefon gestanden hat und fngt an zu tippen. Whrenddessen schaut der Major ihm ber die Schulter.
Sir, was ist denn passiert, hrt Stan nun Svenja hinter sich und dreht sich um.
Ah Captain. Gut, dass Sie kommen. Sie knnten Chief Harriman helfen, schlgt er ihr vor.
Sicher, antwortet sie mit einem Lcheln und setzt sich neben Walter an den Computer, der immer noch nach dem Fehler sucht. Da kommen auch Janet und Tamara in den Kontrollraum.
Schon etwas Neues, will die Tokra wissen und stellt sich neben Stan, der immer noch ber Harrimans Schulter sieht.
Nein, Harriman hat gerade erst angefangen, berichtet er und bemerkt Janet, die rechts von ihm steht.
Sir, da wir nur einen Computer haben, knnte das etwas dauern, meint Dubing nun und sieht ber ihre Schulter zu den Dreien.


Gut. Wir sind dann oben, teilt Oliver mit, sieht viel sagend zu den beiden Frauen, die kurz nicken und dann mit ihm ber die Treppe verschwinden. Svenja ist etwas misstrauisch, da sie seit ein paar Stunden den Colonel und ihren Vater nicht mehr gesehen hat. Sie sieht den Dreien hinterher und wendet sich dann wieder dem Computer zu.
Vielleicht sollten wir eine Diagnose laufen lassen, als Manuel nach dem Fehler zu suchen, schlgt Dubing vor und linst zu Walter, um seine Reaktion zu beobachten.
Ja, da haben Sie sicherlich Recht, stimmt er einen Augenblick spter zu.
Ok, ich gehe nach dem Generator sehen. Harriman nickt, da ihm dieser Vorschlag zusagt, drum steht Captain Dubing auf und verlsst den Kontrollraum links ber die kleine Seitentreppe. Anstatt sie aber nach rechts abbiegt, geht Svenja zum Aufzug, der sich wenige Sekunden, nachdem sie die Chipkarte durch den Scanner gezogen hat, ffnet und einsteigt. Sie drckt schnell die Taste von Ebene 27, also nur ein Stockwerk hher, die Tren schlieen sich und der kleine Raum setzt sich in Bewegung. Es dauert nur eine Minute, bis der Aufzug wieder zum stehen kommt, sich die Tren ffnen und die Technikerin wieder aussteigt. Sie hat Glck, denn der Gang wird nicht bewacht, so schleicht sie leise, aber schnell den Gang entlang, bis sie kurz vor der Tr zum Bro steht und sich im Schatten aufhalten kann. Sie lauscht und hrt die Stimmen von Stan, Fraiser und der Tokra aus dem Konferenzraum, dessen Tr einen Spalt offen steht.


Haben Sie schon mehr von Joans Zustand in Erfahrung bringen knnen?, erkundigt sich der Major.
Nur, dass die Hirnwellenmuster anders sind, antwortet Janet. Es knnte bedeuten, dass etwas ihren Geist befallen hat, gibt sie ihre sowie die Vermutung ihrer Nichte wieder.
Verstehe.
Ich glaube, dass ich, bevor der Strom ausgefallen ist,..., ist nun die Tokra zu hren. erkennen konnte, dass einige Bereiche ihres Gehirns stimuliert wurden. Welche konnte ich in der kurzen Zeit nicht erkennen, meint sie dann.
Mehr knnen wir ohne Joans permanente Anwesenheit, mehrer Blutproben und Vitalfunktionen leider nicht herausbekommen, erklrt Janet weiter und es ist klar, dass sie im Grunde nur wenig hat, um das Verhalten des Majors erklren zu knnen. Auerdem, wenn der Colonel hier wre, wrde sie es erst gar nicht zulassen.
Ich auch nicht, macht die Jngste der ONeills klar.
Nun gut, geht der Major dazwischen. Die Daten laufen uns nicht weg, entscheidet der Major, damit sie sich auf anderes konzentrieren knnen. Ich denke, dem Colonel ist etwas anderes vorerst wichtiger.
Kein Zweifel, stimmt Tamara dem Major zu. Allerdings wird es nicht einfacher werden, da wir immer noch nicht den Grund fr alles kennen. Svenja fragt sich, worber die Drei berhaupt sprechen und hrt dann weiter zu.
Mach dir keine Gedanken. Wir werden es frh genug herausbekommen, hrt Dubing die aufmunternde Stimme von Janet und gleich darauf folgen Schritte. Hastig sieht der Captain hinter sich, doch das kommt nicht aus dem Gang, sondern aus dem Konferenzraum und deshalb wendet sie wieder ihren Blick Richtung Tr.


Sir, folgt Walters markante Stimme.
Ah Harriman, ist der derzeitige Kommandant zu hren. Ich hoffe, Sie haben gute Nachrichten.
Kommt darauf an.
Wie meinen Sie das, mchte Tamara wissen und in Svenja keimt ein Verdacht. Er hat es herausgefunden, denkt der Captain und geht einen kleinen Schritt nher zur Tr.
Nun, ich habe zwar den Fehler gefunden, aber es war kein technischer Fehler. Svenja schttelt unglubig den Kopf, denn sie hat damit gerechnet, dass Harriman dafr lnger brauchen wrde. Der Chief ist allerdings, Svenjas Meinung nach, eindeutig schon zu lange im Sttzpunkt. Seine technischen Fhigkeiten sind einfach beeindruckend, was auch Dubing zugeben muss. Sie htte ihn gerne gefoltert, um den Code zu bekommen und dann ausgeschaltet, doch die Anweisung, die man ihr gab, ist eindeutig, denn das wrde sonst zu viel Aufsehen erregen.
Wir haben einen Virus im System, holt die Stimme des Chief sie aus ihren Gedanken. der fr den Stromausfall verantwortlich sein knnte oder ist.
Das darf nicht wahr sein, ist Tamaras Stimme wieder zu hren.
Wurden irgendwelche Systeme beschdigt, will Oliver wissen.
Nur Sekundre, die wir leicht wieder reparieren knnen.
Aber, hakt der Major nach. Da ist doch noch ein Aber.
Ja Sir, hrt sich Harriman vorsichtig an.
Nun spucken Sie es schon aus.
Ich wei nicht, wie es mglich war, aber er hat die Dateien von den Kameras gelscht. Genauer gesagt die Aufzeichnungen. In diesem Augenblick wnscht sich Svenja, dass sie die Gesichter aller im Konferenzraum sehen knnte, denn dieser Moment ist eine Freude fr sie. Auch diesen Auftrag konnte sie erfolgreich abschlieen und hofft, dass Joan stolz auf sie ist.
Sagten Sie nicht, dass nur eine Hand voll Leute davon wissen.
So ist es auch, Sir.


Dann haben wir also weiterhin einen Spion unter uns, der davon erfahren hat und genau das im Sinn hatte, ist Tamaras aufgebrachte Stimme zu vernehmen.
Davon gehe ich auch aus, teilt Oliver die Meinung der Jngsten. Was ist mit den Sicherungsdateien, die Sie anlegen wollten, hrt Svenja und kann nicht glauben, dass sie an so etwas nicht gedacht hat. Sie merkt nicht, wie sie im selben Moment vor Schreck etwas zu laut einatmet.
Was war das?, hrt sie dann, wie Stan den Chief von der Antwort abhlt und erkennt sofort ihren Fehler, obwohl sie nur die Antwort htte abwarten mssen. Da sie im Dunkeln steht, kann sie zwar keiner sehen, doch sobald die Tr aufgemacht wird, kann sich das ndern. Schnell und leise geht sie rckwrts, die Tr beobachtend, den Gang entlang und gerade als sie um die Ecke ist, wird die Stelle, an der sie gerade noch stand, von der Notbeleuchtung des Konferenzraums erhellt. Oliver hat die Tr ganz geffnet und sieht nun gemeinsam mit Tamara und Janet auf den Gang hinaus. Der Captain dagegen verhlt sich ruhig und bleibt hinter der Ecke an der Wand stehen, da sie sonst gehrt oder gesehen werden knnte. Die Drei sehen sich nur perplex an. Ich dachte ich htte ein Gerusch gehrt.
Ich habe nichts gehrt, kommt es von Janet.
Ich auch nicht, meint Tamara.
Dann habe ich es mir nur eingebildet, stellt der Major berraschend fest. Da Dubing keine Stimmen mehr vernimmt, lugt sie vorsichtig um die Ecke und sieht, wie die Drei wieder im Konferenzraum verschwinden und die Tr ganz geschlossen wird. Erleichtert, dass sie nicht erwischt wurde, rutscht sie an der Wand runter und lsst sich auf den Boden sinken. Der Job wird einfach zu stressig, denkt sie und schttelt leicht den Kopf. Ich muss wieder runter, fllt es ihr dann ein. Schnell steht sie auf und verschwindet Richtung Fahrstuhl. Noch immer wei sie nicht, ob Harriman Sicherheitskopien anlegen konnte.
Das Geheimnis by Ship84


Soeben kommen Major Stan und Tamara die Treppe zum Kontrollraum wieder runter und stellen sich links und rechts neben Harriman, um seine Arbeit zu verfolgen. Auch Svenja betritt wieder den Kontrollraum. Janet ist zurck in die Krankenstation gegangen.
Die Sicherungen sind alle in Ordnung, teilt sie den Dreien mit und setzt sich direkt wieder neben Walter auf einen Stuhl.
Wir haben einen Virus im System, meint Walter dann nur und tippt auf der Tastatur weiter.
Einen Virus, ist der Captain fassungslos und sieht zu Oliver und der Tokra. Wie konnte das denn passieren?
Das wssten wir auch gern, kommt es von Stan, der weiter ber Harrimans linke Schulter sieht. Harriman versucht gerade den Bestimmungsort zu finden. Wir glauben, dass Jemand aus dem SGC ihn ins System gespeist hat. Svenja sieht fr einen Moment nachdenklich aus.
Also ein Spion.


Genau das denken wir, beantwortet Stan eher die Feststellung als die Frage.
Dann msste dieser Spion aber technisch versiert sein. Oder?, fragt sie die Tokra und den Major, die sich daraufhin kurz ansehen und Svenja glaubt, dass sie genau das falsche gesagt, bzw. gefragt hat.
Vermutlich, stimmt Oliver ihr zu und sieht wieder zum Monitor, wo eine Menge von Informationen auftauchen und verschwinden. Und Harriman? Haben Sie schon etwas, erkundigt er sich, woraufhin Dieser das Tippen stoppt und sich zu den Beiden, hinter ihm, dreht.
Es tut mir leid Sir. Ich kann nicht bestimmen, woher der Virus kommt, oder von wem er geschickt wurde. Tamara schttelt den Kopf, whrend Major Stan sich vom Pult wegdreht und davor auf und ab luft. Eines konnte ich jedoch herausfinden, uert sich Walter weiter. Wer immer den Virus geschickt hat, hat ihn so programmiert, dass nur eine bestimmte Datei gesucht wurde, um diese unwiderruflich zu lschen. Abrupt bleibt Oliver stehen und dreht sich wieder um.
Er hat sich also seinen Weg direkt zu der Datei gebahnt?
Ja Sir, antwortet Walter und Dubing sieht fragend zu den Dreien.
Welche Dateien wurden den gelscht?, mchte sie nun wissen, doch Oliver und Tamara sehen ber diese Frage nicht wirklich erfreut aus.


hm, meint Oliver, da er offenbar ber die Antwort nachdenkt. Die Untersuchungsdaten von Joan, lgt der Major und lugt kurz zu Tamara, die ziemlich berrascht ber diese Antwort wirkt. Genauso stutzig wirkt Captain Dubing, da sie mit der Wahrheit gehofft hat. Chief Harriman wiederum sieht dankbar, dem Major gegenber, aus, da er darum gebeten hatte, dass die Existenz der Kameras geheim bliebe.
Das ist aber rgerlich, hrt sich der Captain brummig an und alle sehen wieder zu ihr.
Ja sehr, kommt es von Tamara, der dann auch eingefallen ist, dass Walter um Stillschweigen gebeten hatte und tut so, als wrde ihr das auch nicht gefallen.
Nun gut. Harriman,, schaltet sich Oliver dazwischen. knnen Sie den Virus lschen und die Systeme wieder in Gang bringen?
Ja Sir.
Dann tun Sie das, befiehlt Stan, sieht zu Tamara, die seinen Wink versteht und die Beiden verlassen den Kontrollraum ber die Treppe. Svenja sieht den Beiden skeptisch hinterher, da sie nicht, wei, was die Beiden oder alle zusammen im Schilde fhren. Sie hat nur ein halbes Gesprch belauscht und daher kann sie sich keinen Reim daraus machen. Darum steht Dubing von ihrem Stuhl auf, da sie hier nicht mehr viel tun kann und verschwindet, ber die kleine Treppe auf der linken Seite, aus dem Kontrollraum.
Zusammentreffen by Ship84


Washington

Gerade fhrt die Limousine des Prsidenten durch das Tor des Grundstcks, auf dem das Weie Haus steht. Vor dem Eingang warten bereits Joan und Philippe darauf, dass der Prsident zurckkehrt. Er war bei einem Meeting im Senat, da er immer noch einigen seiner Pflichten nachkommen muss. Zumindest so lange, bis sein Plan die letzte Stufe erreicht hat und dies dauert noch eine Weile. Die Limo hlt nun vor dem Eingang, der Fahrer steigt aus, geht um das Auto herum und ffnet die hintere Tr.
Sir, meint der Fahrer darauf und Dave steigt aus.
Ich hoffe, Sie haben gute Nachrichten, will er von Joan sofort wissen und geht direkt, ohne ihre Antwort abzuwarten, ins Haus. Die Beiden sehen sich einen Moment perplex an und folgen ihrem Boss in Windeseile. Und, hakt er nach, nachdem die Beiden ihn eingeholt haben. Die Drei gehen durch einen kleinen Vorraum und dann einen langen Gang entlang, der zu Williams Bro fhrt.


Ich habe vor zehn Minuten die Besttigung erhalten, dass die Aufnahmen vernichtet wurden.
Sehr gut, lobt Dave und sie erreichen das Vorzimmer, wo Hellen sofort aufsteht und ihrem Chef die Tr des Bros aufmacht. Irgendwelche Nachrichten Hellen, fragt er beim vorbeigehen.
Nein Sir, aber Senator Baxter hat erneut um einen Termin gebeten, teilt sie ihm mit und der Prsident bleibt kurz hinter der Tr stehen. Seine Begleiter bleiben ebenfalls stehen.
Geben Sie ihm fr bermorgen einen Termin, weit er die Sekretrin an. Ein Senator reicht mir fr Heute, fgt er dann hinzu.
Natrlich Sir, antwortet Hellen mit einem Nicken, wartet, bis die Drei das Bro vollstndig betreten haben und schliet die Tr. Diese Mal lsst sich Dave in seinen Sessel in der Sitzgruppe nieder und seine Begleiter stellen sich vor ihn.
Es freut mich zu hren,, beginnt er in ONeills Richtung. dass Sie so gute Arbeit geleistet haben. Jetzt brauchen Sie sich um ihren Kopf keine Sorgen mehr zu machen, gratuliert Dave und sieht zu Patrice. Sie knnen gehen und schicken Sie unsere Gste rein.
Natrlich Sir, antwortet der Franzose, sieht kurz grinsend zum Major, die aber nichts damit anfangen kann und geht durch die Geheimtr hinaus.


