Michelle by Timelord
Summary: Das Stargatekommando erhält ungewohnten Besuch und die Schwierigkeiten nehmen ihren Lauf...
Categories: Stargate SG-1 Characters: Asgard, Daniel Jackson (SG-1), Goa'uld, Jack O’Neill (SG-1), Multi-Chara, Own Character, Samantha Carter (SG-1)
Genre: Friendship, General
Challenges: Keine
Series: Keine
Chapters: 1 Completed: Ja Word count: 11220 Read: 2595 Published: 28.11.11 Updated: 28.11.11

1. Kapitel 1 by Timelord

Kapitel 1 by Timelord
Michelle


Chulak

Der Morgen graute. Langsam aber sicher schob sich die Sonne, verdeckt von Wolken, hinter dem Berg hervor, den man vom Tor aus sehen konnte. Der morgendliche Nebel schlich sich wie ein jagendes Raubtier durch den Wald. Zwei Dutzend Jaffa hielten Wache am Sternentor. Niemals in ihrer Aufmerksamkeit nachlassend, immer darauf gefasst ihre Freiheit gegen einen Eindringling zu verteidigen. Selbst das Leben in den Wldern schien gegen diese Stille nicht anzukommen. Kein Laut war zu vernehmen, umso lauter war das Gerusch, das aus Richtung des Stargates kam. Smtliche Chevrons leuchteten gleichzeitig auf und ein Ereignishorizont stabilisierte sich, ohne dass sich der Symbolring bewegt hatte.

Jaffa! Kre! Chaabaai!
Doch dieser Befehl ihres Anfhrers war unntig. Die Krieger standen lngst mit aktivierten Stabwaffen im Halbkreis um das Tor und harrten dessen was noch kommen mge.
Ein merkwrdiger summender Ton entstand und das Wurmloch vernderte seine Farbe in ein tiefdunkles violett. Eine zweite Welle entstand und sie lie einen menschlichen Krper zurck, der zusammengekauert auf dem Boden lag.

Danach deaktivierte sich das Tor und die Stille begann ihr Territorium zurckzuerobern.
Die Krieger, die einst in den Diensten Apophis, Sokars und Morrigans gestanden hatten, hielten ihre Waffen nun auf die Hinterlassenschaft gerichtet das diese ungewhnliche zweite Welle zurck lie.
Eine dnne Eisschicht berzog den Krper, der in eine Art Uniform gekleidet zu sein schien. Die Jacke schien etwas gro zu sein, aber ansonsten wirkte die Kleidung wie eine zweite Haut.

Ein Jaffa, mit dem Schlangensymbol auf der Stirn, kniete sich hin und drehte den Menschen so dass er das Gesicht sehen konnte. Ein Mdchen, der Krieger schtzte das sie nicht lter als 16 oder 17 sein konnte. Die junge Frau musste groe Qualen durch litten haben, die sich deutlich auf ihrem Gesicht abzeichneten.

Sie riss die Augen und fing an zu schreien. Das Mdchen drehte sich auf dem Bauch und versuchte auf den Knien robbend den Krieger zu entkommen. Ihr Weg brachte sie bis zum DHD und sie versuchte sich dahinter zu verstecken.

Geht weg! Lasst mich in Ruhe! Die ngstlichen Worte waren kaum zu verstehen.
Der Krieger der sich hingekniet hatte erhob sich, mit der Jacke des Mdchens die sie bei ihrem Fluchtversuch verloren hatte. Sein Blick fiel auf das Namensschild das an dem Seitenrmel angebracht war. ONeill stand dort zu lesen, in kleinen Druckbuchstaben.
Der Jaffa wandte sich an den Krieger links neben ihm.
Geh und hole Master Bratac. Sofort!


Cheyenne Mountain

Der Fahrstuhl schien mal wieder eine Ewigkeit zu brauchen. Wie in Zeitlupe zhlte die LED- Anzeige die Etagen. Um sich die Langeweile zu vertreiben versuchte Jack ein Gesprch mit der Frau, die sich hinter ihm im Fahrstuhl befand anzufangen. Die Art und Weise wie sie sich vor dem Colonel zu verstecken suchte, brachte ihn zum Lcheln.

Sind sie neu hier, Captain?
Die junge Frau wirkte jetzt noch eingeschchterter als vorher.
Ja Ja Sir.
Und? Wie gefllt es ihnen hier Captain Jack sah auf das Namensschild Kowalski?
Sehr gut, Sir. Ich denke dass ich es auch Team mig gut getroffen habe. Colonel Matthews ist ein guter Mann.
Also, SG9. Na dann. Die Tr ffnete sich und Jack trat aus der Kabine. Bestellen sie Hannibal einen schnen Gru von mir.
ONeill wartete die Antwort der blonden Frau nicht ab und eilte zum Besprechungsraum. Er war mal wieder spt dran.

General Hammond machte einen leicht suerlichen Eindruck. Sam und Daniel schauten betreten zur Seite und Tealc sa da wie immer. Den Blick starr geradeaus gerichtet und nicht die geringste Regung im Gesicht zeigend.

Der Stargatekommandeur wollte gerade zu einer Maregelung ansetzen, als Jack ihm zuvorkam.
Entschuldigen sie, Sir. Es wird nicht wieder vorkommen.
Whrend George noch berlegte ob er das dem Colonel wirklich abkaufen sollte, nahm ONeill seinen Platz neben dem groen schwarzen Mann ein.

Irgendwie wollte das Schicksal es nicht das die Missionsbesprechung fr P3X797 stattfinden sollte. Der General hatte die Akte in der Hand, in der sich die Sondendaten befanden, als die Alarmsirenen anfingen zu heulen und Sergeant Harrimans Stimme eine auerplanmige Aktivierung von auen ankndigte. Allesamt wie sie am Besprechungstisch saen erhoben sie sich und strmten in den Kontrollraum.

Hammonds erster Blick fiel auf das Sternentor. Die Iris war bereits geschlossen.
Erhalten wir ein Signal?
In diesem Augenblick, Sir. Walter lie das Signal durch das Erkennungsprogramm laufen.
Es ist Master Bratac.
Iris ffnen. Der General beugte sich zu dem Mikro vor. Entwarnung. Die Einheiten sollen sich aus dem Torraum zurckziehen.

SG1 war in den Torraum geeilt um ihren Freund, Lehrmeister und Verbndeten zu begren. Sie sollten nicht lange warten. Wenige Sekunden spter trat der ehemalige Anfhrer der Truppen Apophis aus dem Wurm loch. Doch er war nicht alleine. Auf den Armen trug er ein bewusstloses Mdchen.

Dieses Kind braucht sofort einen Arzt!
Kurz darauf kamen Dr. Fraiser und zwei Sanitter in den Torraum gerannt und legten das Mdchen auf die mitgebrachte Bahre.
Bratac sah ihnen hinterher bis sie durch das Schott verschwunden waren, dann wandte er sich dem Mann zu der ihm wie ein Sohn war.

Tecmate, Tealc.
Tecmate, Bratac. Es ist eine Freude dich wiederzusehen.
Nachdem sich die beiden die Hnde gereicht haben drehte er sich dem Colonel zu.
Wir mssen reden.

Sie saen nun wieder alle am Besprechungstisch, nur diesmal warteten sie darauf das ihnen Bratac erzhlen wrde, wer das Mdchen ist und wie sie zu ihm gelangt war. Die Augen der Anwesenden hingen an den Lippen des alten Mannes, whrend dieser ihnen erzhlte was passiert war.

Als ich am Chaabaai eintraf war dieses Mdchen immer noch sehr verngstigt. Es dauerte eine Weile, bis ich sie beruhigen und ihr klarmachen konnte das sie in uns keine Bedrohung zu sehen braucht. Ich fragte sie nach der Jacke, wo sie, sie herhabe...
Und? Jack sah ziemlich ungeduldig aus, war es doch immerhin sein Name der auf dem rmel stand.
Das soll dir das Kind selbst erzhlen.
Das Telefon neben General Hammond klingelte. Der glatzkpfige Mann fhrte ein kurzes Gesprch mit der Person am anderen Ende der Leitung. Als er schlielich auflegte wandte er sich seinen Leuten zu.
Das war Doktor Fraiser. Das Mdchen ist aufgewacht.
Ohne ein weiteres Wort standen alle auf und gingen zum Krankenrevier.

Daniel kam als erster durch die Tr. Das Mdchen sprang vom Bett auf und rannte auf ihn zu. Bevor ihm klar wurde was da gerade mit ihm geschah, hatte sie ihn schon umarmt.
Daniel!
Ein berraschter Gesichtsausdruck begleitete sein verwirrtes Gesicht.
Was?
Die Kleine lie von ihm ab.
Mum und Dad haben mich also doch zum richtigen Zeitpunkt durch das Tor geschickt.

Sam trat an Daniels Seite und das Mdchen schaute ihr ins Gesicht, dem Archologen fiel eine gewisse hnlichkeit auf.
Kurze Haare? Na ja... sieht auch gut aus.
Ein Lcheln stahl sich ber das Gesicht des Kindes.
Nun war es an Carter verwirrt auszusehen.
Woher kommst du? Wer bist du? Und was willst du hier?
Ich bin hier um euch zu warnen.
Vor wem? Jack stellte diese Frage als erster.
Vor dem Systemlord Apophis. Er hat heraus gefunden wie man Mithilfe des Stargates in andere Realitten springen kann.

Der Colonel wirkte eine wenig genervt.
Wovon sprichst du da? In andere Realitten springen? Wie denn?
hm... hier bist du anscheinend keine helle Leuchte was?
HEY!

Carter rusperte sich und versuchte ein Grinsen zu unterdrcken, was ihr nicht ganz gelingen wollte. Das Mdchen wandte sich wieder Doktor Jackson zu.
Hast du ihnen denn nicht von mir erzhlt, Daniel?
Der Mann zuckte mit den Schultern.
Tut mir leid, ich hab dich nie vorher gesehen.

