Liebe auf Umwegen by Lucy
Summary: Durcheinander und wahre Liebe *gg* Lest sie einfach ;)
Categories: Stargate SG-1 Characters: Jack O’Neill (SG-1), Multi-Chara, Samantha Carter (SG-1)
Genre: General, Romance
Challenges: Keine
Series: Keine
Chapters: 1 Completed: Ja Word count: 4452 Read: 1994 Published: 02.04.12 Updated: 02.04.12
Story Notes:


Staffel: uff...auf jeden Fall 6.Staffel

Anmerkung: Tja die Geschichte is ziemlich wirr und kitschig, so wie ich eben auch....ach ja und konstruktive Kritik bitte *g*

1. Kapitel 1 by Lucy

Kapitel 1 by Lucy
Liebe auf Umwegen


"Och nö! Schon wieder verloren! Das darf doch nicht wahr sein..." fluchte Jack leise vor sich hin, merkte jedoch nicht das Carter längst hinter ihm stand und ihn schmunzelnd betrachtete. "Sir? Was machen sie denn an meinem PC?", fragte sie dann schmunzelnd. Jack wirbelte herum und das mit soviel Schwung, dass er fast mit dem Drehstuhl umkippte. Sam grinste nun breit, die Situation war einfach zu komisch! "Oh man Carter, sie haben mich erschreckt!", stammelte er worauf Sam meinte: "Ja und? Sie müssen schon damit rechnen, dass ich in mein eigenes Büro komme!" Nun lachte sie und auch Jack wurde lockerer. "Wissen sie, das Problem ist das: mein eigener Computer geht nicht und Daniel hat mich rausgeschmissen.....und...na dann hab ich mir gedacht ich komm zu ihnen!" meinte Jack, doch Sam nickte nur, also fuhr er fort: "Ich komme einfach nicht von diesem verdammten Kartenspiel los! Tut mir leid..." Sam fand die Situation immer noch zu komisch, riss sich aber zusammen um nicht zu lachen und ging dann zu einem Stapel Blätter den sie sorgfältig sortierte. Jack beobachtete sie dabei und hatte längst das Spiel vergessen als Sam sich plötzlich umdrehte. "Colonel?" Keine Reaktion. "Jack?" fragte sie erneut worauf er endlich reagierte. Er riss aber nur den Kopf hoch wobei er einen seufzenden Laut von sich gab, sagte jedoch nix. Also fing Sam wieder an zu sprechen: "Alles in Ordnung? Wollten sie nicht spielen? War doch gerade noch sooo wichtig!" Sam grinste wieder und Jack tat es ihr gleich, auch wenn er noch immer nicht antwortete. Sam beobachtete ihren Colonel ein paar Minuten mit einem besorgten Blick, dann trat sie, noch immer mit ihrem Blattwerk in den Händen, auf ihn zu und ging vor ihm in die hocke. Endlich reagierte er und Sam viel ein Stein vom Herzen: "Ähm...ja ich...also um ehrlich zu sein...ich...also..."- "Ja?" fragte Sam und Jack versuchte es noch einmal: " Also...Sie haben mich abgelenkt!" "Ach ja hab ich das?" fragte Sam amüsiert, da sie ihren Vorgesetzen selten so sah, doch sie wusste, dass es stimmte! Es wurde in letzter Zeit nämlich immer offensichtlicher das er für sie als auch sie für ihn mehr empfand. Doch was sollte sie tun? Gar nichts! , war ihre ständige Antwort für sich selbst. Doch nun hatte sie den Salat, er gab es jetzt sogar indirekt zu und sah sie mit seinen wunderschönen, treuen Augen an während sie auf eine Antwort wartete. Nach einiger Zeit kam diese sogar: "Hmm...ja ich denke so kann man das auch sagen....tut mir leid!" "Wieso?", hörte Sam sich noch selber sagen bevor sie sich auf die Zunge biss, denn eigentlich wollte sie das wirklich nicht wissen! "Was? Wieso? Naja ich denke diese....ähm...Blicke störten sie! Halt sagen sie jetzt nichts! Es tut mir ehrlich leid...verdammt, Sam ich ruiniere irgendwann mal noch ihre Karriere, wenn sie weiterhin so gut aussehen!" sagte er erst langsam und dann immer schneller und schloss die Augen nachdem er den Satz beendet hatte. Sam sah in nur verdutzt an, sie konnte einfach nicht glauben was er gerade gesagt hatte! Nach ewig lange scheinenden Minuten öffnete er langsam ein Auge um sich zu vergewissern ob sie noch da war und flüsterte: "Habe ich das gerade wirklich gesagt?" und als sie nickte schloss er wieder seine Augen. Sam war noch immer ganz perplex! Sie hatte ja viel erwartet aber diese Szene war einfach zu absurd um wahr zu sein, dachte sie bei sich und wäre sie nicht schon vorher in der hocke gewesen hätte es sie wohl umgehauen. Was sie allerdings jetzt merkte, war, dass sie vor lauter den ganzen Stapel Blätter fallen gelassen hatte. Vertieft in ihre Gedanken und am Blätteraufsammeln bemerkte sie gar nicht wie er ganz heimlich ihr Büro verließ.

