Veränderungen by ZWIESI
Summary: Bra'tac stirbt, Teal'c verlässt das Team und sein Sohn Rya'c kommt mit O'Neill mit und kommt in SG1...
Categories: Stargate SG-1 Characters: Multi-Chara
Genre: Action, Friendship, General
Challenges: Keine
Series: Keine
Chapters: 2 Completed: Nein Word count: 7866 Read: 5599 Published: 09.05.12 Updated: 09.05.12

1. Kapitel 1 by ZWIESI

2. Kapitel 2 by ZWIESI

Kapitel 1 by ZWIESI
Vernderungen


Teil 1

Auerplanmige Aktivierung des Stargates hallte es durch die Gnge des SGC. Nicht schon wieder, sthnte Jack ONeill. Gerade hatte er es geschafft Carter von ihrem Naquada-Reaktoren wegzubringen und auf eine Tasse Kasse in die Cafeteria zu schleifen. Und jetzt das! Tja, wir sollten uns auf den Wegmachen, meinte Carter und stand auf Schade, ich hab gerade angefangen mich zu entspannen.
Dass sind sicher die TokRa.
Warum gerade die? Das spre ich und auerdem kommen die immer in den ungnstigsten Augenblicken. Schwer atmend bogen sie um die letzte Ecke und standen im Kontrollraum. Haben wir schonen einen Iriscode? fragte ONeill einen der Leute. Noch nic... wollte dieser gerade antworten, als ein Iriscode erhalten ertnte. Oder auch doch. meinte ONeill und an den Sergeant gewannt sagte er: Iris ffnen, was dieser sofort ausfhrte. Na mal sehen wer durch kommt. Es war eine einzelne Gestalt.
Ryac riefen ONeill und Carter erstaunt und etwas schadenfroh fgte sie an Jack gewannt zu: Tja Gefhle knnen auch trgen. Nur manche knurrte dieser, aber das hrte sie schon nicht mehr. Als beide unten ankamen waren Tealc und Daniel schon anwesend und begrten den Ankmmling.
Hey Ryac, na wie gehts? Alles paletti auf Chulak? fragte ONeill und begrte den Jungen. Warum hast du Bratac und deine Familie allein gelassen? fragte Tealc. Komm schon, es wir sie nicht umbringen, wenn sie mal ein paar Stunden ohne ihn auskommen mssen. Sicher wollte er dich nur mal Besuchen und Ferien machen schaltete sich ONeill ein. Wie geht es deiner Frau und deinem Sohn? fragte Carter, um vom Thema abzulenken. Es geht ihnen gut antwortete Ryac einfach, aber seine Dankbarkeit schwang in einem kleinen Unterton mit. Aber nun zu dem Grund warum ich hier bin. Bratac bittet SG1 zu ihm zu kommen. Nicht schon wieder so ein Auftrag, bei dem sie uns unbedingt brauchen, sthnte ONeill auf. Nein, es ist nichts dergleichen, fuhr Ryac unbeirrt fort. Er wird bald seine Reise nach Kreep antreten und wnscht euch ein letztes mal zu sprechen.
Was! Bratac liegt im Sterben? Und ich dachte immer den wrde nie was um hauen. Wer hat den dieses Meisterstck vollbracht? Doch nicht die GoaUld fragte ONeill mit einer vor Zynismus geradezu triefender Stimme. Nein! Es ist das Alter. Er ist fast 400 Jahre alt Wow war das einzige was ONeill noch rausbrachte. Natrlich werden wir seinem Wunsch nachkommen. Nicht wahr ONeill? Tealc schaute Jack fragend an. Natrlich! Also, in 1 Stunde Abmarsch und das mir niemand zu spt kommt brigens haben wir ihn auf die a-Seite verlegt, da es dort sicherer ist.