So meine Liebe, beginnt Williams und schlgt das rechte Bein ber das Linke, so dass er gemtlich im Sessel sitzen kann. ich habe eine kleine berraschung fr Sie. Ich hoffe, dass Sie das zu wrdigen wissen, beendet er seine kleine Rede und deutet zur Geheimtr, die nun aufgeht und zwei Personen hereinkommen.
Aber, ist seine Mrderin sprachlos, sieht zu Williams, der langsam aufsteht und sich neben die blonde Frau stellt.
Kommen Sie nur herein, Meine Herren, bittet er seine Gste herein, die noch an der Tr stehen. Ich hoffe, Sie freuen sich, flstert er Joan zu, die immer noch sprachlos ist.
Hallo Joan, begrt sie der Gast und es ist Niemand anderes als John, der Sohn von Sethur und neben ihm sein Bruder Ben. Beide nhern sich dem Prsidenten und der Verrterin.
Das wre doch nicht ntig gewesen, Sir, hat der Major ihre Sprache wieder und sieht zu ihm.
Doch, das ist es, lsst er keinen Widerspruch zu. Da uns von jetzt an Niemand mehr im Weg steht, sollten die Herren zu uns stoen. Mit ihnen werden wir unseren Plan endgltig realisieren knnen, erklrt er, doch die Verrterin hat ihm nicht wirklich zugehrt. Sie starrt ihren alten Widersacher an, der sie anlchelt.
Komm her, meint John daraufhin, breitet seine Arme aus und seine Ex geht auf ihn zu. Ich habe so lange auf diesen Moment gewartet, flstert er dann, als der Major vor ihm steht und gleich darauf, als wre nie etwas Schlimmes zwischen ihnen gewesen, kssen sie sich innig.


Ach, das ist doch schn, klatscht Dave gleichzeitig seine Hnde zusammen, da ber diese Zusammenfhrung erfreut ist. Allerdings er hat noch einen anderen Plan, den er mit dieser Zusammenfhrung in Gang gesetzt hat. Joan und John lsen sich von einander und kehren, mit Ben, der neben ihnen stand, zum Prsidenten zurck. Dieser setzt sich wieder mit verschrnkten Beinen in den Sessel und beobachtet seine neuen Schtzlinge. Ich brauche natrlich Ihr Wissen, stellt Williams klar und sieht zu Ben.
Kein Problem. Sie knnen sich auf uns verlassen. Entzckt ber diese Worte grinst der Prsident die Drei an.
Das hatte ich gehofft, nickt er gleichzeitig. Sobald Stufe fnf beendet ist, knnen Sie damit anfangen. Joan wird Ihnen assistieren, erklrt er und sie scheint berhaupt nicht beunruhigt, dass sie mit den Spionen zusammenarbeiten soll.
Was auch immer die Beiden haben wollen, sie werden es bekommen, kommentiert Joan, die mit Manson Hndchen hlt und ihn auf die Wange ksst.
So sehe ich es auch, stimmt Dave zu. Sie knnen dann gehen. Ihre Quartiere kennen Sie ja, wendet sich Williams an die Beiden Herren, die dann nicken. Nachdem John noch kurz zu Joan sieht und ihre Hand loslsst, verschwinden die Beiden durch die Geheimtr. Ich hoffe doch, dass Ihnen das nicht zu Kopf steigt, meint Dave, whrend er die Geheimtr beobachtet und dann zum Major sieht.


Niemals Sir, entgegnet sie sofort kopfschttelnd. Machen Sie sich keine Sorgen. Was auch immer Sie sagen, ich fhre es aus, versichert sie ihm blind. Nun verschrnkt der Prsident grinsend die Arme und lehnt sich im Sessel zurck.
Sehr gut. Ihren khlen Kopf werden Sie noch brauchen, erklrt er. Sie knnen jetzt auch gehen, entgegnet er nun. Seine Schachfigur nickt kurz und verschwindet dann mit einem Lcheln auf den Lippen durch die Geheimtr. Zufrieden mit sich selbst und dem, was er getan hat und noch tun wird, steht der Prsident auf, geht zu seinem Schreibtisch und drckt eine Taste am Telefon.
Hellen, ruft er nach seiner Sekretrin.
Ja Sir?
Sagen Sie meine restlichen Termine fr heute ab, gibt er die Anweisung.
Kein Problem Sir, antwortet Hellen darauf, deaktiviert die Sprechanlage und Dave lsst sich sorgenfrei in seinen Stuhl sinken. Was sollte ihm jetzt noch dazwischen kommen?
Der Gegenschlag by Ship84


SGC
Nchster Tag (11 Uhr)


Zwei Tage ist es her, seitdem General ONeill von seiner Tochter ermordet wurde. Langsam kehrt wieder Ruhe ins SGC ein, auch wenn noch einige unter dem Verlust leiden. Allerdings wird dieser Tag fr das SGC und deren Mitarbeiter noch etwas anderes bereithalten. Major Stan sitzt im Bro und geht erneut alle Zeitungen durch, um zu sehen, was noch ber den Sttzpunkt geschrieben wird. Erstaunt muss er feststellen, dass keine Zeitung des Landes mehr ein Wort ber den Tod des Generals schreibt. Offenbar war die USA Today nicht die Einzige, die versprach nicht mehr darber zu berichten, bis einigermaen Ruhe eingekehrt ist. Die Reporterin Julie Hard hatte den Anfang gemacht und alle zogen nach. Leider wrde der heutige Tag, aus Olivers Sicht, genau dies unabwendbar machen. Der Major sieht kurz auf seine Uhr und erschrickt.
Oh nein. Es fngt gleich an, bemerkt er, steht von seinem Stuhl auf und wechselt in den Konferenzraum, wo Tamara bereits, der Scheibe gegenber, am Tisch sitzt.
Morgen, begrt sie ihn und sieht wieder zum Monitor, der bereits eingeschaltet ist und den Sender von CBC zeigt.
Hallo, grt er ebenfalls, lehnt sich dann gegen die Kante des Tisches und sieht zum Monitor, wo kurze Werbeblcke gezeigt werden. Eine knappe Minute spter taucht das CBC Zeichen auf und darunter wird Spezialsendung angezeigt.
So, es geht los, stellt die Tokra fest, nimmt eine kleine Fernbedienung, die neben ihr auf dem Tisch liegt und wechselt kurz den Sender, doch statt der Sender CNN auftaucht, ist immer noch das CBC Symbol zu sehen.
Sie haben es geschafft, bemerkt Oliver und lchelt etwas.
Scheint so, kommt es von der dunkelhaarigen Frau, die noch etwa drei Mal zu anderen Sendern wechselt, doch auch bei CBS, HBO und ABC taucht das CBC Logo auf. Tamara und Oliver sehen sich kurz an und die Tokra kehrt dann zum richtigen CBC Kanal zurck, wo es bereits weitergeht.
Sir, ich msste Sie kurz sprechen, hren die Beiden von der Tr her, in der jetzt Svenja steht.


Spter Captain, wimmelt Oliver sie ab und sieht weiter zum Monitor, zu dem nun auch Dubing schaut. Sie runzelt die Stirn, da soeben Tom Hecht im Bild auftaucht.
Guten Morgen, begrt Hecht die Zuschauer. Wie Sie sicher schon gemerkt haben, ist kein anderer Sender auer unserem zu empfangen. Perplex sieht Captain Dubing zu den anderen Anwesenden, die nicht berrascht sind.
Stimmt das?
Ja und jetzt seien Sie still, fordert Stan, ohne den Blick vom Monitor abzuwenden und auch die Spionin sieht wider zum Monitor.
Das liegt daran, , erklrt Tom weiter. dass ich und mein Gast eine wichtige Nachricht zu verknden haben. ber diesen Weg, mchten einige Andere und ich Ihnen an den Bildschirmen verdeutlichen, was wirklich im Stargatecenter passiert ist. Svenja kann kaum glauben, was sie da sieht und hrt. Wie angewurzelt steht sie, auf den Monitor starrend, zwischen Tr und Tamara. Bei mir ist Niemand geringeres als Colonel Samantha ONeill, verkndet er nun, whrend die Kamera, bis Tom und Sam im Bild sind, heraus zoomt.
Aber, ist Svenja sprachlos und vergisst fast, dass sie fr die Anderen auf ONeills Seite ist.
berrascht?, mchte Stan nun wissen.
Ja Sir, aber ich freue mich, versucht sie berzeugend zu klingen. Wir haben also genug Beweise?
Natrlich, ist Olivers kurze Antwort und wendet seinen Blick wieder dem Bildschirm zu.
Willkommen, begrt Tom seinen Gast nun, die immer noch wirkt, als wrde sie dass alles nichts angehen.
Hallo Tom. Der Reporter sieht wieder zur Kamera.
Bevor wir Ihnen gleich ein Video zeigen, mchte Colonel ONeill noch ein paar Worte sagen, teilt er mit und sieht zu Sam, auf die nun die Kamera gerichtet wird.


Danke Tom, bedankt sie sich und sieht in die Kamera. Ich erzhle Ihnen nun eine kleine Geschichte, beginnt sie, macht eine kurze Pause und atmet kurz durch. Vor einem halben Jahr, nachdem die Erde von dem Goauld befreit wurde, haben wir, die Leute des Stargatecenters, alles versucht, um die Sicherheit wieder herzustellen. Das war nicht gerade einfach, da so viele pltzlich gegen das Programm waren. Leider bekam mein Mann, der General, all Ihren Hass und rger ab, da ich die Erde verlassen und auf der Alphabasis einige Dinge tun musste. Ich sage Ihnen, auch, wenn mein Mann immer schon ein Hitzkopf war, so litt er nie an Depressionen. Diese Lge gehrt zu einem Plan, den meine, stoppt der Colonel, da sie es nicht aussprechen kann. gehrt zu einem Plan, , fngt sie noch mal an. den sich irgendein Witzbold ausgedacht und Major ONeill hineingezogen hat. Was auch immer Ihnen Major ONeill bei dieser Presseerklrung aufgetischt hat, ist eine Lge. Es stimmt, dass wir einige Schwierigkeiten mit den Verbndeten haben, aber dies sollte sich im Bezug auf die Narris und dem neuen Freund, vor drei Tagen, ndern. Die Narris luden den General und mich zu einem Treffen ein, doch bevor wir das Tor berhaupt durchschreiten konnten, wurde mein Mann kaltbltig erschossen. Diesen Beweis mchten wir Ihnen heute zeigen und glaubwrdig versichern, dass Major ONeill fr alles verantwortlich ist und eingesperrt werden sollte, beendet sie ihr Statement sowie die kleine Geschichte und die Kamera holt wieder Tom mit ins Bild.
Danke Colonel. Ich mchte Sie noch etwas Fragen, richtet er sich an den Colonel, die zustimmend nickt. Wir alle mchten sicher noch wissen, warum Sie Major ONeill nicht mehr als Ihre Tochter bezeichnen.


Ganz einfach Mr. Hecht. Ich habe meine Tochter zu einem guten Menschen erzogen und die wrde, so etwas niemals tun. Fr mich ist meine Tochter in der Sekunde gestorben, in der auch mein Mann starb,
erklrt Sam und ihre Augen fllen sich leicht mit Trnen, was auch Tom erkennt, dem Kameramann ein unaufflliges Zeichen gibt und dieser wieder schnell zurck auf den Reporter zoomt.
Ich danke Ihnen Colonel. Nun zeigen wir Ihnen Aufzeichnungen aus dem SGC, die eindeutig den Mord an General ONeill zeigen. Wenn Sie es bis jetzt nicht glauben, knnen Sie sich gleich selbst berzeugen. Das war eine Sondersendung von CBC. Ich bin Tom Hecht. Auf Wiedersehen, verabschiedet sich Tom und es wird die Aufzeichnung eingespielt, die mit dem Betreten von Sam und Jack des Gateraums beginnt.
Ich denke, dass reicht, meint Tamara, da sie es nicht noch einmal sehen will und schaltet den Monitor ab.
Ja, Sie haben recht, ist Oliver einverstanden und geht auf Svenja zu, die nicht glauben kann, dass doch noch Aufzeichnungen existiert haben. Nun Captain, Sie wollten mich sprechen?
hm Ja Sir, aber das kann warten, ist sie verwirrt, lchelt kurz, dreht sich auf dem Absatz um und verlsst, unter zwei verwirrten Blicken, den Konferenzraum.
Was hat sie bloߓ, kann sich Stan das Verhalten des Captains nicht erklren und sieht weiter zur Tr.
Es geht ihr bestimmt immer noch nahe, gibt sie eine Vermutung ab und geht Richtung Tr. Sollte meine Mutter kommen, sagen Sie ihr, dass ich in der Krankenstation bin. Oliver nickt und die Tokra ist aus dem Raum verschwunden. Nun schttelt der Major leicht mit dem Kopf, dreht sich um und geht zum Bro.
Wenn sie berhaupt noch wiederkommt, bemerkt er, betritt das Bro und schliet die Tr.
Plan B by Ship84


Zur selben Zeit schaut auch der Prsident fern, da ihn Patrice auf etwas Merkwrdiges aufmerksam gemacht hatte. Philippe war aufgefallen, dass jeder Sender dasselbe Programm laufen lie. Er, Joan und der Prsident stehen in Daves Bro und sehen auf einen breiten Bildschirm, der gegenber vom Schreibtisch an der Wand, ber der Sitzgruppe, hngt.
Verdammt, ist Dave sauer und haut mit seiner Faust so laut auf den Tisch, dass ONeill und Patrice vor Schreck zusammen zucken. Sie stehen rechts neben dem Schreibtisch und starren auf den Monitor. Jetzt springt Williams auf, geht um die Beiden herum und stellt sich ziemlich nah vor sie. Wie konnte das passieren?, brllt er die Beiden an, die stramm, mit den Hnden auf dem Rcken verschrnkt, vor ihm stehen. Sagte ich nicht, dass genau so etwas passieren wrde, wenn Sie nicht meine Anweisungen befolgen?, erinnert er sie lautstark an seine Warnung.
Ja Sir, antworten Beide gleichzeitig und Dave dreht sich wieder um. Gerade ist auf dem Bildschirm zu erkennen, wie Joan auf den General schiet und dieser zusammenbricht. Dave schttelt wtend den Kopf.
Dieser Reporter wird dafr bezahlen, brummt er wieder und sein Blick schweift wieder zum Bildschirm. Nun Joan, meint er und dreht sich zu seiner Killerin um. Sie wollten doch, dass Plan B in Kraft tritt, ist die Ironie herauszuhren. Jetzt werden Sie auch mit den Konsequenzen leben mssen, schttelt er leicht den Kopf. Ich kann nichts tun, um den Sender zum Schweigen zu bringen,, deutet er mit seiner linken Hand Richtung Bildschirm. aber ich kann Ihren Kopf der Presse zum Fra vorwerfen, deutet er dann sofort auf die blonde Frau.