Nachdem sie es letztlich geschafft hatte, all die losen Blätter an ihren Platz zu bringen strich sie sich eine Strähne ihrer nun schon ziemlich langen Haare aus dem Gesicht. Sie drehte sich langsam um und sah wie Jonas in der Türe stand. Er hielt 2 Becher mit dampfendem Kaffee in den Händen und ging auf Sam zu als sie ihn bemerkte. Er stellte wortlos den Becher ab und sah sie ganz lieb an, worauf Sam die Stirn runzelte. "Was ist? Ich dachte du magst Kaffee....oder hab ich mal wieder was nicht mitbekommen?" fragte Jonas der etwas verwundert über ihre Reaktion war. "Äh...ja alles bestens...hoff ich....Danke!" brabbelte Sam vor sich hin und setzte sich dann auf ihren Schreibtisch. "Gern geschehen!" meinte Jonas fröhlich und grinste Sam breit an. Sam war nun wirklich verwirrt, da Jonas ihr nie Kaffee brachte und auch die Sache mit Colonel ONeill war einfach nicht normal! Ihre Gedanken drehten sich nur um diese beiden Männer und um die Tatsache ob es vielleicht irgend etwas mit dem Tor bez. ihrer letzten Mission zu tun hatte. Sie überlegte noch als Jonas sie aus ihren Gedanken riss: " Sam? Ist was passiert? oder hab ich jetzt was falsches gemacht?" Sie drehte sich zu ihm, denn er hatte sich inzwischen neben sie gesetzt und den Arm um sie gelegt. Sam war nun noch verwirrter, fast unfähig etwas zu sagen, schaffte es aber letztlich doch noch: "Ja also ich weiß ja nicht was hier normal ist....aber der heutige Tag ist es unter Garantie nicht!" Endlich nahm sie einen Schluck des heißen Gebräus. Als sie wieder aufsah und sich Jonas zudrehte sah er sie mit einem Stirnrunzeln an. "Ich habe keine Ahnung was du meinst! Hat Jack was getan oder gesagt was dich so verwirrt?" fragte er zögerlich. "Sieht man mir das so sehr an?" beantwortete sie seine Frage mit einer Gegenfrage. "Ich hatte also Recht! Was hat er getan?" Sam hatte schon wieder diesen mißtrauischen Blick als sie meinte: "Jonas ich will ja nicht unhöflich sein, aber ich glaube das kann dir egal sein...und außerdem....könntest du bitte gehen? Du siehst ja wies hier aussieht! Ich muss dringend was tun!" Gute Ausrede dachte Sam bei sich. Jonas nickte nur, das Lächeln verließ jedoch sein Gesicht nicht, und verschwand in den weitläufigen Gängen des SGC.

Sam war nun wirklich beunruhigt! Was war nur los mit ihren Jungs?