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Als sie auf Px-369 oder auf a-Seite ankamen wurden sie bereits erwartet und sofort in ein Zelt am Dorfrand gebracht. Als sie eintraten sahen sie Bratac auf ein Lager gebettet. Er schien zu schlafen, doch als sie eintraten schlug er seine Augen auf und versuchte sich aufzurichten, was ihm aber nicht gelang. Entschuldigt, dass ihr mich so antreffen msst. sagte er mit schwacher Stimme, aber mein Ende ist nahe und ich habe eine persnliche Bitte an euch alle. Wenn es euch nichts ausmacht, wrde ich gern mit jedem alleine Spreche. Alle stimmten zu und wollten das Zelt verlassen Tealc! Bitte bleibe du bei mir.
Natrlich, wenn du es wnscht.
Als alle drauen waren begann BraTac: Tealc ich brauche einen Nachfolger, der da weitermacht, wo ich aufgehrt habe, einen der die Jaffa eines Tages in die Freiheit fhren wird, der die falschen Gtter bekmpfen und allen Jaffa die Wahrheit offenbaren wird. Und du bist der, dem ich diese Brde bergeben mchte. Du bist der strkste Jaffa, den ich kenne, und auch der erfahrenste im Umgang mit GoaUld. Und bevor du etwas sagst, habe ich noch eine Bitte an dich. Schick Ryac zu den Menschen. Von ihnen kann er noch einiges lernen im Kampf gegen die Goa'Uld und er wird ihnen eine groe Hilfe und ein guter Ersatz fr dich sein. Er ist der beste Kmpfer, den ich zurzeit unterrichte und auch darum bitte ich dich. Bilde unsere Jaffa, die den falschen Gttern abgesagt haben weiter aus und mache sie stark und geschickt.
Ich werde deinem Wunsch nachkommen, soweit es mich betrifft, aber ber Ryacs weiteres Schicksal kann nur ONeill entscheiden, da er das SGC nun leitet, versicherte ihm Tealc ruhig. Was ist mit dem Hamond aus Texas passiert? Er wurde versetzt. Nun gut! Bitte, schicke nun ONeill zu mir. Wie du wnscht! sagte Tealc und verschwand. Kurz darauf kam ONeill herein.
ONeill, wie ich gehrt habe bist du nun der Leiter des SGC. Jep, ich bin jetzt General und darf den ganzen Tag in einem kleinen Bro sitzen und Schreibarbeit leisten. Whrend die anderen raus gehen und sich mit den GoaUld amsieren. konterte ONeill zynisch. Ich wollte dich nicht verrgern. Aber kommen wir zu meiner Bitte. Ich bitte dich Ryac mit zu euch zu nehmen. Er wird euch im Kampf gegen die GoaUld behilflich sein. Und da Tealc meinen Posten auf Chulak bernehmen wird, habt ihr immer noch einen von uns in eurer Mitte.
OK. Jetzt mach mal halblang, meldete sich ONeill zu Wort. Tealc will uns verlassen? Ab er dass geht doch nicht. Er weiss mehr ber GoaUld als Daniel, und das will was heien. Auerdem ist er einer unserer besten Kmpfer. Ich kann ihn nicht so einfach gehen lassen. Und hast du schon mit Ryac gesprochen? Vielleicht will er ja garnicht mit uns mit. Tealc muss unseren Aufstand weiter fhren, bis alle Jaffa befreit sind. Und mit Ryac hab ich schon gesprochen. Er war sofort einverstanden. Er ist auerdem auch sehr gut im Kampf und weiss sehr viel ber die GoaUld.
Oh. Also gut. Ich werde den Kleinen mitnehmen und ihm das Leben in dem groen weiten Universum zeigen, wenn das dein letzter Wille ist, denn dann wird er es auch verdient haben. Aber sobald er auch nur den kleinsten Fehler macht werde ich ihn zurck schicken.
Daran werde ich dich dann nicht mehr hindern knnen. Aber ich versichere dir, du wirst sehr zufrieden mit ihm sein. Und noch ein Rat von mir bevor du gehst. Lieb sie, solange du noch kannst, denn sonst ist jemand anderes schneller. Jack wollte schon fragen was er damit meinte, aber als er das Grinsen auf dem Gesicht des Jaffa sah, wute er, dass er ihn und Carter meinte. Doch bevor er sich in den Gedanken an sie verlor holte Bratac ihn in die reale Welt zurck.
Knntest du mir nun bitte Daniel hereinschicken? Ja, ja natrlich, kam es von einem verwirrte Jack zurck. Draus angekommen sagte er zu Daniel: Bratac mchte jetzt mit dir sprechen., setzte sich und sah verstohlen zu Carter rber, die sich mit Tealc unterhielt, und trumte von ihrem bezaubernden Lcheln, ihre strahlenden Augen und herzlichem Lachen. Wie oft er sich doch schon gewnscht hatte sie festzuhalten, sie zu kssen, sie nie wieder loszulassen, .... Halt! Schalt er sich selbst, das darfst du nicht, das ist gegen die Regeln und die kannst nicht einmal du ndern. Sonst htte er ihr schon lngst seine Liebe gestanden, aber so musste er sie jeden Tag verstecken. Aber das schlimmste war, wenn sie auf Mission ging und er nicht wusste, ob er sie je wiedersehen wrde, ihr nie gesagt zu haben, was sie ihm bedeutete.
Im Zelt wartete Bratac schon auf Daniel. Er hatte 2 kleine Steintafen in der Hand und 2 blaue Steinchen, hnlich wie die Tafel von Pelops damals. Auf die erste deutend meinte dieser Diese ist fr dich. Sie wird dir etwas ber deine Familie erzhlen, das du nicht wusstest und das dich sicherlich erfreuen wird. Die zweite, er deutete auf die andere, etwas grere kannst du noch nicht lesen, denn es ist eine sehr alte Sprache, aber es wird jemand kommen, der diese Sprache versteht und dieser Person musst du sie geben. Sie wird euch einiges ber euch und die Geschichte der GoaUld erzhlen. Und nun geh und schick mit Carter herein.
Vllig verdattert zugleich fasziniert ging Daniel zurck nach drauen und musterte die Steintafel. Als er bemerkte, dass Carter ihn fragend ansah nickte er nur in Richtung Zelt. Sie verstand seinen Wink und verschwand als letzte nun auch im Zelt.
Sie wurde mit einem warmen Lcheln von Bratac empfangen und eingeladen, neben ihm Platz zu nehmen. Es gibt so viel, dass du wissen solltest, dass ich dir aber nicht erzhlen kann. begann Bratac und erntete einen fragend Blick von Carter Seite. Bald wird jemand in dein Leben treten, den du am Anfang vielleicht nicht magst, der sich aber als sehr ntzlich erweisen wird und dem du Vertrauen musst, auch wenn es vielleicht anders scheint. Nutze auch die Zeit, die du hast weise und erflle dir deine grte Sehnsucht, bevor es zu spt ist. Carter wurde immer verwirrter, jemanden den sie nicht mochte und dennoch vertrauen sollte. Und von welcher Sehnsucht sprach er?
Meinte er etwa ihre Gefhle fr Jack, die sie eigentlich gar nicht haben drfte? Sie wurde einfach nicht schlau aus ihm. Warum so viele wage Andeutungen? Noch total verwirrt ging sie hinaus zu den anderen, die schon angefangen hatten ihr Lager auf zu schlagen.
In den nchsten Tagen hatte Bratac viel Besuch. Anscheinend wollte jeder Jaffa ihm eine gute Reise wnschen. ONeill schenkte ihnen wenig Beachtung, aber als auf einen Schlag Totenstille im Lager herrschte, schaute er dich auf und sah gerade noch, wie eine in Schwarz gekleidete Person im Zelt verschwand. Er wartete neugierig das Zelt nicht aus den Augen lassend, doch als nach einer halben Stunde immer noch niemand aus dem Zelt kam, ging seine Neugier mit ihm durch und er wollte nach sehen. Er drehte sich zu seinen Kameraden und meldete sich bei diesen mit einem Ich geh Bratac besuchen, ab, doch gerade als er sich umdrehte und losgehen wollte, sah er wie die dunkle Gestalt wieder in der Menge verschwand, die ihr ehrfurchtsvoll Platz machte.
Er wollte ihr gerade hinter herlaufen, als ein Jaffa, der wohl in der Zwischenzeit in das Zelt gegangen war, einen Klageruf anstimmte. Sofort wusste jeder, dass Bratac nun Tod war. Bei keinem der Jaffa zeigte sich sonst eine Regung, nur das Klagen der Frauen und Kinder war zu hren, denn fr einen Jaffa war eine Gemtsregung ein Zeichen fr Schwche. Auch bei SG1 stahl sich nur eine kleine Trne aus Sams Auge, sonst blieben alle Regungslos. ber dem nun folgenden Begrbnis verga Jack vollkommen die dunkle Gestalt. Aber er sollte nur zu bald wieder an sie erinnert werden.

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Als Jack, Carter, Daniel und Ryac wieder im SGC waren sagte ONeill: Erste Lagebesprechung fr SG1 in 24 Stunden. Bis dahin ruhen sie sich aus. Ich teile ihnen auerdem Ryac zu. Somit seid ihr bis auf weiteres Entlassen. Ich will sie erst wieder morgen sehen und zwar alle frisch und munter ausgeschlafen.