Jawohl Sir, antwortet sie wieder. Ihr gegenber versucht der Prsident seine Wut zu zgeln, stellt sich wieder gerade hin und sieht zu Joans Rechten.
Philippe, Sie werden unsere Gste vor der Presse und der Polizei verstecken,, weit er ihn an. denn die wird mit Sicherheit gleich auf der Matte stehen und Ihre Freundin mitnehmen, deutet er mit seinem Kopf zum Major.
Verstanden Sir, versteht Patrice, nickt kurz und verschwindet durch die Geheimtr. Im Hintergrund auf dem Bildschirm, luft gerade die Szene, in der Sam nach einem Arzt ruft und Joan betubt wird. Dave geht vor der Verrterin auf und ab.
Ich habe keine andere Wahl, erklrt er ONeill ernchternd, geht zu seinem Schreibtisch und drckt die Ruftaste.
Sir, hrt er daraufhin Hellen.
Rufen Sie die Sicherheitsleute her, fordert er und starrt auf den Bildschirm. Sie sollen auch Handschellen mitbringen. Eine kleine Pause verrt, dass Hellen ber diese Anweisung berrascht ist. Haben Sie verstanden?, hakt er nach und blickt zum Telefon.
Natrlich Sir. Sicherheit ist unterwegs. Williams lsst die Taste wieder los, geht um den Schreibtisch und stellt sich mit dem Rcken zu Joan, um den Bildschirm zu beobachten.


Auf Diesem sind die letzen verzweifelten Wiederbelebungsversuche von Janet zu sehen und eine Sekunde spter taucht das CBC Symbol auf. Unter diesem Symbol wird Das Studio drckt hiermit unser Beileid aus. angezeigt und der Prsident dreht sich zum Major.
Es wird Zeit, meint er nur und sieht enttuscht aus.
Ich weiߓ, erwidert sie und im selben Augenblick geht die Tr zum Bro auf, durch die drei Mnner von der Sicherheit kommen.
Sir, spricht ihn ein groer schwarzhaariger Muskelprotz an, der einen Stecker im Ohr hat.
Nehmen Sie Major ONeill fest und bringen Sie sie schon zum Eingang. Die Polizei wird gleich kommen und den Major verhaften, gibt er dem Sicherheitsmann die Anweisung und geht ein paar Schritte zur Seite.
Ja Sir, antwortet der Sicherheitsmann, sieht zu seinem Kollegen, der ihm Handschellen berreicht und geht zum Major. Ohne, dass sie etwas sagt, oder sich dagegen wehrt, steckt der Mann ihre Hnde in die Handschellen, die zweimal kurz laut klicken und fhrt den Major langsam hinaus. Zurck bleibt ein Mann, der von seinem, so glaubte er, besten Soldaten, stolz und enttuscht zu gleich ist. Er kehrt hinter seinen Schreibtisch zurck und lsst sich in seinen Stuhl sinken. Dieser Tag ist fr ihn kein guter Tag, doch er wei, dass Plan B auch zu einem berragenden Sieg fhren wird.
Der Skandal by Ship84


Nicht lange, bis jedes Fernsehstudio und jeder Zeitungsverlag diese neue Information aufgeschnappt und fr sich genutzt hatte. Nach den Lgen, die der Prsident und Major ONeill verbreitet hatten, war es fr die smtliche Bevlkerung so, als wrde die Welt unter gehen. Die Zeitungsstnde wurden fast berrannt, um noch mehr von diesem Video und Major ONeills Beteiligung am Tod des Generals zu erfahren. Schlagartig schienen die Vorwrfe und die Meinungen, dem SGC ber, eine andere Richtung einzuschlagen, in der nun alle nette Worte ber den General und dessen Stargateprogramms sprachen. Allerdings hielt dies nicht lange, denn ein paar Leute behielten ihre Meinung, dass das Programm abgeschafft werden sollte, da der Vorfall doch klar zeige, dass das Stargate die Bevlkerung spalte. Hocherfreut verfolgte Dave Williams diesen Tumult, da er dies fr sich wiederum nutzen knnte. Wenn es so weiter gehen wrde, war es durchaus mglich einen kleinen Brgerkrieg auszulsen, da der Prsident das halbe Jahr gut genutzt hatte, um Wut und Hass erst richtig aufkeimen zu lassen. Nachdem Major ONeill verhaftet und ins Gefngnis gebracht wurde, bemhten sich alle Fernseh- und Zeitungsreporter ein Statement aus dem SGC sowie von Colonel ONeill zu bekommen, doch die war, wie der Reporter Tom Hecht, vom Erdboden verschluckt. Die Beiden hatten sich versteckt, um den ganzen Tumult zu umgehen. Er hatte auch Glck, dass er seine Chefin berreden konnte, dieses Video zu zeigen. Allerdings war Senator McDogan nicht ganz unbeteiligt daran, der sich so dem SGC als Verbndeter offenbarte. Das Center dagegen musste eine Menge Reporter abwehren, die sich vor dem Tor versammelt hatten. Da der Major schon damit gerechnet hatte, wurden die Wachen verdreifacht, doch das sollte nur der Anfang sein. Um dieses Kapitel schnell abschlieen zu knnen, veranlasste der Staatsanwalt von Washington eine schnelle Anklage sowie einen sofortigen Prozess, um nicht noch mehr Chaos zu verbreiten oder zu verursachen. Es war zwar nicht alltglich, aber doch mglich. Schlielich mussten nicht viele Beweise erbracht oder Ermittlungen durchgefhrt werden.
Vor Gericht by Ship84


Washington D.C.
Oberster Gerichtshof - 4 Stunden spter


Da es um Mitglieder des Militrs geht, hat man den Obersten Gerichtshof damit beauftragt die Verhandlung zu fhren. Vor dem Gebude sind eine Menge Reporter versammelt, die hoffen ein paar Worte von den Verhandlungsbeteiligten zu bekommen. Neben den vielen Reportern steht eine groe Figur, die aus einem Mann, der in einem Stuhl sitzt und eine Gesetzestafel hlt, besteht. Soeben fhrt ein schwarzer Wagen, mit getnten Scheiben vor, aus dem Sam, Tamara und Jacob aussteigen und langsam die Stufen rauf gehen. Sie sind die letzten, die sich fr den Prozess noch einfinden mussten. Es hat etwas von einem Auftritt, so, wie es vor einem halben Jahr bei dem Gipfeltreffen war, doch heute gibt es nichts zu feiern. Sofort rufen die Reporter den Dreien Fragen zu, die aber Niemand so richtig verstehen kann, drum hebt Sam kurz ihre Hnde und bleibt auf dem Platz vor dem Gebude stehen.
Nicht alle auf einmal, ruft sie den Reportern zu und schlagartig sind alle still. Was mchten Sie wissen?


Colonel, was erhoffen Sie sich von dieser Verhandlung, mchte Julie Hard wissen.
Erst einmal Gerechtigkeit, stellt die Witwe klar. Sie soll fr das bestraft werden, was sie meinem Mann und meiner Familie angetan hat, fgt sie dann ohne einen Funken Mitleid hinzu.
Gehrt nicht auch Major ONeill zu Ihrer Familie. Sie ist immerhin Ihre Tochter, kommt es von Milli Zeuter.
Diese Frau gehrt nicht zu meiner Familie. Der Colonel dreht sich zu ihrer Tochter, die rechts neben ihr steht. Meine Tochter steht neben mir und das wird sich auch nicht ndern. Wieder rufen alle Reporter durcheinander, da sie von der Antwort ziemlich berrascht sind, obwohl der Colonel dies bereits in der Sendung erklrte.
Haben Sie aus diesen Ereignissen eine Konsequenz gezogen, mchte Emily Woods wissen.
Ich werde meinen Militrdienst beenden. Das wars, beendet sie das Interview und quetscht sich durch die Reportermenge, die ihr wieder unverstndliche Fragen zurufen. Dann haben die Drei es geschafft, sich durch die Menge zu kmpfen und erreichen den Eingang des Gebudes, vor dessen Tren groe Sulen hoch ragen. Der Reportertumult hat sich aufgelst und verteilt sich wieder auf dem Vorplatz. Gerade erreichen die Drei einen Aufzug, der sich sofort ffnet und die Beiden Tokra sowie die Tauri in den Fahrstuhl steigen.


Zwei Etagen hher steigen sie wieder aus, gehen einen langen Gang, auf dem nicht viel los ist, entlang, bis sie vor einer Doppeltr stehen. Ein paar Meter weiter ist eine zweite Doppeltr, die ebenfalls in den groen, dahinter befindlichen, Gerichtssaal fhrt. Vor der Tr treffen sie auf Tom Hecht, der ihnen zuwinkt und neben ihm sein Freund David Fulten, der Kameramann, steht.
Hallo, begrt er die Drei, die nun auf ihn zukommen.
Tag, kommt es von Tamara, die David argwhnisch beobachtet. Sie machen jetzt aber keine Aufnahmen, mchte sie von Fulten wissen, der daraufhin mit dem Kopf schttelt.
Nein. Keine Angst, beruhigt Tom sie ebenfalls und sieht zu Sam, die mitgenommen, aber entschlossen aussieht. Wie geht es dir, fragt er vorsichtig und nhert sich ihr.
Es geht. Ich muss da jetzt durch, erklrt sie, versucht zu lcheln und Tom nimmt sie dann in den Arm.
Wir mssen rein, erinnert Jacob die Beiden nun, woraufhin Tom die Umarmung lst und das Mikro, was er seinem Freund gegeben hat, wieder in die Hand nimmt.
Viel Glck, wnscht der Reporter und die beiden Tokra betreten den groen Saal, der bereits sehr voll ist. Die Witwe dagegen bleibt vor dem Saal und setzt sich auf eine Bank, die fr die Zeugen ist, da sie zudem als Zeugin vorgeladen wurde. Die beiden TokRa finden noch Pltze in der letzten Reihe, des mittleren Blocks, der Zuschauerbnke. Sie lassen einen Platz fr Sam frei. Weiter im Raum hinein, steht links ein Tisch, der der Verteidigung gehrt. An ihm sitzen bereits Joan und ihre blonde Anwltin Alexa Thorb. Ein paar Meter weiter rechts befindet sich der Tisch des braunhaarigen Staatsanwalts Roger Nickel. Rechts von ihm befindet sich die Geschworenenbank, die noch leer ist, da die Geschworenen den Saal noch nicht betreten haben. Ganz vorne in der Mitte, befindet sich der Richterplatz und rechts daneben der Zeugenstuhl, der etwas kleiner, als der Richterplatz, ist.


In der Ecke, wo sich die Geschworenenbank befindet, geht eine Tr auf, durch die nun zwlf Personen hereinkommen und sich auf die Sthle der Geschworenen setzten. Auch erhebt sich nun ein Mann in einer Uniform, der gerade noch an einem Tisch auf der rechten Seite gesessen hat und stellt sich vor eine Tr, die sich links vom Richterplatz befindet.
Bitte erheben Sie sich fr den ehrenwerten Richter Jenkins, fordert er die Anwesenden auf, die aufstehen, dann die Tr hinter ihm aufgeht und ein lterer Herr, der graues Haar hat und eine dnne Lesebrille trgt, hereinkommt. Er trgt eine schwarze Richterrobe und darunter ein weies Hemd, welches oben am Kragen herausschaut. Er geht ein paar Stufen zu dem Richterplatz hoch, setzt sich hin und alle Anderen setzen sich ebenfalls. Des Weiteren nimmt er einen kleinen Hammer und haut ihn auf eine kleine runde Flche.
Der Staat Washington gegen Major Joan ONeill. Anklage lautet: Mord, verliet er einen Zettel und sieht auf. Wer vertritt die Anklage?, fragt er und Roger Nickel steht auf.
Roger Nickel euer Ehren, stellt er sich vor und setzt sich wieder hin. Dann steht Alexa Thorb auf. Whrenddessen schreibt eine braunhaarige Frau, die vor dem Richterplatz sitzt, fleiig mit, was gesprochen wird.
Alexa Thorb euer Ehren vertritt die Verteidigung, stellt sich Alexa vor und bleibt noch einen Moment stehen.
Alles klar, nickt der Richter kurz. Miss Thorb, wie bekennt sich Ihre Mandantin?, mchte Jenkins wissen.
In Bezug auf die Anklage bekennt sich meine Mandantin Nicht schuldig, erklrt Alexa und groes Gemurmel macht sich im Saal breit.
Ich bitte um Ruhe, verlangt der Richter und klopft mit dem Hammer, bis es wieder still ist. Und worauf bekennt sich die Angeklagte dann, fragt er weiter.
Todschlag euer Ehren, teilt Thorb mit und setzt sich wieder hin.
Nun gut, scheint Jenkins damit einverstanden und sieht zum Tisch des Staatsanwaltes. Die Staatsanwaltschaft mge mit Ihrem Erffnungspldoyer beginnen, gibt der Richter die Anweisung, worauf Nickel aufsteht und Richtung Geschworenenbank geht.
Zwischenbericht by Ship84


Zwei Stunden spter

Der Kameramann David Fulten richtet gerade die Kamera auf Tom und dieser beginnt zu sprechen, nachdem David ihm ein Zeichen gegeben hat.
Guten Tag. Hier ist Tom Hecht, begrt Tom die Zuschauer, da er live zu sehen ist. Ich berichte hier vor dem Gerichtssaal, wo der Prozess, der sehr schnell anberaumt wurde, gegen Major ONeill luft, erinnert er die Zuschauer. Seit zwei Stunden luft der Prozess und zu Anfang gab es ein wenig Unruhe, da die Verteidigerin verkndet hat, dass Joan ONeill auf Todschlag pldieren wrde, teilt Tom weiter leise mit, der immer noch auf dem Gang, vor dem Saal steht und in die Kamera sieht, die David Fulten auf seinem Kopf trgt. Bisher haben, nach dem Erffnungspldoyer, etwa zehn Mitarbeiter, darunter Colonel ONeill, ihre Aussage gemacht und es sieht so aus, als wrden sich die Beweise gehen den Major erhrten. Die Frage ist immer noch, ob die Geschworenen in ihrer Beratung, die bald stattfinden wird, es genauso sehen und den Major fr schuldig erklren werden. Sollte das passieren, was wrde das dann heien? Viele Stimmen meinten, dass es doch ein Irrtum gewesen sein kann und der Major nur eine Therapie braucht. Wie ich gehrt habe,, berichtet er, was allgemein geglaubt wird und kehrt wieder zum Inhalt der Verhandlung zurck. ist fr die Verteidigung die Aussage von Dr. Janet Fraiser entscheidend, denn sie hat etwas herausgefunden, was fr die Verteidigung sprechen wrde. Er hrt etwas und lauscht an der Tr. Ah, wie ich soeben hre, macht er weiter, nachdem er wieder in die Kamera gesehen hat. befinden wir uns im Endspurt. Soeben hat die Verteidigung ihren letzten und wichtigen Zeugen aufgerufen. Wir melden uns wieder, meint Tom dann und David zeigt ihm, dass er nicht mehr auf Sendung ist.
Eine Zeugin unter Druck by Ship84