Schon wieder völlig in Gedanken, sie hatte noch nicht mal ihren Kaffee ausgetrunken, lief sie aus ihrem Büro in Richtung Krankenstation, da sie unbedingt mit Janet reden wollte. Sie kam aber nicht weit und rammte Tealc, der, wie es ihr schien, sich ihr mitten in den Weg stellte. Er grüßte sie mit einem freundlichen nicken, was Sam überhaupt nicht gefiel, da sie gehofft hatte, wenigstens ihren Jaffa Freund normal, was auch immer dieses Wort bedeutete, zu sehen. Sie stammelte eine Entschuldigung und wollte sich gerade wieder auf den weiteren Weg machen. Als Tealc sie am Arm packte und zu sich hin drehte. Noch etwas völlig untypisches, oh nein! dachte Sam und schloss instinktiv ihre Augen. Hätte Tealc sie nicht gehalten wäre sie sicher auf dem Boden gelandet, doch das wäre ihr jetzt 1000 mal lieber als so vor ihm zu stehen...sie war nun verletzlich, durch all die Verwirrung.

"Was ist los mit dir? Du bist sonst doch nicht so unachtsam!" meinte Tealc ernst und die Hoffnung, dass Tealc doch noch normal war stieg in ihr auf und sie öffnete die Augen. Doch als sie in Tealc Augen sah, wurde ihre erste Vermutung bestätigt. Tealc war definitiv nicht er selbst, genau wie Jack und Jonas. Sam versuchte nun sich zusammenzureißen, doch es gelang ihr nicht, also starrte sie Tealc reglos an. Seine Augen waren nun ganz anders...irgendwie friedlicher als sonst. Wo war Tealc, der Tapfere Soldat, der an ihrer Seite so viele Schlachten gekämpft hatte? Endlich ließ Tealc sie los und Sam antwortete endlich: "Naja also ich...ich weiß nicht...ich fühle mich nicht so gut und war gerade auf dem weg zu Janet! Also ich muss weiter, wir sehn uns später..." sie war schon losgelaufen als sie den Satz beendete, sah aber nicht mehr zurück. Tealc blieb etwas verwirrt auf dem Flur stehen, selbst er verstand sein verhalten nicht.

Endlich auf der Krankenstation angekommen, lief Sam geradewegs in Janets Büro und verschloss die Tür nachdem sie eingetreten war. Janet hob den Kopf, sah ihre Freundin an und ging dann auf sie zu. "Alles Ok Sam? Siehst ziemlich durch den Wind aus! Setz dich doch!" meinte Janet besorgt. "Naja ich weiß nicht ob es an mir liegt oder an denen...es ist alles einfach nur verrückt! Ähm...Janet war irgend etwas auffälliges in meinem Blut? Oder in dem Blut der anderen?" sagte Sam als sie sich setzte. "Nein nicht das ich wüsste, ist was passiert?" fragte die Ärztin und Sam erzählte ihre Erlebnisse des Morgens. Janet hatte aufmerksam zugehört und wurde erst ab Sams Ausführungen über Tealc stutzig. "Das passt nicht zu ihm!" kommentierte Janet und Sam verbesserte sie: "IHNEN, Jan! Es passt zu keinem der 3!" worauf Janet energisch den Kopf schüttelte: "Jack ist schon immer verrückt nach dir und bei Jonas hats vielleicht nur etwas gedauert...das versteh ich schon aber Tealc...ich weiß nicht..." Sam runzelte daraufhin die Stirn und blieb schweigend auf ihrem Platz. Janet beobachtete sie genau und wartete gespannt auf eine Antwort. "Kann ich mir nicht vorstellen! Nicht Jonas! Jack ok...aber nie im leben Jonas! Und Tealc schon 3 mal nicht!", kam letztlich Sams Antwort doch sie fuhr fort bevor Janet auch nur ausatmen konnte: "Ich hab ne Idee, ich hoffe mal du spielst mit! Also ich tu einfach gar nix und bin zu allen 3 freundlich..."- "Bist du immer", wurde sie auch schon von Janet unterbrochen. "Na gut dann....ähm...über freundlich und falls wirklich einer darauf reagiert komm ich wieder angelaufen! Und dein Part ist es etwas zu finden warum sie sich so verhalten und General Hammond nichts zu sagen, vorerst jedenfalls nicht!" beendete sie endlich ihren Satz mit einem Grinsen. "Hmm....wenn du unbedingt meinst.....aber ist das nicht gefährlich? Die könnten über dich herfallen und du wärst schutzlos! Dir könnte was passieren..."- "Wird schon nicht!" entgegnete Sam ihrer Freundin und war schnell wieder aus dem Büro verschwunden.

