Das Krankenhauszimmer roch nach Desinfektionsmittel, kaltem Kamillentee und dieser ganz spezifischen, sterilen Erden-Luft, die Rodney auf Atlantis so bereitwillig vergessen hatte. Es war ein bedrückender Ort, doch in diesem Moment war Rodney für jede einzelne Kachel an der Wand dankbar. Weil sie bedeutete, dass die Alpträume der letzten Tage vorbei waren. Jeannie saß aufrecht im Bett, blass, aber mit diesem unverkennbaren, wachen Blick, der absolut nichts übersah.
Kaleb war vor ein paar Minuten nach draußen gegangen, um frischen Kaffee zu holen und kurz mit den Ärzten zu sprechen. Seine Abwesenheit hinterließ eine plötzliche, fast greifbare Stille im Raum.
Rodney saß auf der harten Kante des Besucherstuhls. Seine Finger waren ineinander verschlungen, die Knöchel weiß vor Anspannung. Er starrte auf seine Schuhspitzen, unfähig, den Blick zu heben. In seinem Kopf liefen die Ereignisse immer noch in einer Dauerschleife ab.
„Du bist viel zu ruhig, Meredith“, durchbrach Jeannie die Stille. Ihre Stimme klang noch etwas rau von den Strapazen, aber der vertraute, leicht spöttische Unterton war da. „Normalerweise hättest du dich in den ersten vielen Minuten schon über die mangelhafte Isolierung der Fenster, die Inkompetenz des Pflegepersonals und die Qualität des Krankenhauses beschwert. Was ist los?“
Rodney schnaubte leise, bewegte sich aber nicht. „Ich bin müde, Jeannie. Einfach nur erschöpft. Und ich habe besseres zu tun, als mich über das marode Gesundheitssystem der Erde auszulassen. Zum Beispiel sicherzustellen, dass deine Gehirnzellen die Naniten wirklich unbeschadet überstanden haben. Obwohl... wenn ich mir deine seltsamen Fragen wieder ins Gedächtnis rufe, bin ich mir da noch nicht so sicher.“
Jeannie seufzte leise. Sie rückte ein Stück auf ihrem Kissen nach vorn und legte die Hand auf seine verschlungenen Finger. Ihre Haut war kühl, aber ihr Griff war fest. „Wir reden nicht mehr über die Naniten, Meredith. Nicht wahr? Wir reden über Katie. Und darüber, wie phänomenal schlecht dein Ablenkungsmanöver war, als ich dich nach deinen Plänen mit ihr gefragt habe.“
Rodney spürte, wie sich sein Magen schmerzhaft zusammenzog. Katie. Der Name fühlte sich in seinem Mund an wie ein Fremdkörper. „Ich habe nicht abgelenkt“, murmelte er defensiv und versuchte, seine Hand sanft aus ihrer zu entziehen. Jeannie ließ es nicht zu. „Ich habe lediglich gesagt, dass ich es nicht weiß, ob ich sie heirate. Was willst du denn noch hören?“
„Meredith, als wir als Geiseln in diesem Labor saßen und darauf gewartet haben, ob Sharon überlebt, habe ich das Thema nur angeschnitten, um mich abzulenken“, sagte Jeannie sanft, aber mit einer unerbittlichen Klarheit. „Aber deine Reaktion…“ Sie schüttelte nachdenklich den Kopf. „Du triffst dich seit über einem Jahr mit ihr. Als ich meinte, dass es ein Wunder ist, dass du ein nettes Mädchen gefunden hast, das all deine vielen kleinen Macken erträgt, hast du dichtgemacht. Und als ich im Scherz meinte, dass du rein äußerlich nun mal kein John Sheppard bist, bist du aufgesprungen und wolltest lieber wieder darüber reden, dass alles deine Schuld ist.“
Sie drückte seine Hand etwas fester. „Du dachtest, ich merke das nicht? Du sahst aus, als hätte ich einen Nerv getroffen, der tief in deiner Brust vergraben liegt. Mer... du triffst dich seit zwölf Monaten mit einer Frau, die dich offensichtlich mag, die intelligent ist und die perfekt in dein Beuteschema passen sollte. Aber wenn du von ihr redest, klingt es wie ein kalter, wissenschaftlicher Bericht. Es gibt keine Leidenschaft. Kein Funkeln in deinen Augen. Nichts. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass du jemanden findest, der besser zu dir passt und deine Fehler so hinnimmt wie sie?“
„Nein, darum geht es doch gar nicht!“, stieß Rodney hervor, stand abrupt auf und ging zum Fenster, um ihrem Blick zu entgehen. Er verschränkte die Arme vor der Brust und starrte angespannt den Betonboden unter seinen Füßen an. „Katie ist sicher, Jeannie. Sie ist... logisch. Wenn sie in ihrem Labor arbeitet, geht im schlimmsten Fall eine Orchidee ein. Da gibt es keine Weltuntergangsszenarien, keine Wraith, keine Replikatoren, keine...“ Er brach ab. Seine Stimme war gefährlich zittrig geworden.
