Berühr mich by Angel
Summary: Ein harmloser Samstag Abend endet in einer Katastrophe. Na ja, fast!
Categories: Stargate SG-1 Characters: Daniel Jackson (SG-1), Jack O’Neill (SG-1)
Genre: Romance, Slash
Challenges: Keine
Series: Keine
Chapters: 1 Completed: Ja Word count: 3740 Read: 4845 Published: 31.10.11 Updated: 31.10.11
Story Notes:
Bitte bitte vergebt mir! Es ist spät, na ja eher früh und mein Kopf arbeitet nicht mehr grad auf Hochtouren. Ich hab keine Ahnung wo das herkommt, aber es wollte einfach aus mir raus. Die Rollen sind mal ein bisschen anders herum als sonst. Aber ich glaub es ist gar nicht so schlimm! Naja jedenfalls entschuldige ich mich gleich im Voraus! Viel zu viel Handlung in viel zu wenig Text, oder andersrum...? *Grins* Ok genug geredet.

Achtung: Original-Veröffentlichung der Geschichte war auf der Seite www.more-than-just-friends.du.vu

1. Kapitel 1 by Angel

Kapitel 1 by Angel
Berhr mich


Es war mal wieder Samstag Abend. Dr. Daniel Jackson sa auf seinem Bett und war in ein Buch vertieft. Er sa bereits seit mehreren Stunden fast bewegungslos da und studierte mit immer grer werdendem Interesse die Lebensweise und Bruche der Druiden im Mittelalterlichen Schottland.

SG-6 war auf seiner letzten Mission auf ein im Wald hausendes Volk gestoen, das sehr viele hnlichkeiten mit den angeblichen Erbauern von Stonehenge aufwies. Da SG-1 in den nchsten Tagen nicht Off-World gehen wrde, erklrte sich Daniel bereit, sich mit den Aufzeichnungen von SG-6 zu befassen und gegebenenfalls mit ihnen zusammen eine weitere Reise nach PX3-279 anzutreten. bers Wochenende wollte er allerdings erst mal wieder nach Hause, dort war er sowieso viel zu wenig. Dennoch hatte es sich der Archologe nicht nehmen lassen sich die Arbeit mitzunehmen. Er htte ja doch nichts mit sich anzufangen gewusst. Wenn Daniel etwas unternahm dann eigentlich nur mit den anderen Mitgliedern seines Teams und irgendwie hatte es sich diesmal nicht ergeben.


Das Telefon klingelte und Daniel schreckte aus seiner Tranceartigen Konzentration hoch als rechne er mit einem Angriff und nicht mit einem Anruf. Als er sich mit Herzrasen seiner Umgebung bewusst wurde, htte der mehrfache Doktor beinahe begonnen laut zu lachen, er wunderte sich selbst immer wieder wie leicht er die Welt um sich herum einfach komplett ausblenden konnte. Er ging ins Wohnzimmer und schnappte sich den Hrer.


Nach einem fnfmintigen Gesprch ber seinen Tarif, hatte er die Dame vom Telefon Service endlich abgewimmelt. Eigentlich eine Frechheit dass man nicht mal um diese Uhrzeit vor denen sicher war. Apropos Uhrzeit, wie spt war es eigentlich? Als Daniel danach in die Kche schlenderte um sich eine Tasse Kaffee zu holen fiel sein Blick auf die Uhr an der Mikrowelle. 22.47 Uhr, zu frh frs Bett, zu spt noch irgendwas zu unternehmen, obwohl er pltzlich Lust hatte auszugehen. Nachdem er alle Mglichkeiten durchgegangen war, kam Daniel zu dem Schluss dass er wohl oder bel zu Hause bleiben msste und ging unter die Dusche.


Das warme Wasser rann an seinem Krper herunter, in die Duschwanne, um dann in einem kleinen Strudel im Abfluss zu verschwinden. Erst jetzt merkte Daniel wie kalt ihm gewesen war. Er seifte sich gensslich mit seinem Lieblingsduschgel ein und sah dem feinen Schaum zu der in kleinen Blasenhufchen in der Dusche dmpelte, bis er in den Strudel gerissen wurde. Als er gerade den Kopf unter die Brause hielt um sich das Shampoo aus den Haaren zu waschen glaubte der nasse Archologe seine Trklingel zu hren. Aber da er sich das unter der Dusche schon fter eingebildet hatte und da es bereits so spt war ignorierte er den Impuls nachzusehen.


