Baby Jack by Neyra und Suva
Summary: Jack tritt auf eine Bodenplatte auf einem fremden Planeten. Das hat Auswirkungen, die wahrhaft zum schreien sind (+hi hi+).
Categories: Stargate SG-1 Characters: Jack O’Neill (SG-1), Multi-Chara, Samantha Carter (SG-1)
Genre: Friendship, Humor, Romance
Challenges: Keine
Series: Keine
Chapters: 1 Completed: Ja Word count: 7070 Read: 2837 Published: 12.04.12 Updated: 12.04.12
Story Notes:
Verrückte und Interessante Idee. Konnte mich kaum zurückhalten, erst die andere FF zu Ende zu schreiben. Finde die Idee einfach zum schreien…
2. neyra = Idee + Text; suva = Idee + Korrektur
3. Kommentare der Autoren wieder in (+ … +) für suva und (* … *) für neyra.
4. Gastkommentar von SamJan in einfacher Klammer.
5. Am Ende der FF gibt es noch ein paar Anmerkungen, wo es um Hinweise bzw. Hintergrundwissen zu Babys und Kleinkindern geht. *Ich* fand einfach wichtig ein paar Dinge noch mal genauer zu erläutern, die vielleicht nicht unbedingt bekannt sind. Wenn also im Text Zahlen mit Klammern auftauchen, bedeutet das, dass es in den Anmerkungen unter der entsprechenden Zahl wissenswertes zum Thema gibt.

Danke: an alle die das lesen und SamJan für ihren Gastkommentar

1. Kapitel 1 by Neyra und Suva

Kapitel 1 by Neyra und Suva
Baby Jack


Was ist passiert? Wo bin ich? Ich will hier nicht liegen. Warum habe ich keine Kontrolle über meine Arme und Beine? Warum hilft mir denn niemand. Was ist nur passiert? Sam? Warum bist du so groß? Hilf mir. Lass mich hier nicht liegen. Mir ist kalt.
"Schhh Alles ist gut.", flüsterte Sam dem schreienden Baby auf ihrem Arm zu. Sie hatte das Bündel aufgehoben, nachdem sie den ersten Schock überwunden hatte. Nun versuchte sie das verzweifelt schreiende Baby zu beruhigen. Es brachte nichts wenn es schrie. Das zerrte nur an den Nerven und sie konnte nicht mehr richtig denken. Immer wieder sprach sie beruhigend mit leiser sanfter Stimme auf das Baby ein, während sie es in die Jacke wickelte, die auf dem Boden lag. Ihre Bemühungen zeigten Erfolg. Allmählich beruhigte sich das Kind.
Sam. Du bist schön warm. Mein Kopf tut mir weh. Sam ist da. Alles ist gut, wie sie gesagt hat.
Daniel und Tealc sahen Sam erstaunt an.
"Was hätte ich sonst tun sollen? Ihn schreien lassen? Er ist schon ganz heiß von dem ständigen Schreien. Auf Dauer ist das nicht gesund und mir geht es auf die Nerven." Vorsichtig betastete sie die Stirn des Babys um die Temperatur zu prüfen.
"Was machen wir jetzt?", fragte Daniel. (Typische Daniel Frage, was sollen sie wohl machen? Können ja kurz bei McDonalds einkehren. Ach, sollen mir einen McChicken mitbringen.)
"Sie machen Fotos, damit Sie das auf der Erde übersetzen können und dann kehren wir erst einmal zurück."
Daniel nickte gehorsam und begann die Gravierungen auf den Steintafeln um sie herum zu fotografieren. Nachdem er damit fertig war gingen sie zum Stargate. Sam hielt immer noch das Baby auf dem Arm. Es hatte nun endgültig aufgehört zu schreien und erschöpft sein Köpfchen an ihre Schulter gelehnt. (Wie niedlich.) Langsam schlief es ein. Sam gab Daniel ein Zeichen und dieser wählte die Erde an. Nachdem er auch den Iriscode geschickt hatte traten sie durch das Tor.

"Was ist passiert? Warum sind Sie schon zurück? Und wo ist Colonel ONeill?", überfiel General Hammond sie mit Fragen. (Das sind ja drei Fragen auf einmal, das geht nun wirklich nicht.)
"Sir", begann Carter und deutete auf das schlafende Baby auf ihrem Arm, "das ist Colonel ONeill."
Hammond schnappte nach Luft und Sam beeilte sich weiter zu berichten. "Er ist auf eine Bodenplatte getreten und lag im nächsten Augenblick schreiend zwischen den Kleidern seiner Uniform." (Na, ich würde aber auch schreien wenn ich plötzlich nackig und in Miniformat auf dem Boden liegen würde.)
Um ihre Worte zu bestätigen nicken Tealc und Daniel.
"Wie ist das möglich?", fragte der General weiter. (Ist Sam allwissend?)
Carter zuckte kurz mit den Schultern, was dazu führte, dass das Baby auf ihrem Arm aufwachte. Es brüllte aus Leibeskräften und dicke Kullertränen rannen über sein Gesicht.
Sam? Mir ist kalt. Ich bin müde.
Carter drückte das Bündel wieder stärker an sich und versuchte erneut es zu beruhigen. Vorsichtig schaukelte sie ihren Oberkörper hin und her. Das Schreien wandelte sich zu einem Wimmern. General Hammond sah ungläubig zwischen Daniel, Tealc und Sam hin und her. "Auf die Krankenstation.", befahl er dann. SG1 setzte sich in Bewegung. "In einer Stunde möchte ich Sie im Besprechungsraum sehen.", fügte der General noch an.
"Ja Sir.", bestätigte Carter.

"Die Blutuntersuchung bestätigt Ihre Aussage. Das ist Colonel ONeill."
Der Doktor (Wieso <der>? Ihr habt doch Janet nicht etwa..., nein ich mag es nicht schreiben.) betrachtete fassungslos das Baby, das wieder auf Sams Arm eingeschlafen war. Es trug jetzt einen Strampler. "So was habe ich noch nie erlebt. Und es wird wohl auch nicht mehr vorkommen." Der Doc schüttelte gedankenverloren den Kopf. Dann wandte er sich an Sam. "Sie scheinen die einzige zu sein, die ihn beruhigen kann. Die Blutprobe zu entnehmen war fast unmöglich, so sehr hat er sich gewehrt. Und das Theater, das er gemacht hat, als er die Windel gesehen hat" (Und das wundert den Doc?)
"Wie alt ist er Doc?", fragte Sam.
"Stolze vier Monate. Ich kann s immer noch nicht fassen." (+Das weiß er so genau?+) (Mhm, frag ich mich auch.)
Carter nickte. "Ich hoffe Daniel kann die Gravierungen schnell übersetzen. Je schneller er ist, desto schneller können wir den Colonel hoffentlich wieder in sein normales Alter versetzen." (Und die normale Größe nicht zu vergessen...)
Der Doktor schaute wieder auf das Baby.
"Sie können dann gehen Major. Der General erwartet sie schon." Carter nickte, erhob sich vorsichtig um Jack auf ihrem Arm nicht wieder zu wecken und begab sich zum Besprechungsraum.