Sam kehrte nun in ihr Büro zurück. Als sie dort angekommen war saß Tealc schon auf ihrem Drehstuhl und schien auf sie zu warten. Ok, das Spiel hat jetzt wohl angefangen! Pass auf was du tust Mädel! ermahnte sie sich selbst kurz bevor Tealc fragte: "Und geht es dir jetzt besser?" Sam schenkte ihm ein Lächeln und antwortete ihm: "Ja danke Tealc! Ich hatte Kopfschmerzen...Janet hat mir was dagegen gegeben und jetzt geht es mir um einiges besser!" "Schön zu hören!", gab dieser strahlend zurück während er aufstand. Sam hatte sich inzwischen wieder ihrem Haufen Blätter zugewandt und war fleißig am sortieren als Tealc sich ihr langsam von hinten näherte. Sam sah ihn aus den Augenwinkeln auf sich zukommen, drehte sich ihm aber nicht entgegen. So einfach wollte sie es ihm dann auch nicht machen! Und bevor sie sich versah hatte Tealc seine muskulösen Arme um sie gelegt und zog sie an sich. Sam wehrte sich nicht, da sie viel zu überrascht war, wie zärtlich er sein konnte. Also ließ sie sich leicht zurückfallen, ließ ihren Kopf auf seine Schulter fallen und fragte leise: "Was wird das großer?" Er gab ihr jedoch keine Antwort und drehte sie einfach zu sich und küsste sie zärtlich. Sam beendete den Kuss jedoch rasch und ging vorsichtig einen Schritt zurück und streichelte mit ihrer rechten Hand über seine Wange. "Ich weiß schon was du sagen willst....ich bin nicht der richtige! Es tut mir leid Samantha!" sagte er mit rauher Stimme als würde er gleich in Tränen ausbrechen, was Sam einen Schauer über ihren Rücken jagte. "Tealc...ich, ich weiß es einfach nicht!", gab sie vorsichtig zurück und schloss ihn dann in ihre Arme.

So blieben sie eine Weile stehen bis nun Tealc einen Schritt nach hinten ging. Er sah ihr tief in die Augen, nahm ihren Kopf in seine großen Hände und gab ihr einen Kuss auf die Stirn, so sanft und zärtlich, dass ihre Beine weich wurden auch wenn sie sich sicher war, dass sie Tealc nur als Freund sah. Ihre Augen trafen sich noch einmal kurz als stumme Einverständniserklärung, dass dieser Vorfall ihr Geheimnis bleiben würde. Daraufhin ging Tealc wieder seinen Weg.