Als Daniel sich einige Minuten spter abtrocknete lutete es wieder. Da er sich jetzt vllig sicher war dass er sich nicht verhrt hatte wickelte er sich das Handtuch schnell um die Hfte und ging zur Tr.

Der Anthropologe war zwar etwas verunsichert, wer um diese Zeit noch was von ihm wollen knnte aber er dachte es wrde ihn sicher niemand stren wenn es nicht wichtig war. Er nahm den Hrer von der Gegensprechanlage ab und sagte etwas zgerlich: Ja, Hallo?!
Ich bins! Bist Du noch wach? Daniel war erstaunt als er die Stimme seines Colonels erkannte.

Er drckte auf den Summer. Nein ich schlaf schon! Dachte er sich grinsend whrend er auf seinen kommandierenden Offizier und guten Freund wartete. Kurz dachte er darber nach ob etwas passiert sein konnte, verwarf den Gedanken aber wieder als in diesem Moment ein grinsender Jack O`Neill durch seine Tre spazierte.


Hi Jack lchelte und machte Anstalten zu winken oder sowas.

Hi Daniel zog beide Augenbrauen hoch. Ist was passiert?

Jack schttelte den Kopf und gab einen Pfft-Laut von sich.

Er sah seinen Archologen einen Moment lang an als wre ihm eine kleine grne Antenne gewachsen. Daniel musste grinsen und fragte, ob er sich nicht setzen wolle.

Whrend sie es sich auf der Couch bequem machten fragte Daniel so beilufig es ihm nach dem berfall mglich war: Was machst Du hier, Jack?

Keine Ahnung gab dieser wahrheitsgem zurck und machte eine Pause bevor er versuchte zu erklren.

Ich schtze, mir war langweilig zu Hause. Da bin ich spazieren gegangen. Bin eine Weile einfach so gelaufen ohne gro nachzudenken. Und als ich mir mal Gedanken machte, wo ich war, hab ich bemerkt dass ich nur drei Blocks von hier entfernt war. Da dachte ich mir ich knnte mal bei Dir vorbeischauen und sehen ob Du Gesellschaft gebrauchen kannst.

Ah, schn. Ich kann tatschlich Gesellschaft vertragen. Ich war der Meinung ihr httet heute alle schon was vor und hab mich gelangweilt. Also hab ich mich dazu durchgerungen zu duschen und danach schlafen zu gehen. erwiderte der Doktor.

Also ich mchte Dich nicht davon abhalten schlafen zu gehen wenn Du mde bist, ich kann auch wieder verschwinden. Gab Jack zum besten. Daniel glaubte dem Geplapper nicht eine Sekunde, dafr kannte er ONeill zu gut. Er war sicher dass der Colonel keineswegs vorhatte einfach wieder zu gehen und das wollte Daniel eigentlich auch gar nicht! Er hatte sich schnell mit dem Gedanken angefreundet den angebrochenen Abend mit Jack zu verbringen. Vielleicht konnten sie eine Partie Schach spielen, oder einfach Fernsehen und ein Glas Wein zusammen trinken. Das war jedenfalls viel besser als, nur aus Langeweile, so frh ins Bett zu gehen.

Nein Du bleibst hier antwortete der Archologe nur. Jack war vollkommen bewusst, dass das nur bedeuten sollte dass Daniel wusste, dass er nicht vorhatte wieder zu gehen und den Abend allein zu verbringen.

Also was machen wir? fragte er lchelnd.

Ich weiss nicht, wie wrs mit Schach? schlug Daniel schulterzuckend vor.

Hmm? Ja, wieso nicht. Antwortete der ltere Mann spitzbbisch grinsend.

Grins nicht bld. Heute wirst du mich nicht schlagen keifte der jngere, klug genug dass er natrlich daran dachte dass er in achtzig Prozent aller Flle eben doch von Jack geschlagen wurde. Zwar konnte Jack sich nicht erklren wieso, war der junge Wissenschaftler doch soviel klger als er selbst, aber im Schach siegte er fast immer. Oder Daniel lsst mich gewinnen, schoss es ihm durch den Kopf.

Danny-Boy neckte er den Doktor mit einem seiner vielen Spitznamen sag mal kannst Du Dir erklren wieso ich Dich im Schach fast jedes Mal fertig mache, wo Du doch mehrere Doktortitel mit Dir rumschleppst?