General Hammond, Daniel und Tealc warteten bereits auf sie. Sam war spät dran. Sie sah entschuldigend zu General Hammond.
"Sir, ich konnte den Colonel nicht auf der Krankenstation lassen. Sobald ich Anstalten mache ihn aus den Armen zu geben, wacht er auf und schreit wie am Spieß."
Hammond nickte.

Es fiel Sam schwer sich auf die Besprechung zu konzentrieren. Immer wieder wanderte ihr Blick hinunter in ihren Schoß, wo Baby Jack, wie sie ihn Gedanken nannte, ruhig dalag und sie aufmerksam ansah. Er war in den letzten Minuten wach geworden. Sam hoffte er würde nicht anfangen zu schreien.
"Major Carter! ", ertönte Hammonds Stimme. Sam sah erschrocken auf. "Major, würde es ihnen etwas ausmachen, an dieser Besprechung teil zu nehmen?"
"Natürlich nicht, Sir. Entschuldigung."
"Major, sie wirken sehr angespannt. Ist etwas mit dem Colonel?"
"Nein, Sir. Alles bestens. Er ist wach."
Hammond stand auf und ging zu Carter um sich das Baby anzusehen.
"Wenn er so friedlich daliegt, vermutet man gar nicht, dass er Colonel der Air Force ist. Wirklich niedlich." (Ich würde sagen, man vermutet nicht dass es Jack ist... Er und friedlich...und niedlich...der Typ ist sexy, seufz.)
Hammond machte Pustebacken und schnitt Grimassen, um dem Baby ein Lächeln zu entlocken. Er hatte Erfolg.
Hört auf. Ich bin doch kein Baby. Gott wenn er jetzt... Jack lachte glucksend. Zu komisch. Das glaubt mir keiner. OK, OK, das reicht.
Jack verzog das kleine Gesicht.
Sam, er soll wieder aufhören. Ich komm mir so albern vor.
Jack sah flehend in Sams Augen und fing an zu weinen. Sie nahm den Kleinen hoch und drückte ihn an sich.
"Schhh Nicht weinen Baby Jack.", sagte sie sanft. "Schhh."
Jack beruhigte sich.
"Ächhem. Baby Jack, Major?", räusperte sich Hammond und setzte sich wieder auf seinen Platz am Kopf des Tisches. "Gut, wie beschlossen wird sich Doktor Jackson so schnell wie möglich um eine Übersetzung der Gravuren kümmern. Daniel, wie lange werden Sie dafür brauchen?"
"Mindestens drei bis vier Tage, vielleicht auch länger. Es ist sehr viel Material zu bearbeiten." Hammond nickte.
"Tealc, sie helfen Doktor Jackson und sie, Major Carter, spielen den Babysitter. Ich wurde schon von der Krankenstation benachrichtigt, dass sie anscheinend die einzige sind, die Jack beruhigen kann. Und wir wollen ja nicht, dass sich der Kleine unnötig aufregt. Nicht wahr. Das wollen wir nicht. Nein. Nein. Nein."
Bei seinen letzten Worten hatte Hammond seine Stimme gesenkt und, über den Tisch gebeugt, mit dem Kopf gewackelt. Jack drehte sich von Hammond weg und klammerte sich an Sam.
"Sie können wegtreten. Ach, Major Carter, einen Moment noch."
Sam blieb sitzen während sich Tealc und Daniel gleich aufmachten um mit der Übersetzung zu beginnen.
"Sie brauchen mit Jack nicht auf der Basis zu bleiben. Der Doktor hat mich darüber informiert, dass er ein gesunder vier Monate alter Säugling ist. Es ist wahrscheinlich für ihn und sie das angenehmste wenn sie ihn mit zu sich nach Hause nehmen. Sie melden sich täglich telefonisch bei mir und ich halte sie über Daniels Fortschritte auf dem Laufenden.
Oder ist das ein Problem für sie."
"Nein, Sir. Das klingt gut. Danke Sir."
Hammond nickte.
"Wegtreten."
Sam verließ den Besprechungsraum und ging in ihr Quartier. Auf den Weg dorthin musste sie einige schiefe Blicke ertragen (+Sicher das die schief waren und nicht neidisch?+). (Ich würde ja für fragend plädieren. Major Carter mit einem Baby auf dem Arm...das wirft Fragen auf.) In ihrem Quartier angekommen schloss sie die Tür hinter sich und hob dann Jack auf Augenhöhe hoch.
"So Baby Jack", sprach sie sanft, "du hast hoffentlich nichts dagegen, dass ich dich so nenne. Aber ein Baby mit Colonel anzusprechen, dürfte schon für Aufsehen sorgen."
Im Moment darfst du mich nennen, wie du willst. Aber gib mich ja nicht aus der Hand. Gut, das ich dafür gesorgt habe, dass du auf mich aufpassen musst. (So klein und schon so gerissen.)
Jack schenkte Sam ein Babylächeln das sie dahin schmelzen ließ. (Seufz)
"OK. Ich deute mal, dass du nichts gegen Baby Jack hast. Also dann wollen wir mal. Wir müssen unbedingt einkaufen fahren. Du brauchst was zum anziehen und Windeln und was gebe ich dir bloß zu essen?" (Pommes, Bratwurst und zur Verdauung einen doppelten Wodka)
Sam ging auf ihr Bett zu. Aus dem Kissen und der Decke baute sie eine Barriere, damit Jack nicht aus dem Bett fallen konnte, wenn sie ihn darauf legen würde.
"So, ich muss mich umziehen, du bleibst hier, da kann dir nichts passieren. OK?" Jack schaute zwar überhaupt nicht glücklich, ließ sich aber von Sam in die Mitte ihres Bettes legen.
Wow. Ich liege auf Sams Bett. Blöder Weise liegt sie nicht bei mir und ich habe den Körper eines Babys. Hilfe. Sam beeil dich.
Jack drehte mit einem Quengeln seinen Kopf hin und her. Dann sah er Sam, die sich gerade ihr Shirt über den Kopf zog.
Au Mann, ich will hier weg.
Jacks Quengeln wurde lauter und er fing an zu weinen. Sam nahm ihn auf den Arm und drückte ihn an sich.
Das ist auch nicht besser. Ich will nicht so klein sein. Mach doch was. Und zieh dir schnell was an.
Vorsichtig wiegte Sam Jack hin und her. Sie legte ihn so in ihren Arm das er eine liegende Position hatte.
Was machst du da? Ich will nicht schlafen Du bist so warm und weich. Ich will doch gar nicht schlafen. Ich bin müde
Allmählich fielen Jack seine Äuglein zu und er schlief ein. Sacht legte Sam ihn wieder auf das Bett. Dann zog sie sich um und machte sich mit einem schlafenden Jack auf den Weg zum Einkaufen.