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Kapitel 2 by ZWIESI
Teil 2

Hi General grte Sam Jack als sie zu ihm in den Aufzug stieg. Verdammt sieht sie gut aus in ihrem Minirock und der kurzrmeligen Bluse, dachte ONeill, bevor er bemerkte, dass er sie anstarrte. Morgen auch, brummte er. Na, heute nicht so gut drauf, was? Dabei sollten sie sich doch freuen. Warum das denn?
Na heute kommen doch die neuen Rekruten und Wissenschaftler. Ich wusste gar nicht, dass wir noch mehr Wissenschaftler brauchen. Nun ja, nachdem Dr. Callahan geheiratet hat und schwanger ist und Dr. Kennedy ihr strengstens verboten hat zu arbeiten und Dr. MacFraisen mit seinem Team leider bei einem Einsatz umkamen, haben wir reichlich wenig Wissenschaftler. Auerdem kommt doch ihr Klon.
Ja, der Kleine ist erwachsen geworden, seufzte Jack. Also vergessen sies nicht. Die Neuen wren sicherlich enttuscht, wenn der General nicht da wre. meinte Sam noch, bevor sie aus dem mittlerweile unten angekommenen Aufzug ausstieg. Werd ich schon nicht, auer die Asgard haben mal wieder vor, ihr Schiff zu sabotieren, grinste dieser als Antwort.
Um kurz vor drei klopfte es an der Tr des Generals. Herein, rief Jack, der gerade seine Krawatte vor dem Spiegel zurechtrckte, aber mit dem Knoten nicht so Recht zufrieden war. Sind sie fertig? fragte Carter, Die Feier wird gleich beginnen. Es fehlt nur noch der Knoten, brummte ONeill. Kommen sie, ich helfe ihnen, meinte Carter und, bevor er noch etwas sagen konnte, stand sie vor ihm und richtete seine Krawatte. Mein Gott! In Uniform sieht sie fast noch besser aus als heute Morgen im Aufzug, dachte ONeill. So! Fertig! Ein vorbildlicher Knoten, nach allen Regeln der Kunst, stellte Carter zufrieden fest und riss ihn damit aus den Gedanken.
Wow! Sieht echt professionell aus. Wo haben sie das denn gelernt? Haben sie etwa einen Freund, von dem ich noch nichts wei und dem sie immer die Krawatten binden? Oder woher knnen sie das sonst so gut? fragte Jack mit gespieltem Ernst. Nein, das leider nicht. Ich habe Vater immer die Krawatten gebunden. Er konnte das auch nie, lachte Sam und wandte sich zum Gehen. Na dann, auf zum Fest. Wir wollen die Kleinen ja nicht lnger als ntig auf die Folter spannen, was sie hier erwarten wird. Jack folgte ihr. Nach kurzer Zeit des Schweigens meinte er: Wissen sie schon etwas ber meinen Klon? Ich bin noch nicht dazugekommen mir seine Akte anzusehen. Ich wei nur, dass er jetzt schon Major ist, Major OHaily. Und das mit nur 20 Jahren, war das Einzige was Carter dazu zu sagen hatte.
Aber das htte ich bei so einem Vorbild auch nicht anders erwartet, fgte sie noch hinzu. Tja, er kommt halt von guten Eltern. Na, ob die Eltern da so viel bewirkt haben, ist fraglich. Ich denk, dass es nur ihr Wissen ist, dass sie so freundlich waren, mit ihm zu teilen, bemerkte Carter. ONeill wollte gerade noch eine bissige Bemerkung machen, aber da bogen sie schon um die letzte Ecke und Carter lie ihn alleine stehen, nachdem sie ihm noch ein Viel Glck zugeraunt hatte.
Alle Augen waren auf ihn gerichtet. Als Jack in die Runde blickte konnte er auf all den neuen Gesichtern eine Mischung aus Angst, Spannung und auch Vorfreude sehen. Nur ein Gesicht passte nicht so recht hinein. Das Gesicht von Major OHaily. Nach einem kurzen Ruspern, das seiner Rede Gewicht verleihen sollte, fing Jack an: Ich bin kein Mann vieler Worte, also will ich das hier kurz machen. Ich seid die Besten der Besten und deshalb auserwhlt worden, hier an diesem geheimen Projekt mitzuarbeiten. Jeder von euch wei natrlich, dass alles, was hier geschieht, der strengsten Geheimhaltung unterliegt und so. Also kein Wort an niemanden, der nichts damit zu tun hat! Aber das wisst ihr ja schon lngst. Die neuen Wissenschaftlern werden in den kommenden Tagen von Colonel Carter eingewiesen und die Militrs kommen zur Probe zu einigen SG-Teams als Ersatz und Hilfe dazu. Alles Weitere werdet ihr im Laufe der Zeit schon noch mitkriegen. Damit erteile ich jetzt Leutnant Colonel Carter das Wort, die den organisatorischen Teil bernimmt. Mit diesen Worten verabschiedete sich ONeill, froh endlich wieder gehen zu drfen. Reden hatte er noch nie gemocht.
Er begab sich zu einem Platz mglichst weit hinten, von dem aus er alles gut berblicken konnte, ohne selber aufzufallen. Carter bestieg das Podium und ordnete ihre Listen. Ich werde jetzt ihre Namen aufrufen und ihnen ihren Platz zuweisen. Wenn ich jemanden vergessen sollte, sagen sie es mir einfach am Schluss. Also Dr. MacGammon SG13, Major Frishmen SG14, ... So ging das weiter, bis alle verteilt waren. So. Das wrs. Habe ich jemanden vergessen? fragte Carter eher automatisch. Ja, mich! schallte es vom Ende der Halle. Alle Kpfe drehten sich in die Richtung. Ach, richtig. Major OHaily. Sie sollen sich bei SG1 melden. Da ist gerade ein Platz frei. Aufgeregtes Gemurmel breitete sich ber der Gatehalle aus. Carter verlie das Podium und machte sich auf den Weg in ihr Labor um die nchsten Stunden bis zur Besprechung mit ihrem Naquada-Reaktoren zu verbringen, wurde vor der Halle aber von ONeill abgefangen. Haben sie Daniel heute schon gesehen oder kommt er mal wieder nicht von seinem Steinzeitfernseher weg? Der sa doch wohl nicht die ganze Nacht an diesen behmmerten Steintafeln! Ich habe heute eine neue Mission fr euch mit 2 neuen Mitgliedern. Da muss er doch fit sein.
Sie knnten doch einfach bei ihm vorbeischauen und ihn fragen. Ich geh jetzt auf jeden Fall ins Labor. Hah! Also hatte ich doch Recht. Sie haben doch einen Freund. Nanu, davon wusste ich ja gar nichts. Wer ist den der Arme? Dafr, dass er so arm ist, gibt es aber viele Leute, die diesen Posten wollen. Carter errtete. ONeill schien das gar nicht zu bemerken, sondern schwatze frhlich weiter. Na egal. Ich meine ihren Naquada-Reaktoren. Sie verbringen ihre gesamte Freizeit mit diesem Ding. Was ist eigentlich so spannen an diesem Teil? Das wrden sie sowieso nicht verstehen. Also bis in zwei Stunden. Und schon war sie um die Ecke und auer Sichtweite.