Das Kind wirkte etwas bedrckte, als sie dies hrte.
Anscheinend kennst du mich hier wirklich nicht. Dann muss es ein anderer Daniel gewesen sein, der in seine Realitt zurckgegangen ist.
Moment mal! Willst du damit jetzt sagen dass du aus einer anderen Realitt kommst? Durch das Sternentor?

Major Carter machte einen unglubigen Gesichtsausdruck.
Ja. Aus einer alternativen und wie mir scheint zeitlich versetzten Realitt.
Wow!

Das war alles was die sonst redegewandte Astrophysikerin aus sich herausbekam.
ONeill schien dieses hin und her satt zu sein.
Und wer bist du jetzt?!
Das Kind schien sich erst noch Mut machen zu mssen, denn es dauerte einige Sekunden, bevor sie darauf antwortete.
Mein Name ist Michelle ONeill. Ich bin deine und Sams Tochter. Na ja, zumindest auf der anderen Seite.

Das hatte gesessen. Jeder im Raum war mehr als sprachlos. Und die beiden Offiziere von SG-1 benahmen sich, als ob sie bei irgendwas ertappt worden wren.
Nachdem der Schock, ber diese Erffnung des Mdchens einigermaen verdaut worden war. Strmten sie wieder mit Fragen auf sie ein.
Sie hob abwehrend die Hnde.


Es wurde ruhiger.
Sam traute sich als erste wieder was zu sagen.
Wie soll das funktionieren? Einen Realittssprung mit einem Stargate?
Wie genau wei ich auch nicht. Aber habt ihr euch nie gefragt warum einige der Sternentore einen neunten Chevron besitzen? Alles was ich wei ist, das es damit zu tun hat. Und das Apophis jetzt wei wie es funktioniert.
General Hammond, der bisher nur im Hintergrund gestanden und zugehrt hatte drngte sich nun nach vorne.
Wie? Wie konnte er das herausfinden?
Michelle setzte sich zurck aufs Bett und begann zu erzhlen.


In einer anderen Realitt, zu einer anderen Zeit

Der Wagen nherte sich dem kleinen Tunnel der in den Cheyenne Mountain hineinfhrte. Sie erinnerte sich noch daran wie ihre Eltern sie das erste Mal hierher mitgenommen hatten. Damals war die Erde von einem Angriff der Asgard bedroht gewesen, die in der Erde einen vermeintlichen Feind gesehen hatten in ihrem Kampf gegen die Goauld. Zum Glck war dieses Missverstndnis rechtzeitig durch ihren Vater aufgeklrt worden und nun existierte ein Bndnis zwischen diesen Rassen. Damals war Michelle 11 Jahre alt gewesen, und nun fnf Jahre spter war sie mehr oder weniger sogar fester Bestandteil des Programms. Sie wurde allgemein hin als das Glcksmaskottchen des Cheyenne Mountain bezeichnet, wieso und weshalb war ihr bis heute nicht klar.

Seit sie zum ersten Mal diesen groen ring aus Naquada gesehene hatte, wollte sie nichts weiter als ihren Eltern nacheifern und diesem Programm beitreten. Es wrde wohl noch eine Weile dauern bis sie offiziell ein Bestandteil dieser Aufgabe sein wird, aber die Gene waren viel versprechend.

Immerhin war ihr Vater Lieutenant General Jack ONeill, seit mehr als zehn Jahren Kommandeur des Kommandos und ihre Mutter war niemand geringere als Doktor Samantha Carter, Astrophysikerin und zum Teil mitverantwortlich fr die erste Aktivierung des Tores im Jahre 1994.

Als sie so darber nachdachte, was ihr ihre Mutter erzhlte hatte, ber dieses Gefhl das Tor zum Universum geffnet zu haben, erinnerte sie sich an Daniel Jackson. Er war vor wenigen Monaten durch das Tor gekommen und stammte aus einer anderen Realitt. Es hatte einen Fehler beim Anwhlen eines Planeten in seiner Welt gegeben, wie Sam herausgefunden hatte, lag es an dem ominsen neunten Chevron das wohl bei ihm zustzlich aktivierte wurde und diesen Sprung bewirkt hatte. Nach einiger Zeit des Forschens hatte ihre Mutter herausgefunden wie man den neunten Chevron aktivieren konnte und hat den Archologen zurck in seine Welt geschickt. Sehr zum Bedauern ihre Tochter, denn Michelle musste sich eingestehen dass sie sich in den Mann verliebt hatte. Aber nun war er weg und wrde aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr zurckkehren.

Guten Morgen, Glcksfrosch.
Es gab nur einen Mann der sie so nannte. Ihr war gar nicht aufgefallen, das Major Walter Harriman Davis mit ihr in den Fahrstuhl getreten war, sosehr war sie in Gedanken gewesen.
Hallo Wally.
Sie unterhielten sich ber Gott und die Welt, bis der kommandierende Offizier von SG-3 den Aufzug verlie.
Michelle musste noch einige Sekunden lnger warten bis sie ihr Ziel auf Ebene 28 erreichte.
Sie kam aus dem Aufzug und machte sich auf den Weg ins Bro ihres Vaters.
ONeill. Es ist schn dich zu sehen.

Sie drehte sich herum und sah Thor, den Verbindungsoffizier zwischen Asgard und Menschen auf sich zu laufen. Michelle mochte dieses kleine graue Wesen sehr, er war der freundlichste von denen, die sie bisher kennen lernen durfte. Vor allem der Oberbefehlshaber der Asgardflotte, Loki, war ein kleiner arroganter Scheikerl.

Geht mir genauso, Thor. Wie gefllt dir das Leben auf der Erde?
Der Kopf des Asgard lag ein wenig schief, als dieser versuchte ihr ins Gesicht zu sehen.
Es ist angenehmer als ich dachte. Danke der Nachfrage. Ich htte da eine Bitte an dich.
Schie los.
warum sollte ich schieen? Es hat mir niemand was getan.

Die Tochter des Generals lachte auf.
Das ist ein Ausdruck fr, teile mir deine Bitte mit.
Ich wollte dich fragen ob du deinem Vater was von mir ausrichten knntest?
Gerne.
Meine Unterkunft ist in der Nhe der Trainingsrume und wenn eure Leute dort ihrer Beschftigung nachgehen stren sie meine Nachtruhe.
Michelle ging in die Hocke um mit dem kleinen grauen Kerl auf einer Augenhhe zu sein.
Werde ich tun, mein Freund.

Thor blinzelte.
Ich danke dir ONeill.
Dann ging er seines Weges.

Sie nherte sich dem Bro ihres Vaters und konnte schon auf einige Entfernung mitkriegen das er sich mal wieder eine hitzige Diskussion mit seiner Frau und ihrer Mutter lieferte.
Wenn sie zuhause waren drang nie ein lautes oder gar bses Wort ber ihre Lippen. Aber ging es um das Stargateprogramm, und sie waren unterschiedlicher Meinung, flogen die Fetzen.

Als Michelle das Bro betrat wurde es schlagartig still.
Lasst euch von mir nicht aufhalten.
Sie setzte sich auf den freien Stuhl und legte ihre Fe auf die Schreibtischkante, was ihr einen harschen Blick ihres Vaters einhandelte.
Michelle! Wir sind hier nicht zuhause.
Entschuldige, Dad. Ich habe Thor auf dem Gang getroffen. Er hat darum gebeten dass man ihm ein anderes Quartier zuweist. Sein jetziges ist wohl in der Nhe der Trainingsrume und der Krack strt wohl seine Ruhe.
Ich kmmere mich drum.

Sam, die aufrecht vor dem Tisch stand so dass ihr Haar bis zum Steibein reichte, wandte sich wieder ihrem Mann zu.
Jack wir haben dadurch Mglichkeiten, die wir bisher nur erahnen knnen. Stell dir doch nur mal das Wissen vor das wir durch Reisen in andere Realitten gewinnen knnten.
Der General massierte sich mit Daumen und Zeigefinger den Nasenrcken.
Aber ist dir auch klar, was das an potenziellen Gefahren mit sich bringt? Wir werden ja kaum mit unseren eigenen Problemen fertig, und dann sollen wir auch noch die anderer Universen aufhalsen?

Die beiden Liebenden sahen sich kurz in die Augen. Jack erkannte das sich die Idee anderen Realitten zu erforschen zu tief bei seiner Frau verankert war, als das es ihm mglich wre sie vom Gegenteil zu berzeugen. Er seufzte.
Gut. Du hast grnes Licht.
Danke, Jack.
Er beugte sich vor.
Und jetzt sieh zu das du hier rauskommst, bevor ich es mir anders berlege.


Zwei Wochen spter

Es stimmte also. Das Gercht das seit einiger Zeit durch die Gnge dieser Tauri- Einrichtung kursierte, und was seinen Herrn besonders wichtig war. Der Mensch, den er beherrschte hatte eben einer Einsatzbesprechung beigewohnt wo alles besttigt worden war. Die Menschen hatten das Geheimnis des neunten Chevrons entschlsselt und waren imstande in andere Realitten zu reisen. Eine Kunst die selbst die Goauld nicht beherrschten, aber das sollte sich durch ihn ndern.

Er deaktivierte das Kommunikationsgert, mit dem er gerade einen Zwischenbericht an seinen Lord Apophis durchgegeben hatte, und versteckte es. Diese Menschen waren so leicht zu tuschen. Es wunderte ihn dass sie sich, solange der Gewalt der Gtter widersetzen konnten. Er schaute auf seine Armbanduhr. Es wurde Zeit. Das Team dem er, oder besser sein Wirt angehrte musste noch zu einer Nachbesprechung ins Labor.