Nebenan im Saal setzt sich Janet soeben auf den Zeugenstuhl, nachdem sie geschworen hat, die Wahrheit zu sagen. Der Gerichtsdiener, der ihr den Schwur abnahm, ist bereits an seinen Platz zurckgekehrt. Die rztin fhlt sich ziemlich unwohl.
Dr. Fraiser,, vernimmt sie die Stimme der Verteidigerin und sieht zu Alexa, die eine kurze Pause gemacht hat und nun vom Stuhl aufsteht. Sie haben General ONeill fr Tod erklrt. Ist dass richtig?, fragt Ms. Thorb, whrend sie sich ihre Hnde reibt und ein paar Schritte auf die rztin zugeht.
Ja, so ist es, antwortet sie und spielt nervs mit ihren Fingern.
Waren Sie mit dem Toten befreundet?, mchte die Anwltin daraufhin wissen, faltet ihre Hnde und legt sie an ihren Bauch.
Ja, seit ber 20 Jahren. Die Anwltin steht nun vor Fraiser, legt ihre Hnde auf einem Holzbalken, der den Zeugenstand abtrennt, ab und studiert sie.
Es hat Sie doch sicherlich mitgenommen, als Sie von dem Vorfall gehrt haben und zum Gateraum geeilt sind?, vermutet Joans Vertreterin nun.
Ich wusste nicht, dass es um General ONeill ging, gibt Fraiser zu und schttelt den Kopf. Man hat mich nur angerufen und gesagt, dass im Stargateraum etwas passiert ist. Als ich eintraf, war der Major schon weggebracht worden und der General bereits tot, erklrt sie weiter und sieht kurz zu den Geschworenen.
Sie haben also nicht mitbekommen,, deutet Alexa nun zu Joan und geht ein paar Schritte von Janet weg. wie meine Mandantin auf den Toten geschossen hat?, beendet sie ihre Frage und Janet senkt den Blick.
Nein. Joan, die ruhig an dem Tisch der Verteidigung sitzt, grinst nun, da sie die ganze Zeit versucht hat einen ernsten Blick aufzusetzen, doch die Aussage ihrer Tante lsst sie freudig schmunzeln.
Wie haben Sie dann davon erfahren?, wendet sich Thorb wieder der Zeugin zu.
Ich habe den verstrten Colonel zur Krankenstation gebracht. Sie hat es mir gesagt, antwortet Sams Freundin wahrheitsgem.


Sie meinen,, macht die Anwltin eine kleine Pause, sieht zu Boden und geht auf die Geschworenenbank zu. als Colonel ONeill unter Schock stand, fragt sie und sieht wieder zu der rztin.
Ja, gibt Janet zu und senkt kurz den Blick.
Konnten Sie es glauben, mchte Alexa wissen und merkt, wie sich Janet vor der Frage drcken will und geht wieder ein paar Schritte auf die rztin zu. Konnten Sie es glauben?, wiederholt die Anwltin die Frage und Fraiser sieht erneut verlegen zu Boden.
Nein, antwortet sie dann und die Anwesenden tuscheln wieder.
Ruhe, brllt Richter Jenkins und bringt alle zur Ruhe, in dem er wieder mit dem Hammer auf den Tisch haut.
Sie haben es also nicht geglaubt, nickt die Verteidigerin verstehend, geht dann vor Janet ein paar Schritte auf und ab. Stimmt es, dass Sie, nachdem Sie davon erfuhren, versucht haben den Colonel davon zu berzeugen, dass ihre Nichte es nicht absichtlich getan hatte?, will sie dann wissen und bliebt abrupt stehen.
Zuerst schon, scheint Tamaras Tante nun verunsichert.
Antworten Sie nur mit Ja oder Nein, fordert Alexa die rztin auf und geht an der Geschworenenbank entlang, die ebenfalls von einem Holzbalken abgetrennt ist.
Ja, ist Janets Antwort zgerlich.
Wie haben Sie reagiert, als der Colonel Ihre Tochter verstoen wollte?, tippt Alexa mit dem Finger, ihrer linken Hand, auf dem Balken.
Ich versuchte es ihr auszureden, gibt die Sttzpunktrztin zu.
Und warum?, entfernt sich die Anwltin etwas mehr.
Ich glaubte, dass Joan nicht sie selbst war. Abrupt dreht sich Alexa zu Janet, da sie den Zuschauerblock fast erreicht hat.
Genau darum geht es heute, macht sie sofort klar und geht langsam zurck in Richtung Zeugin. Wrden Sie jetzt noch immer glauben, dass der Major es nicht absichtlich getan hat? Hastig steht Roger auf.


Einspruch. Verleitung zur Spekulation, wirft der Staatsanwalt ein und verhindert, dass Janet antworten kann.
Stattgegeben, verkndet Jenkins, wendet sich Alexa zu und Roger setzt sich wieder hin.
Ich ziehe die Frage zurck, entscheidet Alexa dann, da sie die Frage eh fr unwichtig hielt und geht zu ihrem Tisch, um einen Gegenstand zu holen, der dort liegt. Das hier ist ein Speichergert, hlt die Anwltin den Scanner hoch und geht zu Janet zurck.
Ja, besttigt ihr Gegenber.
Wozu ist er gut?, mchte die Vertreterin des Majors wissen, whrend sie das Gert zwischen zwei Fingern hlt, damit es auch die Geschworenen sehen knnen.
Er speichert alle wichtigen Daten meiner Patienten und zeigt, wo sie verletzt sind, erklrt Janet so kurz wie mglich.
Verstehe, nickt Alexa gleichzeitig. Man befestigt ihn an der Schlfe, erlutert sie noch weiter und hlt den Scanner kurz an ihre Schlfe. und die Daten werden auf einen Computer berspielt?, beendet sie und senkt wieder die Hand.
So ist es.
Haben Sie damit auch meine Mandantin untersucht?, deutet Thorb wieder Richtung Verteidigertisch.
Das habe ich.
Was haben Sie festgestellt?, will die Anwltin wissen, bleibt aber an dem Platz, wo sie steht, stehen.
Wir konnten feststellen, dass sich die Hirnwellenmuster von Joan verndert haben, teilt die Zeugin mit und Alexa schaut von den Geschworenen zu ihr.
Wir?, wiederholt Thorb und stutzt.


Ja, meine andere Nichte und ich, meint Janet, merkt nun aber, dass das hier nicht wirklich gut fr sie luft.
Ach so, runzelt die Anwltin die Augenbrauen und dreht sich ganz zum Zeugenstuhl. Sie konnten also zweifelsfrei nachweisen,, wedelt sie vielsagend mit der rechten Hand in Fraisers Richtung. dass Major ONeill nicht aus freien Stcken gehandelt hat, hakt sie noch mal nach. Ihr Gegenber sieht nachdenklich aus. Die rztin hat sich offenbar in eine Sackgasse manvriert, aber im Grunde luft es darauf hinaus und so kann sie nur das sagen, was sie wei. Auerdem hat sie nun keine andere Wahl mehr. Schnell sieht sie sich kurz im Raum um und wechselt einen Blick mit Sam, die in ihrem Blickfeld setzt. Sie hatte sich nach ihrer Zeugenaussage, zur ihrer Tochter und ihrem Vater gesetzt. Von ihr bekommt die rztin nur ein kaum merkliches Nicken, so als gibt auch der Colonel ihrer Freundin Zustimmung.
Ja, antwortet Fraiser dann und senkt den Blick.
Danke, lchelt Alexa zufrieden mit sich, dreht sich um und geht Richtung Verteidigertisch. Keine weiteren Fragen, hrt sie sich dann eher berheblich an. Fr sie steht fest, was bereits offensichtlich ist. Oben am Richtertisch sitzt Jenkins, der dem Ganzen ruhig zugehrt hat und wendet sich an den Staatsanwalt.
Mr. Nickel, mchten Sie die Zeugin ins Kreuzverhr nehmen?, erkundigt er sich dann.
Nein, euer Ehren, antwortet Roger, ohne aufzustehen und der Richter schlgt mit dem Hammer auf den Tisch.
Die Zeugin ist entlassen, verkndet der Richter, woraufhin Janet vom Stuhl aufsteht und zurck zu ihrem Platz geht. Hat die Verteidigung noch Zeugen, fragt der Vorsitzende.
Nein, euer Ehren, antwortet Alexa und schttelt gleichzeitig den Kopf. Sie wechselt noch einen Blick mit Joan, die ebenfalls zufrieden lchelt.
Mr. Nickel, haben Sie noch Zeugen, hren die Beiden dann und sehen nach rechts.
Nein, antwortet der Anwalt geknickt, da er sich mehr versprochen hatte.
Dann ist die Beweisaufnahme abgeschlossen, ist Jenkins Entscheidung gefallen.
Zwischenbericht II by Ship84


Drauen auf dem Gang

Willkommen zurck, spricht Tom wieder in die Kamera, da er alles verfolgt hat. Soeben wurde die letzte Zeugin der Verteidigung vernommen und es sieht so aus, als wre Dr. Fraisers Aussage die beste Chance fr den Major fr Nicht Schuldig gesprochen zu werden, gibt der Reporter das Geschehen erneut wieder. In ihrer Aussage hat sie angegeben, dass sie nur wusste, dass Jemand im Gateraum angeschossen wurde und gab zu, als Colonel ONeill ihr sagte, dass es Joan gewesen sei, es nicht geglaubt zu haben. Auerdem gab sie zu, dass sie mit dem Scanner erkannt habe, dass die Hirnwellenmuster des Majors verndert seien. Dies scheint nun der eindeutigste Beweis, dass Joan nicht mit Absicht auf den General geschossen haben kann. Die Beweisaufnahme ist nun abgeschlossen und wie vorausgeahnt, wurde das Video nicht als Beweis zugelassen. Oder sollte es vielleicht nur so aussehen?, wirft Hecht diese Frage dazwischen. Der Richter erlaubte jedoch,, fhrt er fort. dass sich die Geschworenen in der Beratung dieses Video noch einmal ansehen drfen. Gleich werden die Anwlte ihre Schlusspldoyers halten und die Geschworenen bekommen Zeit, sich ihre Entscheidung zu berlegen. Wir melden uns wieder, sobald wir die Entscheidung gehrt haben, beendet er seinen Bericht und nun heit es abwarten.
Das Urteil by Ship84


Nchster Tag (17.11.2025 - 14 Uhr)

Vor einer Stunde haben die Geschworenen bekannt gegeben, dass sie eine Entscheidung getroffen haben. So ist der Saal, in dem Gestern die Hauptverhandlung stattgefunden hat, wieder gefllt und jeder Platz ist besetzt. Die gestrige Verhandlung ging bis 18 Uhr und dann entlie der Richter die Geschworenen in die Beratung. Auch, wenn Janet, so scheint es, eher eine Entlastungszeugin, als eine Belastungszeugin war, konnte Sam ihr nicht bse sein, da sie ja nur die Wahrheit sagte. Heute sitzt Sam links auen im mittleren Block des Zuschauerraumes. Neben ihr Tamara und Jacob. Nun betreten die Geschworenen den Saal und setzen sich auf ihre Pltze. Der Colonel kann sehen, dass die Anwltin von Joan ihr etwas zuflstert und innerlich graut es sie davor, die Entscheidung zu hren.
Erheben Sie sich fr den ehrenwerten Richter Jenkins, ist der uniformierte Gerichtsdiener wieder zu hren. Alle stehen auf und Sam kann ihn vor der Tr stehen sehen, durch die nun auch der Richter kommt. Jenkins setzt sich auf seinen Platz.
Bitte setzten Sie sich, fordert er die Anwesenden auf, die auch platz nehmen. Der Staat Washington gegen Major Joan ONeill. Anklage lautet: Mord. Die Verhandlung wird fortgefhrt, erklrt er und sieht zu den Geschworenen. Sind Sie zu einem Urteil gekommen, fragt er und die Dame, auf dem ersten Platz in der ersten Reihe, steht auf. Sie ist mittleren Alters und trgt eine Brille. Sie ist die Sprecherin fr die Geschworenen.
Jawohl euer Ehren, antwortet sie, bleibt stehen und nun kommt der Gerichtsdiener zu ihr, um den Zettel mit dem Urteilspruch zu holen. Er berbringt ihn dem Richter, der den Zettel schnell entfaltet, ihn eiligst durchliest. Er verzieht jedoch keine Miene dabei. Als er fertig ist, faltet er die Nachricht wieder zusammen und berreicht ihn dem Gerichtsdiener. Dieser bringt ihn zurck zur Sprecherin der Geschworenen. Der Richter wendet inzwischen seinen Blick zum Tisch der Verteidigung.


Angeklagte, erheben Sie sich, weit er Joan und ihre Anwltin an, die sofort aufstehen und wie der Richter zu den Geschworenen sehen. Der Gerichtsdiener ist wieder an seinen Platz zurckgekehrt. Wie lautet das Urteil?, mchte er dann wissen, worauf die Sprecherin den Zettel entfaltet und zu lesen beginnt.
Wir befinden die Angeklagte Major Joan ONeill im Sinne der Anklage, macht die Dame eine kurze Pause und sieht zu Joan. nicht Schuldig, beendet sie ihren Spruch und mit einem Mal ist ziemlicher Tumult zu hren, da die meisten mit dem Urteil nicht einverstanden sind. Auch Sam glaubt kaum, was sie gehrt hat, drum steht sie entrstet auf und verlsst, ohne einen weiteren Blick zu Joan, den Saal. Tamara sieht kurz mit einem verwirrten Blick zu ihrem Opa, woraufhin Beide ebenfalls aufstehen und den Saal verlassen. Am Tisch der Anklage ist Roger Nickel ber das Urteil auch nicht begeistert, denn damit hat er den Prozess verloren. Whrenddessen sieht Joan ziemlich zufrieden aus und schttelt dankbar die Hand ihrer Anwltin, doch der Richter versucht wieder Ruhe in den Saal zu bringen und haut mit seinem Hammer auf den Tisch.
Ruhe im Saal, brllt er und langsam kehrt wieder Ruhe ein. Ruhe, wiederholt Jenkins und sieht zu der Dame, die den Spruch verkndet hat. War die Entscheidung einstimmig?, mchte er wissen.
Ja, Euer Ehren, nickt die Dame gleichzeitig.
In Ordnung. Sehr geehrte Geschworene ich danke Ihnen fr die Entscheidung und damit sind Sie entlassen. Nun sieht Jenkins zum Major rber. Die Geschworenen haben Sie im Sinne der Anklage fr Nicht Schuldig befunden, daher verurteile ich Sie wegen Todschlags zu zehn Jahren Haft und einer psychiatrischen Behandlung, gibt er bereits jetzt das Strafma bekannt. Sollte die Therapie nicht das gewnschte Ergebnis vorweisen, werden Sie die komplette Strafe absitzen, verkndet Jenkins und nun sieht ONeill fassungslos aus. Sie hatte zwar mit einer Haftstrafe gerechnet, doch in die Psychiatrie eingewiesen zu werden, behagt ihr, auch, wenn sie fr den Prsidenten arbeitet, nicht. Die Verhandlung ist geschlossen, gibt der Richter laut bekannt und haut mit dem Hammer, ein letztes Mal, auf den Tisch. Die Geschworenen sowie der Richter verlassen ihre Pltze und den Saal durch verschiedene Tren. Whrenddessen nehmen zwei Gerichtsdiener Joan in Gewahrsam und fhren Sie durch die Tr, durch die der Richter verschwunden ist. Langsam lehrt sich der Saal und drauen auf dem Gang nimmt der Kameramann von Tom die Reaktionen der Zuschauer auf.
Das reicht, meint Tom und David richtet die Kamera auf den Reporter.


