XIV. Das O'Neill Attentat - Band III: Abschiede by Ship84
Summary:

General O’Neill ist tot, doch der Präsident verbreitet das Gerücht, dass O’Neill Selbstmord begangen hat und unter Depressionen litt. Zu allem Überfluss bestätigte Joan diese Gerüchte noch. Die Familie bricht auseinander. Welche Möglichkeiten bleiben, um den Präsidenten zu stoppen, oder etwas gegen seine Machenschaften zu unternehmen? Als eine Verhandlung ansteht, passiert, für Sam, dass unvorstellbare.
Categories: Stargate SG-1 Characters: Daniel Jackson (SG-1), Jacob Carter / Selmak, Janet Fraiser, Other Character, Own Character, Samantha Carter (SG-1)
Genre: Angst, Drama, Friendship, Romance
Challenges: Keine
Series: Die O'Neill Chroniken
Chapters: 31 Completed: Ja Word count: 57459 Read: 182310 Published: 25.10.13 Updated: 30.12.13
Mit allen Ehren by Ship84


Inzwischen sitzen die Beiden wieder und Sam muss ein paar Mal tief durchatmen, damit sie nicht vor Wut laut aufschreit. Mit ihrer Wut verziehen sich auch langsam wieder die Wolken ber ihren Kpfen. Sich wundernd, was am Himmel vor sich geht, schaut der Pfarrer immer noch ber sich. Zwar nieselt es weiterhin, doch Donner und Blitz sind scheinbar versiegt und es deutet nichts mehr, bis auf die dunklen Wolken, auf das sonderbare Unwetter hin.
Sie knnen weiter machen Hochwrden, erinnert die Wissenschaftlerin ihn an die Rede, der sich daraufhin vom dunklen Himmel abwendet und zu den Trauergsten blickt.
Natrlich. Lassen Sie uns nun beten, wendet er sich an alle, die nun ihre Kpfe senken, die Augen schlieen und ihre Hnde betend verschrnken. Herr, unser Gott, wir empfehlen dir unseren Bruder Jack. In den Augen der Welt ist er tot. Lass ihn leben bei dir. Und was ihm aus menschlicher Schwche gefehlt hat, das tilgst du in deinem erbarmen. Durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Amen, wiederholen alle und sehen wieder auf.
Ich mchte nun das Wort an Colonel ONeill bergeben, da sie auch noch ein paar Dinge zu sagen hat, teilt er mit und deutet zu Sam, die nun von ihrem Stuhl aufsteht und sich den bewaffneten Mnnern gegenberstellt, so, dass der Sarg zwischen ihnen steht.


Danke Hochwrden, sieht sie kurz dankend zu ihm und dann wieder zu den Anderen. Zuerst mchte ich Ihnen allen danken, dass Sie dem General und mir so viel Vertrauen geschenkt haben. Es war nicht immer leicht, aber gemeinsam konnten wir doch viel erreichen. Wenn der General jetzt hier wre, wrde er meine Entscheidung nicht begren, aber fr mich ist es das Beste, erklrt sie und sieht einen Moment zu Boden. Ich werde das Militr verlassen, gibt sie bekannt und einige, die davon noch nichts wussten, sind ziemlich berrascht. Darunter sind Daniel und Tealc, die sofort fragend zu Tamara sehen und diese ihnen das nur nickend besttigt. Der Archologe kann einfach nicht glauben, dass seine Freundin das tun will. Mein Mann wrde sagen,, macht sie nach einer kleinen Pause weiter. dass ich kmpfen soll, aber die Vorflle haben mir gezeigt, dass es fr mich Zeit ist, zu gehen, beendet sie ihre Erluterung. Eines wnsche ich mir jedoch und mein Mann sicher auch. Nmlich, dass Sie alle, die meinem Mann und den Prinzipien des Programms Ihr Vertrauen ausgesprochen haben, auch weiterhin dafr kmpfen. Es ist immer noch nicht klar, ob sein Tod ein makaberer Scherz oder doch ein wichtiger Grund fr Jemanden oder etwas war. Der Colonel dreht sich von den Gsten weg, nimmt eine Rose aus dem Korb und blickt auf den Sarg, der mit der amerikanischen Flagge zugedeckt ist. Mgest du dort Ruhe finden, wo auch immer du jetzt bist. Fr mich wirst du immer an meiner Seite sein, flstert sie, riecht kurz an der Rose, auf der sich ein paar Regentropfen befinden und legt sie auf den Sarg. Fr einen Moment verharrt sie in dieser Stellung und streicht langsam ber die Kiste. Ich werde dich immer lieben, haucht sie ihrem Mann ein letztes Mal zu und geht ein paar Schritte zurck. Der Pfarrer sieht kurz zu den Trauergsten, wo aus der hinteren Reihe ein schwarzhaariger und krftiger Offizier aufsteht, zu den bewaffneten Offizieren geht und sich links neben den ersten Mann stellt. Auch die restlichen Trauergste stehen auf, bleiben jedoch vor ihren Sthlen stehen.