Sam trank mit Doktor Felger, ihrem Forschungsassistenten, einen Kaffe, whrend sie auf SG-1 warteten. Die Einheit unter Colonel Kawalsky sollte als erstes den Sprung in ein alternatives Universum wagen.

Sie erinnerte sich noch gut an die Zeit als sie selbst dieser Einheit angehrt hatte, damals noch unter dem Kommando von Colonel ONeill. Ihr wurde bewusst wie lange das schon her war, in Anbetracht der Tatsache das ihre gemeinsame Tochter schon sechzehn Jahre alt war.

Carter musste grinsen, als sie sich an ihre erste Begegnung mit Jack erinnerte. Es war nach der ersten Abydosmission gewesen und die Frage stand im Raum ob das Programm fortgefhrt werden sollte oder nicht. Damals hatten sie sich als Gegner gegenber gestanden. Er hatte damals gefordert das Tor zu schlieen und die Probleme der Galaxis vor der Tr zu lassen. Es waren dieselben Argumente die er auch vor zwei Wochen benutzt hatte. Jack konnte schon manchmal ein ziemlicher Stur kopf sein, und hier und da lie er auch mal gerne den Befehlshaber raushngen, aber wenn es drauf ankam, gab es niemanden der sich mehr fr seine Leute einsetzte als ihr Ehemann.

Schritte rissen sie aus ihren Erinnerungen. Sam sah auf und sah in das grinsende Gesicht Kawalskys. Kurz nach ihm betraten Major Jane Henatsch, der Archologe Mike Jger und Lieutenant Jennifer King den Raum. Das waren sie, die besten der Besten, Das Eliteteam Sierra Golf Eins.

Nach einer knappen Stunde wussten die vier alles, was ntig war um sicher wieder nach Hause zu kommen. Sie schienen es sogar kaum noch abwarten zu knnen sich in dieses Abenteuer zu strzen.
Nur eins noch. Der Austritt aus dem Wurmloch knnte schmerzhaft werden.
Wir sind Schmerzen gewhnt, Doktor.
Ich kann es mir denken, Colonel.
Ok Leute. Sagte der Mann, whrend er sich ein Teammitglied nach dem anderen ansah. Habt ihr auch alles verstanden?

Ja, Sir. Major Henatsch griff zu ihrer Pistole und zog sie. Ihre Augen glhten, whrend sie den neben ihr stehenden Archologen in den Kopf schoss. Dieser starb ohne das es ihm bewusst wurde. Die Frau schoss das ganze Magazin leer und traf den Colonel in Schulter und Brust.
Doktor Felger wurde von einer Kugel genau zwischen die Augen getroffen. Lieutenant King schaffte es noch rechtzeitig, in Deckung zu gehen. Doch dabei verlor sie selbst ihre Waffe, was ihr nichts anderes brig lie, als zu warten bis die Sicherheit sich der Sache annahm.

Wo bleiben die blo, dachte sie verzweifelt. Sie lugte um die Tischkante herum und konnte sehen wie Doktor Carter von einem Streifschuss am Kopf getroffen wurde und bewusstlos zu Boden sank.
King konnte hren wie der Goauld versuchte zu fliehen, im Gang dann aber von den Sergeants berwltigt wurde.

Jack kam in die Krankenstation gestrmt, dicht gefolgt von seiner Tochter. Das einzige was die Sergeants der Sicherheit, die vor der Tr Wache hielten, mitbekamen war ein starker Windzug der ihnen fast die Mtzen vom Kopf fegte.

Die Hrte und Entschlossenheit in seinem Gesicht wich der Frsorge und Erleichterung, als er seine Frau wohlauf auf dem Bett sitzen sah, mit einem Verband der sich um ihre Stirn zog. Er blieb vor ihr stehen und Sam sah zu ihm auf, Trnen im Gesicht. Mit halb erstickter Stimme fing sie an zu reden.
Jack, es war so schrecklich. Sie Sie hat Mike, Felger und Kawalsky erschossen. Ich
Die Stimme brach und Sam brachte kein Wort mehr heraus. Er nahm sie in den Arm und strich ihr mit seiner Hand durchs Haar.

Es wird alles wieder gut. Du brauchst keine Angst mehr zu haben.
Doktor Augustin, die Chefrztin des Stargatekommandos, trat an seine Seite.
Sir, kann ich kurz mit ihnen reden?
ONeill lste die Umarmung und bedeutete Michelle sich um ihre Mutter zu kmmern.
Legen sie los, Doktor.
Ihrer Frau geht es soweit gut. Sie steht nur noch etwas unter Schock. Colonel Kawalsky ist seine Verletzungen vor einigen Minuten erlegen. Eine der Kugeln, die ihn getroffen haben ist in die linke Herzkammer eingedrungen. Wir haben versucht sie zu entfernen, aber

Schon gut. Wie geht es Lieutenant King?
Auer einem leichten Schock ist sie unverletzt. Es gibt etwas was mich an der ganzen Sache extrem strt, Sir. Bei den Routineuntersuchungen des Majors konnten wir keinerlei Anzeichen einer bernahme feststellen. Weder Naquada im Blut oder hnlich bekannte Anzeichen. Rein gar nichts.
Und?
Das heit, General, das wir nicht ausschlieen knnen, da sich noch mehr Goauldspione in der Basis aufhalten.

Jack eilte zum nchsten Wandtelefon und rief die Kommandozentrale.
Code Gelb! Die Basis wird abgeriegelt! Das ist keine bung! Ich wiederhole! Code Gelb! Das ist keine bung!

Es dauerte nicht lange bis die Gnge von einem hellen gelben Licht erfllt waren und ein schriller ton durch den Berg heulte. Sicherheitspersonal rannte durch die Gnge und nahm ihre Posten ein. Die Zugnge nach auen wurden geschlossen und versiegelt. Niemand kam mehr rein oder raus.
Doktor. Ich will das jeder, und ich meine jeder, von ihnen untersucht wird. Finden sie eine Mglichkeit eventuelle weitere Spione zu entlarven.
Ich tue was ich kann, Sir.

Der Monitor vor dem er sa, zeigte den Innenraum einer Arrestzelle. In der Mitte dieser zweimal zwei groen Rume stand ein Stuhl, auf dem die Person, die frher mal Major Jane Henatsch gewesen war, sa. Ihre Augen starrten direkt in das Kameraobjektiv, als ob sie den Wachhabenden dadurch sehen konnte.

Chief Master Sergeant John Smith trank seinen Tee, whrend er die Frau beobachtete.
Hat die sich berhaupt bewegt, seit sie da sitzt?
Diese Frage kam von seinem Kollegen, Sergeant Harry Maybourne. Er war lter als John, hatte es aber nie ber den Rang eines Sergeants hinweg gebracht. Manchmal fragte sich Smith wie er es berhaupt ins Programm geschafft hatte. Lag vielleicht an seiner schleimigen Art. Zum Glck war die Schicht bald vorbei und er konnte sich wieder den angenehmen Dingen des Lebens widmen. Sein Blick wandte sich wieder in Richtung des Bildschirms.

Was zum ?
Die Frau war aufgestanden und schien zu reden. Er ging nher an den Monitor ran um mehr zu erkennen. Als ihm klar wurde was da gerade geschah lie er seine Tasse fallen und der restliche Inhalt ergoss sich ber seine Hose. Er griff zu seinem Funkgert.
Smith hier! Die Gefangene hat ein Kommgert! Ich wiederhole, die Gefangene hat ein Kommgert!

Die Enge in der Zelle wirkte noch erdrckender als sonst. Ob es nun daran lag das sich mehr als eine Person in diesem Raum befand, oder an der Tatsache das Jack einer Frau gegenberstand, die er immer als loyalen Offizier und vorrangig als gute Freundin betrachtet und sich nun als Goauldspion entpuppt hatte. Es war nichts mehr von der Person zu sehen die der Major frher gewesen war.
Das freundliche, offene und hilfsbereite Wesen war dem arroganten und berheblichem eines Goaulds gewichen. In jeder Ecke des Raums stand ein Sergeant der Sicherheit mit gezogener und schussbereiter Waffe.

Woher hast du das Kommunikationsgert? Gibt es noch mehr von deiner Sorte hier?
Jack stellte noch eine Reihe von Fragen, aber die einzige Antwort die er erhielt war ein hhnisches und verchtliches Grinsen.
Mein Lord wird mich befreien und euch vernichten.

Der General wirkte niedergeschlagen und wollte sich gerade abwenden.
Der Goauld zerriss in einer Bewegung die Fesseln und wollte sich auf ihn strzen, doch auf halbem Weg wurde er von einem Schuss niedergestreckt. Das Glhen in den Augen erstarb und ein dankbarer Ausdruck sprach aus ihnen als der Krper tot zu Boden sank.
Sergeant. Lassen sie den Major in die Leichenhalle bringen. Sie wird zusammen mit den anderen in allen Ehren bestattet.


3 Tage spter

ONeill klappte die Akte mit dem Statusbericht zu. Doktor Augustin sa vor ihm und sie sahen sich in die Augen.
Und die Ergebnisse sind gesichert, Doktor?
Ja. Wir haben bei der Untersuchung des Leichnams von Major Henatsch Spuren einer Naquada neutralisierenden DNS entdeckt. Diese ist nicht bei einer Routineuntersuchung festzustellen. Anhand dieser Ergebnisse konnten wir einen weiteren Spion ausmachen. Es war eine Krankenschwester aus meinem Stab. Alle anderen innerhalb der Basis sind sauber.

Die Schwester?
Hat sich selbst erschossen.
Gut. Sie kmmern sie persnlich darum das die Teams die noch drauen sind, sofort nach ihrer Rckkehr untersucht werden, damit

Er kam nicht mehr dazu den Satz zu vollenden. Die Alarmsirenen heulten und die Stimme des Tortechnikers verkndete eine auerplanmige Aktivierung von auen. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis der General hinter dem Techniker stand und Einzelheiten forderte.
Die Iris wurde geschlossen. Wir erhalten gerade ein Signal. Es ist SG-3.
Iris ffnen.