Sam brauchte hiernach ersteinmal eine kleine Pause in der Öffentlichkeit und eindeutig etwas zu Mittag, also machte sie sich auf den Weg in die Kantine wo sie auf Jack und Jonas stieß nachdem sie sich etwas zu essen geholt hatte. Nun schienen die beiden wieder völlig in Ordnung was Sam verwunderte. Doch sie sagte nichts sondern nahm etwas von ihrem Wackelpudding und schoß ihn mit ihrem Löffel direkt in Jacks Gesicht, welcher sie darauf entsetzt ansah während Jonas sich vor lachen den Bauch hielt. Sam musste nicht lange warten bis seine Retourkutsche sie am Ohr traf. Alle lachten ausgelassen bis Tealc an den Tisch trat, wäre er nicht gekommen wäre die Situation sicher in einer Essenschlacht ausgeartet. Sam und Tealc wechselten Stumm ein paar Blicke, während Jack einen seiner dümmsten Witze erzählte: "Also ein Mann sitzt auf einem Dach und strickt Spinat. Kommt ein Polizist vorbei und sagt: Hier ist Angeln verboten! meint der man: Mir ist egal wieviel die Erdbeeren kosten! Ich bin mit dem Fahrrad da! " Sam hatte nur den halben Witz mitbekommen und meinte: "Sorry, Jack, aber ich glaube ich bin zu blond um den Witz zu verstehen...bitte noch mal langsam für mich, ja?" Jetzt lachten Jack und Jonas laut auf, auch wenn es nicht Sams Art war blöde Witze, schon gar nicht über sich selbst, zu reißen musste sie mit lachen und auch Tealc grinste. Also erzählte Jack den Witz noch einmal nachdem sich der Rest wieder beruhigt hatte, worauf erneutes Gelächter folgte. "Ok ich hab auch noch nen Witz!", meldete sich Sam und fuhr fort als ihr keiner ins Wort fiel: "Also zwei Jungs sitzen auf ner Brücke und schauen nach unten sagt der eine zum anderen: Du ich hab auch 5Mark! " Wieder lachten alle, selbst Tealc kicherte, was so gar nicht passte. "Sam gilt das auch wenn es nachts kälter ist als draußen?" fragte Jack neckisch. "Ja klar! Da Fischjoghurt keine Gräten hat!", gab Sam lachend zur Antwort. Langsam fiel es echt auf, dachte Sam und stand auf, wurde jedoch von Jack an der Hand gepackt. "Hey, wo hin so eilig, Major?" , fragte Jack unschuldig. "Wird langsam peinlich, Sir! Ich geh in mein Büro...", gab sie zurück und war schon aus der Tür verschwunden. Der Rest folgte ebenfalls ihrem Beispiel und machte sich an die Arbeit. Alle außer Jack welcher sich mal wider auf den Weg zu Sam machte.

Als er in ihrem Büro ankam fand er sie dort zu seinem bedauern nicht vor, also machte er sich auf die Suche nach ihr. Als nächstes versuchte er es an ihrem Quartier, wo es ebenfalls kein Lebenszeichen von ihr gab, also entschloss er sich als nächstes zur Krankenstation zu gehen, schließlich wusste man nie ob sie sich nicht mal wieder verletzt hatte. In Gedanken versunken dachte er an Sam und wie sie schon öfter auf der Krankenstation lag...egal ob mal wieder die Hand an einem ihrer Reaktoren verbrannt, von einer Außerirdischen Intelligenz besessen oder auch mal nur zur Nachsorge er mochte es nicht wenn sie dort war, egal wieso. Er machte sich schlichtweg zu viele Sorgen um seinen Major...mehr als erlaubt wahren? Er bejahte diese Frage für sich und fing an zu spurten aus Angst ihr könnte wirklich etwas passiert sein.

In der Krankenstation angekommen fragte er nach ihr und eine nette Schwester mit roten Haaren erklärte ihm, dass sie bei Janet war. Sam war zu Janet gekommen um ihr das mit Tealc und der Kantine zu erzählen und war nun davon überzeugt auch selbst mit was auch immer infiziert zu sein. Gerade als Sam und Janet aus dem Büro kamen rannte Sam in Jacks Arme der sie bereitwillig auffing. "Oh entschuldigen sie, S..." wollte Sam sagen als Jack sie an der Wange streichelte und hauchte: "Alles ok? Hab sie schon gesucht gehabt..." Sam lief ein Schauer über den Rücken sie wusste er war kurz davor einen Fehler in aller Öffentlichkeit zu begehen und wollte ihn aufhalten, doch Janet war schneller. Sie griff Jacks Arm und meinte: "Wir, also SG-1und ich, müssen sofort zu General Hammond! Na kommen sie schon!" Sam war erleichtert doch Jack stand so neben sich, dass er das Gleichgewicht verlor und längs auf dem Fußboden landete. Sam konnte sich mal wieder nicht beherrschen und brach in herzhaftem Gelächter aus. Janet verfolgte Kopfschüttelnd den Vorfall, half Jack dann aber auf und verfrachtete beide in einen Isolationsraum, und zwar in ein und die selbe! Auf dem Weg hatte auch Jack angefangen zu lachen auch wenn er nicht so recht wusste warum er überhaupt lachte...aber es war ihm auch egal! Er hatte Sam bei sich und das reichte völlig aus....