Achtung, ruft der Offizier von eben, woraufhin alle Offiziere Haltung annehmen. Die bewaffneten Offiziere stehen immer noch wie eine eins hinter dem Sarg, denn sie warten auf ein bestimmtes Kommando. Prsentiert das Gewehr, befiehlt der Offizier und behlt immer noch seine Haltung. Die Offiziere nehmen die Gewehre hoch und halten sie nun mit beiden Hnden. Rechts um, hren sie nun den nchsten Befehl und befolgen ihn auch. Anlegen. Die Mnner zielen in den Himmel.
Feuer. Ein Knall erfllt den ganzen Friedhof und einige Meter entfernt steigen Vgel, die sich vom Schuss erschreckt haben, aus Bumen in den Himmel auf. Feuer, schreit der Offizier und ein zweiter Schuss ertnt. Feuer. Die Mnner schieen ein drittes Mal und sofort heben alle Militrmitarbeiter ihre Arme und halten ihre Hnde gegen ihre Stirn. Bereit fr den Salut. Feuer. Der Letzte Schuss fllt und im selben Moment salutieren alle. Ein kurzer Augenblick, der Sam wie eine Ewigkeit vorkommt, in der der letzte Schuss ausklingt und die Offiziere stehen wieder bequem. Zwei weitere Offiziere, die sich innerhalb der Sitzgruppe aufgehalten haben, gehen links und rechts durch die Reihe, um zum Sarg zu gehen. Einer stellt sich auf die linke und der andere auf die Rechte Seite, wo sich der Pfarrer befindet. Gemeinsam, ohne dass Jemand etwas sagt, falten sie die Flagge langsam zusammen. Sam erinnert sich, dass sie das schon einmal erlebt hat, doch dies geschah im Sttzpunkt und in den ersten Jahren des Stargateprogramms. Damals glaubten sie, dass Daniel auf einem Planeten gestorben war und vollzogen eine Beerdigungszeremonie. Die beiden Offiziere haben die Fahne zu einem Dreieck zusammengefaltet und tragen es gemeinsam, ber den Sarg hinweg, zu Samantha, die ihre Hnde ausstreckt, die Fahne entgegen nimmt und sie sanft an ihre Brust drckt. Zgernd sieht sie zu den Offizieren, die ihr mit einem Nicken, ihr Beileid ausdrcken und sich wieder entfernen. Der Geistliche beugt sich nun zum untersten Teil des Sarges und drckt auf eine Taste, die sich am Rahmen befindet, woraufhin der Sarg sich langsam in das Grab absenkt. Dann geht der Pfarrer zu Sam und legt sanft seine Hand an ihren Arm.