Diese zwei Worte sollten der Beginn eines Desasters werden.
Kaum das der Schutzschild geffnet war, flog eine fussballgroe Metallkugel durch das Tor. Ein greller Blitz berlagerte kurz alle anderen Eindrcke. Von den Soldaten im Torraum waren nur noch verkohlte Skelette brig. Die Apparaturen an den Wnden wirkten wie gegossene skurrile Skulpturen. Die Trennscheibe zwischen Kommandozentrale und dem Torraum war rugeschwrzt. Doch Jack konnte noch klar erkennen wie der Goauld Apophis durch den Ereignishorizont kam, den abgetrennten Kopf von Major Walter Harriman Davis in den Hnden. Dem Systemlord folgten Heerscharen von Jaffa die sofort in die Gnge strmten.

Jack griff zum Mikro.
Code Rot! Foothold! Das ist keine bung!
Im Drehen stie er beinahe mit seiner Frau zusammen. Sam stand mit bleichem Gesicht da und starrte auf das Schauspiel das sich ihr bot.
Sam. Such Michelle und versteckt euch. Hast du verstanden?
Sie nickte nur und gab ihrem Mann einen Kuss, dann ging sie los ihre Tochter suchen.

Die Dunkelheit in der kleinen Kammer, in der sich Michelle und ihre Mutter versteckt hielten, wurde durch zwei schmale Trschlitze durchbrochen, die den Gang licht hineinlieen. Dieses Licht reichte jedoch aus um den Schwei auf dem Gesicht ihrer Mutter zu sehen. Das Mdchen hatte Angst. Sie zitterte am ganzen Krper, mit der einen Hand hielt sie sich den Mund zu, damit das Zhneklappern nicht ihr Versteck verraten wrde. Von drauen waren Schreie zu hren und mit jedem Schuss starb jemand den sie kannten.  
Sam hielt die P90 fest an ihren Krper gedrckt.
Mom. Wann ist das alles vorbei? Wann kommt Dad und holt uns hier raus?
Sollte sie ihr sagen dass dieser Planet so gut wie verloren und ihr Vater hchstwahrscheinlich tot war? Oder sollte sie Michelle anlgen und ihr erzhlen dass alles bald vorbei war und ihr Vater schon in den nchsten Minuten vor der Tr stehen wrde?
Ich wei es nicht, Schatz. Du musst mir jetzt genau zu hren. Wir schaffen dich von diesem Planeten.
Ich glaube nicht das es auf einem anderen Planeten sicherer ist als hier.
Keine andere Welt, sondern eine andere Realitt. . Wenn ich alles genau berechnet habe, und die Erde im richtigen Verhltnis zur Sonne steht wirst du in der Realitt landen aus der Daniel gekommen ist.
Nur ich?
Ich wei es wird schwer fr dich, aber du musst es tun. Warne sie, dort darf nicht dasselbe passieren wie hier. Verstehst du?
Mom bitte, verlang das nicht von mir.
Ihrer Tochter kamen die Trnen und Sam wischte sie weg.
Du musst jetzt stark sein.
Nachdem Michelle sich beruhigt hatte, erklrte sie dem Mdchen ihren Plan.

Carter ffnete vorsichtig die Tr ihres Verstecks und sphte in den Gang. Kein Jaffa war zu sehen, aber auch keiner der Soldaten, wenn man von den Toten auf dem Boden absah. Sie nahm einem der toten Sergeants die Pistole ab und gab sie ihrer Tochter.
Wenn dich jemand bedroht, schie.

Das Mdchen starrte auf die Waffe in ihren Hnden. Sie hatte so ein Ding noch nie in der Hand gehabt. Sie wusste zwar wie man damit umging, ihr Vater hatte es ihr erklrt, aber selber benutzt noch nie. Es war auch nicht ntig gewesen, bisher. Gemeinsam liefen sie den Gang entlang, Richtung Kommandozentrale. Sam lief voran, die P90 immer schussbereit im Anschlag. Bereit jedem eine Salve zu verpassen der ihrer Tochter zu nahe kam.

Aus einem Seitengang, der sich wenige Meter vor ihnen befand hrte sie Schritte und jemanden reden. Sam gab ihrer Tochter Zeichen sich hinter einer Wandstrebe zu verstecken.
Vier Jaffa kamen um die Ecke, in ihrer Mitte fhrten sie einen Gefangenen. Es war Jack.
Carter gab drei kurze Feuerste ab, die je einen Jaffa niederstreckten. Doch beim vierten hatte sie Ladehemmungen. Der berlebende Jaffa merkte dass er knapp dem Tod entkommen ist und whnte sich siegessicher als er seine Stabwaffe, auf die am Boden kniende Frau richtete.

Kre!! Hashak!!
Energientladungen zngelten um die Mndung der feindlichen Waffe. Ein Schuss lste sich und der Krieger brach mit einem berraschten Gesichtsausdruck zusammen. Aus einem Loch in seiner Stirn flossen einige Tropfen Blut. Sam drehte sich herum um zu sehen woher der Schuss gekommen war und sah ihre Tochter mit erhobener Waffe im Gang stehen, einen grimmigen Gesichtsausdruck machend.

Also die Zielsicherheit hast du definitiv von deinem Vater.
Beide Frauen lchelten unsicher, und eilten zu dem Mann, den die Wachen achtlos fallen gelassen haben. Er war benommen und sein Gesicht war von Blutergssen berseht, das linke Auge war zugeschwollen und eine tiefe Schnittwunde zog sich ber seine Wange.  
Jack. Hrst du mich?

Ein schmerzerflltes Ja. war die Antwort.
Du musst aufstehen. Ich hab eine Idee wie wir unsere Tochter in Sicherheit bringen knnen. Wir bringen sie in eine andere Realitt, ich brauche deine Hilfe dabei.
Diese wenigen Worte schienen ihn komplett zu verwandeln. Aus dem geschlagenen Mann wurde wieder der General der alles im Griff hatte. Immer noch mit schmerzerfllter Stimme sagte er, Worauf warten wir noch.
Er stand auf. Sam wollte ihm dabei helfen, doch er wies ihre Hilfe ab. Anschlieend nahm er einem der Jaffa die Stab und Zatwaffe ab.


Wieder zurck

Das Tor wurde aktiviert und ich bin durch, als ich dann auf der anderen Seite war, stand die Gruppe von Jaffa. Ich hab versucht wegzukommen, aber ich wusste ja nicht wohin. Dann kam Bratac und nun bin ich hier. Ich bin so froh euch alle zu sehen.
Alle wirkten bedrckt angesichts dessen was sie gerade erfahren haben.

General, ja? Cool!
Jack schaffte es ein Lachen auf das Gesicht des Mdchens zu zaubern.
Ja, und du hast deinen Job verdammt gut gemacht.
Kurz darauf fiel sie in Ohnmacht. Der Colonel konnte sie noch auffangen bevor sie mit dem Kopf auf dem Boden knallte. Er nahm sie auf den Arm und legte sie aufs Bett zurck, von dem sie vorhin aufgesprungen war. Doktor Fraiser prfte den Puls und untersuchte sie kurz.

Sie ist erschpft. Sir, sie sollten jetzt besser gehen. Ich rufe sie, wenn sie wieder zu sich kommt. Versprochen.
Sie versammeltem sich alle vor der Krankenstation.
Glauben sie das, was sie gesagt hat? General Hammond schaute jeden von ihnen ins Gesicht. Major Carter?
Nun ja, Sir. Wir haben uns immer gefragt wofr der neunte Chevron gut ist. Nun wissen wir es. Ich glaube ihr.
Gut, das wollte ich hren. Treffen sie Vorbereitungen, falls Apophis ihr folgen sollte.
Ich werde nach Chulak zurckkehren und die Jaffa darauf vorbereiten. Bratac hielt seinen Umhang in der Armbeuge.

Ich werde dich begleiten, alter Freund. Mit ihrer Erlaubnis, General Hammond.
Erlaubnis erteilt, Tealc.
Dann komm. Lass uns keine Zeit mehr verlieren.
Der alte Mann und sein ehemaliger Schler gingen zum Torraum um ihre Reise anzutreten.

Die restlichen Mitglieder von SG-1 hatten sich wenig spter in Daniels Bro versammelt. Sam lief in dem kleinen Raum hin und her.
Das ist wirklich unglaublich.
Jack sah von seinem Sitzplatz zu ihr auf.

Ja, genau. Wenn man erst richtig hinsieht, bemerkt man die hnlichkeit. Sie hat ihre Augen Carter.
Der Major musste lcheln.
Sir, das meine ich nicht. Ich kann es nicht fassen, dass es wirklich Apophis ist, der da kommen soll. Schlielich ist er hier ja schon tot. Wenn ich das richtig verstanden habe, mssen fr einen Realittssprung hnliche Bedingungen herrschen wie fr einen Zeitsprung. . Und das geht nur wenn die Sonne im richtigen Winkel zur Erde steht.
Colonel O`Neill stie ein Seufzen aus.
Ja, ja. Der gute alte Apophis. Den werden wir wohl nie los. Glauben sie, dass sie herausfinden knnen, wann das nchste Mal so ein Sprung mglich ist?