Janet war inzwischen zu General Hammond gegangen und berichtete ihm, dass SG-1 mal wieder nicht sich selbst war, was dieser mit einem kühlen Stirnrunzeln entgegennahm...es war ja in zwischen nichts ungewöhnliches mehr! Janet erzählte ihm dann, dass sie sicher nur überarbeitet hätten und bald wieder aufhören würden sich über alles kaputt zu lachen.

Janet meinte noch, dass Jonas und Tealc ebenfalls in Sicherheit gebracht werden sollten und so ordnete General Hammond an auch sie in einen der Isolationsräume zu bringen.

Sam und Jack lachten noch immer als Janet von General Hammond zurückkam und nach ihnen sah. Sie schüttelte verwundert den Kopf und wandte sich gerade zum gehen als Jack sie zurückrief: "Hey Doc! Was ist grün und wird auf Knopfdruck rot?" Janet schüttelte erneut den Kopf und Jack gab ihr die Antwort: "Ein Frosch im Mixer!" Kaum hatte er zu ende gesprochen fingen beide wie auf Kommando wieder an zu lachen. Janet verließ währenddessen den Raum, allerdings fand sie diesen Witz so gar nicht witzig! Armer Frosch! sagte sie zu sich selbst.

Jack und Sam beruhigten sich nach einiger Zeit und Sam wurde langsam bewusst, dass sie für verrückt oder gefährlich gehalten werden mussten sonst würden sie nicht bewacht werden. Die Tatsache eingesperrt zu sein war aber nicht ihr Problem! Ihr Problem war es, dass sie einen Ohrwurm hatte und dringend ihre CDs brauchte. Also ging sie zu einer der Wachen und bat sie ganz lieb ob man ihr nicht ihre CDs bringen könnte, was dieser ihr erfüllte.

Dann drehte sie sich wieder zu Jack der schon wieder am grinsen war also fragte sie: "Was? Was ist daran denn jetzt bitte lustig?" "Nein Carter, was ist daran lustig, Sir?!", entgegnete er ihr belustigt was auch bei ihr wieder ein Lächeln ins Gesicht zauberte. "Na gut...was ist daran lustig, SIR? Die Tatsache, dass ich wie ne Katze um den herumgeschlichen bin oder die Tatsache, dass ich Musik höre?" fragte sie neckisch doch Jack hatte sich längst wieder in ihren Augen verloren und brummelte ein gerade noch verständliches "beides". Dann stand er auf, legte seine Arme um Sams Hüfte und zog sie an sich. Sie wehrte sich nicht und wollte das auch nicht im geringsten! Sie kamen sich immer näher bis sich ihre Nasenspitzen berührten, doch dann stand plötzlich ein verdutzter Wachmann neben ihnen und drückte Sam ihre CDs in die Hand, als sie sich aus Jacks Griff löste.