„...keine Gefahr, verletzt zu werden?“, ergänzte Jeannie leise. Er hörte das Rascheln der Bettdecke, als sie sich aufrichtete. „Du benutzt sie, Meredith. Du benutzt diese arme Frau als ein perfektes, logisches Alibi.“
„Ein Alibi wofür, bitteschön?!“ Rodney drehte sich um, die Verteidigungsmauern hochgezogen, das Gesicht gerötet. „Ich leite die wissenschaftliche Abteilung in einer anderen Galaxie! Ich rette quasi im Wochentakt das Universum! Ich brauche kein Alibi für irgendetwas!“
„Für dein Herz scheinbar schon“, sagte sie, und das Wort traf ihn härter als jeder verbale Schlag, den er je eingesteckt hatte. „Ich kenne dich besser als jeder andere. Du suchst dir etwas Sicheres, Normales, weil du panische Angst davor hast, nach dem zu greifen, was du wirklich willst. Weil das, was du wirklich willst, dich verletzen könnte. Oder weil du glaubst, dass es unerreichbar ist. Du hast dich so gegen den Vergleich mit Sheppard gewehrt, weil er genau der Mann ist, an dem du jede Sekunde deines Lebens misst, nicht wahr? Du versteckst dich hinter Katie Brown und tust so, als wäre das dein Leben.“
„Du fantasierst. Das müssen die Nachwirkungen der Codierung sein...“ Rodney plapperte viel zu schnell, seine Hände gestikulierten wild in der Luft, ein altbekannter Schutzmechanismus. „Ein absolut absurder Erklärungsversuch für... für gar nichts!“
„Wer ist es, Meredith? Doch nicht etwa John Sheppard?“
Die Frage war kaum mehr als ein Flüstern, aber sie brachte Rodneys gesamte Welt zum Stillstand. Seine Arme sanken an den Seiten herab. Seine Lippen öffneten sich, aber kein Ton entwich ihm.
In der plötzlichen Stille des Zimmers brachen die Dämme, und die Erinnerung suchte ihn mit einer solchen Wucht heim, dass er das Gefühl hatte, wieder in diesem Büro zu stehen.