Das erste, was sie besorgte, war eine Trageschale, die sie im Auto auch angurten konnte. Dann besorgte sie noch ausreichend Babywäsche, Windeln, Feuchttücher, Puder und Creme für den empfindlichen Babypopo (Ich kringel mich, Jack und Babypopo. Diese Vorstellung... bei seinem Knackhintern...lechz.), zum Füttern ein spezielles Milchpulvergemisch für Babys, die keine Muttermilch tranken (*Für feste Nahrung ist er noch etwas klein.*), einen Teddy, Schnuller und was sie sonst noch fand (+Natürlich auch Babykleidung, die ist schließlich so süß! Besonders diese winzigen Schuhe!+)(*Psstflüsterhatte ich als erstes genannt.*).
Nach dem Einkauf fuhr sie nach Hause. Es war schon Mittag. Sie war froh dass Jack noch schlief und platzierte ihn in seiner Trageschale auf dem Sofa. Um den Kofferraum ihres Autos von den Einkäufen befreien zu können, musste sie mehrmals gehen. In ihrem Flur stapelten sich die Kisten und Tüten. Zufrieden betrachtete sie den Einkauf, als sie ein Wimmern aus dem Wohnzimmer hörte.
Sam ging zu Jack und nahm ihn aus der Trageschale.
"Na Kleiner, gut geschlafen. Wir sind schon zu Hause. Komm ich zeig dir mal, was ich alles für dich hab." (Ja, hab´n wir denn schon Weihnachten?)
Jack hatte gleich aufgehört zu wimmern, als er Sam sah und ließ sich ohne Murren auf den Arm nehmen.
Sam lief mit ihm in den Flur und lächelte ihn glücklich an.
"Toll was? Hat echt Spaß gemacht, das alles zu besorgen. Ich bin halt auch nur eine Frau und Frauen in einem Babygeschäft sind nicht aufzuhalten." Sie zog entschuldigend ihre Achseln hoch. "Hast du Hunger Baby Jack? Es ist ja schon Mittag durch. Und du hast noch nichts gegessen." (Rabenmutter)
Er blickte sie aufmerksam an.
"Ich hoffe du magst das Zeug. Ist eine spezielle Mischung, damit du genügend Vitamine und Mineralien zu dir nimmst und nicht krank wirst (1). Eigentlich müsstest du in deinem Alter ja noch die Brust bekommen." Sam wurde leicht rot auf ihren Wangen, was Jack dahin schmelzen ließ. "Aber mit Muttermilch kann ich im Moment nicht dienen." (Im Moment ist gut.)
Schade eigentlich. Aber könnten wir nicht so tun als ob (*Ich weiß auch nicht, was mich da geritten hat. :-)*) (Also wirklich, als Baby schon so verdorben.)
Sam war mit Jack wieder ins Wohnzimmer gegangen und hatte ihn zurück in die Trageschale gesetzt. Dann nahm sie ihn samt Schale und ging mit ihm in die Küche, wo sie ihn auf der Arbeitfläche abstellte, damit er sie sehen konnte. Sie ging noch einmal in den Flur und kam mit einer Einkaufstüte zurück. Daraus nahm sie die Packung mit dem Milchpulvergemisch und lass sich aufmerksam die Zubereitung durch.
Milchpulvergemisch? Na ja ich bin für alles offen, dass satt macht. Sie ist wirklich Huch, meine Windel. Ich konnte gar nichts machen. Ihhh. Sam.
Jack begann zu quengeln. Sam sah auf und streichelte ihn sanft den Bauch, um ihn zu beruhigen. Wandte sich aber wieder der Packung in ihrer Hand zu.
Tu bitte was. Das ist wirklich nicht schön. Sam. Meine Windel. Ich wäre dir echt verbunden, wenn du sie mir wechselst.
Jacks quengeln steigerte sich. Sam sah ihn wieder an.
"Was ist los, Süßer?"
Sie beugte sich zu ihm, dann konnte sie riechen, was los war.
"Alles klar. Wir werden deine Mahlzeit erstmal verschieben und uns um deine Windel kümmern."
Mit diesen Worten nahm Sam Jack aus der Trageschale und ging in den Flur um sich eine Packung Windeln und Wickelzubehör zu schnappen. Dann ging sie ins Badezimmer und sah sich um.
"Wo kann ich dich denn wickeln? An einen Platz zum Wickeln habe ich gar nicht gedacht. Na ja, so wirds auch gehen."
Sie nahm sich ein großes Badetuch aus dem Regal und ging mit Jack in ihr Schlafzimmer. Dort ließ sie die Wickelutensilien auf ihr Bett fallen und breitete mit einer Hand auch das Handtuch darauf aus. Sie legte Jack vorsichtig darauf und machte sich daran ihm eine neue Windel zu verpassen. (Ist ihm das überhaupt nicht peinlich? Ich meine, sie sieht immerhin seinen Minimini Jack....)
"So, wieder wie neu." Sam lächelte Jack an und Jack lächelte zurück. (2) (Woher weiß sie eigentlich wie man Windeln wechselt?)
Danke. Viel besser. Wusste gar nicht, dass Babys so viel ertragen müssen.
"Huch! Hast du das gehört Jack?" Sam sah ihn fragend an während sie sich eine Hand auf den Bauch legte, der ein lautes Grummeln von sich gegeben hatte. "Ich hab ganz schön Hunger."
Wieder tauschten die beiden ein Lächeln. "Du bestimmt auch? Oder?"
Ja. Fürchterlichen Hunger.
Sam nahm Jack vorsichtig hoch und trug ihn in die Küche, wo sie ihn wieder in die Trageschale setzte.
"Also dann wollen wir mal."
Sam bereitete Jack die Milch und füllte sie in eine Flasche. Jack beobachtete sie aufmerksam bei dem was sie tat. Nachdem Sam die Flasche verschlossen hatte, nahm sie Jack mit der Trageschale in die eine Hand und die Flasche in die andere Hand. Jack fing ungeduldig an zu strampeln und zu quengeln. (*Ich glaub er macht es ihr nicht leicht.*) (+Macht er doch nie, oder?+)
"Immer mit der Ruhe, jetzt machen wir es uns gemütlich, damit du in Ruhe trinken kannst." Sie ging ins Wohnzimmer und setzte sich in einen der bequemen Sessel. Jack und die Flasche hatte sie erst einmal auf den Tisch gestellt und nahm nun erst Jack aus der Trageschale und legte ihn sich in die Arme, dann griff sie nach der Flasche und führte sie an Jacks Mund. Während er trank sah er sie mit großen Augen von unten her an.
Wow, das ist wirklich bequem. Sam, du bist unglaublich Hm. Das schmeckt gar nicht so übel.
"Na, ist das lecker?", fragte sie sanft und lächelte.
Jack sah sie weiterhin an.
Das macht müde. Diese Babynummer ist anstrengend. Ich könnte schon wieder bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag schlafen. Schlafen. Wo werde ich eigentlich schlafen? Egal, Hauptsache Sam ist in der Nähe.
Langsam fielen Jack die Augen zu. Immer wieder versuchte er sie zu öffnen, aber schließlich musste er sich doch den schweren Augenlidern ergeben und schlief ein.