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General Jack betrat den Versammlungsraum, in dem das gesamte neue SG1 auf ihn wartete. Sogar Daniel war ausnahmsweise mal pnktlich erschienen, auch wenn er sehr mde aussah. Wahrscheinlich hat er die ganze Nacht kein Auge zugetan, sondern nur an einer dieser dummen Steintafeln gesessen, die ihm Bratac gegeben hat, sinnierte Jack. Also, Carter. Sie meinten doch, einen beraus interessanten und produktiven Planeten gefunden haben. Darf ich bitten.
Also, auf P3X-336 gibt es reiche Naquada-Vorkommen und keine Spur von Leben, obwohl es einige Ruinen gibt, die Daniel sehr interessieren. Davon bin ich berzeugt! Auf jeden Fall, fuhr Carter unbeirrt fort sollten wir das Ganze ungestrt abbauen knnen. Sind sie Luftproben auch schon angekommen ? Nicht das da irgendwelche fiesen Teilchen in der Luft sind, die, hm, die,... berlegte Jack, der nicht wusste, wie er den Satz beenden konnte. ...die sie ihres strahlendes Aussehens berauben knnten. vollendete Major OHaily. Alle schauten berrascht zu ihm hinber. Hey, das ist nur, was ONeill gerade gedacht hat. meinte der Major.
Woher willst du das wissen. dementierte der General emprt. Na, ich bin doch ihr Klon, meinte der Gefragte breit grinsend. Eigentlich hat er ja Recht, dachte der Angesprochene. Whrend dieser Debatte hatte keiner gemerkt, dass Carter knallrot angelaufen war. Schnell setzte sie sich, den Blick gesenkt. Also, wie sind die Luftproben? ,wandte sich der General an sie. Nichts zu befrchten! war die einfache Antwort. Also dann sehe ich nichts, was ihrer Mission im Weg stehen sollte. In einer Stunde brecht ihr auf. Ehe ichs vergesse. Ich schtze, du hast keine Erfahrung mit MPs oder Pistolen, Ryac?
Korrekt, ONeill. Ich bin nur in den Waffen der Jaffa gebt. Na gut. Dann nimm deine Stabwaffe und ein Zat mit. Aber sobald ihr wieder zurck seid, bekommst du einen Crashkurs mit unseren Waffen. Hat bei Daniel auch geklappt. Und der hat null Gespr fr Waffen, meinte ONeill noch, bevor er sie entlie.

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Aktivierung des Stargates. Iriscode erhalten. Es ist der Code von SG1, Sir meldete der Sergeant. Na dann ffnen sie doch das verdammte Ding und lassen sie unsre Leute durch, sagte ONeill zu diesem gewandt und zu dem angekommenen Team, Wurde auch Zeit. Besprechung in einer halben Stunde. Und Carter, kommen sie bitte in mein Bro.
5 Minuten spter betrat Carter das Arbeitszimmer des General. Ich bewundere diese Frau, dachte ONeill, sie schafft es selbst in den verdrecktesten Klamotten noch unheimlich sexy auszusehen.Sie wollten mich sprechen? fragte Carter leicht irritiert durch das Schweigen des Generals. Durch ihre Worte aus den Gedanken gerissen meinte er: Ja, mich wrde interessieren, wie das Team so funktioniert. Ich meine mit 2 neuen Mitgliedern. Hoffentlich hat ihnen Klein-Jack keine Schwierigkeiten gemacht. Ich wei, dass ich manchmal nicht so leicht zu ertragen bin.
Nun, er hat manchmal ein paar Probleme, sich mir unterzuordnen, da es von ihnen gewhnt war mir Befehle zu geben, und es war ihm etwas langweilig, da wir nur gemessen und bersetzt haben, was sie wahrscheinlich bestens verstehen. Aber, wissen sie, das bin ich von ihnen schon gewohnt. Also nur halb so schlimm. Ryac hat Daniel geholfen die Ruinen zu erforschen. Es waren einige alt-goauldische Texte dabei. Wir schlieen daraus, dass dort frher mal eine GoaUld-Mine war, die heute aber total verlassen ist. Warum die GoaUld sie verlassen haben, wissen wir nicht. Es lag jedenfalls nicht daran, dass es dort nichts mehr zu holen gab. Wir vermuten, dass sie vielleicht von einem anderen GoaUld, den wir inzwischen besiegt haben, angegriffen und besiegt wurden.
Na gut, dann werden wir ein extra Einsatzkommando dorthin schicken, um das Naquada zu bergen. Sir, ich wrde gerne mitgehen und die Arbeiten berwachen. Kommt nicht in Frage. Gerade haben wir ein neues SG1 und schon soll es wieder einen Mann, hm Frau einben? Das kann ich nicht erlauben, Carter. Auerdem, wie soll ich es denn solange ohne dich aushalten? Ich halte es doch keine 3 Stunden aus, ohne mich nach dir zu verzehren, fgte ONeill in Gedanken hinzu. Carter sah ein, dass es keinen Sinn hatte weiter mit ihm zu diskutieren, und ging. Sie berlegte, was sie jetzt machen knnte, und beschloss, bei Daniel vorbeizuschauen. Als sie vor seinem Bro stand, sah sie, dass er total in die bersetzung der Steintafeln versunken war. Nach kurzem Anklopfen, was Daniel berhaupt nicht realisierte, trat sie ein und schaute ihm ber die Schulter.
Was seht denn da? fragte sie. Erschrocken fuhr Daniel auf. Carter, was machen sie denn pltzlich hinter mir? Wollen sie mich umbringen? Ich habe sie garnicht reinkommen hren. Entschuldigung. Ich wollte sie nicht erschrecken. Schon gut. Was wollten sie wissen? fragte er schon etwas ruhiger. Ich fragte, was da steht.
Ich bin mir nicht sicher, aber es handelt von einem Planeten, der der Planet der lebenden Seelen genannt wird. Ich glaube, dass ist so etwas wie ein Planet, auf dem Leute leben, die einmal gestorben sind, jetzt aber wieder leben. Er ist nur wenigen Leuten berhaupt bekannt und seit langem in Vergessenheit gerate. Es knnte aber auch ein ehemaliger Antiker-Sttzpunkt sein, zumal dort Tote leben. Ich wei nur noch nicht, auf was Bratac hinaus will. Vielleicht denkt er ja, dass das Atlantis sein knnte, wobei ich das bezweifle. Wir haben Atlantis ja schon gefunden. Vielleicht denkt er, dass Jack da Charlie wiederfindet, oder Kawalsky. Wer wei. Auf jeden Fall sollten wir da mal hingehen, wenn du das fertig bersetzt hast.
Ja, das sollten wir. Mit diesen Worten wandte sich Daniel wieder der Steintafel zu und Carter verlie das Zimmer. Ohne bestimmtes Ziel schlenderte sie durch die Gnge. Zufllig kam sie an einem der Labore vorbei, in dem ein paar der neuen Wissenschaftler ttig waren. Einer der Wissenschaftler sah sie zufllig und rief: Colonel Carter, kommen sie doch und schauen sie sich das an. Wir haben soeben herausgefunden, dass das neue Gert, das SG5 von P3X-789 mitgebracht hat eine Art ZPM ist, aber anders funktioniert. Die Energiegewinnung wird durch Freisetzung von Antimaterie gettigt. Die Ausweitung der Explosion auf einen Raum auerhalb der Kugel wird aber durch zwei gegenstzlich geladene Magnetfelder eingedmmt. Die Strke der einzelnen Magnetfelder verhlt sich proportional zur Energie der Explosion. Die Explosion wird auf carboneingefasste Magnetkabel geleitet, die das Objekt dann mit Strom versorgen.
Das ist ja interessant! erwiderte Carter und vertiefte sich in die Studien.