Er sah sich selbst dort stehen, den Tränen nahe, die schreckliche Nachricht von Sharons Tod auf den Lippen. Rodney durchlebte in diesem Sekundenbruchteil noch einmal das brennende Gefühl des Versagens, die schiere Panik, die ihn gelähmt hatte. Er hörte seine eigene Stimme wieder, die vor nackter Angst um seine Schwester zitterte: „Ich kann meine Schwester nicht verlieren, John. Wie sollte ich das nur ihrem Mann, oder ihrem Kind erklären?“
Und er sah Johns Blick. Diese Augen, die sich vor absolutem Entsetzen geweitet hatten, als Rodney angeboten hatte, sich dem Wraith als Nahrung auszuliefern. In diesem Moment war jede militärische Haltung von John abgefallen wie billiger Putz. Rodney erinnerte sich an das ungläubige Starren, daran, wie John abrupt aufgestanden war, als könnte die rein körperliche Nähe Rodney vor seinem eigenen fatalen Entschluss schützen. John schüttelte den Kopf, hatte die militärische Distanz komplett fallengelassen. „Dieser Wraith wird dich töten.“
Rodney erinnerte sich an das Gefühl der vollkommenen Hilflosigkeit, als er versucht hatte, mit der Befehlskette zu argumentieren. Er hatte nach jedem logischen Strohhalm gegriffen – die Kette des Kommandos, seine Verantwortung, die nackten Zahlen –, nur um Johns Blockade zu durchbrechen. Aber John hatte dichtgemacht. Und an Johns Blick, als er weggesehen hatte, unfähig, Rodney überhaupt nur anzuschauen, weil der Schmerz darüber zu groß war: „Ich kann nicht.“
Das war der Moment gewesen, in dem Rodneys Welt ins Wanken geraten war. Er hatte John angefleht, hatte all seinen Stolz über Bord geworfen. „Bitte.“ Und John hatte ihn angesehen, hatte die nackte, flehende Verzweiflung in Rodneys Augen erwidert, bevor dieser letzte, leise Satz gefallen war.
Und schließlich dieses geflüsterte, fast gebrochene „Es tut mir leid“ von John. Es war kein militärisches Verbot gewesen. Es war das verzweifelte Flehen eines Mannes, der die Vorstellung, Rodney sterben zu sehen, emotional nicht überleben würde. Das hatte in diesem Raum gestanden. Unausgesprochen, schwer und absolut überwältigend. Es war kein Befehl des Colonels gewesen; es war das Geständnis eines Mannes, für den Rodneys Tod das Ende seiner eigenen Welt bedeutet hätte.
Rodney schluckte trocken. Der Kloß in seinem Hals drohte ihn zu ersticken. Er spürte, wie ihm eine Träne über die Wange lief, und wischte sie hastig mit dem Handrücken weg, bevor Jeannie sie sehen konnte.
„Es gibt niemanden“, sagte er, doch seine Stimme brach beim letzten Wort weg. Er stand mit dem Rücken zu seiner Schwester und starrte auf die militärische, kahle Krankenhauswand. „Es ist... es ist kompliziert. Es ist absolut unmöglich. Er ist ein... ich meine, es geht einfach nicht. Es gibt Regeln. Es gibt das Militär. Es gibt tausend Gründe, warum es eine absolute Katastrophe wäre.“
Hinter ihm blieb es lange still. Jeannie drängte nicht. Sie verlangte kein weiteres Geständnis. Sie hatte bereits alles verstanden, was sie wissen musste.
„Meredith“, sagte sie schließlich. Ihre Stimme war so voller unendlicher Wärme, Mitgefühl und einer tiefen, schwesterlichen Intuition, dass es ihm fast den Atem raubte.
Rodney bewegte sich nicht, aber seine Muskeln spannten sich an.
Jeannie setzte sich im Bett ein Stück auf, ignorierte das leichte Ziehen in ihrer Seite und fixierte seinen Rücken. „Du warst bereit, dich zu opfern. Für mich. Du hättest dein Leben weggeworfen, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken, was dieses Opfer mit den Menschen macht, die dich lieben. Was es für mich bedeutet hätte, mit diesem Wissen weiterzuleben.“ Sie machte eine kurze Pause, und ihr Tonfall wurde weicher, dringlicher. „Und der eine Mensch, der absolut nicht bereit war, dich diesem Wraith auszuliefern... dem liegt offenbar so unendlich viel mehr an dir, als dein hyperaktives Gehirn jemals zugeben will.“
Rodney schloss die Augen und lehnte die Stirn gegen die kühle Wand. Er nickte stumm, unfähig, ein Wort herauszubringen, während die Erinnerung an Johns brennenden Blick diesem Büro ihn innerlich auffraß.