Was? Wo bin ich?
Jack schrie aus Leibeskräften.
"Hey, hey, ist ja gut. Ich bin ja da.", flüsterte Sam beruhigend. Sie nahm Jack auf den Arm und wiegte ihn sanft hin und her. "Hast du schlecht geträumt, Baby Jack?" Sie sah ihn aufmerksam an.
Kannst du laut sagen. Ich hab geträumt ich wäre ein Baby. Und und Irgendwas ist hier gewaltig schief gelaufen. Kein Traum. Ich bin immer noch ein Baby. Wie kann das nur sein. Was ist schon wieder passiert. Warum hilfst du mir nicht Sam? Sam? Ich bin bei Sam. Richtig, Sam spielt den Babysitter für mich. Ich hab Stress gemacht und nur Sam an mich gelassen. Wenn schon jemand den Babysitter für mich spielen soll, dann sie.
Langsam beruhigte sich Jack wieder.
Bei Sam auf dem Arm ist es toll. Ich will nie wieder weg. Wenigstens ein guter Aspekt an der Sache. Ich kann Sam nahe sein, ohne an Konsequenzen denken zu müssen. Sam ist so schön weich und riecht so gut. Wenn ich meine normale Größe hätte, Ich will wieder normal sein. Was für eine Qual. Ich liebe diese Frau und sie hält mich im Arm und ich kann nichts machen. (Genieße ihre Berührungen einfach.)
Sam wiegte ihn weiter sanft hin und her. "Du bist munter und ausgeschlafen, hum? Ich hab nicht den Eindruck, als ob du jetzt noch müde wärst. Wir könnten ja einen Spaziergang machen. Was hältst du davon?"
Jack gab einen lallenden Laut (3) von sich. Klingt gut.
"Es ist ein wunderschöner Nachmittag. Die Sonne scheint. Ich weiß auch schon, wo wir hin gehen können. Es gibt einen kleinen Park hier in der Nähe."
Mach das. Ich hab nichts dagegen mit dir in den Park zu gehen. Brabbelte er vor sich hin.
"Sprichst du mit mir, Baby Jack?"
Ja, die ganze Zeit schon. Ich muss mich ja wundern, dass du erst jetzt auf die Idee kommst.
Sam hielt ihn auf Augenhöhe sah ihn nachdenklich an. Jack gab ein unruhiges Quengeln von sich.
"Ach was. Wir gehen jetzt in den Park."
Sam packte ein paar Sachen, zog Jack Babyschühchen und eine leichte Jacke an und setzte ihn in die Trageschale. Jack brabbelte vor sich hin als sich Sam auch Jacke und Schuhe anzog. Sie sah ihn an. Er spielte mit seinen Schuhen während er darauf wartete, dass Sam fertig wurde.
Die sind so klein. Nicht zu fassen, dass ich da rein passe.
"Du bist so süß Baby Jack. Am liebsten würde ich dich jetzt küssen und knuddeln."
Tu dir keinen Zwang an. (Hätte ich jetzt auch gesagt oder vielmehr gedacht.)
Sam nahm ihn samt Schale hoch und küsste ihn sanft auf die Stirn. Er unterbrach sein Brabbeln und sah sie erstaunt an. "Tut mir Leid. Ich konnte einfach nicht widerstehen. Es heißt doch, Babys brauchen viel Nähe und körperlichen Kontakt." Sie lächelte ihn leicht verlegen an. "Und wir wollen doch dass es dir gut geht, oder?" (Gute Ausrede, wirklich.)
Ja. Ich glaub schon.

Fast drei Stunden später kam Sam mit Baby Jack wieder nach Hause (+Hat sie ihn die ganze Zeit getragen?+)(*Ich denke sie hat zwischendurch auch auf einer Parkbank gesessen. Da musste sie ihn nicht tragen.*). (Wieso hat sie eigentlich keinen Kinderwagen? Und wer bezahlt das überhaupt alles? Sind die gegen solche Dinge eigentlich versichert? Irgendeine Risikoversicherung!?) Er war in der letzten halben Stunde eingeschlafen. Bald würde er aber wieder aufwachen und nach seiner Flasche verlangen. Dann wollte Sam zu Hause sein und am besten die Flasche schon fertig vorbereitet haben. Leise, um ihn nicht zu wecken, schloss sie die Haustür auf. Nachdem sie die Tür hinter sich wieder geschlossen hatte, deponierte sie Jack in seiner Trageschale im Wohnzimmer auf der Couch, zog sich ihre Jacke und Schuhe aus und machte sich in der Küche daran, Jacks Flasche vorzubereiten.