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Himmel! Wo steckt diese Person nur? Warum mssen Wissenschaftler immer zu spt kommen? fluchte ONeill. 5 Minuten versteh ich ja noch. 10 Minuten auch. Aber eine halbe Stunde! Ich geh sie jetzt suchen und dann kann sie was erleben! Aufgebracht strmte Jack aus dem Bro und lies einen verdutz dreinschauenden Daniel, der nicht verstand, warum ONeill so ausflippte, einen keine Regung zeigenden Ryac und einen grinsenden Major, der ONeill nur zu gut verstand, zurck. Zuerst steuerte er ihr Bro an, das er aber leer vorfand. Dann machte er sich auf den Weg zum Labor. Dort traf er sie auch in irgendwelche Nachforschungen vertieft an. Carter, wo bleiben sie denn? herrschte er sie etwas schroffer an, als er eigentlich gewollt hatte.
O mein Gott, schon so spt! Erschrocken drehte Carter sich um. Ich habe die Zeit total vergessen, aber das ist auch ein sensationeller Fund, Sir. Wir knnten eine neue Energiequelle fr das Stargate gefunden haben, die wir selber herstellen knnten. Damit knnten wir unsere Leute von Atlantis wieder nach Hause holen. berichtete sie aufgeregt.
Schon gut. Aber erst sollten sie zur Besprechung kommen. Wir knnen doch nicht ohne die wichtigste Person des Teams anfangen. Wo kmen wir denn sonst hin? Ohne ihr auch nur den Hauch einer Chance zum Antworten zu geben, drehte er sich um und marschierte in Richtung Besprechungsraum davon. Mit einem genervten, aber auch leicht wehmtigen Blick auf ihre Tests folgte sie ihm.
Bei der Besprechung verlief alles glatt und eine viertel Stunde spter entlie der General sie alle. Daniel, der whrend der ganzen Besprechung etwas abwesend gewirkt hatte, stand als Erster auf und strmte in Richtung seines Bros. Leute, die vor mehreren Jahrtausenden gelebt haben, interessieren ihn mehr als die Leute von heute. stellte der General sarkastisch fest und erntete dafr einen mahnenden Blick von Carter, worauf er es vorzog, sich in sein Bro zurckzuziehen.

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Ich habs, ich habs! aufgeregt strzte Daniel in ONeills Bro. Was haben sie? Ich wei jetzt, was auf der Tafel steht! Und deswegen rennen sie morgens um drei schreiend durch die Gnge? Das kann doch sicherlich noch bis morgen warten. Legen sie sich wieder hin. brummte ONeill. Aber es geht um Leben und Tod! Wer stirbt? fragte ONeill immer noch schlaftrunken. Ich!
WAS! sofort war ONeill hellwach. Schlielich ging es um das Legen eines seiner besten Linguisten- und seines Freundes. Wenn ich nicht sofort auf den Planeten mit folgenden Koordinaten gehen darf, Daniel reichte ihm einen Zettel mit sieben Symbolen, werde ich noch verrckt oder begehe Selbstmord. Warum das denn? fragte ONeill verstndnislos. Weil da vielleicht Sharee ist! Aber die ist doch tot. Das Fragezeichen auf ONeills Gesicht wurde immer fragender. Ja, nein, ich wei nicht! OK. Setzen sie sich und erzhlen sie mir alles ganz von vorne. meinte ONeill. Schlafen kann ich jetzt sowieso nicht mehr. Also. Sie erinnern sich doch bestimmt noch an die Steintafeln, die Bratac mir vor seinem Tod gegeben hat. Ich habe die eine, die fr mich war, bereits gelesen. Sie berichtet von einem Planeten auf dem anscheinend Tote leben. Wahrscheinlich so etwas wie ein Planet, auf dem Leute leben, die von den Antikern wiederbelebt wurden. Auf jeden Fall habe ich am Schluss eine Liste von Namen gesehen, die, wie ich vermute, die Namen der Bewohner wiedergibt. Drunter habe ich auch Sharees Namen gesehen.
OK. Wenn ich das also richtig verstehe, lebt ihre Frau vielleicht noch auf diesem Planeten und sie wollen dorthin. Richtig? Richtig. Und... Wissen sie, ob da GoaUld sind oder sonst irgendwelche von diesen gefhrlich Kreaturen? Bevor ich das nicht wei, lasse ich sie nicht gehen und dann nur mit Untersttzung. Ich setze die Koordinaten auf den Missionsplan von SG1 Aber verstehen sie nicht? Ich muss dahin. Allein der Gedanke, dass meine Frau noch lebt und ich nicht bei ihr bin, macht mich wahnsinnig. Ich wei nur allzu gut, was du meinst. Jeder Augenblick ohne Carter ist auch fr mich verloren, dachte ONeill, lie es sich aber nicht anmerken.
Na gut. Ich werde morgen eine Sonde dorthin schicken und bis dahin versuchen sie etwas zu schlafen. Ich will ja nicht, dass ihre Frau einen Schock bekommt, weil sie aussehen wie Frankensteins Monster. In Ordnung seufzte Daniel, der aus Erfahrung wusste, dass der General manchmal sehr stur sein konnte, besonders, wenn es um seine Leute ging. Er drehte sich um und trottete zur Tr hinaus.
Danach schlief ONeill sehr unruhig und am nchsten Morgen fhlte er sich wie gerdert, was man ihm auch deutlich ansah und anmerkte.
Er gab dem Sergeant den Zettel und meinte etwas schroffer als sonst : Whlen sie folgende Koordinaten an und senden sie ein M.A.L.P. durch. Aber .... meinte Sergeant. Kein aber. Machen sie schon! Aber es ist zweimal das gleiche Zeichen drauf. Hab ich auch schon gemerkt. Und, was ist damit? Nichts, ich meinte ja nur. erwiderte der Sergeant etwas eingeschchtert und drehte sich zu seinem Computer um die ntigen Informationen einzugeben.
Kaum hatte das Gate angefangen sich zu drehen, strzte Daniel auch schon herein. Welche Koordinaten sind das? Die von P5X-856 antwortete Jack, und als er Daniels fragendes Gesicht sah, erklrte er: Die, die sie mir gestern gaben. Ich dachte, sie wrden mir keine Ruhe lassen, bevor sie nicht wissen, was dort ist, und da ich heute keinen Nerven fr ihr Gequengle habe, lasse ich das lieber gleich erledigen.
Also ist die Mission genehmigt? Erst nachdem wir das M.A.L.P. durchgeschickt haben und das ganze Sicherheitszeugs erledigt ist. Und damit drehte ONeill sich um und schaute wieder auf das Stargate. Kaum erklang Chevron 7 aktiviert!, da schimmerte auch schon der blaue Ereignishorizont. Immer wieder mussten alle aufs neue Staunen, und sogar der General bekam ein Kribbeln in der Magengegend, wie auch schon die Hunderte oder Tausende von Malen davor. Schickt das M.A.L.P. durch und zeigt mir die Bilder und Analysen! befahl ONeill und schon flackerte die bertragung ber den Monitor. Die Werte sind alle normal. Keine bermige Sonneneinstrahlung oder irgendwelche giftigen Gase in der Luft, meinte Carter.
Der General zuckte zusammen.. Er hatte sie gar nicht kommen gehrt. Er hatte ganz vergessen, wie leise sie sein konnte. Wie eine Katze, dachte er amsiert, eine Katze mit Krallen Kann ich dann gehen? nrgelte Daniel, der unruhig von einem Bein aufs andere trat. Gleich! Gibt es irgendwelche Anzeichen fr feindliche Lebewesen irgendwelcher Art? Nein, Sir. Ich kann gar kein Lebenszeichen auf diesem Planeten entdecken. Er scheint verlassen. Na gut. Daniel, sie drfen gehen. Kaum hatte ONeill dies gesagt, schoss der Archologe wie von der Tarantel gestochen auf und rannte wie ein Verrckter hinunter. Dort wartete er ungeduldig darauf, dass die schweren Tren sich ffneten und schlpfte durch, sobald er genug Platz hatte.
Halt, sie brauchen doch wenigstens ihre Ausrstung. Vorher drfen sie mir nicht gehen bremste ONeill Daniel, der schon fast durch das Stargate gerannt war. Und melden sie sich in sptesten2 24 Stunden wieder! Ja, ja. murmelte dieser ganz verstrt und drehte sich um. Als er sich gerade auf den Weg machen wollte, um seine Sachen zu packen, kam Sam mit einem gepackten Rucksack rein. Hier. Eigentlich ist das der Rucksack von Major OConners, aber der kann sich nochmal einen packen. Damit gab sie ihm den Rucksack und half ihm beim Festschnallen. Dann umarmte sie ihn ein Letztes mal. Du wirst mir fehlen, flsterte sie ihm ins Ohr, bevor sie ihn loslie und er durch das Tor verschwand.