Mit Hilfe der Prometheus, oder den Asgard, sicher Sir. Aber ich wsste nicht wie uns das gegen Apophis helfen soll. Wir knnten hchstens Thor oder die Tokra um Hilfe bitten.
Daniel, der dem ganzen interessiert zugehrt hatte, sah sich gentigt was zu sagen.
Was ist wenn bei uns genau das gleiche passiert. Wenn sich Apophis durch einen GDO-Code Zugang verschafft, ohne das wir vorbereitet sind.
Jack sah den Archologen etwas skeptisch an.
Ich glaub nicht, dass der Schlangenkopf das Gleiche auch bei uns abzieht.
Warum nicht, Sir? Er hat es bereits einmal gemacht und knnte es jederzeit wieder tun.
Carters Rede wurde durch Doktor Fraiser unterbrochen, die gerade den Raum betrat.
Hallo Janet, ist sie wieder wach?
Die rztin wirkte nervs.
Ja, aber
Die Nervositt schien auf Sam berzugreifen.
Was aber?
Ich glaube das dass das alles zu viel fr sie war.
Wie meinen sie das?
Das sollten sie sich besser selbst ansehen.

Alle drei folgten der rztin. In der Krankenstation angekommen, bot sich ihnen ein Bild des Jammers. Aus dem jungen Mdchen war ein sich zusammenkauerndes, wimmerndes und ngstliches Etwas geworden. Daniel nherte sich, darauf bedacht keine ruckartige Bewegung zu machen, die das Kind noch mehr ngstigen knnten.
Michelle?
Sie sah ihn an, doch ihr panischer Blick schien durch ihn hindurch zu gehen.
Daniel? Mum? Dad?

Jack und Sam traten zu Daniel an den Bettenrand. Der Colonel nahm die Hand Michelles in die seine und drckte sie leicht.
Was ist los?
Sie flsterte.
Er ist hier.
Jack wurde hellhrig.
Wer? Wer ist hier, Kleine?
Michelle lie die Hand los und starrte einen nach dem anderen an.
Apophis ist hier! Hier in diesem Zimmer!

Major Carter nahm den Doktor zur Seite und blieb mit ihr ein paar Meter vom Bett entfernt stehen. Sie wollte nicht dass Michelle das Gesprch mitbekommt.
Was soll das, Janet?
Keine Ahnung. Ich hab ihre Werte alle berprft und konnte nichts Unnormales feststellen. Das knnten Halluzinationen sein. Eine stressbedingte Nebenwirkung des Realittssprungs. Anders kann ich es mir nicht erklren.
Ein mitleidiger Ausdruck trat in Sams Gesicht.
Arme Kleine. Knnen wir irgendwas tun?
Sie hat doch gesagt dass sie eure Tochter sei. Vielleicht hilft es ja, wenn ihr mit ihr redet.

Janet winkte eine Schwester heran.
Wir geben ihr am besten ein Beruhigungsmittel.
Als Michelle sah wie die Schwester die Spritze berreichte wurde sie panisch.
Was soll das! Nein! Ich will das nicht!! Daniel, bitte sag ihr das sie es nicht tun soll!!
Sie wirbelte vom Bett und versuchte zu verhindern, dass Doktor Fraiser ihr das Mittel spritzen konnte. Zwei Sergeanten der Sicherheit hielten sie fest. Michelle versuchte sich aus dem Griff der Mnner zu befreien. Es gelang ihr nicht. Das Mdchen brach in Trnen aus.
Ich bin nicht verrckt!!!

Daniel packte das Mdchen an den Schultern.
Sie wollen dir nur helfen.
Whrend der Archologe weiterhin auf das Kind aus einer anderen Realitt einredete, setzte die rztin die Spritze an und gab ihr das Mittel. Einer der Sergeant hob sie auf das Bett. Jack schaute zwischen der rztin und Michelle hin und her.
Was sollen wir jetzt tun?
Es wre am besten Colonel, wenn einer von ihnen heute Nacht hier bleibt. Bekannte Gesichter sind im Moment das Beste fr sie.
Ich bleibe. Sie gehen nach Hause, Carter.
Ok, Sir.

Daniel beugte sich vor sah in Michelles leicht benebelte Augen.
Michelle, wir sehen uns morgen. Jack bleibt hier, ok.
Trotz des benommenen Zustandes schien sie zu verstanden zu haben, ein Nicken war die Antwort.

Alles schien sich zu drehen. Die ganze Welt stand Kopf. Vor ihrem inneren Auge erschein das sffisant grinsende Gesicht des verhassten Systemlords. Es kam rasend schnell auf sie zu. Sie wollte ausweichen, doch dieses Gesicht folgte jeder ihrer Bewegungen. Michelle schrie auf und wurde wach.

Das erste was sie sah, war nicht das Gesicht von Apophis, sondern das eines besorgten Jack ONeill.
Alles, ok?
Ja, Da Jack.
Ihr wurde wieder schmerzlich bewusst, das dieser Mann nicht ihr Vater war. Er hie so, er sah so aus und verhielt sich auch so, aber er war es definitiv nicht. Um der peinlichen Stille zuvorzukommen, die im entstehen begriffen war, fing Jack an zu reden.  
Darf ich dir eine Frage stellen?
Natrlich.
Wie bin ich so in deiner Welt?

Michelle musste lachen.
Einfach groartig. Ein ganz toller Ehemann und Vater. . Mum war immerzu von dir am schwrmen.
Wirklich?

Der Colonel wirkte etwas verlegen.
Ja, du wirst.. wurdest von allen bewundert und geachtet. Selbst dann, wenn du mal was falsch gemacht hast. Darf ich dich auch was fragen?
Schie los.
Hast du hier Familie?

Dem Mdchen fiel auf, das es ihrem gegenber schwer fiel darber zu reden. Sie konnte frmlich sehen wie Jack sich einen inneren Ruck gab.
Ich war verheiratet und hatte einen Sohn.
Hatte?
Charlie hat sich vor knapp sechs Jahren mit meiner Dienstwaffe erschossen. Sara, meine Frau, und ich waren drauen, als es passierte. Wir haben nur einen Schuss gehrt. Nach seinem Tod hat Sara es nicht mehr mit mir ausgehalten und mich verlassen.
Oh, das tut mir leid.
Das muss dir nicht leid tun, du konntest es ja nicht wissen.
Wie war er denn so?

Der Colonel lchelte versonnen, als er sich an seinen Sohn erinnerte.
Charlie war ein ganz lieber Junge. Er war unser einziges Kind. Sara und ich haben ihm alles gegeben, damit er glcklich ist. Er war toll. Ihr httet euch sicherlich gemocht.
Michelle machte ein entschlossenes Gesicht.
Davon bin ich berzeugt.
Er ist leider nur zehn Jahre alt geworden.

Sie umarmte den Mann so gut es ging.
Das war wirklich viel zu jung. Aber in einem bin ich mir sicher, wenn er dich jetzt sehen knnte, er wre mehr als stolz auf dich.
Man konnte dem sonst so toughen Mann ansehen, wie er sich die Trnen verkneifte.
Danke.

Das Mdchen schenkte ihm ein aufmunterndes Lcheln.
Keine Ursache. Du bist geblieben damit ich mich besser fhle, und ich versuche alles zu tun, damit du dich besser fhlst. Das ist wirklich nur fair, oder?
Jack musste grinsen.
Warum msst ihr Kinder immer Recht haben?
He He Auerdem find ich es cool, so etwas wie einen Bruder zu haben.

Beide fingen an zu lachen. Mit einem Mal vernderte sich der Gesichtsausdruck des Mdchens. Ihre Augen wurden gro und sie machte wieder den ngstlichen Eindruck, wie vor ein paar Stunden. Der Blick des Kindes schien sich auf einen Punkt hinter ihm zu konzentrieren. Jack drehte sich herum, doch er konnte nichts sehen.
Alles in Ordnung, Kleines?

Mit zitternder Stimme, und den Blick immer noch auf den imaginren Punkt gerichtet, antwortete sie ihm.
Pass auf, Jack. Er ist direkt hinter dir.
Er drehte sich noch mal herum, konnte aber immer noch nichts entdecken.
Sie wurde energischer und deutete mit ausgestrecktem Arm auf den imaginren Punkt.
Doch! Apophis steht direkt hinter dir.
Nein, Michelle. Hier ist niemand auer uns beiden. Wir sind hier ganz allein.

Sie schrie fast.
Sieh doch hin!!! Da ist er doch!!!
Im nchsten Moment war sie die Ruhe selbst und schien sich nur noch auf den Punkt hinter ihm zu konzentrieren. Der Colonel wunderte sich ber den pltzlichen Umschwung, blieb aber ruhig und wartete ab, was nun kommen wrde.

Dort stand er. Selbstgefllig und berheblich. Metallimplantate verdeckten die Wunden im Gesicht, die ihr Vater ihm einst zugefgt hatte. Der Systemlord hatte geschworen diese Wunden erst behandeln zu lassen, wenn sein grter Feind, die Tauri, vernichtet war. Seine Augen glhten in einem gefhrlichen Rotton, whrend er zu ihr sprach.

Ich werde kommen und euch vernichten. Dich und die, die schtzen.
Sie sprte wie die Angst wieder die Oberhand in ihr gewinnen wollte, doch Michelle schaffte es dieses Gefhl zu unterdrcken.
Was willst du von mir?
Ich wei, wie du durch das Sternentor entkommen konntest, und ich wei auch wo du bist. Du bist das Kind meines rgsten Feindes. Glaubst du wirklich, ich wrde dich vergessen und zu lassen das du zu einer Bedrohung fr mich wirst.
Warum bin ich die einzige die dich sehen kann?
Ich habe dir etwas in deinen Krper einpflanzen lassen.
Aber wie?

Apophis stie ein Lachen aus.
Erinnerst du dich daran, das du auf der Krankenstation warst, um dich gegen belkeit behandeln zu lassen?
Das Mdchen berlegte kurz, und schien sich zu erinnern.
Ja, aber oh Gott Die Schwester.
Genau. Einer meiner Spione hat dir mit der Spritze noch etwas anderes injiziert. Einen Naniten, der sich in deinem Gehirn mit deinem Wahrnehmungszentrum verbunden hat. Dadurch kann ich mit dir in Kontakt treten und wei immer wo du bist.
Warum haben die rzte nichts gefunden?
Sie haben anscheinend nicht tief genug gesucht.