Das dumme Gesicht des Wachmanns war aber schon wieder zuviel gewesen! Sam und Jack lachten erneut schallend auf. Noch während Sam lachte machte sie sich jedoch auf den Weg zum CD-Player und spielte eine ihrer CDs. Sobald die Musik lief beruhigten sich beide und Sam begann mitzusingen oder eher mitzugrölen, was Jack ziemlich verwundert dastehen ließ, da weder das Lied noch das Verhalten zu Sam passten. Ok, du kennst sie wirklich nicht gut genug!, dachte Jack schmunzelnd. Aus dem Lautsprechern kam nämlich I love myself today von Bif Naked. "I love myself today, not like yesterday, take another look at me now.... cause its your last look, your last look forever!........Ups.....war das zu laut?", sang Sam um dann mit einer Frage zu enden. "Och machen sie nur weiter! Ich finds lustig! Was haben sie denn sonst noch so?" "Hmm....Melissa Etheridge!" antwortete Sam begeistert und war schon wieder zur Anlage gelaufen um die CD zu wechseln, was Jack breit grinsend beobachtete. Als sie wieder auf ihn zu kam lief schon You can sleep while I drive, ein superschönes Liebeslied. Sam hatte nun diesen Glanz in ihren Augen der Jack bestätigte, dass sie glücklich war, auch wenn dass in solch einer Situation sonst nie der Fall war. Erst jetzt bemerkte Jack wirklich, dass wirklich etwas nicht ok war, verwarf diesen Gedanken aber sofort und ging näher zu Sam, streichelte ihre Wange bevor er sie zärtlich küsste. Sam wehrte sich nicht, ganz im Gegenteil! Sie zog Jack näher zu sich und der Kuss wurde immer leidenschaftlicher. "Colonel? Major?", fragte ein völlig entrüsteter General Hammond bekam aber keine Antwort und rief daher die Wachmänner um sie auseinander zu bringen, was diese dann auch gewaltsam taten. Beide schienen in Trance und sahen sich in die Augen als die Soldaten kurz inne hielten um auf eine Erklärung der beiden zu warten, doch statt einer Erklärung brachte Jack nur ein "Ich liebe dich, Sam!" raus. General Hammonds Blick war nun völlig verwirrt und blickte zwischen den beiden hin und her. "Ich liebe dich auch, Jack!" kam es schließlich auch von Sam und dem General wurde es endgültig zu bunt! Er veranlasste also eine Verlegung: Jack zu Tealc und Jonas zu Sam.

General Hammond war längst wieder in seinem Büro und grübelte darüber nach was er mit Sam und Jack machen sollte, konnte er es einfach ignorieren? Nein, das konnte er nun wirklich nicht! Er konnte es vor allem nicht riskieren, dass die beiden leideten, das große Problem war nur: Es war definitiv verboten! Aber sie waren doch seine Freunde...nein er konnte sie nicht im Stick lassen und griff zum roten Telefon. Dem Präsidenten berichtete er aber nur, dass es wohl eine Geheimgehaltene, verbotene Beziehung zwischen 2 seiner Leute gab und er diese auf keinen Fall verlieren wollte. Nach einigem hin und her und viel Überredungskunst von General Hammond beschlossen sie die Regeln zu ändern, allerdings nur im SGC. Glücklich legte General Hammond auf als Janet anklopfte. Er bat sie herein und sie setzte sich auf einen der freien Sessel vor ihm. "Sir, ich weiß jetzt was mit SG-1 los ist! Sie müssen auf dem Planeten einer Art Strahlung oder so ausgesetzt worden sein, diese veränderte die Produktion ihrer Hormone. Dabei wurden eindeutig zu viele Glücks Hormone etc. ausgeschüttet. In ein paar Tagen dürften sie wieder normal sein!" "Das höre ich gerne Doc!", gab der General mit einem Lächeln zurück worauf die junge Ärztin ihre Stirn runzelte und meinte: "Sir, aber das bedeutet, dass Colonel ONeill und Major Carter vor dem Kriegsgericht landen! Sie waren nicht unter Drogen oder ähnlichem was ihr Verhalten erklären würde!" "Nein, das bedeutet es nicht! Soeben wurden die Regeln, nur fürs SGC, geändert!", gab er freudestrahlend zurück und fügte hinzu: "Doc, glauben sie mir! Ich würde alles für mein bestes Team tun...selbst den Präsidenten bequatschen die Regeln zu ändern!" Auch Janet lächelte jetzt, nickte dem General noch einmal zu und verschwand dann wieder aus seinem Büro.