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Jetzt haben wir ein ernstes Problem meinte ONeill zu Carter. Sie saen an einem Tisch in der Cafeteria und aen Kuchen. Warum? fragte diese und biss herzhaft in ihr Stck. Weil wir schon wieder ein Mann zu wenig sind im SG1 Team. Deshalb. Ich kann auerdem nicht noch mehr Reisen verschieben.
Wir knnten doch Jonas fragen. Der wrde sich sicher freuen. schlug Carter vor. Was, wenn er aber nicht will? Der wird schon wollen. Na, wenn sie meinen. Aber ich schicke am besten sie, denn ihrem Charme kann keiner wiederstehen, Carter. Diese senkte nur verlegen den Kopf. Und wie gesagt, so getan. Wenig spter brach SG1 auf, um Jonas zurck zu holen.

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Das ist SG1. Sie kommen wieder zurck, Sir. Na dann ffnen sie die Iris. Wir wollen doch nicht, dass unser bestes Team auch noch anklopfen muss, damit wir sie einlassen. meinte ONeill und an die Wachen im Stargateraum. Ihr knnt die Waffen senken. Das ist SG1, die da kommen. Ihr solltet lieber Rosen fr sie werfen. Immerhin haben die mehrere Male euren Arsch gerettet. Auch wenn sie damals noch etwas anders zusammengesetzt waren, dachte ONeill. Ja, das waren Zeiten! Mit Carter, Daniel und Tealc die Welt retten. Jetzt kann ich nur noch zuschauen, wie andere meinen Job machen. Bevor seine Gedanken noch weiter abschweifen konnten in die vergangen Zeiten, konzentrierte er sich wieder auf den Gateraum, wo mittlerweile Ryac und Jack-Junior, wie ONeill seinen Klon immer nannte, standen.
Nun trat auch Carter durch das Tor. Als alle von der Rampe gingen, ohne sich nochmal umzudrehen und zuschauen, ob Jonas auch kam, und alle weiter vergeblich auf dessen Auftauchen warteten, rief ONeill: Wo ist den Jonas? Der kann leider nicht kommen, Sir. Erklren sie mir das spter, Colonel. Lagebesprechung in 30 Minuten.
Eine halbe Stunde spter sa SG1 mit ONeill im Besprechungsraum. Also, richtete dieser sein Wort an Carter, erklren sie mir, was sich auf Kelowna abgespielt hat.
Ganz einfach. Wir sind angekommen, wurden berschwenglich begrt, was mich wunderte, und sind sofort zum ersten Minister gefhrt worden. Das hat mich etwas noch mehr gewundert, warum er uns sehen wollte, aber ich wollte auch nicht unhflich sein. Also kamen wir wieder in diesen Tagungsraum oder was auch immer das ist. Kaum waren wir dort angekommen, hat unsere Eskorte uns verlassen und die Tren geschlossen. Wir haben ein paar Minuten gewartet und dachten schon die htten uns vergessen, als so eine Art Herold hereinkam und uns den ersten Minister ankndigte. Ich dachte natrlich an den von unserem letzten Besuch. Deshalb war ich um so erstaunter, als Jonas reinkam. Natrlich dachte ich, dass jetzt noch jemand kommen wrde, aber als sie die Tren schlossen, begriff ich, dass Jonas wohl der erste Minister war. Wir begrten uns und ich stellte ihm Ryac und Jack vor. Natrlich wunderte er sich, warum es nochmal einen Jack gab und warum sie, Tealc und Daniel nicht dabei waren. Ich erklrte ihm natrlich die Geschichte mit den Asgard, dass sie jetzt General wren, und auch, warum Tealc nicht da war. Auf jeden Fall stellte sich meine Vermutung als korrekt heraus. Jonas war erster Minister von Kelowna geworden. Deshalb konnte er uns leider auch nicht begleiten, so gern er das auch gemacht htte. Ich frchte, wir mssen uns also um einen anderen Linguisten kmmern. beendete Carter ihren Bericht.
Sieht ganz so aus, stimmte ONeill ihr nicht gerade sehr erfreut zu. Ihr braucht einen Linguisten? Warum habt ihr das den nicht gleich gesagt. mischte sich nun auch Major Jack ein. Ich kenne eine ausgezeichnete Person. Sie hat einen Doktor in Geschichte, spricht ungefhr 20 Sprachen flieen, darunter auch GoaUld und sowas und ... sie ist sogar noch im Militr. Also keine Probleme wegen irgendwelchem Ungehorsam. Ihr Name ist brigens Dr. Rebecca Mueller. Und woher kennst du diese Dame so gut? hakte ONeill nach. Sie war mit mir auf der Airforce-Schule. Wir waren sozusagen Kampfkameraden.
Na gut. Ich will mir mal ihre Akte anschauen. Ist sie eigentlich hier oder msste ich sie erst herholen. Keine Sorge, Mann. Sie hat ein astreines Zeugnis, eine perfekte Akte und ist sogar schon hier. Dann werd ich mir die Dame mal anschauen. Und das tat ONeill auch. Auer der Tatsache, dass sie Wissenschaftlerin war und ONeill keine Wissenschaftler leiden konnte, - mit Ausnahme von Daniel und natrlich Sam - hatte er nichts an ihr auszusetzen. Und so stellte er sie, da er sonst niemand bessern finden konnte, ein. Sie wurde sogleich von Major Jack davon unterrichtet und freute sich wahnsinnig. ONeill sah sie zum ersten Mal bei der Lagebesprechung fr ihre nchste Mission. Es sollte auf einen verlassenen Planeten mit vielen Ruinen gehen, auf dem vielleicht die GoaUld einmal geherrscht hatten. Auf jeden Fall ein Planet mit vielen Schriftzeichen, also eine Bewhrungsprobe fr Captain Muellers Sprachkenntnisse.