Nein Jack, aber das macht es nicht weniger rgerlich gab der Archologe zurck.

Du lsst mich gewinnen behauptete der Colonel argwhnisch.

Nein das tue ich nicht Jack! Ich weiss nicht wieso Du besser bist als ich. Also reite nicht darauf rum sondern rum lieber den Tisch ab whrend ich das Brett hole keifte Daniel, jetzt schon wesentlich ernster als vorhin, aber immernoch im Spass das wusste Jack. Deshalb machte er sich auch lchelnd daran den Tisch abzurumen. Ob Doktor J. ihn gewinnen lie wrde er whrend des Spiels herausfinden.


Nach einer halben Stunde setzte der Colonel den Doktor schachmatt und er war sich vllig sicher dass Daniel ihn nicht hatte gewinnen lassen. Diesesmal jedenfalls nicht.

Willst Du Revanche? fragte er mit einem Siegerlcheln sein augenverdrehendes Gegenber.

Nein danke, nicht heute. Was wollen wir machen? versuchte Daniel das Thema so schnell wie mglich zu beenden.

Das es Jack nach so vielen gewonnenen Spielen immernoch Spass machte ihn damit aufzuziehen wunderte ihn. Nein. Eigentlich war das typisch Jack! Das gehrte zu ihm, genauso, wie seine stndige Nrgelei , ihre kleinen ( und grsseren) Streits und seine Probleme mit Daniels Art auf andere Vlker und Kulturen zuzugehen.


Wow, dachte sich Daniel, eigentlich waren das jetzt alles negative Eigenschaften ber die ich Jack definiere, dabei seh ich ihn so ganz anders als negativ.

Im Gegenteil, wenn er so ber ihre gemeinsame Zeit nachdachte waren es nicht etwa Bilder von Konflikten, von Kmpfen oder Bilder des Leids an die er sich erinnerte. Nein, es waren Bilder von Vertrauen, Freude und besonders von Freundschaft die ihm in den Sinn kamen. Zum Beispiel der Entzug, nach der Sache mit dem Sarkophag auf Sheilas Planet. Jetzt nachdem einige Zeit vergangen war erinnerte er sich nicht etwa an den Schmerz den er empfand oder daran das er Jack fast erschossen htte nur um zurck zu kommen. Obwohl er das sicher niemals vergessen wrde. Aber dass was ihm am besten im Gedchtnis geblieben war von der Sache, das war Jack!

Er hatte ihn einfach nur im Arm gehalten und ihn gewiegt wie ein Kind, er hatte ihm ber den Rcken gestreichelt und ihm beruhigende, trstende Worte zugeflstert. Auch in den nchsten Tagen hatte er sich noch sehr lieb um ihn gekmmert, immer wieder mit ihm gesprochen, ihn immerwieder gehalten wenn er es brauchte. Er gab ihm die Kraft weiterzuleben. Nicht nur dieses eine mal. Immerwieder. Dafr war er Jack so unendlich dankbar, dafr liebte er Jack!


Oh Gott, was hatte er da gerade gedacht? Er...... liebte........Jack? Das...nein....das...ja...das.......Oh mein Gott, das war die Wahrheit.


Daniel? Hey Danny? Hey sag doch was. Jack stand total irritiert vor Daniel der im Sessel sa und langsam wurde er ngstlich. Dass Daniel ihm fter mal nicht zuhrte, dass er sogar die ganze Welt ausblenden konnte, das wusste Jack. Aber so lange wie heute hatte es noch nie gedauert und noch dazu sah Daniel vllig geschockt aus. Sein Mund stand leicht offen und seine Augen waren auf eine seltsame Art und Weise aufgerissen, sahen aber trotzdem verklrt und feucht aus, fast als kmen Daniel gleich die Trnen.


*************


Er liebte Jack, er liebte ihn von ganzem Herzen und das tat er schon seit einer Ewigkeit. Pltzlich war es ber Daniel zusammengebrochen wie ein Kartenhaus, pltzlich ergab alles einen Sinn. Warum Jack ihm fehlte wenn sie frei hatten, er war immer der Meinung gewesen das ganze Team wrde ihm fehlen.....aber jetzt. Jetzt wurde ihm auch klar warum Jack ihn so leicht in Rage bringen konnte. Man wollte von dem Menschen den man liebte einfach nichts negatives hren. Ganz zu schweigen davon, warum ihm Wochenlang nur schlecht gewesen war als ONeill auf Leiras Planet festsa. Alles hatte nun Sinn..... Er liebte ihn!