Sam hatte sich gerade mit der Flasche in der Hand zu Jack auf die Couch gesetzt, als dieser seine Augen öffnete. Er sah sich einen Augenblick lang verwirrt um. Dann fiel sein Blick auf Sam, die ihn liebevoll anlächelte. Sie hielt die Flasche in die Luft.
"Schau mal. Ich dachte du wirst Hunger haben, nicht wahr?"
Und wie. Kannst du dir nicht vorstellen. Brabbelte Jack drauf los und streckte seine Hände nach der Flasche aus.
"Na dann wollen wir dich mal füttern." Sam hob Jack aus der Trageschale und legte ihn sich in den Arm. Ungeduldig zappelte Jack mit seinen kleinen Armen und Beinen, bis Sam ihm endlich die Flasche an den Mund hielt und er gierig drauf los nuckelte.
"Zum Glück sind wir allein. Fremde Leute müssen ja denken, ich gebe dir nichts zu essen. Trink lieber etwas langsamer mein Kleiner, sonst bekommst du noch Bauchschmerzen."
Hmm. Meine Sam. Sie ist so unbeschreiblich diese Frau.
Sam lächelte ihn an. Nachdem er die Flasche leer getrunken hatte, nahm sie ihn hoch und lehnte ihn an ihre Schulter. Sie streichelte sanft seinen Rücken solange sie auf sein Bäuerchen wartete.
Jetzt gehts mir wieder gut. Danke. Was machen wir jetzt?
Sam stand mit Jack auf dem Arm auf. "Es wird langsam spät. Wir gehen jetzt Baden und dann bist du hoffentlich wieder so müde, das ich dich schlafen legen kann."
Baden? Na gut. Schlafen? Weiß ich noch nicht. Ich sag dir Bescheid wenn ich müde bin.
Sie ging mit Jack ins Badezimmer. Auf dem Weg dorthin nahm sie noch die Wickelutensilien mit. Im Bad setzte sie sich im Schneidersitz auf den Boden und lehnte Jack mit dem Rücken an ihren Bauch. Dann begann sie ihn auszuziehen.
Normalerweise kann ich das alleine. Aber wenn du dabei immer so zärtlich bist, können wir das noch mal besprechen.
Als Jack nur noch seine Windel trug, zog Sam sich ebenfalls aus.
Was hast du vor? Doch wohl nicht, was ich denkeOh Gott, das kannst du mir nicht antun.
Jack starrte sie an und vergaß für einen Moment das brabbeln. (Fing wohl eher zu sabbern an...)
"So. Jetzt noch deine Windel" Nachdem Sam ihm die Windel ausgezogen hatte, nahm sie ihn hoch und stellte das Wasser in der Wanne an. Prüfend hielt sie ihre Hand darunter und regelte noch ein paar Mal die Temperatur. Sie gab etwas Badeöl ins Wasser, bevor sie sich mit Jack auf dem Arm in die Wanne hinein setzte.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott. Ich mit Sam in der Badewanne. Sie ist noch viel weicher, wenn sie nichts anhat. Ich trau mich ja gar nicht mich zu bewegen.
Sam legte Jack auf ihrem Bauch und lehnte sich entspannt zurück. Sein Kopf lag an ihrem Busen. "Das ist herrlich nicht wahr, Jack?" (Könnten wir das bitte umändern? Ich liege auf Jacks Brust, seufz.)
Ja. Ich glaub ich träume.
Sam schloss ihre Augen und Jack konnte spüren wie sie sich weiter entspannte. Ihre innere Ruhe ging auf Jack über. Bis ihm das Wasser zu hoch stieg und er zu zappeln begann.
Sam, du musst auf das Wasser aufpassen.
Sie öffnete ihre Augen wieder und lächelte Jack an. Der war immer noch bemüht sich so wenig wie möglich zu bewegen. Sam hielt Jack fest als sie sich aufsetzte und das Wasser abstellte. Dann fasste sie mit einer Hand seinen kleinen Kopf und mit der anderen griff sie unter seinem Arm. Sie beugte sich mit ihm nach vorne, bis er mit dem Rücken im warmen Wasser lag. Sie hielt weiterhin seinen Kopf während sie mit der anderen Hand vorsichtig über seinen Bauch, Arme und Beine strich und ihn so wusch.
Das machen wir morgen auch, oder?
Jack zappelte vergnügt mit den Armen und Beinen, wofür er sich im nächsten Moment selbst ohrfeigen könnte. Denn die durch sein Zappeln verursachten Wasserspritzer trafen Sam im Gesicht und am Hals.
"Hey.", lachte Sam. "Du badest gerne, hm?"
Jack folgte mit seinen Augen den Tropfen, die an ihrem Körper entlang liefen. Einer dieser Tropfen folgte einer Linie von ihrem Schlüsselbein hinab bis zu ihrem Busen.
"So. Wir sind fertig." Sams Worte holten Jack aus seiner Faszination. Sie nahm ihn wieder fester und drückte ihn an sich, als sie sich aufrichtete und vorsichtig aus der Wanne stieg. Dann löste sie den Stöpsel der Wanne und griff nach einem großen Badetuch, welches sie um Jack legte. Zärtlich trocknete sie ihn ab, windelte ihn wieder und zog ihm einen Strampelanzug für die Nacht an. Mittlerweile war ihre Haut getrocknet und sie zog sich ebenfalls Nachtzeug an. Jack beobachtete sie bei jeder ihrer Bewegungen und brabbelte. Um sich anziehen zu können, hatte Sam Jack auf ein großes zusammengelegtes Handtuch
auf dem Boden gelegt. Jack fasste nach seinen Füßen und staunte abermals, wie klein die waren. Nachdem Sam sich angezogen hatte, nahm sie Jack wieder auf den Arm und ging ins Schlafzimmer.
"Tja. Dann wollen wir mal dich mal hinlegen."
Nein. Eigentlich willst nur du das.
Sam legte Jack behutsam in die Mitte ihres Bettes und baute, wie schon im SGC, aus Kissen und Decke eine Barriere.
"Du bleibst schön hier liegen und ich komm gleich wieder. Ich hol nur eben meine alte Kinderwiege aus dem Keller. Die hat Dad für meine Kinder aufgehoben. Na ja, da muss er wohl noch drauf warten, aber du kannst darin schlafen. Also, ich bin gleich wieder da." Sam verließ das Zimmer und eilte in den Keller. Sie fand die aus einem Stück getischlerte Wiege unter einer Decke, die sie vor Schäden und Staub schützen sollte. Mit ein klein wenig Mühe schaffte sie die Wiege hinauf ins Schlafzimmer und stellte sie neben ihr Bett. Sie lächelte Jack an und verschwand abermals aus dem Zimmer. Als sie wieder kam hatte sie einen Eimer, Lappen und einen Teddy in der Hand.
"Die muss ich erst mal abstauben.", meinte Sam an Jack gewandt. Sie legte den Teddy neben Jack und begann dann die Wiege abzuputzen.
Ein Teddy? Gib her, dem werd ichs zeigen.