Jetzt, kommt es von David und meint damit, dass Tom sprechen kann.
Hier ist wieder Tom Hecht, beginnt er seinen Bericht. Live aus dem Gericht, wo vor ein paar Minuten der Mordprozess mit einem Nicht Schuldig beendet wurde, wiederholt er das Urteil. Nach einer langen Beratung haben sich die Geschworenen wahrscheinlich auf die Aussage Dr. Fraisers gesttzt und den Major von der Schuld freigesprochen. Richter Jenkins verurteilte den Major zu zehn Jahren Haft und einer psychiatrischen Behandlung, in der Joans geistiger Zustand berprft und mit Sicherheit behandelt werden soll. Kurz vor dem Urteil haben Colonel ONeill, ihre Tochter und ihr Vater den Saal verlassen. Da der Colonel vor der Kamera nichts sagen wollte, erklrte sie unter vier Augen, dass sie mehr erwartet htte, da sie zweifelsfrei bezeugen konnte, dass es kaltbltiger Mord gewesen ist. Wir glauben, dass dies der endgltige Zeitpunkt ist, der dem Colonel klar gemacht hat, was fr eine Person ihre Tochter, bzw. ehemalige Tochter ist. Wir verabschieden uns von hier aus und werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten. Auf Wiedersehen, verabschiedet er sich und wartet einen Moment, bis David ihm das Zeichen gibt, dass die Kamera abgeschaltet ist.
Alles klar, meint Fulten dann und nimmt die Kamera vom Kopf. Nun machen sich die Beiden, durch das Gedrnge des Ganges, auf den Weg ins Studio nach West Virginia.
Die Bürde einer Uniform by Ship84


Colorado Springs
Zwei Tage spter (19.11.2025 - 12 Uhr)


Sofort nach dem Prozess wurde Joan in den Hochsicherheitstrakt eines lokalen Haftkrankenhauses gebracht. Dort wird sie seit zwei Tagen behandelt und eine Menge von Medikamenten verabreicht, da man glaubt, die Ursache fr Joans Verhalten herauszubekommen. Zustzlich hat man ihr einen Therapeuten gestellt, der mit ihr ber das Ereignis und das Ausma ihres Handelns sprechen soll. Auch hat sich nach dem Prozess alles einigermaen beruhigt. Die Presse hat vom Center abgelassen und sogar Sam hat etwas Ruhe gefunden. Heute soll die Beerdigung von ihrem Mann stattfinden. Sie hofft, dass sich das Wetter hlt, obwohl Regen angesagt wurde. Zurzeit scheint noch die Sonne, auch wenn es ziemlich kalt geworden ist. Da sie noch zum Militr gehrt, zieht Sam sich gerade die Uniform an. Sie steht Zuhause im Schlafzimmer vor dem Spiegel und begutachtet ihr Aussehen. Langsam kann sie sich mit dem Tod ihres Mannes abfinden, auch, wenn sie seit diesem Tag, fast jede Nacht davon trumte. Jedes Mal wachte sie schreiend auf und musste feststellen, dass sie ganz allein in dem groen Bett liegt. Soeben zieht sich der Colonel die Jacke zu der Uniform an, rckt diese zurecht und atmet einmal durch.


Das wird das letzte Mal sein, flstert sie, dreht sich vom Spiegel weg, nimmt ihre Mtze, die auf dem Bett liegt und setzt sie auf. Frher hat sich der Colonel immer wohl gefhlt, wenn sie die Uniform zu einem Bankett oder einer Befrderung angezogen hatte, doch heute schmerzt es sie. Die Witwe, des Generals, sieht sich noch einmal im Raum um, ob sie auch nichts vergessen hat, geht dann durch die Tr in den Flur und die Treppe ins Wohnzimmer runter, wo bereits Tamara und Jacob auf sie warten.
Fertig, fragt Jacob und kann das leichte Nicken seiner Tochter erkennen. Die Beiden tragen heute ihre Tokra Gewnder, um den General im Namen der Tokra die letzte Ehre zu erweisen. Nun gehen Sie gemeinsam Richtung Tr, wo Sam die Haustrschlssel von der Kommode nimmt und das Haus verlsst. Die Tokramitglieder folgen ihr und bemerken nun die Limousine, die in der Einfahrt vor dem Haus steht. Der Fahrer der Limousine steigt aus, geht rechts um den Wagen herum und hlt den Dreien die Tr auf.
Danke, meint Sam und steigt sowie Tamara und Jacob nach ihr, in den Wagen. Der in schwarz gekleidete Fahrer schliet die Tr, geht erneut um das Auto herum, steigt ein und verlsst langsam, ber die Einfahrt, das Grundstck.
Unwillkommener Gast by Ship84


Etwa 10 Km auerhalb der Stadt wurde vor einem halben Jahr, zu ehren der vielen Offiziere, die im Kampf um den Sttzpunkt gefallen waren, ein kleiner Militrfriedhof angelegt. Dort soll auch der General begraben werden, da er hier in Colorado sein Leben verbracht und dies auch dem Sttzpunkt gewidmet hat. Eine von mehreren groen Straen fhrt in den Friedhof hinein, neben der sich links und rechts Grber auf groen Feldern befinden. Die Strae ist bereits von vielen Fahrzeugen gesumt, die den Trauergsten gehren. Viele arbeiten im Sttzpunkt und einige sind extra aus Washington zur Beerdigung angereist. Unter ihnen befinden sich ein paar Senatoren, wie Paul McDogan, die dem General ein letztes Mal ihre Zuneigung bezeugen wollen. Auch Tom Hecht, der mit Zustimmung von Sam, ber die Beerdigung berichten wird, befindet sich unter den Gsten. Als er das erste Mal im SGC aufgetaucht war, wurde im Misstrauen, da er zur Presse gehrt, entgegen gebracht, doch inzwischen ist daraus Vertrauen dem SGC ber und Freundschaft, den Mitarbeitern gegenber, geworden. Er ist der einzige Reporter, der zur Beerdigung zugelassen wurde, da er ein enger Freund ist und auerdem wird das Tor zum Friedhof bewacht, damit andere Reporter die Feierlichkeit nicht stren knnen. Etwa zwanzig Meter von der Strae entfernt sitzen bereits viele Trauergste, auf einer Reihe von Sthlen, die sich rechts neben dem Sarg, der lngs zur Strae steht, befinden. Vor diesem stehen zehn, mit Gewhren bewaffnete Offiziere, die die Waffen rechts von sich festhalten. Rechts vom Sarg hat sich ein grauhaariger Pfarrer, der ein weies Gewand, mit schwarzem Kragen, trgt und eine Bibel in den Hnden hlt, eingefunden. Neben ihm befinden sich noch ein Korb mit Rosen und eine hohe Schale mit Erde. Der Pfarrer wartet, bis alle Gste eingetroffen sind und sich gesetzt haben. Unter den Gsten befinden sich, unter anderem, auch SG-14 Anfhrer Major Stan, Colonel Griff und Major Ping von der Alphabasis. Auch Bengal und Talesch, zwei Jaffa, wurden ber den Tod des Generals informiert und reisten zur Erde.


Eine schwarze Limousine nhert sich und hlt einige Meter entfernt, da nur noch wenige Parkpltze frei sind. Die hintere Tr geht auf und die ONeills steigen aus. Langsam gehen sie auf die Beerdigungsszene zu und ein kleines Lcheln huscht auf Sams Gesicht, denn Daniel und Tealc, Beide tragen einen schwarzen Anzug, kommen auf sie zu. Die Beiden waren auf verschiedenen Planeten und konnten nicht eher erreicht werden. Sie sind gestern Abend angekommen und waren ber Jacks Tod ziemlich erschttert, denn Beide hatten ihn das letzte Mal vor zwei Monten gesehen, als sie ihn im Sttzpunkt besucht haben. Der Schock wurde noch grer, als sie erfuhren, dass Joan dafr verantwortlich sein sollte.
Ich bin so froh, dass ihr da seid, begrt Sie die Beiden und umarmt zuerst Daniel und dann Tealc.
Das hat ONeill nicht verdient, meint Tealc, als er die Umarmung gelst hat.
Ich weiߓ, antwortet Sam leise und dann begrt Daniel noch Tamara mit einer Umarmung und gibt Jacob die Hand. Tealc dagegen verbeugt sich nur kurz und die Fnf gehen dann weiter.
Hast du Janet gesehen, mchte Daniel wissen und der Colonel sieht ihn verwundert an.
Sie msste eigentlich hier sein, wundert sich die Witwe. Sie erreichen die groe Sitzgruppe, die vorsichtshalber unter einem Pavillon, dass zu allen Seiten offen ist, aufgestellt wurde. Tamara sieht nun studierend in den Himmel und bemerkt ein paar dunkle Wolken, doch sie vermutet, dass diese vorbei ziehen, da immer noch die Sonne scheint. Die erste Reihe der Sitzgruppe ist noch frei, so setzt sich Sam in die Mitte, die Beiden Tokra links von ihr, der Archologe und der Jaffa zu ihrer Rechten.
Wir sind hier zusammen gekommen,, beginnt nun der Pfarrer, nachdem er aufmerksam verfolgt hat, dass alle Gste da sind, seine Rede und ffnet die Bibel. um einem groartigen Mann die letzte Ehre zu erweisen, fhrt er fort. Jack ONeill ist unter tragischen Umstnden aus unserem Leben gerissen worden. Keiner von uns kann verstehen, wie es dazu kommen konnte, oder was der Sinn dahinter ist. Nicht ein Mal unser Herr mag Worte dafr finden, da die Zeit fr den General noch lange nicht gekommen war. Er war ein wundervoller Ehemann,, sagt er und sein Blick bleibt einen Moment auf Mrs. ONeill ruhen. ein liebender Vater,, fgt er an und sieht zur Tokra, die direkt neben ihrer Mutter sitzt. ein noch besserer Freund und ein glnzender Offizier, schliet er schlielich.


Bei diesen Worten laufen Sam Trnen ber die Wangen und Tamara hlt die Hand ihrer Mutter, doch whrenddessen fhrt unbemerkt ein weiterer Wagen durch das Tor und die Strae entlang. Ein groer schwarzer Wagen, auf dessen Khlergrill die Buchstaben GMC abgebildet sind, fhrt durch die parkenden Autos und bleibt auf Hhe, der Beerdigung stehen. Die Tr der Rckbank sowie der Beifahrerseite geht auf, Janet steigt aus und gleich dahinter Joan. Vorne und hinten steigen noch zwei Mnner aus, die langsam hinter Joan hergehen und diese scharf beobachten. Die rztin geht voraus und die Drei folgen ihr. Oft hat Jack sein Leben fr die Erde eingesetzt, um diese vor den Goauld zu schtzen, erzhlt der Pfarrer weiter, doch nun hrt Sam ihn nicht mehr, da sie soeben die sich nhernden Personen entdeckt hat. Sie glaubt nicht, was sie da sieht und steht entrstet auf.
Entschuldigen Sie Hochwrden, unterbricht sie den Pfarrer und geht auf Janet zu. Auch die anderen Trauergste haben die Besucher bemerkt, beginnen zu tuscheln und schnell erhebt sich auch Tamara, um ihrer Mutter zu folgen. Verwundert darber, dass der Colonel die Rede unterbrochen hat, blick der Pfarrer nun um sich.
Was soll das!, brllt Sam und erreicht Fraiser, die ein paar Meter von der Trauerfeier stehen geblieben ist, um erst mit ihrer Freundin sprechen zu knnen.
Sie soll an der Beerdigung teilnehmen. Energisch schttelt die Witwe mit dem Kopf.
Das kommt nicht in Frage, ist sie entschieden dagegen. Sie hat doch alles angerichtet!!, kreischt der Colonel vor lauter Wut nun und ihre Jngste versucht sie zu beruhigen, in dem sie sie leicht am rechten Arm berhrt.
Sie ist aber wieder die Alte, erklrt die rztin und deutet der jungen blonden Frau an, ein paar Schritte nher zu kommen. Die Therapie hat geholfen, versichert sie.
Nein, ich will das nicht, schttelt der Colonel den Kopf.


Mum bitte, hrt sie nun Joan, die sich wirklich wieder, wie frher anhrt und mit einem Mal, als htte Jemand auf diese Worte gewartet, beginnt es zu leicht zu Regnen. Die Sonne war den Wolken gewichen und lsst nun zu, dass sich ein schweres Gewitter ber dem Friedhof niederlsst. Trotz des Nieselregens wagt sich jedoch Niemand von der Stelle zu rhren. Alle starren sich nur gegenseitig an, als sind sie im selben Moment, wie der Regen einsetzte, erstarrt.
Du wagst dich noch hierher, ist die Stimme der Jngsten nun zu vernehmen, die auer sich ist und wre Jemand in dieser Sekunde aberglubisch gewesen, htte er an Schicksal oder etwas hnlichem gedacht, denn sofort nachdem Tamara ihre Schwester, die sie immer geliebt und verehrt hatte, anbrllte, zuckte ein riesiger Blitz ber den Himmel, der von einem grollenden Donner abgelst wurde. Der Himmel scheint ber diese Szene, die sich unter ihm abspielt, zu protestieren und sieht zu, wie die Tokra ihre Mutter einen Schritt zur Seite schiebt. Scher dich zum Teufel, entweicht es ihr und wieder zeigen die Naturgewalten ihren Zorn, als Tamara ihre Mutter zur Beerdigung zurckfhrt. Nicht einmal der Regen hat sich verstrkt. Noch immer nieselt es nur und es sieht wie eine Warnung an alle aus.
Sam warte, hlt Janet die Beiden nun auf, die auch stehen bleiben. Joan ist wirklich wieder die Alte. Sie wei gar nicht, wie das passiert ist, versucht sie zu erklren, da dreht sich der Colonel wieder um.
Ich sage es nur noch einmal, zischt sie durch ihre Zhne und wird mit einem erneuten Grollen begleitet. Lass mich damit geflligst in Ruhe. Du bist meine Freundin, aber wenn du so weiter machst, sind wir geschiedene Leute, droht sie und sieht dann zu den Beiden Herren, hinter der rztin. Bringt sie dahin, wo sie hingehrt und wehe ihr belstigt mich noch einmal damit, erklrt sie entschlossen, dreht sich um und kehrt mit Tamara zu ihren Pltzen zurck.
Aber Janet, ich, wei Joan nicht, was vor sich geht.
Es tut mir leid, entschuldigt sich die rztin und dreht sich zu Joan. Komm mit, meint sie und fhrt sie zurck zum Auto. Zusammen mit den Mnnern, steigen die Frauen in den Wagen, der daraufhin losfhrt und nachdem er kurz gewendet hat, durch das Tor verschwindet.
Mit allen Ehren by Ship84


Inzwischen sitzen die Beiden wieder und Sam muss ein paar Mal tief durchatmen, damit sie nicht vor Wut laut aufschreit. Mit ihrer Wut verziehen sich auch langsam wieder die Wolken ber ihren Kpfen. Sich wundernd, was am Himmel vor sich geht, schaut der Pfarrer immer noch ber sich. Zwar nieselt es weiterhin, doch Donner und Blitz sind scheinbar versiegt und es deutet nichts mehr, bis auf die dunklen Wolken, auf das sonderbare Unwetter hin.
Sie knnen weiter machen Hochwrden, erinnert die Wissenschaftlerin ihn an die Rede, der sich daraufhin vom dunklen Himmel abwendet und zu den Trauergsten blickt.
Natrlich. Lassen Sie uns nun beten, wendet er sich an alle, die nun ihre Kpfe senken, die Augen schlieen und ihre Hnde betend verschrnken. Herr, unser Gott, wir empfehlen dir unseren Bruder Jack. In den Augen der Welt ist er tot. Lass ihn leben bei dir. Und was ihm aus menschlicher Schwche gefehlt hat, das tilgst du in deinem erbarmen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Amen, wiederholen alle und sehen wieder auf.
Ich mchte nun das Wort an Colonel ONeill bergeben, da sie auch noch ein paar Dinge zu sagen hat, teilt er mit und deutet zu Sam, die nun von ihrem Stuhl aufsteht und sich den bewaffneten Mnnern gegenberstellt, so, dass der Sarg zwischen ihnen steht.