Alle waren im Besprechungsraum versammelt und warteten nur noch auf das neue Mitglied. Major OHaily bastelte Papierschiffchen, Ryac schaute gelangweilt in die Runde, Carter las sich die Akte der Fehlenden durch und ONeill tigerte unruhig im Zimmer auf und ab. Sir, knnen sie das bitte lassen. Sie machen einen ganz meschugge mit ihrem ewigen hin und her Gerenne. meinte Carter irgendwann genervt. Sorry, Carter, wollte sie nicht nerven, entschuldigte sich dieser und setzte sich, um mit seinem Stift zu spielen. Kaum hatte er dies jedoch getan, klopfte es an der Tr.
Herein! rief ONeill und setzte sich kerzengerade in seinen Stuhl. Herein trat ein junge Frau von 20 Jahren mit etwa kinnlangem, dunkelbraunen Haar, dunkelbraunen Augen, die freundlich dreinblickten und sie neugierig musterten, und einer guten Figur, jedenfalls soweit man das beurteilen konnte, die in der normalen braun-grnen Uniform der Leute in diesem Komplex steckte.. Hallo, ich bin Captain Rebecca Mueller, stellte sie sich vor. Nun, ich bin... General ONeill. ich wei. Und dass sind Ryac, Major OHaily und Colonel Carter. vollendete sie.
hh ... jap! meinte ONeill, etwas aus dem Konzept gebracht. Setzten sie sich doch. Nun zuerst einmal zu dem Planeten, den sie gleich besuchen werden. Er ist voller Ruinen, also ein Paradies fr sei. Wir haben keine Anzeichen von Leben gefunden, aber es knnte sein, dass dennoch GoaUld dort sind. Seien sie also bitte vorsichtig. Man wei ja nie, was passieren kann. Und beeilen sie sich bitte, setzte er mit einem Seitenblick auf seinen Klon hinzu und entlie sie dann.
Wenig spter stand SG1also mal wieder im Gateraum. Alle warteten darauf, dass sich das Tor endlich ffnen wrde. Carter lie ihren Blick in die Runde schweifen. Lauter neue Gesichter!, dachte sie. Vor ungefhr einem Monat war sie noch mit ONeill, Daniel und Tealc zusammen auf Mission gegangen. Doch dann hatte ONeill sich dazu entschieden, den Posten des Generals anzunehmen, und damit hatte alles angefangen. Erst waren sie noch zu dritt oder mit Ersatz gegangen. Aber als dann auch noch Tealc sich verabschiedet hatte und Ryac und Major OHaily gekommen waren, waren sie nur noch zu zweit gewesen. Sie und Daniel. Doch jetzt hatte auch Daniel sich verabschiedet.
Von dem alten SG1 Team, dass schon so viel zusammen erlebt hatte, dass mehrere Male die Erde gerettet hatte und in dem jeder dem anderen ohne den geringsten Zweifel ihr Leben anvertraute, war nur noch sie brig. Nun, sie hatte immer noch Jacks Klon, aber das war auch nur ein teilweiser Ersatz. Ihr wurde schwer ums Herz. Doch da wurde sie von einer Stimme aus ihren Gedanken gerissen. Colonel, sie haben die Erlaubnis zu gehen. Aber melden sie sich in sptestens 12 Stunden wieder. Und damit verschwand SG1 mal wieder in die Weiten des Universums.

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Achtung! Ducken! schrie Carter und begann dann, Anweisungen an Captain Mueller in ihr Walky-Talky zu geben. Captain, rennen sie zum Tor und whlen sie das SGC an. Und beeilen sie sich. Wir knnen unsere Stellung nicht lnger halten! Carter Ende. Verstanden! Mueller Ende. knisterte es und die Verbindung brach. Rckzug zum Tor! schrie Carter den anderen ber den Kampflrm hinweg zu.
Sie waren nach ungefhr 4 Stunden ruhiger Arbeit pltzlich von einer Horde von GoaUld-Gleiter angegriffen worden. Diese waren mittlerweile aber wieder verschwunden, dafr hatten sie nun aber einen ganzen Trupp Jaffa-Krieger am Hals. Immerhin hatten diese sie nicht vom Stargate abgeschnitten und so bestand die einzige Mglichkeit in der Flucht, da die Jaffa weit in der berzahl waren und es immer mehr zu werden schienen. Nachdem sie sich noch einmal vergewissert hatte, dass die anderen schon los gerannt waren, feuerte sie noch ein paar Schsse auf den nchsten Angreifer und verschwand dann auch im angrenzenden Wald. Nach einem kurzen Sprint von ungefhr 100 Metern sah sie schon den blauen Ereignishorizont durch die Bume schimmern.
Die anderen drei hatten sich in der Nhe verschanzt und gaben ihr Deckung. Los, los, durch das Stargate! befahl sie. Nach ein paar letzten Schssen taten das auch alle, der Major natrlich zuletzt, und auch Carter war schon fast im Stargate verschwunden, als sie einen stechenden Schmerz an Schulter und Rcken fhlte, der sie durch das Tor schleuderte. Das Letzte, was sie mitbekam, war das unbeschreibliche Gefhl der Stargatereisen.