Nachdem sie mit abstauben fertig war holte sie eine kleine passende Matratze aus der hintersten Ecke ihres Schrankes und legte sie in die Wiege. Außerdem noch ein kleines Kissen und eine Decke. Dann bezog sie das Bettzeug, räumte ihre Putzutensilien weg und legte sich zu Jack auf ihr Bett.
Sie lächelte ihn an und streichelte sanft seinen Kopf. Jack hatte einen Kampf mit dem Teddy angefangen und unterbrach diesen nun, um sich auf Sam konzentrieren zu können.
Ich hab gewonnen.
Jacks kleine Hand tastete zu Sams Hand. Fest schloss sich seine Hand um einen ihrer Finger. Sie lächelte noch breiter und beobachtete wie er ihre Hand hin und her drehte. (4)
"Es wird langsam Zeit für dich zu schlafen.", sagte sie leise.
So spät ist es doch noch gar nicht. Ich bleib viel lieber noch ein bisschen hier mit dir liegen.
Sam zog ihren Finger aus seiner Faust und streichelte wieder zärtlich über seinen kleinen Körper. (Woran sie dabei wohl gedacht hat. Sorry, aber ich habe halt so merkwürdige Phantasien.) Nach ein paar Minuten richtete sie sich auf und hob Jack hoch. Sie ging zu der Wiege und zeigte sie Jack.
"Siehst du, da wirst du schlafen."
Ja später
Jack verzog sein Gesicht als Sam ihn vorsichtig in die Wiege legte.
"Nicht weinen, Baby Jack.", flüsterte sie und streichelte über seinen Kopf. Jack begann zu weinen. Sam versuchte ihn mit leisen Worten zu beruhigen, was aber keinen Erfolg zeigte.
"Willst du den Teddy zum Schlafen haben?" Sie ließ Jack kurz los und holte den Teddy von ihrem Bett.
Nein. Hol mich wieder raus. Ich will nicht schlafen.
Sam setzte den Teddy an Jacks Kopf.
Bitte. Hol mich wieder raus. Ich bin auch wieder ruhig.
Nach ein paar weiteren Minuten gab Sam es auf zu versuchen, Jack zum Schlafen zu bewegen. Er weinte Herzzerreißend. Sie nahm ihn aus der Wiege und drückte ihn an sich.
"Schhh Bitte nicht mehr weinen Baby Jack." Langsam ging Jacks Schreien in ein gelegentliches Schluchzen über.
"Was solls, bleibst du halt noch ein wenig auf."
Sag ich doch.
Sam streichelte über Jacks Kopf, den dieser an ihre Schulter drückte. Seine kleinen Hände griffen in ihr Shirt und klammerten sich daran fest.
"Ich wollte noch meinen Bericht schreiben, wenn du schläfst. Doch wenn du noch nicht schlafen willst muss ich das wohl aufschieben."
Du willst noch arbeiten? Hast du nichts Besseres zu tun? (Was soll sie denn besseres vorhaben? Du bist schließlich ein Baby....)
Sam verließ mit Jack auf dem Arm das Schlafzimmer und ging hinunter ins Wohnzimmer, wo sie sich auf die Couch setzte. Jack klammerte sich immer noch an sie, so dass sie sich zurücklehnte, um eine bequemere Sitzposition zu haben. Sie angelte nach dem Telefon und wählte General Hammonds Nummer.
"Hammond.", meldete sich dieser nach zweimaligem Klingeln.
"Hier Major Carter. Sir, ich wollte fragen, ob Daniel und Tealc schon irgendwas herausgefunden haben."
"Tut mir Leid, Major. Als ich vor einer Stunde mit den beiden gesprochen habe, sah es so aus, als würden sie noch einige Tage für die Übersetzung benötigen. Wie geht es Jack?"
"Gut, Sir. Er ist hier bei mir."
"Ja, ich kann ihn hören, Major. Ich hoffe es bereitet ihnen keine allzu großen Unannehmlichkeiten den Babysitter zu spielen."
"Nein, Sir. Das ist schon in Ordnung. (Glaub ich gern.) Ich melde mich dann morgen früh wieder bei ihnen. Guten Abend, General."
"Guten Abend, Major. Ich erwarte ihren Anruf." Damit unterbrach der General die Verbindung.
Sam legte das Telefon wieder beiseite und sah auf Jack hinunter. Er hatte sich nun wieder vollständig beruhigt und entspannte sich merklich. Gedankenverloren legte sie ihm eine Hand auf den Rücken, lehnte ihren Kopf an die Couchlehne und schloss die Augen. Es dauerte nicht lange und ihr Atem ging gleichmäßig tief.
Sam? Bist du eingeschlafen?
Jack entspannte seinen Griff in ihr Shirt. Vorsichtig tasteten sich seine Hände an ihren Hals. Er wollte sie nicht wecken, weshalb er sich so ruhig wie möglich verhielt. Irgendwann wurde ihm aber langweilig, weshalb er anfing mit dem Kragen von ihrem Shirt zu spielen.
Das Arbeiten kannst du für heute vergessen. War ein harter Tag. Wem erzähl ich das eigentlich. Das ist so ziemlich die abgefahrenste Geschichte, die ich je erleb hab. Und ich hab schon ne Menge erlebt. Das ich mal als Baby ende... Sam... es ist schön, dich schlafen zu sehen. Doch ich würde dich viel lieber dabei im Arm halten. Stattdessen hältst du mich. Ups, meine Windel ist schon wieder nass. Bah
Jack konnte ein Zappeln nicht unterdrücken und weckte so Sam. Sie sah auf ihn hinunter und lächelte verlegen.
"Bin wohl eingeschlafen, hmm. Gehts dir gut?" Jack sah ihr aus großen Augen entgegen.
Meine Windel ist nass.
Sam nahm ihn mit beiden Händen und hielt ihn hoch. Dann zog sie ihn an ihr Gesicht und pustete an seinen Bauch. (Uhi, das hat meine Mum mit mir auch gemacht.)
Jack lachte. Lass das, das kitzelt. Nein nicht.
Sam wiederholte ihr Spiel mit Jack noch ein paar Mal, bevor sie ihn wieder an sich drückte.
Meine Windel ist immer noch nass.
Jack zappelte unruhig und begann wieder zu wimmern.
Sam. Bitte mach mir ne neue Windel. Das ist kalt.
"Was ist los, kleiner Mann? Hast du Hunger?" Sam stand auf und ging in die Küche, wo sie eine Flasche für Jack zubereitete und ihm an den Mund hielt. Doch Jack drehte seinen Kopf weg und verstärkte sein Wimmern.
"Vielleicht die Windel.", überlegte Sam laut und ging mit Jack ins Schlafzimmer. Sie legte ihn wieder auf das große Handtuch auf ihr Bett und kontrollierte die Windel. Jack beruhigte sich sofort als Sam begann die nasse Windel zu entfernen.
"Bei so einer nassen Windel würde ich mich auch nicht wohl fühlen. Aber jetzt ist wieder alles gut oder?"
Das ist viel besser, ja.
Sam nahm Jack und außerdem den Teddy mit ins Wohnzimmer. Sie legte Jack neben sich auf die Couch und gab ihm den Teddy, während sie an ihren Laptop begann den Bericht der letzten Mission zu schreiben. Jack kabbelte und kämpfte mit dem Teddy, bis ihm etwa eine Stunde später die Augen zufielen und er einschlief.