Danke Hochwrden, sieht sie kurz dankend zu ihm und dann wieder zu den Anderen. Zuerst mchte ich Ihnen allen danken, dass Sie dem General und mir so viel Vertrauen geschenkt haben. Es war nicht immer leicht, aber gemeinsam konnten wir doch viel erreichen. Wenn der General jetzt hier wre, wrde er meine Entscheidung nicht begren, aber fr mich ist es das Beste, erklrt sie und sieht einen Moment zu Boden. Ich werde das Militr verlassen, gibt sie bekannt und einige, die davon noch nichts wussten, sind ziemlich berrascht. Darunter sind Daniel und Tealc, die sofort fragend zu Tamara sehen und diese ihnen das nur nickend besttigt. Der Archologe kann einfach nicht glauben, dass seine Freundin das tun will. Mein Mann wrde sagen,, macht sie nach einer kleinen Pause weiter. dass ich kmpfen soll, aber die Vorflle haben mir gezeigt, dass es fr mich Zeit ist, zu gehen, beendet sie ihre Erluterung. Eines wnsche ich mir jedoch und mein Mann sicher auch. Nmlich, dass Sie alle, die meinem Mann und den Prinzipien des Programms Ihr Vertrauen ausgesprochen haben, auch weiterhin dafr kmpfen. Es ist immer noch nicht klar, ob sein Tod ein makaberer Scherz oder doch ein wichtiger Grund fr Jemanden oder etwas war. Der Colonel dreht sich von den Gsten weg, nimmt eine Rose aus dem Korb und blickt auf den Sarg, der mit der amerikanischen Flagge zugedeckt ist. Mgest du dort Ruhe finden, wo auch immer du jetzt bist. Fr mich wirst du immer an meiner Seite sein, flstert sie, riecht kurz an der Rose, auf der sich ein paar Regentropfen befinden und legt sie auf den Sarg. Fr einen Moment verharrt sie in dieser Stellung und streicht langsam ber die Kiste. Ich werde dich immer lieben, haucht sie ihrem Mann ein letztes Mal zu und geht ein paar Schritte zurck. Der Pfarrer sieht kurz zu den Trauergsten, wo aus der hinteren Reihe ein schwarzhaariger und krftiger Offizier aufsteht, zu den bewaffneten Offizieren geht und sich links neben den ersten Mann stellt. Auch die restlichen Trauergste stehen auf, bleiben jedoch vor ihren Sthlen stehen.


Achtung, ruft der Offizier von eben, woraufhin alle Offiziere Haltung annehmen. Die bewaffneten Offiziere stehen immer noch wie eine eins hinter dem Sarg, denn sie warten auf ein bestimmtes Kommando. Prsentiert das Gewehr, befiehlt der Offizier und behlt immer noch seine Haltung. Die Offiziere nehmen die Gewehre hoch und halten sie nun mit beiden Hnden. Rechts um, hren sie nun den nchsten Befehl und befolgen ihn auch. Anlegen. Die Mnner zielen in den Himmel.
Feuer. Ein Knall erfllt den ganzen Friedhof und einige Meter entfernt steigen Vgel, die sich vom Schuss erschreckt haben, aus Bumen in den Himmel auf. Feuer, schreit der Offizier und ein zweiter Schuss ertnt. Feuer. Die Mnner schieen ein drittes Mal und sofort heben alle Militrmitarbeiter ihre Arme und halten ihre Hnde gegen ihre Stirn. Bereit fr den Salut. Feuer. Der Letzte Schuss fllt und im selben Moment salutieren alle. Ein kurzer Augenblick, der Sam wie eine Ewigkeit vorkommt, in der der letzte Schuss ausklingt und die Offiziere stehen wieder bequem. Zwei weitere Offiziere, die sich innerhalb der Sitzgruppe aufgehalten haben, gehen links und rechts durch die Reihe, um zum Sarg zu gehen. Einer stellt sich auf die linke und der andere auf die Rechte Seite, wo sich der Pfarrer befindet. Gemeinsam, ohne dass Jemand etwas sagt, falten sie die Flagge langsam zusammen. Sam erinnert sich, dass sie das schon einmal erlebt hat, doch dies geschah im Sttzpunkt und in den ersten Jahren des Stargateprogramms. Damals glaubten sie, dass Daniel auf einem Planeten gestorben war und vollzogen eine Beerdigungszeremonie. Die beiden Offiziere haben die Fahne zu einem Dreieck zusammengefaltet und tragen es gemeinsam, ber den Sarg hinweg, zu Samantha, die ihre Hnde ausstreckt, die Fahne entgegen nimmt und sie sanft an ihre Brust drckt. Zgernd sieht sie zu den Offizieren, die ihr mit einem Nicken, ihr Beileid ausdrcken und sich wieder entfernen. Der Geistliche beugt sich nun zum untersten Teil des Sarges und drckt auf eine Taste, die sich am Rahmen befindet, woraufhin der Sarg sich langsam in das Grab absenkt. Dann geht der Pfarrer zu Sam und legt sanft seine Hand an ihren Arm.


Mein Beileid, flstert er.
Danke Hochwrden. Ich danke Ihnen fr die netten Worte.
Schon gut, meint er und entfernt sich Schritt fr Schritt von der beendeten Zeremonie. Auch die bewaffneten Offiziere entfernen sich langsam und gehen Richtung Strae. Alle Anderen gehen am Colonel vorbei und drcken noch einmal ihr tiefes Mitgefhl aus.
Dies dauert knapp fnfzehn Minuten und das Zelt sowie die Strae haben sich gelehrt. Nur Senator McDogan, die Beiden Tokra, Daniel, Tealc und Tom sind geblieben.
Wissen Sie Sam,, spricht Paul den Colonel an, die immer noch die Flagge an ihre Brust gedrckt hat und Beide nun langsam auf die Strae zugehen. wenn Sie es sich anders berlegen sollten, brauchen Sie nur bei mir anrufen und Sie bekommen Ihren Job wieder, lsst er keinen Zweifel an ihren Fhigkeiten aufkommen und gibt ihr das Versprechen.
Danke Sir,, ist sie gerhrt. aber ich brauche jetzt erst Mal Abstand von dem Ganzen. Heute habe ich die Uniform zum letzen Mal angezogen, erinnert sie und vor allem sich noch einmal daran.
Natrlich, dass verstehe ich, bemerkt McDogan, bleibt stehen und dreht sich zu den Anderen, die den Beiden folgen. Werden Sie Ihrer Mutter helfen, mchte er jetzt von Tamara wissen, die leicht den Kopf schttelt.
Ich wnschte ich knnte,, zuckt sie dann kurz mit den Schultern. aber meine Pflichten bei den Tokra sind mittlerweile zu wichtig, dass ich sie noch lnger vernachlssigen knnte, erklrt sie und sieht bedauernd zu ihrer Mutter.
Das ist nicht so schlimm, behauptet ihre Mutter. Ich werde schon zu Recht kommen, meint sie anschlieend, doch das kann Tamara ihr nicht abkaufen. Auerdem ist Janet auch noch da.


Meinst du, dass sie noch mit dir spricht, nachdem du sie heute so angepflaumt hast.
Ich kenne Janet jetzt seit ber 20 Jahre, meint die Witwe. und sie wird mir das nicht bel nehmen, ist sie sich sicher. Sie versucht es halt und ich wei, dass sie es weiterhin tun wird, wei sie auch das. Erstaunt schttelt ihre Jngste mit dem Kopf. Auch die Anderen sehen etwas erstaunt aus.
Mit mir kannst du jedenfalls rechnen, wirft nun Tom ein, der links von Sam steht.
Sehen Sie Sir, wendet sich Mrs. ONeill wieder McDogan zu. Er kann Ihnen immer berichten, wie es mir geht.
Da haben Sie recht, stimmt Paul ihr zu und setzt sich wieder in Bewegung. Dann mchte ich mich verabschieden. Denken Sie daran, Sie knnen mich jederzeit anrufen, bleibt er dabei.
Natrlich Sir. Die Beiden schtteln sich kurz die Hnde und dann entfernt sich der Senator.
Ich muss auch los, kommt es von Tom und ksst Sam auf die Wange.
Bis spter, verabschiedet sie sich und der Reporter folgt dem Senator, der soeben in seine Limousine steigt, in der auch Tom einen Augenblick spter verschwindet. Einen Moment sieht der Colonel den Beiden noch hinterher und dreht sich dann wieder zu den Anderen. Wann msst ihr Beiden weg, mchte sie von den Tokra wissen.
Leider schon in ein paar Stunden, kommt es von Jacob und Tamara nickt. Nun sieht Sam ein bisschen frustriert aus, da sie damit gerechnet hat, dass die Beiden noch einen oder zwei Tage bleiben.
Aber wir Beiden mssen erst bermorgen los, wirft Daniel ein und schon sieht der Colonel wieder beruhigter aus.
Danke, ist Sam erfreut und die Fnf machen sich auf den Weg.
Abschied vom SGC by Ship84


SGC - 16 Uhr

Gleich steht die Abreise von Jacob und Tamara bevor. Fr Sam wird es vorerst das letzte Mal sein, dass sie das Stargate zu Gesicht bekommt. Sobald sie ihren Vater und ihre Tochter verabschiedet hat, verabschiedet sie sich auch vom Sttzpunkt. Wenn Daniel und Tealc die Erde wieder verlassen, wird sie die Beiden nur bis zum Haupttor bringen, da ihr es sonst zu schwer fallen wrde. Senator McDogan hat veranlasst, dass Jemand anderes die Leitung im Center bernehmen wird und solange wird Major Stan das Kommando noch behalten. Er hat sich mittlerweile daran gewhnt, auch, wenn es unter schlechten Umstnden dazu gekommen ist. Das linke Stahltor geht auf, durch das Janet, Tamara, Jacob und Sam kommen. Wie die Witwe es voraus gesagt hatte, nahm Janet ihrer Freundin den Ausbruch bei der Beerdigung nicht krumm, sondern es blieb alles beim Alten. Auch wenn Sam so viele Male den Gateraum betreten und durch das Tor gegangen ist, so ist es fr sie jetzt sehr schwer, sich vom Tor zu trennen. Die Vier nhern sich der Rampe und Sam sieht zum Kontrollraum hinauf, wo, wie die vielen Male zuvor, Harriman am Pult sitzt und den Computer bedient.


Whlen Sie das Tor an, gibt sie nun den Befehl, denn sie ist erst wieder eine Zivilistin, wenn sie diesen Sttzpunkt zum letzten Mal verlsst. Walter fackelt nicht lange, sondern gibt den Planeten der Tokra ein, woraufhin die Welle sofort herausschiet und daraus der Ereignishorizont wird. Der Colonel wendet den Blick vom Tor ab und sieht zu ihrer Tochter.
Du weit, dass ich stolz auf dich bin?, fragt sie und die Tokra nickt mit Trnen in den Augen.
Ich wei Mum, schluchzt sie und auch Sam fngt an zu Weinen.
Komm her, meint Sam, greift nach Tamara und nimmt sie in den Arm. Pass auf dich auf, mahnt sie und lsst sie langsam los. Du wirst mir fehlen, erklrt sie und streichelt die rechte Wange ihrer Tochter. Diese Mal fllt es Sam schwer, ihre Tochter gehen zu lassen, denn nun ist sie alleine und muss in ein groes Haus zurck, das eigentlich fr eine ganze Familie bestimmt ist.
Ich wei Mum, du mir auch, gibt sie zu und wischt sich, wie ihre Mutter, die Trnen aus dem Gesicht. Jetzt dreht sich Sam zu ihrem Vater und Beide nehmen sich, ohne, dass sie etwas sagen, in den Arm.


Das wird schon, entgegnet er mitfhlend und streichelt den Kopf seine Tochter. Inzwischen verabschiedet sich Tamara von Janet, wobei die Verabschiedung nicht so, wie bei ihrer Mutter ausfllt. Vater und Tochter lsen ihre Umarmung und sie blickt ihren Vater dankend an, der dann etwas lchelt. Die Beiden Tokra gehen, nachdem Jacob noch kurz Janets Hand geschttelt hat, die Rampe rauf, bleiben vor dem Horizont noch einmal stehen und drehen sich um. Beide lcheln dem Colonel ein letztes Mal zu und verschwinden im Wurmloch, dass sich wenige Sekunden spter auflst. Einen Moment lang fixiert die Wissenschaftlerin noch das Tor, in dem ihr viele schne Momente einfallen, die mit diesem Gegenstand verbunden sind. Der schnste Moment, der ihr einfllt ist allerdings das erste Mal, als sie mit dem damaligen Colonel ONeill vor dem Tor stand und ihre erste Reise nahte.
Sam, holt Janet sie nun aus ihren Gedanken. Sam, wiederholt sie, da ihre Freundin nicht reagiert.
Hm?, kann sich Mrs. ONeill vom Tor losreien und sieht zu der rztin.
Wir sollten gehen, schlgt Fraiser vor.
Ok, stimmt die Wissenschaftlerin ihr zu, lsst ihren Blick noch einmal zum Tor schweifen und langsam verlassen Beide den Gateraum durch das Stahltor, was sich kurz danach geruschvoll wieder schliet.
Warten auf Befehle by Ship84


Einen Tag spter (20.11.2025 - 12 Uhr)
Stans Bro


Ein weiterer Tag, in diesen merkwrdigen Zeiten, ist vergangen und Stan wartet auf den neuen Kommandanten der Basis. Seit heute hat er nun allein das Kommando ber die Basis, doch es herrscht zurzeit eine Art Frieden. Man knnte glauben, dass es die Ruhe vor einem erneuten Sturm ist, doch man wei nicht, ob, oder wann etwas passiert. Vor ihm auf dem Tisch liegt eine Ausgabe der Stadtzeitung. Er begutachtet die Titelseite, wo ein groer Artikel ber das Center und die Beerdigung des Generals verfasst ist. Allerdings liet sich Oliver nur den Artikel ber die Beerdigung durch.