Daniel verdammt Jack hatte ihn inzwischen auf die Beine gezogen und schttelte ihn. Er hatte Angst das irgendetwas ganz und gar nicht stimmte. Daniel war jetzt seit fast fnf Minuten nicht ansprechbar. Er hatte zwar die Augen offen, reagierte aber auf keine seiner Bemhungen ihn wach zu bekommen. Jack hatte sowas schon fter erlebt, bei Soldaten die im Krieg mit schrecklichen Dingen fertig werden mussten, ohne darber nachzudenken tten, ber die Leichen ihrer Freude steigen und nicht mal nach unten sehen, geschweige denn trauern. Soldaten die Folterungen durchmachen mussten die schlimmer waren als der Tod. Er selbst war so ein Soldat, nur diese Art von Trauma hatte er nicht erlitten.

Whrend er mehr darber nachdachte, wurde Jacks ngstlichkeit langsam aber sicher von Panik abgelst. Daniel hatte auch schon soviel durchmachen mssen, er hatte soviel gesehen, soviel Leid erlebt und soviel Folter, sogar den Tod, ber sich ergehen lassen mssen, da wre es kein Wunder wenn er zusammenbrechen wrde. Und als ob das nicht reichen wrde, kam Jack pltzlich eine Erkenntnis, die ihm endgltig den Rest gab. Er war schuld daran!

Er war schuld an all dem Leid das Daniel hatte durchmachen mssen, er war schuld daran das er jetzt diesen......Anfall......hatte. Er htte Daniel beschtzen mssen. Er war schuld!


Jack, von Panik und Selbstvorwrfen erschttert klammerte sich an den starren weggetretenen Daniel als wre er ein Rettungsring, als hinge sein Leben von ihm ab. In gewisser Weise tat es das auch. Htte Daniel ihn damals auf Abydos nicht davon abgehalten htte er sich und den Planeten in die Luft gesprengt. Er wollte zu diesem Zeitpunkt einfach nicht mehr leben. Charlie war gestorben und seine Ehe mit Sarah war beendet, auch wenn sie noch im selben Haus wohnten, lebten sie schon lange nicht mehr zusammen. Daniel hatte ihm damals klar gemacht das es wichtig war das er lebte, er hatte ihm eine zweite Chance gegeben, die er selbst sich nicht geben wollte. Jack schuldete Daniel sein Leben und machte ihm seines dafr zur Hlle. Genaugenommen hatte er es ihm sogar genommen. Seine Heimat, seine Liebe, sein ganzes Glck hatte er ihm genommen. Jack hatte sich so in Form gebracht dass er all das glaubte. Er selbst stand jetzt kurz vor dem Zusammenbruch, erst einmal in seinem Leben hatte er sich so schrecklich gefhlt, nach Charlies Tod.

Alles schlechte was ihm je wiederfahren war und alles was er anderen angetan hatte brach aus ihm hervor. Dinge die er tief in sich eingeschlossen hatte, so tief, dass er glaubte sie wrden niemals die Oberflche erreichen. Er zeigte niemals Schwche, gut ab und an zeigte er Daniel sein wahres Gesicht, aber sonst gab er sich nie die Ble Gefhle zu zeigen ganz zu schweigen davon, darber zu reden. Und jetzt hing er an Daniel wie an einer Rettungsboje, die Trnen standen ihm in den Augen. Und das alles nur wegen eines kleinen Aussetzers von dem Menschen der ihm soviel bedeutete. Und genau darin lag auch der Grund dafr. Gerade weil Daniel ihm soviel bedeutete holte die Angst ihn zu verlieren alles das aus ihm heraus.


Als Daniel nach dieser erschreckenden Erkenntnis seine Gedanken zurck in die Realitt lenkte, erschrak er.

Jack und er standen (?) in seinem Wohnzimmer und Jack hielt ihn im Arm, nein wohl eher hielt er ihn umklammert und wirkte vllig panisch. Er wusste nicht wie es dazu gekommen war, manchmal verfluchte er sich fr seine Aussetzer.