Wo bin ich denn nun schon wieder? Ah, Sam hat mich in die Wiege gelegt. Ist eigentlich ganz bequem hier. Wo ist Sam? Ich kann sie nicht sehen. Ob sie noch an ihrem Bericht schreibt? Am schnellsten finde ich das heraus, wenn ich wieder schreie. Aber das ist irgendwie furchtbar anstrengend. (Und ziemlich gemein, er kann ihr doch mal ein wenig Erholung gönnen.)
Jack hörte wie jemand leise ins Zimmer kam und dann tauchte Sams Gesicht über seinem Bett auf. Sie lächelte ihn an, als sie sah, dass er wach war.
"Hey, ich wollte mal nach dir sehen. Warum bist du denn wach?"
Jack antwortete mit einem brabbeln und streckte seine Arme so gut es ging nach Sam aus. Aber er hatte nicht wirklich die Kontrolle über seine Gliedmaßen, was die Sache nicht so einfach machte. Sam verstand trotzdem was er wollte und hob ihn aus dem Bett. Jack kuschelte sich an ihre Schulter und ließ sich hin und her wiegen bis er wieder eingeschlafen war.

Was für ein Traum!
Jack schrie. Nur wenige Augenblicke danach hörte er das Rascheln von Stoff und Sekunden später war Sam an seinem Bett.
Hol mich raus.
Jack weinte weiter während Sam ihn beruhigend streichelte.
"Schlaf wieder Baby Jack. Alles ist gut. Nicht passiert."
Doch, das war ein fürchterlicher Traum. Ich will jetzt nicht schlafen. Das muss ich erst mal verdauen.
Sam hob Jack aus seinem Bett nachdem sie es nach ein paar Minuten immer noch nicht geschafft hatte, ihn zu beruhigen. Auf ihrem Arm wandelte sich sein Schreien in ein Schluchzen, aber völlig beruhigen tat sich Jack nicht.
"Hast du was Schlechtes geträumt?"
Ja. Außerdem hab ich Hunger. Hast du noch die Flasche von vorhin?
Sam lief mit Jack auf und ab.
"Was hast du Kleiner? Ist deine Windel nass?" Sie befühlte seinen Po. "Nein. Die Windel ist trocken. Hast du Hunger?" Sie ging mit Jack in die Küche. Allmählich verebbte sein Schreinen, aber er zappelte ungeduldig mit seinen Beinen.
"Also hast du Hunger. Na da kann ich dir helfen." Sam nahm die Flasche, die sie vor ein paar Stunden bereitet hatte und hielt sie Jack an den Mund. Der nuckelte gierig drauf los und entlockte Sam ein zufriedenes Lächeln.
Endlich. Ich hatte schon das Gefühl ich müsste verhungern. Zum Glück probiert sie nacheinander alle Möglichkeiten aus. So findet sie schnell heraus, was ich will. Sie sieht müde aus. Ich hab sie wohl geweckt. Ihre Haare sind ganz zerzaust. Wie spät es wohl ist?
Sam gähnte. Nachdem Jack die Flasche geleert hatte, lehnte Sam ihn an ihre Schulter und streichelte über seinen Rücken. Langsam ging sie bereits wieder ins Schlafzimmer hinauf. Jack machte sein Bäuerchen und Sam machte Anstalten, ihn wieder in die Wiege zu legen.
Nein. Bitte, ich will noch nicht wieder schlafen. Was ist wenn ich wieder träume?
Er begann erneut zu weinen. Sam unterdrückte ein Stöhnen und behielt ihn noch auf dem Arm.
"Ok. Willst du wieder auf meinem Arm einschlafen?"
Eigentlich will ich im Moment gar nicht schlafen, obwohl ich müde bin.
Sam legte Jack in ihre Arme und schaukelte ihn sanft hin und her. Er hörte auf zu weinen machte auf sie aber nicht den Eindruck schlafen zu wollen. Sie gähnte ein weiteres Mal.
"Ich bin müde Baby Jack."
Das hab ich bemerkt. Aber ich will nicht wieder allein in der Wiege liegen.
Sam setzte sich auf die Kante ihres Bettes, hörte aber nicht auf ihren Oberkörper sanft hin und her zu drehen. Nach ein paar Minuten gähnte nun Jack und schloss seine Augen.
Ich kann einfach nicht mehr.
Sam wartete einen Moment um sicher zu gehen, dass er schlief und legte ihn dann vorsichtig in die Wiege. Dann krabbelte sie in ihr eigenes Bett und war nur Sekunden später ebenfalls eingeschlafen.

Jack weckte Sam nun zum vierten Mal in dieser Nacht. (Undankbarer Kerl.) Und langsam aber sicher wusste sie nicht mehr, was sie noch machen sollte. Seine Windel war trocken, er hatte keinen Hunger, den Schnuller verweigerte er gänzlich, ebenso wie den Teddy. Er hatte sie kaum eine Stunde durchschlafen lassen und brüllte nun schon wieder. Schwerfällig erhob sie sich und tapste an sein Bett. Da lag er und beruhigte sich schon etwas, als er sie sah. Sie nahm ihn hoch und er hörte auf zu weinen.
"Was mach ich denn jetzt mit dir? Hm? Ich würde gerne etwas schlafen Jack."
Kann ich nicht bei dir schlafen?
"Du schreist wenn ich dich hinlegen will. Aber du bist trocken und hast keinen Hunger. Du hörst auf zu schreien, wenn ich dich aus dem Bett hole. Vielleicht schläfst du ja bei mir."
Ich bin auch ganz lieb.
"Na was solls." Sam legte sich mit Jack auf ihr Bett und deckte sie beide zu. "Bitte lass mich ein bisschen schlafen, ja?"
Ja.
Sam fielen die Augen zu und Jack betrachtete sie eine Weile, bis auch er einschlief.