Ehrenvolle Beisetzung des Generals, ist die Schlagzeile.
Beisetzung unter besonderen Umstnden, ist ein weiterer Satz unter der Schlagzeile.
Gestern gegen spten Mittag wurde General ONeill im engsten Kreis beigesetzt. Unter den Trauergsten waren auch Vertreter der noch verbliebenen Verbndeten. Tamara ONeill und Jacob Carter reprsentierten dabei die Tokra, whrend auch zwei Jaffa dem General die letzte Ehre erwiesen. Auch einige Senatoren fhlten sich verpflichtet dem Colonel ihr Beileid zu bekunden. Die Beisetzung schien jedoch auch noch andere Personen anzuziehen. Einige Minuten, nachdem die Zeremonie begonnen hatte, trat Dr. Fraiser in Begleitung Major ONeills auf den Plan und erklrte, dass auch Joan der Beerdigung beiwohnen wolle. Lt. Aussage der rztin hatte die Therapie Frchte getragen und der Major sei wieder sie selbst. Colonel ONeill, die lngst nicht mehr daran glaubte, dass ihre verstoene Tochter, durch eine Therapie geheilt werden knnte, wusste dies zu verhindern. Mitten drin schien auch das Wetter wundersame Wege zu gehen. Erst schien die Sonne, doch pltzlich verdunkelte sich der Himmel und gerade, als die Trauergste dachten, dass ein Unwetter losgehen wrde, lste sich dieses auf. Das Ende der Zeremonie konnte dann ohne weitere Zwischenflle von statten gehen. In einer kurzen Rede des Colonels lie sie noch einmal verlauten, dass sie in krze ihren Abschied nehmen wird und wnschte sich von den Anwesenden, dass diese weiterhin gut fr das Programm und deren Verantwortlichen arbeiten. Die Zeremonie endete, zu Ehren des Generals, mit vier Salutschssen. Ich wnsche von hier aus dem Colonel alles Gute und hoffe, dass sie auch ohne das Militr glcklich wird. Autor: Tom Hecht (CBC)


Stirnrunzelnd, dass Tom nicht nur ein guter Fernseh-, sondern auch Zeitungsreporter ist, faltet Oliver die Zeitung zusammen. Irgendwie fragt er sich schon, ob Joans Therapie geholfen hat, da sie immerhin eine gute Offizierin abgegeben hat. Nach allem, was bisher passiert ist, kann es durchaus auch so sein, dass sie ihre Genesung allen nur vorgespielt hat, um ihre Mutter besser qulen zu knnen. Nicht wissend zuckt Oliver mit den Schultern. Nun beginnt die Warterei, bis der Neue Kommandant in der Basis eintrifft und ebenfalls neue Befehle mitbringen wird. Vor allem, was wird von drauen noch Neues kommen. Kopfschttelnd steht er auf, denn jetzt wird es mit Sicherheit noch schwieriger. Wenn der Prsident dahinter steckt, kann es sicherlich noch gefhrlicher und vielleicht tdlicher werden. Er ffnet die Brotr, geht in den Konferenzraum, stellt sich an die Scheibe und sieht zum Gate hinab. In diesem Moment wnschte er sich, dass der General hindurch kommen wrde und nichts von alle dem passiert wre.
Alles verändert sich by Ship84


Knapp zwei Wochen, nachdem der Prsident den Anschlag auf Jack verben lie, hat sich nicht groartig etwas verndert. Ein neuer Kommandant hat schlielich auf Wunsch Senator McDogans die Fhrung des Centers bernommen. General Michael Zyks, frherer Colonel und Vertrauter des Senators lie alles so, wie es war, da er ONeills Fhrungsweise bernehmen wollte und sich das Vertrauen der Untergebenen erst noch einstellen msse. Zwar kannte er den General erst seit kurzem persnlich, aber er war schon frher von den Entscheidungen, die Jack getroffen hatte, beeindruckt. Zu seiner berraschung hatte der Prsident keine Einwnde, dass er der neue Kommandant wurde. Fr Sam hingegen war es eine Zeit, in der sie von ihrem Mann und dem Programm Abschied nehmen musste. Von Tag zu Tag war es fr sie schwerer, sich mit seinem Tod abzufinden. Die Arbeit im Center hatte sie wenigstens abgelenkt, doch nun, wo sie zu Hause ist, fehlte ihr diese Ablenkung. Ihre Freundin Janet besuchte sie so oft, sie konnte, doch auch sie schaffte es nicht ihr zu helfen.


Die Alptrume, die sich nach Jacks Tod eingestellt hatten, kamen jetzt jede Nacht und so wachte sie stndig schweigebadet auf. Mit der quirligen rztin besuchte sie ein Cafe, das neu aufgemacht hatte und Beide sprachen ber belanglose Dinge. Zwischendurch allerdings versuchte Janet ihre Freundin zu einem Besuch in der Haftklinik zu erweichen, doch entweder hrte Sam ihr nicht zu, oder sie machte ihr stndig klar, dass es nichts bringen wrde. Vor drei Tagen dann, als Janet ihre Nichte besuchen wollte, erklrten die behandelnden rzte, dass Joan einen Rckfall erlitten htte, in dem sie auf keine Medikamente mehr ansprach und zustzlich vier Pfleger angegriffen hatte. Daraufhin veranlasste die Klinik den Abbruch der Behandlung und der Major wurde in ein Gefngnis, auerhalb Washingtons, gebracht, wo sie nun die volle Strafe absitzen soll.
SGC - Out of Order by Ship84


Haus ONeill (04.12.2025 - 15 Uhr)

Die Witwe sitzt im Schneidersitz und mit einem Jogginganzug bekleidet auf der Couch, wo sie seit einigen Tagen ihre Zeit verbringt. Ihre Stimmung ndert sich von Tag zu Tag.
Herzlich Willkommen, ist Tom auf dem Fernseher zu sehen. Er setzt hinter einem Nachrichtentisch und hat ein paar Zettel vor sich liegen. Wie wir vor ein paar Stunden erfahren haben, , lauscht sie ihrem Freund weiter, denn ein kleiner Teil in ihr mchte weiterhin wissen, was da drauen passiert. wurde Joan ONeill, der mittlerweile ihr Rang aberkannt wurde, in ein Staatsgefngnis auerhalb von Washington gebracht. In einem Interview mit dem zustndigen Therapeuten wurde uns mitgeteilt, dass Joan fr kurze Zeit ihren frheren Zustand, vor der Vernderung, erreicht hatte. Offenbar wusste sie nicht, was in der Zwischenzeit passiert war. Dr. Marks, der zustndige Therapeut, erklrte, dass es sich hierbei oftmals um gespaltene Persnlichkeiten handle, wo eine dieser Persnlichkeiten unterdrckt wird und wenn die wahre Persnlichkeit zum Vorschein kommt, von nichts mehr wei. Da diese Flle hufig mit Medikamenten und Gesprchstherapie geheilt werden knnen, konnte uns Dr. Marks keine Erklrung fr ihren Rckfall geben, beendet er diese Nachricht. ber das Center haben wir auch Neuigkeiten zu berichten. General Zyks, der vor zwei Wochen das Kommando bernommen hat, teilte uns mit, dass, bricht Hecht ab, da ihm von rechts ein Zettel hereingereicht wird. Moment, meint er und sieht auf den Zettel. Wie ich gerade mitgeteilt bekomme, luft soeben eine Pressekonferenz. Wir schalten mal rber, teilt der Freund der Witwe mit und der Presseraum des Weien Hauses wird eingeblendet. Meine Damen und Herren, bitte lassen Sie mich ausreden, versucht Dave, der am Rednerpult steht, die Reporter zu beruhigen, da diese offenbar ber etwas sehr aufgeregt sind. Der Presseraum ist wieder ziemlich voll und alle Reporter mchten gleichzeitig Fragen stellen.


Sir, was soll das heien, ist Julia Hards Frage verstndlich, da sie ziemlich schreien musste. Nun, wie ich eben sagte,, versucht Williams seinen Faden wieder aufzunehmen. ist das Programm unter diesen Umstnden nicht mehr tragbar, scheint er dann zu wiederholen und vor dem Fernseher bekommt der ehemalige Colonel groe Ohren. Jetzt wsste sie schon gern worum es geht. Diese ganzen Vorflle haben deutlich gemacht, dass das Stargate die Bevlkerung spaltet und das kann ich nicht zulassen. General ONeills Tod war kein Unfall und ich muss daraus Konsequenzen ziehen. Jemand benutzt das Stargateprogramm, um einen Krieg anzuzetteln und schreckt offenbar nicht vor Mord zurck, klrt er die Anwesenden weiter auf und fassungslos starrt Sam den Bildschirm an. Sie kann nicht glauben, was er sich wieder fr Lgen ausgedacht hat, denn er ist dieser Jemand. Sie hat zwar dafr nicht gengend Beweise, doch nach allem, was bisher passiert ist, wei sie das mit Bestimmtheit. Irgendwie muss er auch Joan dazu berredet, oder sie beeinflusst haben.
Das kann er uns doch nicht wirklich weis machen, ist sie aufgebracht und setzt sich richtig auf die Couch, um der Konferenz besser folgen zu knnen.
Was haben Sie nun vor, mchte Emily Woods wissen.
In den letzten Wochen habe ich mir Gedanken darber gemacht, erinnert er die Anwesenden daran. Ich werde veranlassen, dass das Stargate weggebracht und woanders aufgehoben wird. Das Stargatecenter soll eine Art Zentrale fr ankommende Schiffe sein. Wer die Erde verlassen mchte, wird dies nur noch mit Schiffen tun knnen. So werden auch neue Sicherheitsmanahmen Wirkung zeigen, denn dadurch kann verhindert werden, dass Feinde durch das Tor kommen. Wenn man uns angreifen will, werden wir den Feind direkt im Orbit bekmpfen, statt gleichzeitig ein Tor und den Orbit zu berwachen. Erschttert schttelt Sam den Kopf. Sie hat sich zwar vom Militr verabschiedet, aber zu so einer Entscheidung htte sie und wrde sie nie zustimmen.


Glauben Sie, dass es die Bevlkerung beruhigen wird, wirft Milli Zeuter ein.
Miss Zeuter, seit einem halben Jahr mchte die Bevlkerung eine konkrete Entscheidung von mir, ob ich das Stargateprogramm beende oder nicht. Heute sage ich Ihnen, dass ich dieser Meinung nur zustimmen kann. Zuerst dachte ich, dass die Beendigung des Programms die Probleme nicht lsen wrde, da die Goauld auch, durch die Teams auf anderen Planeten, bekmpft werden knnen, aber vorrangig sollten wir die Probleme auf diesem Planeten lsen, denn sonst bricht noch mehr Chaos aus, meint Williams und macht eine Pause, da die Reporter ein wenig tuscheln, doch dieses Tuscheln ist eher eine Zustimmung. Ich merke, dass Sie das begren und trotz dieser Entscheidung bleibt die Alphabasis und die Sttzpunkte auf anderen Welten bestehen. Von dort aus werden von jetzt an die Goauld berwacht und grtenteils bekmpft. Danke. Das wars, beendet der Prsident die Konferenz, verlsst das Rednerpult und geht, obwohl noch einige Reporter Fragen stellen wollen, durch die Seitentr hinaus. Ein paar Sekunden spter ist Tom wieder zu sehen, der sehr berrascht wirkt.
Liebe Zuschauer, wir, wird Hecht von Sam unterbrochen, die soeben den Fernseher abgeschaltet hat, sich umdreht und Richtung Haustr geht. Kurz berprft sie das Schloss, sieht durch ein Fenster, rechts neben der Tr und geht dann die Treppe rauf.
Jetzt ist alles vorbei, murmelt sie, erreicht das Schlafzimmer, geht hinein und schliet die Tr. Die Welt hat sich nun grundlegend verndert.
Neue Kampfkraft by Ship84


Gegenwart - knapp 7 Wochen nach Jacks Tod
(Kurz vor Weihnachten - 23.12.2025)


Noch immer starrt Sam, durch die Scheibe, des Cafes Trelon, auf den zugefrorenen Teich, doch langsam kann sie sich aus ihren Gedanken lsen. Knapp zehn Minuten sind vergangen, seit sie aufgestanden ist, sich ans Fenster gestellt und ber die letzten Wochen nachgedacht hat.
Mchten Sie noch etwas bestellen, hrt sie nun die Kellnerin und dreht sich um.
Nein, ich mchte nichts. Danke, verneint sie die Frage und setzt sich wieder zu Daniel und Janet an den Tisch, die ebenfalls mit dem Kopf schtteln.
Alles klar, meint die Kellnerin daraufhin und verschwindet wieder. Der Latte Macchiato der Witwe dampft inzwischen nicht mehr sehr stark und darum nimmt sie einen krftigen Schluck.
Wann fliegst du wieder, mchte sie von dem Archologen wissen und Dieser sieht nachdenklich aus.
Um drei. Warum? Sam sieht kurz auf die Uhr.
Ich werde dich begleitet, hat sich die Witwe entschieden und ihre Tischnachbarn sehen berrascht aus.
Warum, mchte die rztin wissen und studiert ihre Freundin.
Ganz einfach. Es hlt mich hier nichts mehr.


Aber, will Fraiser widersprechen, doch Mrs. ONeill hebt schnell ihren Finger, um ihre Freundin zu stoppen.
Nein Janet, fang bitte nicht wieder an, bittet sie sofort. Auerdem mchte ich etwas unternehmen, erklrt der ehemalige Colonel und wendet ihren Blick zu Daniel.
Das freut mich, lchelt Jackson erfreut.
Du fliegst doch zur Alphabasis?, erkundigt sie sich.
Natrlich, besttigt der Sprachexperte nickend. Von dort ist es immer noch am einfachsten die Planeten zu wechseln, fgt er hinzu und die Wissenschaftlerin nickt ebenfalls.
Das stimmt. Die andere Frau in der Runde dagegen sieht immer noch etwas skeptisch aus.
Bis du dir wirklich sicher, runzelt Fraiser die Stirn. Immerhin will der Prsident ein Militrgericht anberaumen, oder war es ein Militrtribunal, ist sich Janet nicht mehr so sicher.
Ich vermute mal, dass es eher ein Militrtribunal sein wird,, wirft die zweifache Muter ein und nickt dann. aber ja, ich bin mir sicher und es interessiert mich nicht, duldet Sam keinen Widerspruch mehr. Zum ersten Mal, seit Jacks Tod, fhlt sie sich nicht mehr leer, sondern ihr ist klar geworden, dass Kampf immer noch besser, als nichts tun, ist. Erleichtert ber ihre Entscheidung lchelt sie wieder und atmet ein paar Mal durch. Dann fange ich gleich an zu packen, teilt sie den Beiden mit.
Wenn du willst, helfe ich dir.