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Aktivierung des Stargates, Sir! Erwarten wir jemanden zurck, Major? fragte der General. Nein, Sir. SG5 und SG1 werden erst in mehreren Stunden zurck erwartet, aber warten sie, da ist ein Iris Code. Es ist der Notfall Code von SG1. Na, dann ffnen sie doch endlich diese verdammte Blechvorrichtung. Oder wollen sie etwa, dass unser bestes Team gegen dieses Teil prallt? schnappte ONeill und rannte in Richtung Gateraum. Zuerst strzte Captain Mueller durch das Tor, dicht gefolgt von Ryac und seinem Klon. Auch Carter lie nicht lange auf sich warte, doch erhob sie sich nicht.
Iris schlieen! Und sofort ein rzteteam hier her. Der Colonel ist schwer verletzt. schrie Captain Mueller, die am nchsten bei Carter stand und die Lage sofort berblickt hatte. Was in Gottes Namen ist hier passiert? rief ONeill auer sich, als er herbei strzte. Wir wurden berraschend von einer Horde Jaffa angegriffen. berichtete Klein-Jack etwas auer Atem. Sie waren in der berzahl und wir mussten fliehen. Und was ist mit Carter passiert? Ich habe keine Ahnung, Sir, aber es sieht nach einer Verletzung durch eine Stabwaffe aus. Sie muss sie sich zugezogen haben, als sie durch das Tor sprang, oder nur wenige Momente vorher. meinte dieser etwas ratlos. Platz da. Wir haben hier einen Notfall. rief ein Sanitter des rzteteams, das mittlerweile im Stargateraum angekommen war.
Notbeatmung und eine Spritze zur Stabilisierung des Kreislaufes und dann sofort auf die Intensievstation. Die sollen schon einmal ein paar Blutreserven herrichten. Sie scheint einiges Blut verloren zu haben. Und schon rannten die rzte mit wehenden Kitteln und der Bahre, auf der Carter lag, aus dem Raum.
Besprechung in einer Stunde. Erholen sie sich, duschen sie und ziehen sie was Frisches an! rief ONeill den anderen noch zu, bevor er den rzten nachrannte.

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Wie geht es ihr, Doc? ONeill war aufgeregt. Er hatte eine Stunde lang vor dem OP-Saal gewartet, war dann missmutig zur Besprechung gegangen und sobald als mglich wiedergekommen. Nun wartete er schon ungefhr 2 Stunden, ohne auch nur irgendetwas ber Carters Zustand zu erfahren.
Nun ja. Sie hat eine schwere Verletzung an der Schulter und einem Teil des Rckens, aber die Wirbelsule hat es, soweit wir beurteilen knnen, nicht erwischt. Es knnte aber sein, dass einzelne kleine Nerven beschdigt wurde. Genaueres kann aber noch nicht gesagt werden. Auch hatte sie innere Blutungen durch den nicht gerade sanften Aufprall auf die Rampe, die wir aber stoppen konnten. Des Weiteren ein paar blaue Flecken, ein paar Blutergsse, ein gebrochenes Schlsselbein, eine mittel schwere Gehirnerschtterung und einige Prellungen, aber nichts wirklich Schlimmes. vervollstndigte die Gefragte den Bericht. Wird sie es also schaffen? Ganz so einfach ist es nicht. war die Antwort. Sie hat sehr viel Blut verloren und wir konnten nicht verhindern, dass sie ins Koma fllt. Eigentlich msste sie es schaffen, da die Verletzungen nicht so schwer sind, aber auf jeden Fall kann sie so schnell nicht mehr auf Mission gehen.
Je nachdem, wie schnell sie aus den Koma aufwacht, dauert die Heilung ihrer inneren Wunden 3-4 Wochen. Dann schtze ich noch mindestens 6 Wochen fr die Heilung der Rckenverletzung und des Schlsselbeins. Dann noch die Ruhepause, damit das Schlsselbein sich wieder stabilisieren kann und den Wiederaufbau der geschwchten Muskeln. Ich denke, dass sie mindestens fr die nchsten 3 Monate nicht auf Missionen geschickt werden kann. Aber es knnte im schlimmsten Fall - wir nehmen nicht an, dass es so schlimm kommt - knnte es aber dennoch sein, dass Nerven beschdigt wurden und sie bleibende Schden davon tragen wird. Und damit lies sie Jack zurck. Dieser hatte gemischte Gefhle.
Einerseits lebte Sam noch. Zwar war sie im Koma, aber sie lebte! Aber andererseits konnte es sein, dass sie bleibende Schden davontrug. Und er musste schon wieder eine Lcke im Team fllen. Nun ist auch noch das letzte alte Mitglied von SG1 gegangen, dachte er wehmtig, bevor er in sein Bro zurckkehrte. Gerne wre er bei Carter geblieben, aber er hatte noch viel Arbeit zu erledigen. Er musste die Missionsberichte lesen, Missionsplne erstellen und jetzt auch noch ein neues Mitglied fr SG1 suchen.
Oder soll ich das Team lieber auflsen? Es sind lauter junge Leute, keiner mit Erfahrung. Na gut ,mein Klon hat ein bisschen theoretische Erfahrung und Ryac ist auch nicht ohne, aber eigentlich Grnschnbel, und das neue Mitglied wird auch ein Grnschnabel sein, da die anderen Astrophysiker entweder in anderen Teams arbeiten oder zu dumm sind. Die werden das Team wahrscheinlich nur in noch mehr Gefahr bringen. Ich werde mir die Akten der Neuen mal durchschauen und dann entscheiden, was ich tun werde. Mit einem Seufzer ffnete er die Tr in sein Bro, ging hinein und lies sich in seinen Sessel fallen. Lustlos blickte er auf seinen Schreibtisch, der mit ungetaner Arbeit beladen war und fing an all diesen Krempel, wie er es immer nannte, abzuarbeiten. Seine Gedanken schweiften aber immer wieder zu Sam, die gerade mit dem Leben kmpfte, whrend er hier sa und las.

Fortsetzung folgt!

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