Als Jack das nächste Mal aufwachte schien bereits die Sonne ins Zimmer. Er blinzelte und sah auf Sam, die in seinen Armen schlief.
Gibt es eine bessere Art den Morgen zu begrüßen. Moment mal. Sie liegt in meinem Arm. Ich hab meine normale Größe wieder. Gott, bin ich erleichtert. (Was ist denn mit seinem Strampler geworden? Den muss es ja förmlich zerrissen haben.)
Jack drückte Sam einen leichten Kuss auf die Stirn. Sie erwachte und blickte zunächst etwas verwirrt in seine Augen. (Würde ich aber auch sein. Da geht sie mit einem Baby ins Bett und Stunden später wacht sie in den Armen eines Mannes auf.)
Er lächelte sie liebevoll an und küsste sie sanft auf den Mund.
"Danke.", flüsterte er in ihr Ohr. Er hielt sie weiterhin im Arm.
Sam brauchte ein paar Herzschläge lang um zu realisieren, was geschehen war.
"Du hast deine normale Größe.", stellte sie dann fest. (*Ach, tatsächlich.*) (Welch Erkenntnis, phänomenal.)
"Ja und ich bin heilfroh. Diese Babynummer war ganz schön abgefahren. Aber du warst toll." Sam sah ihn geschockt an. "Du weißt, was mit dir geschehen ist? Wie viel hast du mitbekommen, als Baby? Kannst du dich an alles erinnern? Oh Gott." Sie sah erschrocken in seine Augen, als ihr die Badeepisode einfiel. Sie versuchte sich aus seinem Griff zu lösen, doch er ließ es nicht zu.
"Nein, bleib hier.", sagte er sanft und verstärkte seinen Griff.
"Wieso bin ich nicht schon eher darauf gekommen? Was mach ich denn jetzt? Ich hab mit meinem Vorgesetzten Offizier im selben Bett geschlafen. Von dem Bad gestern mal abgesehen. Wenn das rauskommt, bin ich geliefert."
"Mach dir keine Sorgen. Von mir erfährt es bestimmt niemand. Ich bin froh, dass alles wieder ok ist. Ich hoffe jedenfalls, dass alles wieder ok ist. Außerdem hattest du ja den Befehl, dich um mich zu kümmern. Sam? Bleib ganz ruhig, Sam. Außerdem,sollten wir über diese Babynummer sprechen."
"Was gibts da noch zu besprechen?"
Er küsste sie erneut.
"Jack? Was? ...Was hast du vor?"
"Ein Baby.", raunte er und verstärkte seine Liebkosungen, indem er begann sie zu streicheln. Sams Herz machte einen Hüpfer und ihr Puls schnellte in die Höhe. (Hui, ist wohl auch den Geschmack gekommen, der Gute. Geht ja ganz schön ran.)
"Wir können den ganzen Babykram doch nicht ungenutzt in deinem Keller verstauben lassen. Außerdem bist du wärst du eine tolle Mutter ... für unsere Kinder."
"Du willst Kinder? Mit mir?" Sam erwiderte nun seine Küsse und Berührungen. (Aha, sie lässt sich aber leicht verführen.)
"Nur mit dir." Sie versanken in einem intensiven Kuss, den sie nur unterbrachen, weil das Telefon klingelte. (Ich hasse diese Dinger, die klingeln bei mir auch immer im falschen Moment. Nein, NICHT was ihr jetzt denkt.)
"Geh nicht ran.", murmelte Jack und verstärkte seine Zärtlichkeiten.
"Ich muss. Es könnte der General sein."
Er ließ sie nur widerwillig los und sie stand auf, um ans Telefon zu gehen. Das lag unten im Wohnzimmer, doch nach dem vierten Klingeln hatte sie es erreicht und nahm den Anruf entgegen.
"Carter"
"Hier General Hammond. Daniel hat eine entscheidende Passage der Schriftzeichen übersetzt. Bei der Bodenplatte, auf die Colonel ONeill getreten ist, handelt es sich um eine Art Abwehrwaffe. Potentielle Feinde und Eindringlinge die diesen Planeten heimsuchen, werden zu Babys und sind somit keine Gefahr mehr für die Bevölkerung. Die Bevölkerung hat dann die Babys wieder durch das Tor auf einen anderen Planeten geschickt und sich so ihrer Feinde entledigt ohne sie zu verletzen oder zu töten. Die Wirkung hält unterschiedlich lange an, aber hebt sich dann von selbst auf. Die Babys erhalten ihre normale Größe wieder. Sie können also beruhigt sein, was den Zustand des Colonels angeht. Ich möchte, dass sie mit ihm auf die Basis kommen, damit der Doktor ihn noch mal untersuchen kann."
"Ja Sir. Wir kommen. Der Colonel hat bereits seine normale Körpergröße." (Und bereits angefangen diese sinnvoll einzusetzen. Nun ja, das sollte sie wohl lieber nicht erwähnen.)
"Um so besser. Ich will sie so schnell wie möglich hier auf der Basis sehen."
"Ja Sir."
Der General beendete das Telefonat. Sam zuckte erschrocken zusammen, als sich von hinten zwei Hände um ihre Hüfte legten.
"Wir sollen sofort zur Basis."
Jack küsste ihren Nacken und presste sein Becken gegen ihres.
"Jack Colonel " Sie drehte sich zu ihm herum. "Ich bin nicht gerne der Spielverderber, aber es ist wirklich dringend. General Hammond erwartet uns." Sie küsste ihn tief, bevor sie nach seiner Hand griff und ihn ins Badezimmer zog. (Uhiiii)

Nach der gemeinsamen Dusche machten sie sich auf den Weg zur Basis. (Nur geduscht oder... Mhm na ja OK, geht mich nichts an... Obwohl... Haben sie?) Jack hatte ein paar Sachen von Sam bekommen, die diese für ihren Dad bei sich aufbewahrte. Sam saß am Steuer.
"Jack.", begann sie zögernd. "Versprich mir, dass du dich in der Basis zurückhältst. Wenn raus kommt, dass zwischen uns mehr läuft als..."
"Ich werde es versuchen.", unterbrach er sie. "Doch ob es gelingen wird Ich weiß nicht. Uns Dir wird schon was einfallen, wie wir das lösen." Er beugte sich zu ihr und gab ihr einen sanften Kuss auf die Wange. Seine Hand schlich sich auf ihr Knie und wanderte langsam höher.
"Jack! Ich muss mich konzentrieren, sonst bauen wir noch einen Unfall."
"Dann halt an.", flüsterte er in ihr Ohr.
"Nichts da. Der General wird sich sowieso schon fragen, wo wir bleiben. Wir bringen das jetzt hinter uns und ich verspreche dir die Nacht." Sie lächelte, als er die Augenbrauen hochzog und sie ansah.
"Zu Befehl, Major.", grinste er dann.


Ende

End Notes:

Anmerkungen (take two):
Die Altersangaben, die ich hier angebe, sind Richtlinien (-zeiten). Sie variieren von Kind zu Kind. Jedes Kind hat ein eigenes Entwicklungstempo! Bitte keine Panik, wenn es nicht hundertprozentig mit der Entwicklung ihres Kindes übereinstimmt.

1.
Babys erhalten über die Muttermilch erste Abwehrstoffe gegen Bakterien und Viren (von der Mutter). Ihr eigenes Immunsystem muss sich ja erst noch entwickeln, weshalb kleine Kinder öfter mal krank sind.
2. Ich muss noch mal was zu Babylächeln sagen. Bei Babys handelt es sich im Alter von vier Monaten um ein so genanntes "soziales Lächeln". Das heißt, die Babys lächeln jeden an, der nett zu ihnen ist. Bzw.: Sie ahmen denjenigen nach, der sie anlächelt. Sie unterscheiden noch nicht zwischen bekannten Gesichtern, z.B.: Eltern, Geschwistern, etc., und unbekannten Gesichtern. Das kommt erst im so genannten "Fremdelalter" etwa ab dem siebenten Monat, wenn Babys bekannte und unbekannte Gesichter/Personen unterscheiden. Aber da es sich in meiner Geschichte ja um den eigentlich erwachsenen O’Neill in Babyformat handelt, ist es kein "soziales Lächeln" von ihm.
3. Sprachentwicklung im ersten Lebenshalbjahr: Zunächst kann ein Säugling nur durch schreien zeigen, dass es Bedürfnisse hat. Nach zwei bis drei Monaten beginnt das Kind zu "Lallen". Durch Bewegungen mit Gaumen, Zunge, Lippen und Kiefer werden Töne erzeugt. Die Töne verursachen Vibrationen im Mundraum. Das Kind findet Spaß daran, diese Vibrationen zu spüren. Das nennt man Funktionslust. Durch den Spaß an der Freude entstehen richtige Lallmonologe, die das Kind von sich gibt. … (…Ich stoppe mich hier, da es sonst tatsächlich ausarten würde…wer noch Fragen zur Sprachentwicklung hat, kann sie mir gerne stellen.)
4. Ich verzichte an dieser Stelle darauf, dass Jack an Sams Finger nuckelt. Sowie ich generell darauf verzichtet habe, dass Jack überhaupt etwas in den Mund steckt, wie es Babys tun. Die Erfahrungen, die Kinder auf diese Weise mit den entsprechenden Oberflächenmaterialen machen, hat Jack schon.

So, nun ist aber endgültig Schluss


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