Jack, um Himmels Willen was ist los? schrie Daniel Jack ins Gesicht. Eine Sekunde lang versuchte sein Gehirn zu verstehen wie aus einem einfachen Schachspiel ein absolutes Desaster werden konnte. Aber seine Sorge um Jack war strker. Jaack, sprich mit mir es machte ihn halb wahnsinnig zu sehen dass Jack offensichtlich Hilfe brauchte und dass er nicht wusste wie er ihm helfen konnte.


Jack, sprich mit mir langsam, ganz langsam drang die Stimme in seinen Kopf vor. Das war Daniel der da mit ihm sprach. Daniel. Daniel! Daniel hauchte er leise.

Ja Jack, ich bins, was ist los Jack? fragte Daniel sanft und begann Jack ber den Rcken zu streicheln, so wie der es sooft schon bei ihm gemacht hatte um ihm zu beruhigen.

Daniel flsterte Jack nur wieder.

Ja Jack. Alles ist in Ordnung. Was ist mit dir Jack?

Daniel, du hast,...ich habe.... und dann...........so schrecklich Daniel er verstand zwar nicht ein Wort, aber da er Jack noch nie im Leben so gesehen hatte war er sicher das es erst war, also strich er ihm weiter zrtlich ber den Rcken und redete sanft auf ihn ein ihm zu erzhlen was los war. Sein eigenes Problem war soeben von der Bildflche verschwunden. Vorerst.


Oh Gott Daniel, ich dachte du wrst.................. wieder brach seine Stimme bevor er etwas sagen konnte das Daniel half.

Ich wre was Jack? Ich bin ok! Was hast du gedacht?

Zerstrt,...............habe alles......................zerstrt. Jack drohte wieder abzuschweifen also sprach Daniel lauter.

Du hast nichts zerstrt Jack, alles ist wie es sein soll. Was ist nur los? Daniel resignierte langsam.

Dich Daniel, dein Leben zerstrt gab Jack gebrochen zu verstehen.

Mein Leben zerstrt? Jack mein Leben ist so wie es sein soll. Nicht alles ist gelaufen wie es sollte, aber das ist vorbei. Das hier ist mein neues Leben. Du bist mein neues Leben. Daniel sprach diese Worte aus, ohne darber nachzudenken. Erst als er sie selbst hrte wurde ihm klar was er gesagt hatte.

Obwohl er noch nicht einmal wusste was mit Jack genau los war hatte er ihm gerade ohne Rcksicht diesen Brocken hingeworfen. Du bist mein Leben wie konnte er das einfach so sagen? Er war ja so selbstschtig, Jack ging es schlecht und er..........................! Verdammte Scheie, wahrscheinlich wrde Jack ihn jetzt hassen, ihn aus dem Team werfen, was wei ich was mit ihm tun.


Aber scheinbar hatten seine Worte Jack soviel Aufmerksamkeit entlockt das er ihn jetzt wenigstens ansah. Er schaute ihm in die Augen und hielt ihn weiterhin umklammert.

Halt mich fest Daniel. sagte Jack, nicht sehr laut aber Daniel war sicher dass er es sich nicht eingebildet hatte.

Das wurde ihm auch gleich besttigt, als Jack weiter sprach: Berhr mich Daniel! Berhr mich damit ich spre dass Du lebst,....................... dass ich lebe! bettelte Jack leise.


Jetzt stand Daniel da wie angewurzelt und starrte Jack an. Wie meinte er das? Was sollte er jetzt tun? War das alles ein Alptraum? Er war vllig hilflos, konnte sich nicht bewegen, wollte alles mgliche tun, und tat gar nichts, bis Jack erneut zu sprechen begann


Daniel bitte, es muss.......ich muss.....halt mich.........berhr mich, bitte!?


Jack begann zu zweifeln dass das die Realitt war, nichts passierte. Er war verloren, verloren ohne Daniel.


Jack sah ihn an als ob es ihn nicht geben wrde, er sah so traurig aus so verzweifelt und gerade als Jack ein weiteres mal den Mund ffnen wollte um zu sprechen traf Daniel eine Entscheidung. Er wrde Jacks Bitte erfllen! Egal was danach kam, er wrde ihm jetzt helfen.

Langsam nherte er sich Jacks Gesicht und als er nahe genug bei ihm war dass er seinen Atem sprte ffnete er leicht die Lippen und drckte sie zrtlich auf Jacks. Er ksste ihn langsam und sanft. Er hielt ihn weiterhin im Arm und streichelte ihn. Jack zeigte keine Reaktion, er lie es nur geschehen, trotzdem ksste Daniel ihn weiter, er wollte nicht damit aufhren bis er von Jack eine Reaktion bekam. Und wenn es eine Ohrfeige war, war es auch in Ordnung, nur eine Reaktion!