Michelle spielte kurz mit dem Gedanken, diesem Kerl zu zeigen, wie sehr sie die Tochter ihres Vaters war. Doch sie verwarf ihn schnell wieder, dieser Apophis war nur eine Projektion, es htte nichts gebracht.
Ich werde kommen und die Tauri vernichten. Niemand wird die Rache des Gottes Apophis berleben, egal in welcher Realitt er sich befindet.
Das Abbild begann sich aufzulsen.
Nicht solange SG-1 und ich dich aufhalten knnen.

Mit den letzten Worten die das Kind von sich gab, verschwand der Systemlord vllig.
Michelle wurde mit einem Mal wieder ganz still. Jack wirkte besorgt, als er versuchte eine Regung in ihrem Gesicht festzustellen.
Michelle?
Doch alles wozu das Mdchen noch fhig war, sich hinzulegen und einzuschlafen. Der Colonel setzte sich auf den Stuhl zurck, und es sollte nicht lange dauern bis auch er eingeschlafen war.


Am nchsten Morgen

Doktor Fraiser war auf dem Weg von ihrem Bro zur Krankenstation. Sie studierte die letzten Untersuchungsergebnisse ihres Gastes. Die rztin konnte sich immer noch nicht erklren, woher die Halluzinationen des Kindes kamen. Sie war so sehr in die Akte vertieft, das sie nicht sofort bemerkte, das der Colonel immer noch auf der Station war und leise vor sich hin schnarchte. Janet berhrte ihn an der Schulter.
Sir?
Der Mann wachte auf und schttelte kurz den Kopf, bevor er sich den Schlaf aus den Augen rieb.
Bin wach.
Haben sie gut geschlafen?
Er stand auf.
Einigermaen. Entschuldigen sie, Doktor. Aber ich gehe mir jetzt einen Kaffee holen.
Janet lchelte.
Tun sie das, Sir. Ich passe solange auf Michelle auf.
Jack zog sich seine Jacke ber und machte sich auf den Weg zur Kantine.

Wenige Stunden spter saen SG-1 und General Hammond wieder im Besprechungsraum und wollten die weitere Vorgehensweise, in dieser Angelegenheit, besprechen. Sie diskutierten gerade ber einen mglichen Einsatz in eine andere Realitt, als Doktor Fraiser zusammen mit Michelle den Raum betrat.

Verzeihung General, aber sie hat darauf bestanden mit ihnen zu reden. Ihnen allen.
Der Sttzpunktkommandant bedeutete den beiden Platz zu nehmen.
Die Blicke von Major Carter und dem Kind begegneten sich. Sam lchelte ihr aufmunternd zu. Ihr fiel auf das sich Michelle einen Platz neben Daniel suchte, wie schon die ganze Zeit. Sie sprach meistens ihn immer zuerst an. Carter war sich sicher, das sich ihre Tochter in den Archologen verliebt hatte.

Ich denke mal das Jack euch allen erzhlt hat was mit mir gestern passiert ist.
Kennst mich doch, Kleines. Ich bin ein Plappermaul.
Ich wei jetzt warum nur ich Apophis sehen kann und ihr nicht. Ich bin nicht verrckt.
Sie begann zu erzhlen was sie von der Erscheinung erfahren hatte.
Naniten. Sind das die?
Ja, Sir. Das sind die Dinger die auf Argos fr ihre extreme Alterung zustndig waren.

Carter erwhnte noch dass diese kleinen Maschinen vielseitig einsetzbar sind, und dass das was Michelle gerade erzhlt hat, durchaus im Bereich des Mglichen liegt.
Jack verzog eine Miene.
Ich hasse diese Dinger.
Der Major wandte sich General Hammond zu.
Sir, in Anbetracht diese Erkenntnisse halte ich es fr ratsam Michelle nochmals einer Untersuchung zu unterziehen. Jetzt wissen wo und wonach wir suchen mssen.

Der Mann sah das Mdchen fragend an.
Falls sie mich fragen wollen, ob ich damit einverstanden bin. So lautet meine Antwort definitiv ja, General.
Gut. Beginnen sie sofort mit der
AUSSERPLANMSSIGE AKTIVIERUNG VON AUSSEN!!!
Man konnte durch das Fenster sehen wie die Iris geschlossen wurde und die Soldaten in den Torraum strmten und Position bezogen.

Im Kommandoraum angekommen wandte sich Walter direkt an den General.
Wir empfangen etwas, Sir. Aber es ist kein SG-Code.
Zeigen.
Dort wo normalerweise ein Erkennungscode zu sehen war, erschien eine Ziffernfolge, die der Computer nicht zuordnen konnte.
Michelle drngte sich nach vorne.
Oh mein Gott. Sir, bitte sie mssen die Iris ffnen.
Warum?
Weil das der Todestag meines Hundes ist, und niemand ihn wissen kann, auer meinen Eltern.
Hammond zgerte kurz, doch der flehentliche Blick in den Augen des Mdchens stimmte ihn um.
Iris ffnen!

Als die Torblende geffnet war, konnte man auch die farbliche Vernderung, die auf einen Realittssprung hindeutete, erkennen.
Jedermann wartete im Kontrollraum was nun kommen wrde. Sie hatten mit allem gerechnet, nur nicht mit dem zusammengeknllten Briefumschlag, der aus dem Ereignishorizont geflogen kam. Jack erinnerte das ganze ein wenig an damals, als sie die Nachricht aus der Zukunft erhielten. Ohne dass er es merkte, war Michelle an ihm vorbeigerannt. Jack sah sie gerade durch das Schott gehen, das zum Torraum fhrte.

Das Mdchen lief zu dem Papierknuel. Sie kniete sich hin und hob es auf. Mit zittrigen Hnden glttete sie das Papier und ffnete den Brief. Sam trat hinter sie, dicht gefolgt von den anderen zwei Mitglieder des SG-1 Teams. Nachdem sie den Brief gelesen hatte, brach sie weinend zusammen. Jack befahl den Soldaten den Torraum zu verlassen. Carter machte ein sorgenvolles Gesicht.
Michelle, was ist denn los?

Ihr trnenberstrmtes Gesicht wandte sich dem Major zu.
Sie sind tot. Sie sind alle tot.
Sam nahm dem Mdchen den Brief aus der Hand und las ihn selbst. Anschlieend reichte sie den Brief an den Colonel und nahm das Mdchen in den Arm, die ihr Gesicht sofort an Sams Schulter drckte und ein lautes Schluchzen ertnen lie. Whrend Carter damit beschftigt war, Michelle zu trsten lasen Jack und Daniel den Brief gemeinsam
Liebe Michelle,
Du weit, dass dein Dad und ich dich sehr lieben.
Deshalb wollen wir auch nicht, dass du zurckkommst!
Hier ist es viel zu gefhrlich, hast du verstanden!
Wir wissen, dass du bei unseren alternativen Ichs und deinem Daniel gut aufgehoben bist.
Also tu uns bitte den Gefallen, und bleib wo du bist.
Versuche nicht zurck zu kommen, auch wenn es hart klingt.
Wenn du diesen Brief erhalten hast, haben uns die Jaffa wahrscheinlich schon lngst erschossen, zusammen mit den anderen Leuten auf dem Sttzpunkt. Apophis ist wirklich sehr mchtig.
Bitte, bleib wo du bist und such nicht nach uns!
In liebe Mum & Dad

Betroffenes Schweigen breitete sich aus. Jack brach als erster die Stille.
General Hammond, Sir. Wenn sie erlauben, sollten wir das Kind in ein Quartier bringen lassen, damit sie sich ausruhen kann.
Der General drehte sich zu der rztin die hinter ihm stand.
Ist es unbedingt notwendig die Untersuchung auf der Krankenstation durchzufhren?
Janet schaute einen Moment zwischen dem Befehlshaber und dem Colonel hin und her. Sie bemerkte die stumme Bitte in den Augen ONeills.
Nein, Sir.
Dann ist die Erlaubnis erteilt. Bringen sie Michelle ins VIP-Quartier auf Ebene 23.
Danke, Sir.
Alle zusammen half SG-1 dem Mdchen dabei hochzukommen, und brachten sie in ihre neue Unterkunft.

Michelle zog sich sofort auf das Bett zurck und zog die Beine zu sich heran, so das sie den kopf auf die Knie legen konnte. Sie weinte immer noch.
Ich wusste, dass das passiert. Ich htte sie niemals alleine lassen drfen. Niemals! Sie schttelte den Kopf. Warum habe ich es nur getan. Ich htte bleiben sollen.

Sam setzte sich neben sie aufs Bett.
Es ist nicht deine Schuld. Du httest es nicht verhindern knnen.
Doch! Und versuch nicht, mir das auszureden! Ich bin schuld! Ich ganz alleine!

Sie sah auf.
Seid mir nicht bse, aber ich mchte jetzt alleine sein.
Carter erhob sich wieder und fhrte die anderen zur Tr.
Ist gut.

Jack drehte sich in der Tr noch mal um.
Wir gehen, aber wenn du was brauchst
Ich wei Jack, danke.

Nachdem er die Tr geschlossen hatte wandte er sich dem Sergeant zu die zu Michelles Schutz abgestellt worden waren.
Das sie mir gut auf das Kind aufpassen. Wenn was sein sollte benachrichtigen sie mich umgehend. Sie stehen mir persnlich dafr gerade, falls dem Kind was passiert.
Ja, Sir!