Mein Beileid, flstert er.
Danke Hochwrden. Ich danke Ihnen fr die netten Worte.
Schon gut, meint er und entfernt sich Schritt fr Schritt von der beendeten Zeremonie. Auch die bewaffneten Offiziere entfernen sich langsam und gehen Richtung Strae. Alle Anderen gehen am Colonel vorbei und drcken noch einmal ihr tiefes Mitgefhl aus.
Dies dauert knapp fnfzehn Minuten und das Zelt sowie die Strae haben sich gelehrt. Nur Senator McDogan, die Beiden Tokra, Daniel, Tealc und Tom sind geblieben.
Wissen Sie Sam,, spricht Paul den Colonel an, die immer noch die Flagge an ihre Brust gedrckt hat und Beide nun langsam auf die Strae zugehen. wenn Sie es sich anders berlegen sollten, brauchen Sie nur bei mir anrufen und Sie bekommen Ihren Job wieder, lsst er keinen Zweifel an ihren Fhigkeiten aufkommen und gibt ihr das Versprechen.
Danke Sir,, ist sie gerhrt. aber ich brauche jetzt erst Mal Abstand von dem Ganzen. Heute habe ich die Uniform zum letzen Mal angezogen, erinnert sie und vor allem sich noch einmal daran.
Natrlich, dass verstehe ich, bemerkt McDogan, bleibt stehen und dreht sich zu den Anderen, die den Beiden folgen. Werden Sie Ihrer Mutter helfen, mchte er jetzt von Tamara wissen, die leicht den Kopf schttelt.
Ich wnschte ich knnte,, zuckt sie dann kurz mit den Schultern. aber meine Pflichten bei den Tokra sind mittlerweile zu wichtig, dass ich sie noch lnger vernachlssigen knnte, erklrt sie und sieht bedauernd zu ihrer Mutter.
Das ist nicht so schlimm, behauptet ihre Mutter. Ich werde schon zu Recht kommen, meint sie anschlieend, doch das kann Tamara ihr nicht abkaufen. Auerdem ist Janet auch noch da.


Meinst du, dass sie noch mit dir spricht, nachdem du sie heute so angepflaumt hast.
Ich kenne Janet jetzt seit ber 20 Jahre, meint die Witwe. und sie wird mir das nicht bel nehmen, ist sie sich sicher. Sie versucht es halt und ich wei, dass sie es weiterhin tun wird, wei sie auch das. Erstaunt schttelt ihre Jngste mit dem Kopf. Auch die Anderen sehen etwas erstaunt aus.
Mit mir kannst du jedenfalls rechnen, wirft nun Tom ein, der links von Sam steht.
Sehen Sie Sir, wendet sich Mrs. ONeill wieder McDogan zu. Er kann Ihnen immer berichten, wie es mir geht.
Da haben Sie recht, stimmt Paul ihr zu und setzt sich wieder in Bewegung. Dann mchte ich mich verabschieden. Denken Sie daran, Sie knnen mich jederzeit anrufen, bleibt er dabei.
Natrlich Sir. Die Beiden schtteln sich kurz die Hnde und dann entfernt sich der Senator.
Ich muss auch los, kommt es von Tom und ksst Sam auf die Wange.
Bis spter, verabschiedet sie sich und der Reporter folgt dem Senator, der soeben in seine Limousine steigt, in der auch Tom einen Augenblick spter verschwindet. Einen Moment sieht der Colonel den Beiden noch hinterher und dreht sich dann wieder zu den Anderen. Wann msst ihr Beiden weg, mchte sie von den Tokra wissen.
Leider schon in ein paar Stunden, kommt es von Jacob und Tamara nickt. Nun sieht Sam ein bisschen frustriert aus, da sie damit gerechnet hat, dass die Beiden noch einen oder zwei Tage bleiben.
Aber wir Beiden mssen erst bermorgen los, wirft Daniel ein und schon sieht der Colonel wieder beruhigter aus.
Danke, ist Sam erfreut und die Fnf machen sich auf den Weg.
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