"Jonas, reichst du mir mal die Diskette da drüben?", fragte Sam ihren Freund, der ihr gegenüber saß und sie aufmerksam beobachtete. "Hmm??...Ja natürlich! Hier..." "Danke Jonas!" Sam wurde diese Situation immer unangenehmer, da Jonas seine Augen nicht eine Sekunde von ihr nahm, wenn es wenigstens Jack gewesen wäre, hätte es sie sicher weniger gestört....aber das war auch schon das 2. Problem: Sie hatten sich geküsst und das so ziemlich öffentlich und der General wusste es! Sie hatte daher ein noch viel größeres Problem als Jonas.

Sie wurde herb aus ihren Gedanken gerissen als Janet plötzlich vor ihr stand. "Hey Janet! Was treibt dich hier her?" "Willst du das wirklich wissen?" Fragte die Ärztin ernst und Sam wusste, dass es um sie und den Colonel ging. Sie hatte gewusst, dass dieser Moment kommen würde und legte den Kopf auf den Tisch, während Janet Jonas rausbringen lies und dafür wieder den Colonel hereinbrachte. Jack sah sich verwirrt um, ging dann auf Sam zu, die ihn nicht bemerkt hatte, und legte seinen Arm um sie da sie aussah als bräuchte sie nun Trost. Doch Sam schüttelte sich, im Glauben es sei Jonas doch als sie aufsah um ihn zurecht zu weisen sah sie in Jack braune Augen. Sie sahen sich eine Weile gegenseitig an, dann sahen sie zu Janet. "Na also ich hab endlich eure Aufmerksamkeit...man seit ihr Turteltäubchen...wie süß!", begann Janet dann, erntete aber nur Stirnrunzeln. Also fügte sie hinzu: "Der General hat wegen euch beiden den Präsidenten bequatscht, die Regeln zu ändern...allerdings nur fürs SGC..." Nun grinste Janet triumphierend und redete wieder weiter als keiner der beider etwas heraus brachte: "Ihr könntet euch ruhig etwas freuen! Das ist wahr Leute!" "Wirklich?", kam es nun im Chor worauf Janet freudig nickte. Diese Geste zauberte endlich ein Lächeln auf die Gesichter der beiden und sie umarmten sich endlich.

Nach weiteren 3 Tagen in Isolationsräumen wurde SG-1 erstmal in den Urlaub geschickt, da man sicher gehen wollte, dass sie nicht auf einer Mission überreagierten. Inzwischen wussten auch alle, dass die Regeln im SGC geändert wurden und es gab plötzlich überall Pärchen, was Jack und Sam deutlich bemerkten als sie sich auf den Weg zur Oberfläche machten. "Hey, wenn die so weiter machen ändert General Hammond die Regeln wieder!", meinte Sam als sie in den Aufzug stiegen. "Hmm...dann müssen wir heiraten bevor er das tut!" gab Jack gespielt locker zurück, was jedoch Sams Aufmerksamkeit erregte. Ok das war eine Untertreibung! Sie fühlte sich wie vom Blitz getroffen! " Das ist mein Ernst Sam! Ich liebe dich und will nicht, dass die uns je wieder trennen!", fuhr er fort und küsste sie sanft. "Ok dann ganz offiziell...Samantha Carter, willst du mich heiraten?", fragte Jack feierlich und ging vor ihr auf die Knie. Plötzlich liefen Tränen über Sams Gesicht und sprang Jack um den Hals und flüsterte ihm ein zärtliches "Ja!" ins Ohr, auch wenn es ihr, wenn sie ganz ehrlich zu sich war, viel zu schnell ging. Andererseits wusste sie, dass er der einzige war und vor allem auch der richtige!

Nach einigen Tagen wurde dann auch schon der Termin festgelegt und Sam ließ ihren Vater auf die Erde holen um auch ihm zu sagen. Jakob freute sich riesig für seine Tochter, da er schon immer wusste wie gut sich die beiden verstanden. Auch Tealc und Jonas freundeten sich mit dem Gedanken an, auch wenn eher unfreiwillig!

Nach wenigen Monaten war dann endlich auch der große Tag gekommen und das Schicksal besiegelt: Sam und Jack konnte nur noch der Tod trennen!

Ende

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