Als der Colonel am nchsten Morgen durch die Tr tritt, fllt ihm sofort auf, das es der Kleinen schon besser zu gehen scheint. Die Trnen waren versiegt und sie lchelte, als sie ihn sah.
Guten Morgen. Gut geschlafen?
Ihr Gesicht glich dem einer zusammengeknautschten Bulldogge, was ihn wieder zu einem Lcheln veranlasste.
Hab schon bessere Nchte gehabt! Was willst du denn?
Aus dem Lcheln wurde ein breites Grinsen.
Ich hab heute frei bekommen und wollte dich fragen, ob du nicht Lust hast, mit mir einen kleinen Ausflug zu machen?
Michelle die an dem Tisch gesessen und gefrhstckt hatte, sprang auf und kippte dabei den Stuhl um, auf dem sie gesessen hatte.
Im Ernst?
Natrlich. Und willst du?
Sie ging auf ihn zu und umarmte ihn.
Na klar.
Ok. Dann lass uns hier verschwinden. Ich kenn einen ruhigen Ort an dem man prima entspannen kann.

Das Auto bog vom Waldweg ab und nherte sich einem kleinen See, an dem eine Blockhtte stand.
Michelle stieg als erste aus. Sie lie den Ort auf sich einwirken.
Wo sind wir hier?

Jack stand an der Heckklappe und holte gerade die Khlbox mit der Verpflegung, aus dem Laderaum.
Das ist mein See. Hier geh ich immer hin, wenn ich etwas Freizeit habe und entspanne beim Fischen. Weit du, der Welt stndig den Arsch zu retten ist anstrengend.
Du und fischen? Ich bin berrascht. Positiv berrascht natrlich.

Der Colonel stutzte.
Ist dein Dad nie mit dir fischen gegangen?
Nein. Ganz im Gegenteil, er haste es.
Er hasste es? Und du bist sicher dass er ich ist?
Michelle fing an zu lachen.
Ja. Komisch, oder?
Jack setzte sich auf einen Klappstuhl und warf die Angel aus.
Ich knnte mir nichts entspannender es vorstellen.

Jack ONeill genoss zusammen mir der kleinen Michelle die Ruhe beim fischen. Zwischendurch konnte man einen Vogel hren der sich darber beschwerte warum er kein Futter finden konnte.
Er schloss die Augen und wre beinahe eingeschlafen, wenn da nicht das Gerusch eines Automotors gewesen wre, der sich langsam aber sicher nherte. Der Colonel ahnte schon, wer da kommen wrde, und seine Ahnung sollte ihn nicht tuschen. Wenige Minuten spter bog ein dunkles Fahrzeug auf den Zufahrtsweg und er konnte hinter der Windschutzscheibe die Gesichter von Daniel und Sam erkennen. Auch Michelle bemerkte die Neuankmmlinge.

Daniel stieg als erster aus.
Hi, Leute.
Das Mdchen schien sich besonders ber seine Anwesenheit zu freuen.
Habt ihr auch frei?
Ja. Haben wir.
Aber woher wusstet ihr wo wir sind?
Sam die gerade mit ihrer Angelausrstung heran gelaufen kam beantwortete diese Frage als Erste.
Immer wenn der Colonel frei oder Urlaub hat, geht er fischen.
Michelle sah neugierig zu dem Mann der gerade einen neuen Kder an seiner Angel anbrachte.
Ich bin ein Fischfreak!
Sie belieen es dabei. Nach wenigen Minuten saen sie alle gemeinsam an dem See und genossen dir Ruhe. Als die Dmmerung einsetzte meinte Daniel dass es wohl besser wre, wenn sie zum Sttzpunkt zurckkehren wrden, da General Hammond sie sonst wahrscheinlich durch einen Trupp Marines suchen lassen wrde. Alle waren mit dem Vorschlag einverstanden und sie packten die Sachen zusammen.
Jack war gerade dabei die letzten Sachen zu verstauen, als Michelle ihm eine Frage stellte.
Jack, knnen wir das irgendwann noch mal machen?
Versprochen.

Im Cheyenne Mountain war die Nachtruhe eingekehrt. Walter war zusammen mit Sergeant Siler in der Kommandozentrale und sie spielten Karten. General Hammond befand sich in seinem Bro und studierte die Missionsberichte verschiedener Teams. Carter war auf der Krankenstation und unterhielt sich mit Doktor Fraiser ber die Untersuchungsergebnisse von Michelle, whrend Jack und Daniel in der Kantine waren und sich ber die Reste ihres Limonenhhnchens hermachten. Der Colonel sinnierte gerade ber die verschiedenen Entspannungsmglichkeiten die das Fischen bot, als die Warnlampen an den Wnden in einem tiefen Rot leuchteten und Sergeant Silers Stimme eine auerplanmige Aktivierung von auen verkndete.

Das wird langsam zur Gewohnheit. Meinte Daniel.
Beide Mnner kamen zeitgleich mit dem Major an. General Hammond drehte sich kurz zu ihnen um, bevor er sich wieder dem Geschehen widmete.
Erhalten wir inzwischen ein Signal?
Nein, Sir.
Iris geschlossen halten!

Die Spannung stieg innerhalb des Raumes. Der Colonel sah nach wenigen Minuten auf die Uhr.
Wenn das ein Scherz ist dann ein verdammt schlechter.
Das Telefon an der Wand klingelte. Hammond nahm den Hrer ab und meldete sich. Der Mann mit der Glatze legte nach wenigen Sekunden wieder auf, ohne was gesagt zu haben.
Er wandte sich wieder den drei Leuten seines Eliteteams zu.
Das war die NASA. Einer ihrer Satelliten hat eine flotte von Goauld Mutterschiffen gemeldet. Sie konnten ungefhr zwei Dutzend orten, bevor der Kontakt abbrach.
Sie sind wegen mir hier, das wei ich.

Erschrocken drehten sich alle um, Michelle trat gerade durch die Tr die in einen Seitengang fhrte.
Jack sah sie an.
Das kannst du nicht wissen.
Sie tippte sich an den Kopf.
Doch ich wei es. Was wollen wir jetzt tun?
Der Colonel drehte sich wieder Hammond zu.
Sir, ich wrde vorschlagen das wir die Prometheus starten und unsere Verbndeten um Hilfe ersuchen.
Einverstanden. Sergeant Davis, nehmen sie mit den Asgard und den Tokra Kontakt auf, und schildern ihnen die Situation. Colonel sie und SG-1 begeben sich auf die Prometheus und bernehmen das Kommando.
Ich will mit. Michelle wurde von Jack und dem General gleichzeitig gemustert. Ich will dabei sein, wenn sie Apophis zur Hlle jagen.
An ihrem Verhalten und ihrer Ausdrucksweise merkte man, dass dieses Kind eine echte ONeill sein musste. Der Colonel warf Hammond einen Blick zu, der soviel bedeutete wie, ganz allein ihre Entscheidung.
Gut, einverstanden. Und nun machen sie sich auf den Weg.

Das Schiff, das seine Bahn durch den Orbit des Planeten Erde zog, wirkte bedrohlich. Es war die
X-303, auch Prometheus genannt. Sie war das erste fernflugtaugliche Schiff der Menschen. Mit Hilfe erbeuteter Technologie und dem ein oder anderen Ratschlag der Asgard ist ein prachtvolles Schiff entstanden. Colonel Pendergast, der normalerweise das Kommando innehatte, sa an den Ortungskontrollen und gab alle paar Sekunden einen Statusbericht durch.
Wir orten jetzt 24 Schiffe der Hatak-Klasse, Sir.

24 sind verdammt viele, dachte Jack. Die Prometheus war durchaus imstande es mit zwei oder drei Schiffen gleichzeitig aufzunehmen, aber nicht mit der Menge die der Orter wiederspiegelte.
Daniel, Sam und Michelle standen hinter dem Kommandostuhl, auf dem Colonel ONeill sa. Sie hielten ihn auf eine Art und Weise fest, das es so aussah, als ob sie ihn sttzen wrden.
Irgendeine Nachricht von der Erde?
Kommt gerade rein, Sir. Das SGC meldet das Verstrkung durch die Tokra und die Jaffa unterwegs ist. Die Asgard haben bisher noch nicht auf den Notruf reagiert.
Wenigstens etwas.
Jack rgerte es ein wenig, das Thor sich noch nicht gemeldet hatte. Mit seiner Hilfe, wre das hier schnell erledigt gewesen. Aber er war wahrscheinlich gerade dabei, seiner eigenen Galaxis den Arsch vor den Replikatoren zu retten.
Colonel ONeill, wir empfangen einen Funkspruch von einem der Hatak-Schiffe.
Auf den Schirm.

Der Hauptbildschirm, der bis eben gerade das umgebende All gezeigt hatte, zeigte nun das Gesicht eines Goauld, den Jack schon lngst beerdigt glaubte. Apophis lchelte so hochmtig und arrogant, wie der Colonel es in Erinnerung hatte. Hinter ihm drngte Michelle sich schutzsuchend an Daniel heran.
General ONeill, dich findet man wohl in jeder Realitt wieder.
Jack stand auf.
Dazu kann ich nur drei Dinge sagen. Erstens, fr dich Colonel ONeill. Zweitens, mich wird man nicht so schnell los, und drittens. Kannst du nicht endlich die Klappe halten verschwinden und nie mehr wiederkommen? Nein?
Ergebt euch und hndigt mir das Mdchen aus, dann werde ich dein kleines Schiff und eure mickrige Welt verschonen.
Ach Apo, komm schon. Wir beide wissen, dass dieses Spiel so nicht luft. Du wirst uns so oder so angreifen und wir werden dir in den Arsch treten. So sieht es aus.
Ich werde dir dein vorlautes Mundwerk stopfen, Tauri!

Mit einer herrischen Bewegung beendete der selbsternannte Gott die Verbindung. Jack sah Daniel an.
Glaubst du ich war zu forsch?
Nein, ich denke er hat kapiert was du sagen wolltest.
Die Stimme eines Sergeanten rief dazwischen.
Die feindlichen Schiffe aktivieren ihre Waffensysteme.
Ja, so wie es aussieht, hat er das. Schilde hoch und nehmt das Schiffs aufs Korn, von dem dieses Signal kam.