„Ein Vorgesetzter riskiert eine Mission, weil er seinen Chef-Wissenschaftler braucht“, fuhr Jeannie leise, aber unerbittlich fort. „Ein Colonel tut das, weil ein wertvolles Teammitglied unersetzbar ist. Das ist die logische Erklärung, hinter der du dich am liebsten verstecken willst, nicht wahr?“ Sie stieß ein leises, trauriges Seufzen aus. „Aber ein Mann, der so reagiert, wie du es mir beschrieben hast... ein Mann, der seinen ethischen Kompass ignoriert und der bereit ist für dich über Leichen zu gehen... der tut das nicht für das Protokoll, Meredith. Der tut das aus einem ganz anderen, viel tieferem Grund.“
Sie wartete, bis Rodney sich langsam zu ihr umdrehte. Seine Augen waren feucht, sein Gesichtsausdruck eine Maske aus nackter Hilflosigkeit. Jeannie blickte ihm tief in die Augen – als Frau, die weiß, wie sich echte, kompromisslose Liebe anfühlte, und die spürte, wie sehr ihr großer Bruder sich selbst belog.
„Wenn du von ihm sprichst, strahlst du regelrecht“, sagte sie, und eine Träne der Rührung stahl sich in ihren eigenen Augenwinkel. „Du triffst dich mit Katie Brown, ja. Aber du liebst sie nicht. Du flüchtest dich in diese sichere, kalkulierbare Beziehung, weil sie gesellschaftlich akzeptiert ist. Weil sie einfach ist. Aber sie ist nur eine Fassade, Mer. Sie ist dein perfektes, logisches Alibi vor dir selbst, damit du dich dem 'Unmöglichen' nicht stellen musst. Weil du panische Angst davor hast, was es bedeutet, wenn John Sheppard dich genauso liebt, wie du ihn.“
Rodney schluckte schwer, das Wort Liebe im Zusammenhang mit John aus Jeannies Mund zu hören, traf ihn wie ein physischer Schlag.
„Wenn dieses 'Unmögliche' dich dazu bringt, dein eigenes Glück zu opfern und dich mit einem Alibi zufriedenzugeben, während du emotional verhungerst... dann bist du der größte Idiot in zwei Galaxien, Mer“, flüsterte sie, und ein liebevolles, aber unnachgiebiges Lächeln trat auf ihre Lippen. „Du kehrst jetzt nach Atlantis zurück. Und du wirst verdammt noch mal aufhören, dich zu verstecken. Geh zu ihm. Zeig ihm, dass sein Opfer nicht umsonst war.“
Das leise Klicken der Klinke durchbrach die emotionsgeladene Situation. Rodney stieß sich hastig von der Wand ab und blinzelte das letzte bisschen Feuchtigkeit aus den Augen, während er seine unnahbare Maske wieder zurechtrückte.
Die Tür schwang auf und Kaleb trat herein, balancierte zwei Pappbecher mit dampfendem Kaffee und hatte an der anderen Hand ein kleines, wildes Energiebündel.
„Mommy!“, rief Madison, ließ die Hand ihres Vaters los und stürmte mit der ganzen unbändigen Erleichterung einer Vierjährigen auf das Krankenhausbett zu. Kaleb fing sie im letzten Moment sanft ab, um sie vorsichtig auf die Bettkante zu heben.
„Hey, meine süße Maus“, hauchte Jeannie. Ihr Gesicht hellte sich augenblicklich auf, als sie ihre Tochter in die Arme schloss und ihr einen Kuss auf die Haare drückte. Sie sah über Madisons Kopf hinweg zu Kaleb auf. „Und? Was sagen die Götter in Weiß?“
Kaleb lächelte erschöpft, aber unendlich erleichtert. Er reichte Jeannie einen der Becher und stellte den anderen für Rodney auf den Nachttisch. „Gute Nachrichten. Die Ärzte stellen gerade deinen Entlassungsbrief fertig. Wenn die letzte Infusion durch ist, können wir nach Hause. Sie meinen, die Naniten sind absolut inaktiv. Du bist gesund, Jeannie.“
Ein hörbares Aufatmen ging durch den Raum. Rodney verschränkte die Arme und tat so, als würde ihn das Etikett auf seinem Kaffeebecher brennend interessieren, um von seiner eigenen Rührung abzulenken. „Na, ein Glück. Das Gesundheitssystem der Erde hätte eine weitere Nacht mit deiner nörgelnden Präsenz vermutlich auch nicht überstanden.“
„Hey!“, protestierte Jeannie lachend, während Madison kicherte, obwohl sie den Witz gar nicht verstand.