Gerne, ist sie ber den Vorschlag der rztin froh und trinkt wieder an ihrem Kaffee, der nach zwei weiteren Schlcken alle ist. Auch ihre Begleiter leeren ihre Tassen und dann winkt der Archologe die Kellnerin zurck an den Tisch.
Wir mchten gerne zahlen, teilt er dann mit.
Ah. Ok. Die Kellnerin sieht kurz auf das PDA Gert und blickt dann erneut zu Jackson.
Das macht 7,50$, teilt sie mit, woraufhin Daniel nach seiner Brieftasche greift, das Geld herausholt und der Kellnerin noch einen Doller Trinkgeld berreicht. Danke schn, ist sie berrascht. Noch einen schnen Tag, wnscht sie den Dreien, steckt das Geld in ihre berdimensionale Geldtasche und kmmert sich um andere Gste, die soeben durch die Tr kommen. Inzwischen ist das Cafe voller geworden.
Das war aber nett von dir, ist auch Sam von dem Trinkgeld berrascht.
Na, sie war doch sehr nett, stellt Daniel klar, woraufhin alle gleichzeitig vom Tisch aufstehen und hinausgehen.
Puh, ist das kalt, versucht Sam sich mit Armreiben zu wrmen. Die anderen Beiden nicken und Daniel sieht auf seine Uhr.
Treffen wir uns dann im Center, mchte der Herr, in der Runde, wissen und seine Freundin nickt. Gut, bis spter.
Tschau, kommt es von den Frauen, die sich schnell zu Janets Wagen begeben, einsteigen und vom Parkplatz fahren. Der Archologe hat sich inzwischen mit dem Transporter zurck zum Center transportiert.
Ein Weg endet, eine Neuer beginnt by Ship84


Zwei Stunden spter

Noch eine knappe Stunde, bis Sam die Erde verlsst. Alles was sie brauchen knnte, hat sie bereits eingepackt und gerade sitzt sie im Wohnzimmer auf der Couch.
Ich hoffe, du passt auf das Haus auf.
Mach dir keine Gedanken. Es wird nichts dran kommen, versichert Fraiser, die Sam gegenber im Sessel sitzt. Nun steht die Hausherrin auf, geht auf den Kamin zu und sieht sich ein Bild auf dem Sims an. Es ist ein Foto von ihr und Jack.
Er fehlt dir, stellt die rztin fest, nachdem sie ihre Freundin beobachtet hat.
Und wie, gibt der ehemalige Colonel zu. Deshalb muss ich endlich raus hier, erklrt sie und dreht sich zu Janet. Dieses Haus ist eine einzige Erinnerung. Langsam geht die Witwe auf die Terrassentr zu, sieht hindurch und verschrnkt die Arme. Allein dieser Garten knnte einem Geschichten erzhlen.


Du wirst sehen, dringt Janets Stimme zu ihr. Auf der Alphabasis wirst du auf andere Gedanken kommen, macht sie ihr Mut, da sie sich nun ber Sams Entscheidung freut. Morgen wrde Weihnachten sein, doch Beide hatten beschlossen, dies zu ignorieren, da das Fest mit der Familie gefeiert wird.
Das will ich hoffen, meint ONeill und dreht sich wieder um. Lass uns gehen.
Ok. Fraiser steht auf und die Beiden gehen Richtung Tr, wo sie ihre Jacken anziehen und Mrs. ONeill ihren gepackten Koffer in die Hand nimmt. Gib mir den Koffer. Ich bringe ihn schon zum Auto, bietet Fraiser an.
Mhm, ist Sam einverstanden, reich der rztin den Koffer, die dann nach drauen verschwindet. Mrs. ONeill nimmt den Haustrschlssel von der Kommode und geht noch einmal Schritt fr Schritt durch die Wohnung. Sie wei nicht, wie lange sie weg sein wird, doch eines wei sie sicher, dass ihr das Haus bei ihrer Rckkehr bestimmt noch leerer vorkommt. Die blonde Frau beendet ihre Runde, indem sie noch einmal am Kaminsims vorbei geht und das gemeinsame Bild mit Jack leicht berhrt. Ich hoffe, du wirst stolz auf mich sein. Sie lsst das Bild los, geht zur Haustr und dreht sich noch einmal um. Betroffen und erleichtert zugleich ffnet sie die Tr, geht hinaus und es bleibt dieser Hoffnungsschimmer zurck.
Reise ins Ungewisse by Ship84


SGC - Viertel Stunde spter

Am Stargatecenter angekommen, erlebt Sam eine berraschung, denn Wachen existieren nicht mehr. Ihre Freundin fhrt auf den Parkplatz, hlt auf ihrem Stammplatz, da sie noch von Zeit zu Zeit hier arbeitet und die Beiden steigen aus.
Keine Wachen mehr, stellt ihre Begleiterin mit einem erneuten Blick auf die Einfahrt fest und holt aus dem Kofferraum ihren Koffer.
Tja, dieser Sttzpunkt ist nur noch eine Art Zoll,, versucht die rztin deren Funktion zu erklren. wo die Leute berprft werden, bevor sie in die Stdte drfen, fgt sie hinzu und die Beiden gehen zum Fahrstuhl, wo Sam auf den Knopf drckt.
Einfach unglaublich, ist die blonde Frau erschttert, doch Janet kann nur mit den Schultern zucken. Die Tren des Aufzugs ffnen sich, die Beiden steigen ein und dieser fhrt, ohne Zwischenstopp bei Ebene 2, wo jeder Besucher einen Ausweis erhlt, nach unten.


Ich berprfe nur, ob die Reisenden gesund sind, ansonsten arbeite ich die meiste Zeit im Militrkrankenhaus, berichtet Janet und ein paar Minuten spter hlt der Lift auf Ebene 28, wo die Beiden aussteigen. Sofort bemerkt Sam, dass die Gnge weniger Licht haben.
Sag blo, dass Strom gespart werden muss, runzelt die Witwe unglubig die Stirn und sieht von der Decke zu ihrer Begleiterin.
So ist es, bemerkt Fraisers Gegenber das leichte Nicken. Die Gelder sind ziemlich gekrzt worden. Unglubig darber, was alles passiert ist, gehen die Beiden Richtung Kontrollraum. Durch die kleine Treppe erreichen sie den Raum und Sam staunt nicht schlecht, denn ein ihr nicht Unbekannter sitzt am Computer.
Harriman, ist der ehemalige Colonel berrascht und dieser dreht sich um.
Colonel ONeill, begrt er sie und steht auf.
Nicht mehr Walter. Nur Mrs. ONeill, korrigiert sie ihn.
Oh. Natrlich. Schn Sie zu sehen, begrt er sie und Beide schtteln sich die Hnde.
Gleichfalls. Sie arbeiten immer noch hier, fragt sie, nachdem sie sich losgelassen haben.
Ja, ich wollte nicht weg, gibt Walter zu.
Sie sind wohl sentimental, stellt Sam fest und Harriman nickt.


Ein bisschen. Sam lchelt, da sie immer noch erstaunt darber ist, dass Walter weiterhin hier arbeitet.
Ist General Zyks immer noch der Leiter?, mchte Sam nun wissen.
Nein ich, hren die Drei nun und sehen zur Treppe, wo gerade Major Stan den Raum betritt. Der ehemalige Colonel kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Sie hatte eher mit Anderen, die hier arbeiten wrden, aber nicht mit den Beiden gerechnet.
Hallo Major, begrt sie Oliver, der auf die beiden Frauen zugeht.
Mrs. ONeill, begrt Stan sie mit einem Nicken. Es freut mich Sie hier zu sehen.
Danke, bedankt sie sich und merkt, dass sich Stan kaum verndert hat. Ich begleite Daniel zur Alphabasis, teilt sie nun mit.
Verstehe. Er msste gleich kommen, stellt er fest, nachdem er auf seine Uhr gesehen hat. Harriman, gehen Sie bitte wieder an die Arbeit.
Jawohl Sir, antwortet Walter, wie immer, im hflichen Ton und kehrt an seinen Platz zurck.
Was ist denn mit General Zyks passiert?, erinnert sich sein Gegenber, da sie es in den Nachrichten gehrt hat.


Er wurde zurck nach Washington beordert, erklrt der Major. Der Prsident dachte wohl, dass ein General nicht fr diese Arbeit gemacht ist, hrt sich Oliver ein bisschen grantig an.
Ich verstehe, was Sie meinen, kommt es von Sam und sieht kurz zu ihrer Freundin.
Sir, das Frachtschiff ist zum Abflug bereit, teilt Harriman nun mit.
Verstanden. Mrs. ONeill geht nun ein paar Schritte weiter in die Zentrale hinein und sieht durch die Scheibe. Whrend sie hindurch sieht, fllt ihr die Kinnlade herunter. Der Gateraum ist zum Transportraum geworden, denn die Rampe und alle technischen Gerte sind verschwunden. Sogar das Stargate ist fort. Nur ein weier runder Kreis in der Mitte des groen Raumes zeigt an, wo sich die Leute hinstellen mssen.
Man muss sich erst an den Anblick gewhnen, hrt sie Walter neben sich, der ihren Blick bemerkt hat.
DasDas ist, findet sie keine Worte. Das ist einfach furchtbar, glaubt sie es nicht. Soeben betritt Daniel den Transportraum und bemerkt Sam in der Zentrale.
Da bist du ja. Wir mssen los, macht Daniel ihr klar.
Das stimmt, kommt es von Stan, woraufhin sich die Witwe umdreht und nickt. Sie hat noch immer den Koffer in der Hand, drum geht sie nun zu Janet.
Wir sehen uns bestimmt wieder, hofft sie und verabschiedet sich von Stan und Harriman.


Bestimmt, antworten beide Mnner gleichzeitig. Dann verlassen die beiden Frauen den Raum ber die rechte Treppe und betreten den Transportraum, der noch grer, als zuvor wirkt.
Komm stell dich hier hin, weist der Archologe sie an, sich rechts neben ihn zu stellen, whrend Janet auerhalb des Kreises stehen bleibt.
Viel Glck, wnscht die rztin ihrer Freundin, die jetzt neben Jackson steht.
Danke, bedankt sich Sam und lchelt ihrer Freundin noch einmal zu.
Doktor, hren die Drei Oliver aus der Zentrale.
Ja, ich komme. Dr. Fraiser verlsst den Raum, die Stahltore werden geschlossen, der Raum wird von dem Strahl erhellt und in diesem verschwinden der Archologe sowie die Witwe. Im Orbit kreist ein kleines Transportschiff der Tokra, auf dem die Beiden nun auftauchen. Die Wissenschaftlerin sieht sich kurz um und entdeckt auch hier ein bekanntes Gesicht.
Hallo Jona, begrt sie den Tokra. Dieses Mal ist sie jedoch weniger berrascht und setzt sich links neben ihn an das Kontrollpult.
Hallo, grt er sie auch und nickt kurz Daniel zu, der sich an das Kontrollpult fr die Selbstzerstrung stellt. Jona an Zentrale. Paket eingetroffen, bermittelt er nun, woraufhin sich Sam ber die Worte wundert und zu Daniel sieht, der jedoch mit den Schultern zuckt.
Verstanden. Gute Reise und viel Glck, ist Walter ber Funk zu hren. Jona aktiviert den Antrieb verlsst den Orbit, ffnet ein Hyperraumfenster und das Transportschiff verschwindet.
Ein Plan geht auf by Ship84


Erde

Zur selben Zeit, einige hundert Kilometer von Colorado Springs entfernt, wird eine Zellentr geffnet und Jemand betritt eine kleine dunkle Zelle, in die nur wenig Licht dringt. Eine mittelgroe Frau, mit Uniform leuchtet, mit einer Taschenlampe, in die Zelle hinein und findet Jemanden sitzend auf dem Zellenbett. Es ist Joan, die im Schneidersitz gegen die Wand gelehnt zur Tr sieht und lchelt.
Ist sie das Sir, mchte die Wrterin wissen und geht, auf Joan leuchtend, einen Schritt in die Zelle hinein, um einer anderen Person Platz zu machen.
Ja, dass ist sie, erkennt Joan nun, wer es ist, denn der franzsische Akzent ist unverkennbar. Philippe Patrice betritt die Zelle, wirkt einen Augenblick studierend, geht dann zur Gefangenen und hlt ihr seine Hand hin. Fr einen Augenblick sieht die Wrterin ngstlich aus und geht wieder Richtung Tr.
Seien Sie vorsichtig Sir, rt sie ihm, doch Philippe lsst sich davon nicht ablenken, sondern geht einen weiteren Schritt auf die Gefangene zu und wartet immer noch darauf, dass Joan nach seiner Hand greift.
Nur zu. Es kann weiter gehen, deutet er an und das Grinsen in Joans Gesicht wird grer. Sie ergreift Patrices Hand, lst den Schneidersitz und steht auf.
Ich habe mir schon gedacht, dass Sie kommen wrden, meint die junge Frau daraufhin und dann fngt Philippe an zu grinsen.
Wie schn. Dann kommen Sie, ist er erfreut und hlt ihr seinen Arm hin, damit sie sich einharken kann. Das tut sie auch und bevor die Beiden die Zelle verlassen, winkt sie der Wrterin noch einmal mit einem gehssigen Blick zu.
Tschau. Tschau, verabschiedet sich die Mrderin mit einem hmischen Lcheln und lsst eine vor Angst schlotternde Wrterin zurck. Nichts lsst mehr darauf schlieen, dass Joan vor ein paar Monaten wieder normal war. Die Handlangerin des Prsidenten ist wieder da.


Fortsetzung folgt


End Notes:


Das Stargate Programm wurde beendet. Familie O’Neill ist durch Jacks Tod und Joans Verrat zerbrochen. Nichts ist mehr wie es war. Die Intrige des Präsidenten gegen die Familie und das Programm scheint nun komplett zu sein. Allerdings bleibt die Frage, was Williams wirklich vor hat, denn es sieht nicht so aus, als wäre sein Plan vollendet. Sam ist nun auf dem Weg zur Alphabasis, doch was wird sie dort erwarten und kann sie auf andere Gedanken kommen. Was hat der Präsident noch vor? Wird Sam ihre Krise, vor allem aber die Trauer überwinden und zu ihrer alten Stärke zurück finden? Die schwierigste Frage ist jedoch. Wird es Jemandem gelingen die Machenschaften des Präsidenten aufdecken und verhindern können, dass weit schlimmeres passiert? Viele Fragen, die vielleicht im vierzehnten Teil der Chroniken „Träume sind das Fenster zur Seele“ beantwortet werden können.
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