Ganz langsam, wurde sich Jack der sanften Berhrung seiner Lippen bewusst. Daniel ksste ihn. Das musste ein Traum sein, das war nicht mglich. Dennoch, oder gerade deswegen, genoss Jack den Kuss so sehr. Er sprte die Zrtlichkeit und Liebe die aus diesem Kuss sprach. Auch wenn er nicht real war so machte er ihm trotzdem eines bewusst, er wrde es schaffen, er wrde leben, er musste leben. Musste fr Daniel leben. Fr sein Leben!

Ich liebe dich flsterte er seinem Traum entgegen und erwiderte den Kuss so sanft wie er ihn erhalten hatte.


Jack legte die Arme um seine Taille und ksste ihn. Zuvor hatte er geflstert das er ihn liebte, Daniel war fr einen Moment im Himmel angekommen, bis ihm bewusst wurde dass Jack sicher nicht bei sich war. In seinem Zustand hatte er sich bestimmt jemand ganz anderen vorgestellt der ihn gerade ksste. Aber er hatte Daniel doch gebeten ihn zu berhren..................nein Daniel rede dir nichts ein. Das alles ging ihm durch den Kopf whrend Jack ihn die ganze Zeit ksste.

Daniel nahm sich ein Herz, lste sich von Jack und begann zu sprechen.

Jack, Jack hr mir zu. Ich bin es Daniel. Komm zu Dir. Ich war es der Dich gerade geksst hat. Ich wollte Dir nur helfen. Sei mir nicht bse. Du musst zuhren Jack! Wir sind hier in meiner Wohnung. Du bist hier bei mir. Komm zu Dir! er redete auf Jack ein in der Hoffnung das er zurck kommen wrde von wo auch immer seine Gedanken waren.


Das ist real? Du bist hier? Du bist es? Daniel? fragte Jack ohne Luft zu holen.

Ja Jack, das ist die Realitt, ich bin es Daniel und ich bin hier.

Oh Gott Daniel, ich hatte schon Angst verrckt geworden zu sein. Alles strmte auf mich ein. Ich hab dein Leben zerstrt und mein Leben. Du warst nicht ansprechbar. Es war so schrecklich

Alles ist ok Jack, Dir geschieht nichts und mir auch nicht. Und falls doch, kannst Du nichts dafr.

Daniel, es tut mir so leid. wisperte Jack.

Dir muss nichts leid tun trstete Daniel ihn zrtlich.

Gott Daniel, ich hab Dich geksst. jammerte er gegen seinen Arm.

Und ich habe Dich zuvor geksst gab Daniel zu bedenken.

Ich wei...aber....

Aber was Jack? Das war nichts was Dir Sorgen bereiten muss. Ich tat es um Dir zu helfen und Du hast sicher an jemand anderen gedacht dabei, also was solls. ratterte Daniel runter als htte er es Stundenlang eingebt.

Aber.......... nein Daniel, ich habe nicht an jemand anderen gedacht.....ich habe nur an dich gedacht.....du gibt mir Grund zu leben................ich................ich liebe dich Daniel! Es tut mir leid!


Du liebst mich Jack? Daniel traute seinen Ohren nicht.

Ja Danny, es tut mir so leid, ich hoffe du hasst mich nicht deswegen. Aber ich knnte es verstehen wenn doch Jack klang verzweifelt, er schlug die Augen nieder und wartete auf Daniels Urteil.

Jack wie knnte ich Dich hassen? Hast Du mir vorhin nicht zugehrt? Ich sagte Dir dass Du mein Leben bist. Ich rechnete mit allem, mit Hass, mit einer Ohrfeige oder sonst was. Nun sagst du mir du wrdest mich lieben. Das ist ............das ist............wie ein Traum. Ich kann nicht glauben dass es wahr sein soll. Daniel redete und redete, und doch fand er nicht die Worte die er suchte.

Heisst dass.......... setzte Jack zu fragen an, kam aber nicht weiter, denn mit einem mal fiel es Daniel wie Schuppen von den Augen. Whrend er Jack in seine Arme zog und seinen Kopf an seine Schulter lehnte sprach er die Worte die alles das bedeuteten was er Jack sagen wollte.

Ich liebe dich Jack!

Ende
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