Kaleb schüttelte nur schmunzelnd den Kopf. „Ich gehe draußen schon mal die Papiere unterschreiben und hole das Auto. Kommst du mit, Maddy? Wir müssen der netten Dame am Empfang noch Tschüss sagen.“
Das kleine Mädchen nickte eifrig, rutschte vom Bett und griff wieder nach Kalebs Hand. Als die beiden den Raum verließen, kehrte die Ruhe zurück – doch sie war nicht mehr drückend, sondern von einer tiefen, familiären Vertrautheit erfüllt.
Jeannie wartete, bis die Tür ins Schloss gefallen war. Dann strich sie sich eine Haarlocke aus dem Gesicht und blickte ihren Bruder fest an. Das spöttische Funkeln war verschwunden, ersetzt durch diese unerschütterliche, ernste Wärme, die sie nur selten zeigte.
„Meredith“, sagte sie leise.
Rodney, der gerade nach seiner Jacke greifen wollte, hielt inne. Er sah sie nicht direkt an, aber er hörte zu.
„Ich erwarte übrigens immer noch meinen Prius“, fing sie mit einem kleinen, liebevollen Lächeln an, um das Eis zu brechen. „Und das mit den drei Gute-Nacht-Geschichten für Madison gilt auch. Du hast mich schließlich fast umgebracht.“
Rodney schnaubte, und ein echtes, wenn auch kleines Lächeln stahl sich auf seine Lippen. „Ein Hybrid, ich weiß. Lass uns auf dem Weg nach Hause darüber streiten.“
„Abgemacht.“ Jeannie streckte die Arme nach ihm aus. Rodney zögerte eine Sekunde – Umarmungen waren eigentlich nicht seine Komfortzone –, aber dann trat er an das Bett heran und ließ sich von ihr fest drücken. Sie hielt ihn einen langen Moment umschlungen, als wollte sie all die Angst der vergangenen Tage einfach wegpusten.
„Ich liebe dich“, flüsterte sie an seiner Schulter.
In diesen Worten lag kein Urteil. Kein Erwartungsdruck. Es war ihr Weg, ihm zu sagen, dass es ihr vollkommen egal war, ob sein Herz einer sicheren Botanikerin oder einem wilden Lieutenant Colonel in einer anderen Galaxie gehörte. Sie wollte keine Erklärungen, keine Rechtfertigungsversuche von ihm hören. Sie wollte einfach nur, dass er glücklich war – und dass er aufhörte, Angst vor seinen eigenen Gefühlen zu haben.
Rodney schluckte den plötzlichen Kloß in seinem Hals hinunter. Er drückte sie ein bisschen fester an sich, ein seltenes Eingeständnis seiner eigenen Verletzlichkeit.
„Ich weiß“, murmelte er, löste sich dann mit einem etwas verlegenen, aber ehrlichen Lächeln von ihr und reichte ihr ihren Bademantel. „Ich lieb dich auch.“
Als er kurz darauf aus dem Krankenhaus trat und den kühlen Wind von Vancouver im Gesicht spürte, fühlte sich die Last auf seinen Schultern seltsam verändert an. Die Angst war noch da, aber da war auch eine neue, unnachgiebige Entschlossenheit. Er stieg in den Wagen zu Kaleb und Madison, doch in Gedanken buchte er bereits den nächsten Flug nach Colorado Springs. Er musste zurück durch das Stargate.
Er musste nach Hause. Zu John.