Eine Erschtterung jagte die nchste. In der Zentrale herrschte das Chaos. Mit jedem ruck explodierte irgendwo eine Konsole. Der Bildschirm zeigte vier Mutterschiffe, die aus allen Rohren feuernd, direkt auf sie zu kamen. Der Prometheus war es gelungen die erste Welle von drei Mutterschiffen auszuschalten. Zwei waren vernichtet worden und das dritte trieb, aus allen ffnungen Trmmer und tote Jaffa von sich gebend, auf den Mond zu.
Schilde auf 30%. Waffen nur noch beschrnkt einsatzfhig.
Kurs halten. Sie drfen nicht an uns vorbei. Dieser Mistkerl will mit uns spielen.
Colonel ONeill, es ffnen sich weitere Raumfenster.
VERDAMMT!!! Wie viele?
Sechs Mutterschiffe, dreizehn Alkesh und mehrere Geschwader an Todesgleitern. Sir, einen Moment wir empfangen was.

Wenige Sekunden spter erschein das Gesicht Tealcs auf dem Bildschirm.
ONeill. So wie es aussieht brauchst du Hilfe. Wirt haben uns auf halbem Weg mit den Tokra vereinigt und stehen dir nun zur Verfgung.
Sehr schn, httest du dann was dagegen, diesen Schlangenkopf endgltig zur Hlle zu jagen?
In der Tat, nein.
Damit brach die Verbindung zwischen den beiden Freunden ab. Die neu dazugekommenen Schiffe fingen damit an ihre tdlichen Energien in die Reihen der Feinde zu werfen.
Sir, eins der Schiffe versucht zu fliehen.
Holen sie alles aus der Kiste raus und verfolgen sie diesen Dreckskerl.

Die Prometheus mobilisierte ihre letzten Energiereserven und folgte dem flchtenden Hatak.
Doch das Mutterschiff sollte nicht weit kommen. Mitten in seiner Flugbahn entstand ein Hyperraumfenster, aus dem ein Asgardschiff geflogen kam und es mit seinen Waffen zerstrte.
Kurz danach entstand mitten in der Zentrale ein helles Leuchten, das ein kleines graues Wesen zurcklie.
Thor!!!
Michelle lief auf den kleinen Kerl zu und nahm ihn fest in die Arme. Selbst die Asgard konnten verblfft und verwirrt wirken. Das beste Beispiel war gerade zu sehen.
Kenne ich dich?

Jack bernahm es die beiden aneinander vorzustellen. Nachdem man sich bei dem Oberkommandierenden der Asgardflotte fr seine Hilfe bedankt hatte, verschwand dieser auch gleich wieder. So klein und doch so groe Schiffe, dachte Jack, whrend er sah wie das Schiff abdrehte und im Hyperraum verschwand. Er wandte sich Colonel Pendergast zu.
Bringen sie die Prometheus nach Hause.
Zu Befehl, Sir.

Sie waren wieder zurck auf der Erde. Nach einer zeitraubenden Abschlussbesprechung, wollte jeder nur noch seine Ruhe haben. Jack tat das, was er in solchen Fllen immer tat. Er ging fischen. Dabei hielt er sein Versprechen gegenber Michelle ein und nahm sie mit. Nun saen die beiden wieder an dem kleinen See mit der Blockhtte. Sie lehnten sich in ihren Klappsthlen zurck und beobachteten den Schwimmer der Angel, wie er auf dem Wasser hin und her tnzelte.
Das Mdchen warf einen Seitenblick auf den Mann neben ihr. Sie sprte dass er ihr etwas sagen wollte, aber keinen Anfang zu finden schien.
Jack?
Ja, was denn?
Ich muss weg, stimmts?

Der Colonel antwortete nicht sofort, sondern schein erst die richtigen Worte zu suchen. Daran merkte sie, dass ihre Vermutung zu traf.
Es ist wirklich das Beste, Michelle.
Sie sprte wie eine Art Trotz sich in ihr breit zu machen versuchte.
Aber ich will nicht weg! Ich will euch nicht noch einmal verlieren.
Jack sah ihr in die Augen.
Es wre wirklich das Beste.

Michelle war den Trnen nahe.
Warum kann ich nicht bei euch bleiben, auf dem Sttzpunkt, bei dir?
Das geht einfach nicht. Es wrde fr zu viel Verwirrung sorgen. Und es wrde auf die Dauer nicht gut gehen. Wir sind nicht deine richtigen Eltern, auch wenn wir ihnen sehr hnlich sein mgen.
Aber was soll ich denn machen, meine richtigen Eltern sind mit ziemlicher Sicherheit tot.
Beide standen sich nun auf dem Bootssteg gegenber und nahmen sich in den Arm. Jack strich ihr mit der Hand eine Haarstrhne aus dem Gesicht.
Keine Sorge, Kleines. Wir lassen uns was Tolles fr dich einfallen, ok?
Sie schaute traurig drein.
OK.

Nachdem sie die Nacht, in der Blockhtte am See verbracht haben, kehrten die zwei am nchsten Morgen zum Cheyenne Mountain zurck. Als sie aus dem Fahrstuhl traten, wurden sie bereits von Sam und Daniel erwartet. Tealc war mit Bratac wieder nach Chulak geflogen um an einer Zeremonie zu Ehren der gefallenen Jaffa teilzunehmen.
Hallo, Leute.
Sam sah den Archologen an.
Sag du es ihnen.

Der Mann mit der Brille rusperte sich kurz.
General Hammond hat entschieden dass Michelle auf Orban untergebracht werden soll. Wir sind der Meinung dass sie dort gut aufgehoben ist.
Michelle schien im ersten Moment nicht ganz zu verstehen, was das fr sie bedeutete. Es dauerte einige Sekunden bis ihr es klar wurde.
Ich soll auf einen anderen Planeten?
Es wre wirklich besser fr dich und uns, du bist da wirklich gut aufgehoben.
So was hnliches hat Jack gestern auch gesagt.
Dann hat er recht.

Der Colonel nahm das Mdchen an den Schultern.
Pass auf. Dieser Planet ist doch die Lsung. Dort gibt es noch mehr Kinder in deinem Alter, sie lernen viel und malen gerne.
Sie schaute immer noch skeptisch.
Wir kommen dich auch besuchen so oft es geht.
Sie schttelte mit dem Kopf.
Also gut, ich geb mich geschlagen. Ich werde gehen.
Bevor sie jedoch die Erde verlassen konnte, wurde sie noch mal auf der Krankenstation von Doktor Fraiser nach dem Naniten untersucht. Es wurde nichts gefunden. Die rztin erklrte das sich die Maschine mit dem, hoffentlich, endgltigem Tode Apophis, selbst abgeschaltet hatte und mittlerweile vom Krper absorbiert worden war.

SG-1, Michelle und General Hammond standen im Torraum. Das Mdchen verabschiedete sich von dem General mit einer Umarmung, was dieses eine Lcheln auf sein Gesicht zauberte.
Viel Glck, Mdchen.
Dann sah er dabei zu wie die vier in das Wurm loch eintraten.

Kaum da sie das Tor auf der anderen Seite verlassen hatten, kam auch schon Kalan, das Oberhaupt der Orbaner, auf sie zugestrmt und begrte sie berschwnglich.
AAH! Ihr seid wieder da.
Sam schob die Arme von sich.
Wir haben dir jemanden mitgebracht.

Da erst bemerkte Kalan das Mdchen in der Mitte seiner alten Freunde. Jack sah ihn fragend an.
Meint ihr, ihr knnt sie bei euch aufnehmen?
Du meinst, sie soll fr immer bei uns bleiben? Das ist kein Problem. Die anderen Kinder freuen sich immer ber neue Freunde. Wie heit du denn, mein Kind?
Michelle
Kalan sah Jack an.
Woher kennt ihr sie?
Das ist eine lange Geschichte.
Na gut, dann wollen wir nicht weiter darauf eingehen. Michelle? Folge mir einfach, ich fhre dich zu den anderen, sie werden dir dann alles zeigen.

Daniel nahm den Mann bei der Hand und fhrte ihn ein Stck weg.
Knntest du noch einen Augenblick warten?
Aber sicher.
Kalan ging zu dem Eingang der Halle, in dem das Sternentor stand.
Michelle? Sie drehte sich zu Jack. Siehst du das blonde Mdchen, was da am Eingang mit Kalan wartet?
Sie nickte.
Sie ist wirklich sehr nett und wird dir helfen, so wie wir ihr damals geholfen haben. Aber das ist eine andere Geschichte, dich ich dir spter erzhlen werde.
Wenn wir wieder fischen gehen? , fragte das Mdchen.
Der Colonel lchelte.
Ja, genau. Dann wird ich sie dir erzhlen.

Sie nahm alle nacheinander noch mal in den Arm. Bei Daniel schien sie sich am lngsten aufzuhalten.
Ich danke euch allen sehr, und sagt Tealc das ich froh bin ihn kennen gelernt zu haben, auch wenn es nur kurz war. Mum, Dad ich habe euch sehr lieb und das ihr mir gut aufeinander aufpasst.
Jack und Sam wirkten etwas verlegen.
Machen wir, versprochen.
Und wenn nicht gibt es rger mit mir.
Das wollen wir doch nicht riskieren. Jack setzte sich seine Mtze auf. Daniel, whlen sie die Erde an.
Jackson ging zu dem Anwhlgert und gab die Koordinaten ein. Das Wurmloch baute sich auf. Bevor das Team durch das blaue Leuchten verschwand winkten sie noch mal den Kinder und vor allem Michelle zu.
Michelle flsterte etwas, so leise dass es keiner mitkriegte.
Ich werde immer an euch denken.
Sie wusste dass sie diese Menschen wiedersehen wrde, doch Michelle vermisste sie jetzt schon.

ENDE
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